Sport Strafpunkte gestrichen! Hamilton droht doch keine Sperre

23:05  27 september  2020
23:05  27 september  2020 Quelle:   sport1.de

Bis zu 20.000 Fans in der Eifel - Nürburgring F1-Rennen mit Zuschauern

  Bis zu 20.000 Fans in der Eifel - Nürburgring F1-Rennen mit Zuschauern Wenn die Formel 1 Mitte Oktober an den Nürburgring zurückkehrt, sind bis zu 20.000 Zuschauer auf den Tribünen live dabei. Am Dienstag (22.9.) beginnt der Karten-Vorverkauf. Die günstigsten Wochenend-Tickets gibt es bereits für 199 Euro.Ein Grund für den Zuschlag lag auch in der Aussicht auf Zuschauer an der Strecke. Deutschland spielte dieses Jahr für viele Sportarten den Vorreiter, was die Aufnahme von Fans in den Stadien anging. Dank im Vergleich zu anderen Ländern moderaten Infektionszahlen zeigten sich die Behörden bei vielen Veranstaltungen kompromissbereit.

Beim Russland-GP verpasst Lewis Hamilton aufgrund von Strafen den Sieg. Der Brite vermutet eine Verschwörung und hat Glück, weil er Strafpunkte vermeidet.

Strafpunkte gestrichen! Hamilton droht doch keine Sperre © Bereitgestellt von sport1.de Strafpunkte gestrichen! Hamilton droht doch keine Sperre

Schlechter Tag für Lewis Hamilton!

Beim Großen Preis von Russland in Sotschi wurde der Brite trotz Startplatz eins unerwartet nur Dritter. Grund für den verpassten Sieg war eine doppelte Bestrafung durch die Stewards.

Jordan: Verstappen bald besser als Hamilton

  Jordan: Verstappen bald besser als Hamilton Lewis Hamilton oder Max Verstappen - wer ist besser? Darüber scheiden sich die Geister in der Formel 1. SPORT1 spricht mit zwei Experten über das Thema. © Bereitgestellt von sport1.de Jordan: Verstappen bald besser als Hamilton Es ist die Frage aller Fragen in der Formel 1: Wer ist der beste Fahrer?Aktuell stehen zwei Piloten zur Wahl: Seriensieger Lewis Hamilton (35) oder doch schon Red Bulls junger Stier Max Verstappen (22)? Darüber scheiden sich im Moment die Geister in der Königsklasse.Ex-Weltmeister Jacques Villeneuve (1997 mit Williams) hält immer noch Hamilton für den Klassenprimus.

Vor der Aufwärmrunde, beim Verlassen der Box, probte der sechsmalige Weltmeister im Auslauf gleich zweimal einen Start. Nach den Regeln ist dies in der Boxengasse zwar erlaubt, nicht aber danach.

Die Bestrafung hatte es im Anschluss in sich. Für jeden Probestart wurde Hamilton mit einer Fünf-Sekunden-Strafe belegt. Die insgesamt zehn Sekunden konnte er dann gesammelt bei einem Boxenstopp absitzen.

Hamilton wittert Verschwörung

Der Brite zeigte dafür wenig Verständnis. "Das ist lächerlich", beschwerte er sich am Boxenfunk und vermutete im Anschluss sogar eine Verschwörung.

Perez rast auf Mittelfeld-Pole - Renault unter Wert geschlagen

  Perez rast auf Mittelfeld-Pole - Renault unter Wert geschlagen Lange hinterließ Daniel Ricciardo im Mittelfeld-Kampf von Sotschi den stärksten Eindruck. Doch am Start des Rennens parkt überraschend der Racing Point von Sergio Perez in der zweiten Reihe. Im Renault-Lager hatte man eine Erklärung dafür parat.Die ersten Runden des Qualifyings schienen den guten Eindruck zu bestätigen. Im chaotischen Q2 konnte Daniel Ricciardo sogar die Zeitenliste anführen, weil die beiden Mercedes und der Verstappen-Red-Bull mit den Medium-Reifen pokerten. "Das war wirklich ein schönes Gefühl, mal wieder eine Quali-Session anzuführen", grinste der Australier.

"Das ist eine interessante Entscheidung der Rennleitung. Noch nie hat meiner Meinung nach ein Fahrer eine Strafe für so etwas erhalten, und da drängt sich schon der Verdacht auf, dass wir aufgehalten werden sollen, es ist ja auch nicht das erste Mal – siehe die Umstellung bei den Motoreinstellungen", sagte der Brite und bezog sich dabei auf das Verbot des Party-Modus.

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Dennoch konnte der sechsmalige Weltmeister mit der Entscheidung zufrieden sein. Ursprünglich hatten dem 35-Jährigen für sein Vergehen zudem zwei Strafpunkte gedroht. Hamilton hat nach Zeitstrafen in Brasilien, Österreich und Italien bereits acht davon in seinem Strafenkatalog, so viele wie kein anderer Fahrer.

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Strafe gegen Mercedes

Mit den angedachten zwei Punkten wäre er bereits bei zehn angekommen, ab der Marke von zwölf Punkten muss der entsprechende Pilot ein Rennen zuschauen.

Dazu kommt es nun jedoch nicht. Nach einer Anhörung des Funkverkehrs haben sich die Rennkommissare entschieden, die Strafpunkte zurückzuziehen und stattdessen eine Geldstrafe von 25.000 Euro gegen das Team auszusprechen.

Seit der Saison 2014 vergibt die FIA bei schweren Vergehen zusätzlich zur Strafe auch noch Strafpunkte. Diese bleiben für zwölf Monate auf der Superlizenz und werden erst danach vom Konto des Piloten gelöscht.

Deshalb sollte sich der Brite bei den kommenden Rennen besser beherrschen. Seine am längsten zurückliegenden Punkte verfallen erst am 17. November.


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