Sport Wetter bremst Schumacher aus: Kein Training in der Eifel

19:06  09 oktober  2020
19:06  09 oktober  2020 Quelle:   msn.com

Das denkt Hamilton über Schumachers Rekord

  Das denkt Hamilton über Schumachers Rekord Dass Lewis Hamilton weitere Rekorde von Michael Schumacher bricht, ist nur eine Frage der Zeit. Der Brite ist sich nicht sicher, wie er damit umgehen soll. © Bereitgestellt von sport1.de Das denkt Hamilton über Schumachers Rekord Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton kann seine nächste Bestmarke offenbar selbst nicht so recht einordnen. "Ich weiß nicht genau, was es mir bedeutet, es passieren gerade so viele andere Sachen auf der Welt", antwortete der Brite am Donnerstag in Sotschi (Formel 1: Großer Preis von Russland am Sonntag ab 13.

Das Debüt von Mick Schumacher fällt ins Wasser: Nach dem Ausfall des ersten 1.Trainings wird auch der 2. Durchgang zum Formel-1-GP m Nürburgring abgesagt.

Wetter bremst Schumacher aus: Kein Training in der Eifel © Bereitgestellt von sport1.de Wetter bremst Schumacher aus: Kein Training in der Eifel

Mick Schumacher konnte es kaum erwarten. Sein rot-weißer Overall saß wie angegossen, der Alfa Romeo mit der Startnummer 37 stand bereit - doch die berüchtigten Wetterkapriolen am Nürburgring ließen das Formel-1-Trainingsdebüt des meistbeobachteten Motorsporttalents der Welt ins Wasser fallen.

Strafpunkte gestrichen! Hamilton droht doch keine Sperre

  Strafpunkte gestrichen! Hamilton droht doch keine Sperre Beim Russland-GP verpasst Lewis Hamilton aufgrund von Strafen den Sieg. Der Brite vermutet eine Verschwörung und hat Glück, weil er Strafpunkte vermeidet. © Bereitgestellt von sport1.de Strafpunkte gestrichen! Hamilton droht doch keine Sperre Schlechter Tag für Lewis Hamilton!Beim Großen Preis von Russland in Sotschi wurde der Brite trotz Startplatz eins unerwartet nur Dritter. Grund für den verpassten Sieg war eine doppelte Bestrafung durch die Stewards.Vor der Aufwärmrunde, beim Verlassen der Box, probte der sechsmalige Weltmeister im Auslauf gleich zweimal einen Start.

Bei dichtem Nebel in der Eifel erhielt der Rettungshelikopter keine Starterlaubnis, die 20 Rennwagen bewegten sich deswegen am Freitag nicht einen Meter.

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"Es ist schade, dass ich nicht fahren konnte", sagte Schumacher, der das gesamte Wochenende beim Team bleiben wird und alles aufsaugen will. "Ich kann an Meetings teilnehmen, das Innenleben von Alfa kennenlernen. Ich will so viel Input bekommen wie möglich. Aber natürlich wäre ich lieber gefahren."

So verbrachte Schumacher die 90 Minuten am Vormittag mit dicker Jacke und Mundschutz hoffend und bangend in der Team-Garage, am Nachmittag plauschte er mit Ferrari-Pilot Sebastian Vettel, dessen Vater Norbert und Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff.

Schumacher-Debüt elektrisiert F1: Was Brawn imponiert

  Schumacher-Debüt elektrisiert F1: Was Brawn imponiert Formel-1-Boss Ross Brawn hat eine hohe Meinung von Mick Schumacher. Der langjährige Vertraute von dessen Vater Michael weiß aber auch um manche Bürde. © Bereitgestellt von sport1.de Schumacher-Debüt elektrisiert F1: Was Brawn imponiert Die Motorsport-Welt fiebert dem lang ersehnten Formel-1-Debüt von Mick Schumacher entgegen.Beim Großen der Eifel am Nürburgring (9. bis 11. Oktober) wird der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher das erste Freie Training im Alfa Romeo von Antonio Giovinazzi bestreiten - und weckt damit Vorfreude bei den F1-Fans und sich selbst.

"Regengott" Schumacher - Revival fällt aus

Schumacher durfte gelöst sein, denn es ist ziemlich wahrscheinlich, dass der derzeitige Formel-2-Spitzenreiter auch ohne die geplante Bewerbungsfahrt im kommenden Jahr und damit 30 Jahre nach seinem berühmten Vater sein Renndebüt in der Königsklasse geben wird. (Formel 1: Großer Preis der Eifel am Sonntag ab 14.10 Uhr im LIVETICKER),


Video: Ecclestone: Schumacher hatte es schwerer als Hamilton (glomex)

Michael Schumacher, fünfmaliger Nürburgring-Sieger und Rekordweltmeister, hatte in seiner Formel-1-Karriere ein ums andere Mal bei Bedingungen nahe am Irregulären brilliert und sich den Beinamen "Regengott" erfahren.

Mick Schumacher wäre am Freitag bei Dauerregen und Nebel "gern" auf die Strecke gegangen, "aber die Sicherheit geht vor". Sein banger Blick auf das Regenradar und ein Kontrollgang in die Boxengasse machten ihm schnell klar: Hier geht heute nichts.

Schumacher über großen Namen - und Erwartungsdruck

  Schumacher über großen Namen - und Erwartungsdruck Auf David Schumacher lastet als Sohn eines Ex-F1-Piloten mehr Druck als auf anderen Rennfahrern. Das kann Nachteile haben, erklärt er im AvD Motorsport Magazin. © Bereitgestellt von sport1.de Schumacher über großen Namen - und Erwartungsdruck Die Liebe zum Motorsport wurde David Schumacher in die Wiege gelegt.Der 19 Jahre alte Sohn von Ex-Formel-1-Fahrer Ralf Schumacher saß bereits mit vier Jahren erstmals in einem Kart - einen prominenten Motorsportler als Vater zu haben, ist eine Besonderheit.Doch es bringt nicht nur Vorteile mit sich.

Aufgrund des dicht gedrängten Terminplans kam eine Verlegung der Einheit nicht infrage. Auch die zweite Session ab 15.00 Uhr, in der etatmäßig wieder Alfa-Stammpilot Antonio Giovinazzi an der Reihe gewesen wäre, wurde letztlich ersatzlos gestrichen.

Schumacher: Hoffnung auf Abschlusstraining

Umso wichtiger wird damit für die Piloten das 60-minütige Abschlusstraining am Samstag (12.00 Uhr/Sky).

Womöglich erhält Schumacher bei einem der sechs ausstehenden Rennwochenenden eine neue Bewährungschance. Losgelöst davon deutet aber vieles darauf hin, dass er den 26-jährigen Giovinazzi zur Saison 2021 gänzlich ersetzen wird - auch wenn Schumacher beschwichtigte: "Im Moment liegt mein Hauptfokus auf der Formel 2. Wenn ich da gut abschneide, wird es eher gut aussehen."

Alfa-Romeo-Teamchef Fred Vasseur hingegen erklärte vielsagend: "Wir werden ihn ganz sicher bald in der Formel 1 sehen. Ich denke, wir stehen kurz vor einer Entscheidung, was unsere Fahrer für nächstes Jahr betrifft." Schumacher sei "natürlich eine Option, es liegt aber auch an Ferrari, da eine Entscheidung zu treffen."

Wetter bremst Schumacher aus: Kein Training in der Eifel

  Wetter bremst Schumacher aus: Kein Training in der Eifel Das Debüt von Mick Schumacher fällt ins Wasser: Nach dem Ausfall des ersten 1.Trainings wird auch der 2. Durchgang zum Formel-1-GP m Nürburgring abgesagt. © Bereitgestellt von sport1.de Wetter bremst Schumacher aus: Kein Training in der Eifel Mick Schumacher konnte es kaum erwarten. Sein rot-weißer Overall saß wie angegossen, der Alfa Romeo mit der Startnummer 37 stand bereit - doch die berüchtigten Wetterkapriolen am Nürburgring ließen das Formel-1-Trainingsdebüt des meistbeobachteten Motorsporttalents der Welt ins Wasser fallen.

Diese scheint bereits gefallen zu sein. Ferrari-Teamchef Binotto sagte bei Sky in bemerkenswerter Deutlichkeit: "Ich denke, Mick wird bald in die Formel 1 kommen", um sogleich zu relativieren: "Wir werden in den kommenden Wochen entscheiden, was das Beste für ihn und unsere anderen Akademie-Fahrer in der Formel 2 ist."

Nürburgring: Wetter bleibt mies

Auch unter den aktuellen Piloten hat Schumacher junior viele Fürsprecher. "Er verdient seine Chance. Ich hoffe, dass er sich ein Cockpit für nächstes Jahr sichern kann. Er ist ein toller Junge", sagte etwa Vettel am Donnerstag.

Der Heppenheimer startet nach dem verlorenen Freitag ebenso wie Weltmeister Lewis Hamilton, der im Mercedes seinen 91. Sieg und damit die Einstellung des Rekords von Michael Schumacher anpeilt, quasi bei Null.

Das Wetter am Nürburgring soll am gesamten Wochenende mäßig bleiben. Niedrige Temperaturen und Wind werden auch für Samstag sowie für das Rennen am Sonntag (14.10 Uhr) erwartet, an diesen Tagen soll es aber allenfalls zu kleineren Schauern kommen.

Lowe: So machte Rosberg Hamilton fast unschlagbar .
Lewis Hamilton ist in der Formel 1 schon seit Jahren das Maß aller Dinge. Geht es nach Paddy Lowe, hat das auch sehr viel mit Nico Rosberg zu tun. © Bereitgestellt von sport1.de Lowe: So machte Rosberg Hamilton fast unschlagbar Ausgerechnet seinem Erzrivalen Nico Rosberg hat Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton seine überragende Siegesserie der letzten Jahre zu verdanken.Diese Meinung vertrat der frühere Mercedes-Technikchef Paddy Lowe im Gespräch mit dem Formel-1-Podcast "At The Controls".Hamilton habe früher "vieles dem Zufall überlassen".

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