Sport Sebastian Vettel mit Rückstand in Q2: "Kann ich mir nicht erklären"

19:55  10 oktober  2020
19:55  10 oktober  2020 Quelle:   msn.com

Perez rast auf Mittelfeld-Pole - Renault unter Wert geschlagen

  Perez rast auf Mittelfeld-Pole - Renault unter Wert geschlagen Lange hinterließ Daniel Ricciardo im Mittelfeld-Kampf von Sotschi den stärksten Eindruck. Doch am Start des Rennens parkt überraschend der Racing Point von Sergio Perez in der zweiten Reihe. Im Renault-Lager hatte man eine Erklärung dafür parat.Die ersten Runden des Qualifyings schienen den guten Eindruck zu bestätigen. Im chaotischen Q2 konnte Daniel Ricciardo sogar die Zeitenliste anführen, weil die beiden Mercedes und der Verstappen-Red-Bull mit den Medium-Reifen pokerten. "Das war wirklich ein schönes Gefühl, mal wieder eine Quali-Session anzuführen", grinste der Australier.

Ferrari-Fahrer Sebastian Vettel erklärt, warum er im Qualifying zum Eifel-Grand-Prix auf dem Nürburgring nicht über Formel-1-Startplatz elf hinauskam

Fast vier Zehntelsekunden fehlten Sebastian Vettel heute zu einem Top-10-Startplatz im Eifel-Grand-Prix auf dem Nürburgring (Formel 1 2020 im Liveticker verfolgen!). Warum sein Rückstand im Qualifying so gewaltig ausgefallen ist, das weiß der Ferrari-Fahrer aber nicht zu sagen: "Ich habe ziemlich viel Zeit im ersten Sektor verloren, was ich mir nicht erklären kann", so meint er bei 'Sky'.

„Racing Point klar schneller“ - McLaren kündigt weitere Upgrades an

  „Racing Point klar schneller“ - McLaren kündigt weitere Upgrades an McLaren blieb beim GP Russland erstmals diese Saison ohne Punkte. Der Vorsprung im Mittelfeldkampf schrumpfte extrem zusammen. Teamchef Andreas Seidl hofft, den Negativ-Trend mit Technik-Upgrades noch einmal umzukehren.Während Mercedes an der Spitze des Feldes für klare Verhältnisse sorgt, ist der Kampf der Verfolger aktuell so spannend wie nie. Nach zehn Rennen haben sich mittlerweile drei klare Favoriten auf den dritten Platz im Konstrukteurspokal herauskristallisiert. McLaren, Racing Point und Renault kämpfen intensiv um die Verfolger-Krone.

Generell habe er sich mit seiner Runde von 1:26.738 Minuten in Q2 wohlgefühlt, sei "soweit zufrieden gewesen", sagt Vettel und ergänzt bei 'RTL': "Vielleicht waren die Reifen bei mir nicht so auf Temperatur, aber es hat sich eigentlich ganz in Ordnung angefühlt und nicht so, als wären da noch Welten mehr gegangen."

Platz elf in der Startaufstellung, exakt 0,374 Sekunden hinter P10, das trifft Vettel auch aus anderen Gründen nicht so hart: "Es ist nicht das erste Mal in diesem Jahr, dass wir so weit hinten stehen." Tatsächlich ist Vettel 2020 erst drei Mal in bisher zehn Rennen überhaupt aus den Top 10 losgefahren.

Sebastian Vettel, Ferrari SF1000

Sebastian Vettel, Ferrari SF1000 © Andy Hone / Motorsport Images Sebastian Vettel, Ferrari SF1000

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Ricciardo: Das hat mich an Vettel richtig erschrocken

  Ricciardo: Das hat mich an Vettel richtig erschrocken Daniel Ricciardo fährt mit Renault eine bemerkenswerte Formel-1-Saison. Im SPORT1-Interview spricht er auch über seinen ehemaligen Teamkollegen Sebastian Vettel. © Bereitgestellt von sport1.de Ricciardo: Das hat mich an Vettel richtig erschrocken Daniel Ricciardo gehört mit seinen 31 Jahren bereits zum Formel-1-Inventar. Der Australier fährt schon seit 2011 in der Königsklasse des Motorsports. In der laufenden Saison liegt der Renault-Fahrer mit 63 Punkten auf dem beachtlichen sechsten Platz in der Fahrerwertung.

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Sebastian Vettel, Ferrari SF1000 © Andy Hone / Motorsport Images Sebastian Vettel, Ferrari SF1000

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Rückschritt von Quali zu Rennen - Eifel-Enttäuschung für Ferrari

  Rückschritt von Quali zu Rennen - Eifel-Enttäuschung für Ferrari Nach dem vierten Startplatz von Charles Leclerc schien sich am Nürburgring bereits die Wende für Ferrari anzudeuten. Doch dann lief es am Sonntag wie in Mugello. Ferrari sucht weiter nach dem Schlüssel, ein ganzes Wochenende zu glänzen.Sebastian Vettel ging zum sechsten Mal in dieser Saison komplett leer aus. Teamchef Mattia Binotto zog ernüchtert Bilanz: "Wir sind natürlich nicht zufrieden mit diesem Resultat, aber wir werden weiter hart daran arbeiten, unser Auto zu verbessern.

Sebastian Vettel, Ferrari SF1000, spins on track

Sebastian Vettel, Ferrari SF1000, spins on track © Charles Coates / Motorsport Images Sebastian Vettel, Ferrari SF1000, spins on track

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Sebastian Vettel, Ferrari SF1000 © Zak Mauger / Motorsport Images Sebastian Vettel, Ferrari SF1000

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Kampf gegen die Perfektion - Sind Zweitages-Events die Zukunft?

  Kampf gegen die Perfektion - Sind Zweitages-Events die Zukunft? Der Grand Prix der Eifel nahm unfreiwillig das Zweitages-Event von Imola vorweg. Jetzt stellen sich viele die Frage, ob zwei Tage nicht besser sind als drei. Weil es dem Zufall in der Theorie Tür und Tor öffnet. Der Nürburgring konnte diesen Beweis nicht antreten.Mugello, der Nürburgring, Portimão und Imola bekamen aber auch den Zuschlag, weil die Formel-1-Bosse einige Dinge ausprobieren konnten, um in Zukunft die Show zu würzen. Mit neuen Strecken wie Mugello oder Portimão, für die es kaum Daten gibt. Mit einem Grand Prix in der Eifel bei fast winterlichen Temperaturen.

Sebastian Vettel, Ferrari SF1000

Sebastian Vettel, Ferrari SF1000 © Charles Coates / Motorsport Images Sebastian Vettel, Ferrari SF1000

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Ferrari-Abstimmung mit viel Abtrieb

P11 sei unter diesen Umständen "vielleicht gar nicht so schlecht", meint der viermalige Formel-1-Weltmeister. "Auf elf können wir uns die Reifen aussuchen."

Sonderregel hilft Vettel nach Wechsel - Ferrari sauer

  Sonderregel hilft Vettel nach Wechsel - Ferrari sauer Sebastian Vettels neues Team Aston Martin bekommt 2021 das Heck von Mercedes - was aufgrund der Sondersituation bei den Regeln ein wertvolles Pfund ist. © Bereitgestellt von sport1.de Sonderregel hilft Vettel nach Wechsel - Ferrari sauer Welche Chancen hat Sebastian Vettel 2021 bei seinem Wechsel zu Aston Martin?Gegenwärtig liegt der Rennstall, der noch als Racing Point startet, auf Rang drei der Konstrukteurs-WM - allerdings in einem engen Fight mit McLaren und Renault.

Vettels Teamkollege Charles Leclerc war in Q2 um eine halbe Sekunde schneller und stellte den Ferrari SF1000 schließlich auf Position vier in die zweite Startreihe. Und Vettel liefert die Begründung dafür: "Wir fahren hier mit maximalem Abtrieb. Das haben wir zuletzt wahrscheinlich in Ungarn gemacht. Wir wissen: Unter diesen Umständen ist das Auto ein bisschen stärker."

Von einer konkreten Zielsetzung für das Rennen will Vettel aber nichts wissen. "Mal schauen, was morgen drin ist", meint er schlicht. "Im Moment rechne ich gar nicht, ich lasse mich einfach überraschen. Und versprechen kann ich nix. Es wird aber auf jeden Fall alles probiert."

"Das Rennen wird sicher unterhaltsam. Es ist eine gute Strecke", sagt Vettel und schmunzelt: "Es wäre schön, wenn wir vor der letzten Kurve nach links abbiegen würden, auf die Nordschleife. Ich glaube, das wird immer ein Traum bleiben."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

Vettel schenkt Rennen schon vorher ab: "Wird irgendein Murks sein" .
Sebastian Vettel schenkt nach seinem Qualifying den Portugal-GP quasi schon vorher ab. Valtteri Bottas hadert nach Platz zwei mit der falschen Strategie. Stimmen. © Bereitgestellt von sport1.de Vettel schenkt Rennen schon vorher ab: "Wird irgendein Murks sein" Sebastian Vettel startet beim Großen Preis von Portugal nur von Rang 15 aus in das Rennen (Portugal-GP, Sonntag ab 14.10 Uhr im LIVETICKER). Nach dem Qualifying zeigt sich der Ferrari-Pilot enttäuscht und schreibt das Rennen quasi schon im Voraus ab.Auch Valtteri Bottas ist nach seinem zweiten Platz enttäuscht.

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