Sport Sergio Perez: Safety-Car hat Chance aufs Podium gekostet

21:50  11 oktober  2020
21:50  11 oktober  2020 Quelle:   motorsport-total.com

Perez rast auf Mittelfeld-Pole - Renault unter Wert geschlagen

  Perez rast auf Mittelfeld-Pole - Renault unter Wert geschlagen Lange hinterließ Daniel Ricciardo im Mittelfeld-Kampf von Sotschi den stärksten Eindruck. Doch am Start des Rennens parkt überraschend der Racing Point von Sergio Perez in der zweiten Reihe. Im Renault-Lager hatte man eine Erklärung dafür parat.Die ersten Runden des Qualifyings schienen den guten Eindruck zu bestätigen. Im chaotischen Q2 konnte Daniel Ricciardo sogar die Zeitenliste anführen, weil die beiden Mercedes und der Verstappen-Red-Bull mit den Medium-Reifen pokerten. "Das war wirklich ein schönes Gefühl, mal wieder eine Quali-Session anzuführen", grinste der Australier.

Sergio Perez: Am Ende reichte es © Motorsport Images Sergio Perez: Am Ende reichte es "nur" zu P4 und nicht für einen Podestplatz

Zufrieden und doch nicht zufrieden ist Sergio Perez nach dem Eifel-Grand-Prix 2020 auf dem Nürburgring. "Es schien ein schlechter Tag für die Gesamtwertung zu werden, aber es wurde ein guter", sagt der Racing-Point-Fahrer. Und es hätte seiner Meinung nach noch besser laufen können: In der Schlussphase hatte Perez nämlich mit Daniel Ricciardo um P3 gekämpft.

Suarez trifft zweimal und wird unterstützt, als Atletico den Marker

 Suarez trifft zweimal und wird unterstützt, als Atletico den Marker legt. © Reuters / SERGIO PEREZ La Liga Santander - Atletico Madrid - Granada MADRID (Reuters) - Luis Suarez hatte nach seinem Wechsel von Atletico Madrid einen beeindruckenden Einfluss auf sein Debüt Barcelona erzielte zwei Tore und assistierte, als seine Mannschaft Granada im ersten Spiel der La Liga-Saison am Sonntag zu Hause mit 6: 1 bezwang.

Knapp 17 Sekunden hatte der Abstand zwischen Perez auf P4 und Ricciardo auf P3 kurz nach Rennhälfte betragen. Und dann holte Perez sukzessive auf: Zehn Runden später lag er nur noch zehn Sekunden zurück. Er glaubt: Den Rest hätte er auch noch wettgemacht. Eine Gelbphase ab Runde 45 aber stoppte Perez und dessen Vorteil durch frischere Reifen.

Er meint: "Ohne das Safety-Car hätten wir eine wirklich gute Chance gehabt. Wir holten ziemlich rasch auf Daniel auf. Das Auto funktionierte echt gut und ich war happy mit den Medium-Reifen. Zum Ende hin wäre es sehr eng geworden."

Keine echte Überholchance gegen Ricciardo

So aber blieb Perez den Beweis schuldig, ob es sein Racing Point RP20 auf der Strecke mit dem Renault R.S.20 hätte aufnehmen können. Der einzige Überholversuch direkt nach der Safety-Car-Phase nämlich scheiterte: "Beim Re-Start probierte ich es gegen Daniel in Kurve 4. Das funktionierte aber nicht", sagt Perez.

„Mercedes-Dominanz muss enden“ - Red Bull hofft auf weitere Fehler

  „Mercedes-Dominanz muss enden“ - Red Bull hofft auf weitere Fehler Dank Fehlern von Mercedes konnte Red Bull in Sotschi wenigstens einen Silberpfeil schlagen. Teamchef Christian Horner hofft auf weitere Nachlässigkeiten der Konkurrenz, spornt aber auch sein eigenes Team an, die Lücke endlich zu schließen.Neben der schwachen Pace bremsten Red Bull zuletzt auch Zuverlässigkeitsprobleme. Max Verstappen fiel zwei Mal aus, nachdem sein Motor Zicken gemacht hatte. Für Russland gab es für den Niederländer endlich eine neue Antriebseinheit, mit der die plötzlichen Power-Verluste nicht mehr auftraten. Und prompt raste Verstappen wieder auf das Podium.

Danach blieb er zwar dran an Ricciardo, kam aber nicht mehr in DRS-Reichweite und auch nicht zu einer weiteren Überholchance. Perez kreuzte die Ziellinie schließlich 1,457 Sekunden hinter Ricciardo - und er ärgert sich darüber.

Racing-Point-Teamchef Otmar Szafnauer aber ist zufrieden. "Sergio hatte Podestchancen", erklärt er. "P4 ist aber trotzdem ein herausragendes Ergebnis für das Team."

Durchfahren wäre nicht drin gewesen

Zumal sich der Kommandostand und Perez uneins darüber waren, was nach der Safety-Car-Phase die beste Reifentaktik sein würde.

"Wir waren zunächst draußen geblieben", sagt Perez. "Dann fragte ich nach beim Team, ob wir wirklich sicher wwaren. Ich glaubte nämlich nicht, unter diesen Bedingungen die Reifen noch einmal zum Arbeiten zu kriegen. Das hätten die Pneus nicht gepackt."

Am Ende entschied sich Racing Point für einen Boxenstopp und gegen das Durchfahren auf gebrauchten Reifen. "Zum Glück", wie Perez bemerkt, auch wenn er damit nichts mehr ausrichten konnte. "Unterm Strich", so meint er, "war es ein guter Tag für das Team, weil wir viele Punkte geholt haben."

„Racing Point klar schneller“ - McLaren kündigt weitere Upgrades an

  „Racing Point klar schneller“ - McLaren kündigt weitere Upgrades an Ausnahmetalent Florian Wirtz von Bayer Leverkusen wird wohl zum jüngsten U21-Nationalspieler der deutschen Verbandsgeschichte aufsteigen.

Lob für Hülkenberg

Ausdrücklich lobt Perez hierbei seinen Spontan-Teamkollegen Nico Hülkenberg, der als Ersatzmann von Lance Stroll "fantastische Arbeit geleistet" habe mit Platz acht.

Zu seiner persönlichen Zukunft sagte Perez aber nichts, sondern witzelte auf die Frage eines TV-Reporters: "Vielleicht bin ich nächstes Jahr dein Teamkollege!"

Ernsthaft fügte Perez hinzu: "Ich denke, im nächsten Monat oder so werde ich genau wissen, was ich machen werde. Ich will weiter in der Formel 1 fahren. Das hat Priorität, aber es soll ein gutes Projekt sein."

Ein gutes Projekt wähnt Szafnauer in diesem Jahr am Laufen: Angesichts der Ausgangslage am Samstag mit einem erkrankten Fahrer und mit schlechten Aussichten für das Rennen sei es "sehr befriedigend, Deutschland mit 16 weiteren Punkten und P3 in der Gesamtwertung" zu verlassen.

Erstes MotoGP-Podium für Alex Marquez nach starker Aufholjagd im Regen .
Von Startplatz 18 aufs Podest: Alex Marquez wird im Regen von Le Mans Zweiter und lässt Honda über das erste MotoGP-Podium der Saison jubeln - Lob von Bruder MarcSo gratulierte MotoGP-Weltmeister Marc Marquez seinem Bruder Alex, nachdem dieser beim Grand Prix von Frankreich in Le Mans von Startplatz 18 zu seinem ersten Podium gestürmt war. Auf nasser Strecke fuhr der Rookie ein bärenstarkes und fehlerfreies Rennen, in dem er sich sukzessive nach vorn kämpfte und am Ende nur Rennsieger Danilo Petrucci (Ducati) ziehen lassen musste.

usr: 1
Das ist interessant!