Sport Rückschritt von Quali zu Rennen - Eifel-Enttäuschung für Ferrari

11:56  12 oktober  2020
11:56  12 oktober  2020 Quelle:   auto-motor-und-sport.de

Strafpunkte gestrichen! Hamilton droht doch keine Sperre

  Strafpunkte gestrichen! Hamilton droht doch keine Sperre Beim Russland-GP verpasst Lewis Hamilton aufgrund von Strafen den Sieg. Der Brite vermutet eine Verschwörung und hat Glück, weil er Strafpunkte vermeidet. © Bereitgestellt von sport1.de Strafpunkte gestrichen! Hamilton droht doch keine Sperre Schlechter Tag für Lewis Hamilton!Beim Großen Preis von Russland in Sotschi wurde der Brite trotz Startplatz eins unerwartet nur Dritter. Grund für den verpassten Sieg war eine doppelte Bestrafung durch die Stewards.Vor der Aufwärmrunde, beim Verlassen der Box, probte der sechsmalige Weltmeister im Auslauf gleich zweimal einen Start.

Für Mick Schumacher gab es vor dem Eifel -GP auf dem Nürburgring jedoch einen Rückschlag. Alle Infos im News-Ticker. Der Emmericher hatte bei den beiden Rennen in Silverstone im August den Racing-Point-Piloten Sergio Perez ersetzt, da sich der Mexikaner mit dem Coronavirus infiziert hatte.

Ferrari -Pilot Fernando Alonso: Die Scuderia liegt aktuell meilenweit hinter Mercedes. "Ich war während des gesamten Rennens langsam, die Leistungen gegenüber Red Bull waren enttäuschend", sagte Alonso nach Platz vier beim Großen Preis von Malaysia: "Das ganze Rennen war eine Art von

Die Situation erinnerte ein bisschen an Ferraris Heimspiel in Mugello. Hoffnung am Samstag, Ernüchterung am Sonntag. In Mugello fuhr Charles Leclerc vom fünften Startplatz los und kam als Achter ins Ziel. Am Nürburgring stellte er mit dem vierten Startplatz sein bislang bestes Quali-Ergebnis der Saison 2020 ein, kam aber nur als Siebter ins Ziel.

  Rückschritt von Quali zu Rennen - Eifel-Enttäuschung für Ferrari © Motorsport Images

Sebastian Vettel ging zum sechsten Mal in dieser Saison komplett leer aus. Teamchef Mattia Binotto zog ernüchtert Bilanz: "Wir sind natürlich nicht zufrieden mit diesem Resultat, aber wir werden weiter hart daran arbeiten, unser Auto zu verbessern."

Mercedes wütet nach Hamilton-Strafe - so sind die Regeln

  Mercedes wütet nach Hamilton-Strafe - so sind die Regeln Lewis Hamilton verliert den Sieg aufgrund einer Strafe schon vorm Start. Mercedes weist die Schuld daran aber von sich. SPORT1 zeigt, was in den Regeln steht. © Bereitgestellt von sport1.de Mercedes wütet nach Hamilton-Strafe - so sind die Regeln Lewis Hamilton muss noch mindestens ein Rennen lang auf seinen 91. Grand-Prix-Sieg warten.Schuld daran sind zwei Fünf-Sekunden-Strafen, die der Brite schon vorm Start kassiert hat. Stein des Anstoßes: zwei Übungsstarts aus der Boxengasse. Hamilton hielt dort, wo es laut FIA-Kommissaren nicht erlaubt ist.

Valtteri Bottas holt sich die Pole-Position beim Eifel -GP auf dem Nürburgring. Der Dreikampf um den Rennsieg könnte spannend werden. Red Bull war im Rennen oft schneller als im Qualifying, könnte Mercedes also noch mehr fordern. Sein Ferrari -Stallkollege Charles Leclerc startet von Platz vier.

Im Rennen waren alle Problemchen mit einem Mal wie weggeblasen. Als Letzter gestartet machte der „Hulk“ schnell Boden gut. Hülkenberg konnt seine Ansage mit Augenzwinkern („Alles andere als der Rennsieg wäre eine Enttäuschung “) zwar nicht umsetzen, trotzdem machte der Emmericher mit

Am Nürburgring kamen weitere neue Teile an den SF1000. Charles Leclerc notierte einen kleinen Fortschritt. "Der positive Aspekt des Wochenendes war, dass wir am Samstag trotz kalter Temperaturen stark unterwegs waren und dass wir eine gute Balance für das Auto gefunden haben. Das zeigt uns, dass wir uns in die richtige Richtung bewegen."

Trotzdem ging die Reise im Rennen rückwärts. Leclerc machte es an den Reifen fest. "Die Soft-Reifen haben nach wenigen Runden stark gekörnt. Wir müssen herausfinden, warum das so war. Ich war langsam und konnte mich nicht verteidigen. Das hat den Rest des Rennens beeinträchtigt."

Leclerc profitierte nicht von Safety-Cars

Die Story des Rennens am Nürburgring las sich ähnlich wie die in Mugello. Auch da spielten die Reifen Ferrari einen Streich, wenn auch aus anderen Gründen. Offenbar ist es im Moment noch nicht möglich, den Speed vom Samstag über eine ganze Renndistanz am Sonntag umzusetzen. Das Körnen der Reifen zwang Leclerc schon nach zehn Runden an die Box. "Wir haben dann auf ein Zweistopp-Rennen umgestellt, was die richtige Entscheidung war", lobte Leclerc seine Strategen.

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  „Racing Point klar schneller“ - McLaren kündigt weitere Upgrades an McLaren blieb beim GP Russland erstmals diese Saison ohne Punkte. Der Vorsprung im Mittelfeldkampf schrumpfte extrem zusammen. Teamchef Andreas Seidl hofft, den Negativ-Trend mit Technik-Upgrades noch einmal umzukehren.Während Mercedes an der Spitze des Feldes für klare Verhältnisse sorgt, ist der Kampf der Verfolger aktuell so spannend wie nie. Nach zehn Rennen haben sich mittlerweile drei klare Favoriten auf den dritten Platz im Konstrukteurspokal herauskristallisiert. McLaren, Racing Point und Renault kämpfen intensiv um die Verfolger-Krone.

Beim Großen Preis der Eifel profitiert der Mercedes-Pilot vom Ausfall seines schärfsten Konkurrenten. Nico Hülkenberg zeigt eine starke Aufholjagd, während Sebastian Vettel die Chance auf Punkte verschenkt.

Beim Großen Preis der Eifel profitiert der Mercedes-Pilot vom Ausfall seines schärfsten Konkurrenten. Nico Hülkenberg zeigt eine starke Aufholjagd, während Sebastian Vettel die Chance auf Punkte verschenkt.

Weil die Abnutzung der Reifen dem Ferrari-Piloten die Taktik diktierten, konnte Leclerc auch nicht wie andere von der VSC-Phase in Runde 16 und dem echten Safety-Car in den Runden 44 bis 49 profitieren. In beiden Fällen schnallte Ferrari kurz vorher neue Reifen auf. Viele andere profitierten von geschenkten Boxenstopps, nur Ferrari nicht.

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Wanderung am 27.07.2019 Von Plütscheid zu einem verlassenen Dorf. Der Rosenhof (Lost Place) Video und Schnitt: Lee Nachwandern: mit Komoot-App. Strecke: 21

Schumacher gehört zur Nachwuchs-Akademie des Ferrari -Konzerns, der Alfa Romeo mit Motoren beliefert. Doch aus dem erhofften Auftritt wurde nichts: Die schlechten Wetterbedingungen machten die Austragung des Auftakttrainings in der Eifel unmöglich.

Die Ingenieure ließen Leclerc während der Safety Car-Phase mit dem gebrauchten Satz Medium auf der Strecke, obwohl die Gegner rundherum mit frischen Reifen in den Re-Start gingen. Obwohl die Vorzeichen gegen ihn sprachen, rutschte Leclerc nur der Alpha Tauri von Pierre Gasly durch. "Ich glaube, wir haben uns noch ganz gut aus der Affäre gezogen."

Vettel-Unfall wie 2019 in Silverstone

Das ließ sich von Sebastian Vettel nicht sagen. Der Elfte des Trainings fuhr gegen den Trend mit Medium-Reifen los, verlor beim Start eine Position und blickte dann dem Alfa Romeo von Antonio Giovinazzi ins Auspuffrohr, als die mittlere Gummimischung endlich auf Temperatur war. "Ich konnte schneller fahren als die Autos vor mir, konnte sie aber nicht überholen. Da habe ich ein bisschen zu viel riskiert und mich gedreht."

Der Abflug am Ende der Zielgerade erinnerte an den Unfall im Duell mit Max Verstappen vergangenes Jahr in Silverstone. Vettel versuchte es erst innen, dann außen, und als er die Spur des vorausfahrenden Autos kreuzte verlor er in den Turbulenzen den entscheidenden Anpressdruck.

Wetter bremst Schumacher aus: Kein Training in der Eifel

  Wetter bremst Schumacher aus: Kein Training in der Eifel Das Debüt von Mick Schumacher fällt ins Wasser: Nach dem Ausfall des ersten 1.Trainings wird auch der 2. Durchgang zum Formel-1-GP m Nürburgring abgesagt. © Bereitgestellt von sport1.de Wetter bremst Schumacher aus: Kein Training in der Eifel Mick Schumacher konnte es kaum erwarten. Sein rot-weißer Overall saß wie angegossen, der Alfa Romeo mit der Startnummer 37 stand bereit - doch die berüchtigten Wetterkapriolen am Nürburgring ließen das Formel-1-Trainingsdebüt des meistbeobachteten Motorsporttalents der Welt ins Wasser fallen.

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Aufgrund der COVID-19-Pandemie wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in eine Vielzahl an Ländern derzeit gewarnt. Seit dem 1. Oktober 2020 gelten dabei wieder länderspezifische Reise- und Sicherheitshinweise.

Immerhin blieb der Ferrari heil. Nur der Reifensatz war hinüber. Vettel fiel auf den vorletzten Platz zurück. In der aussichtslosen Lage gab ihm Ferrari eine Garnitur harte Reifen mit, die bis dahin keiner angefasst hatte. Das Ziel war durchzufahren und so vielleicht noch einen WM-Zähler zu holen.

Doch ab der 38. Runde ließ der Grip der Reifen nach. Eigentlich viel früh, doch der Ferrari war an diesem Tag ein Reifenfresser. Als Leclerc mit anderer Taktik von hinten heranstürmte, erwartete jeder eine Stallregie. Doch am Kommandostand blieb es ruhig. Vielleicht aus Angst, Vettel könnte den Befehl ignorieren, was viel über das Vertrauen zwischen Fahrer und Team aussagt.

Weitere Upgrades in Portimao

Als Vettel seinen Ingenieur warnte, dass der Reifensatz womöglich nicht bis zum Ende halten würde, nahm das Safety-Car den Ferrari-Strategen die Entscheidung ab. Der zweite Reifenwechsel warf Vettel zwar wieder auf den 14. Platz zurück, doch jetzt hatte er wenigstens frische Soft-Reifen am Auto.

Es dauerte nach dem Re-Start aber acht Runden, bis er endlich am Williams von Nicholas Latifi vorbei war und weitere zwei Runden, bis er den Haas von Kevin Magnussen abgeschüttelt hatte. Dann stand Vettel wieder bei seinem alten Freund Giovinazzi an. Dort war Endstation. Dem Ferrari fehlte der Top-Speed. Der Alfa Romeo-Pilot konnte wie Vettel DRS einsetzen. Vor Giovinazzi fuhr noch Haas-Pilot Romain Grosjean.

Vettel gab zu, dass er bei dem Rennen, das er 2013 noch gewinnen konnte, nicht seinen stärksten Tag hatte. "Im Moment ist der Wurm drin. Das Auto war im Verkehr extrem schwer zu fahren. Mit meinem Fehler habe ich mir die Chancen zerstört, besser abzuschneiden. Ich tat mich schwer Autos zu überholen, die langsamer als ich waren. Wir konnten im Rennen wegen der Probleme nicht den Speed fahren, den wir im Training hatten."

Vettel hofft, dass mit dem nächsten Rennen in Portimao wieder bessere Zeiten anbrechen. Dann bringt Ferrari die dritte Stufe des Aero-Pakets. Jetzt ist der Diffusor an der Reihe, der mehr Stabilität ins Heck bringen soll.

Kampf gegen die Perfektion - Sind Zweitages-Events die Zukunft? .
Der Grand Prix der Eifel nahm unfreiwillig das Zweitages-Event von Imola vorweg. Jetzt stellen sich viele die Frage, ob zwei Tage nicht besser sind als drei. Weil es dem Zufall in der Theorie Tür und Tor öffnet. Der Nürburgring konnte diesen Beweis nicht antreten.Mugello, der Nürburgring, Portimão und Imola bekamen aber auch den Zuschlag, weil die Formel-1-Bosse einige Dinge ausprobieren konnten, um in Zukunft die Show zu würzen. Mit neuen Strecken wie Mugello oder Portimão, für die es kaum Daten gibt. Mit einem Grand Prix in der Eifel bei fast winterlichen Temperaturen.

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