Sport MotoGP Aragon 2 FT2: Nakagami toppt den Freitag, Ducati komplett verloren

17:45  23 oktober  2020
17:45  23 oktober  2020 Quelle:   motorsport-total.com

Ducati Scrambler 1100 Dark Pro - Ducati Scrambler 1100 Dark Pro

  Ducati Scrambler 1100 Dark Pro - Ducati Scrambler 1100 Dark Pro Ducati präsentiert mit der neuen Ducati Scrambler 1100 Dark Pro das Einstiegsmodell der 1100er-Reihe. Sie steht ab sofort bei den Händlern. © Ducati Die Ducati Scrambler 1100 Dark Pro trägt das gleiche Design wie die beiden anderen Modelle der 1100er Pro-Baureihe. Die Kennzeichen der 1100 Pro sind ihr hochgezogener Auspuff und eine neue Sitzverkleidung, ein kürzerer Kotflügel hinten, ein 15-Liter-Stahlblechtank sowie der an einem Schwingenausleger sitzende Kennzeichenhalter.

Takaaki Nakagami stürmte am Nachmittag in Aragon an die Spitze des Klassements © Motorsport Images Takaaki Nakagami stürmte am Nachmittag in Aragon an die Spitze des Klassements

Mit dem neuen Honda-Vertrag in der Tasche dreht Takaaki Nakagami in Aragon 2 auf: Das zweite Freie Training entschied der LCR-Pilot mit einer Bestzeit von 1:47.782 Minuten für sich und übernahm damit auch die Führung im Gesamtklassement - vor Maverick Vinales (Yamaha) und Cal Crutchlow (LCR-Honda).

Bei den Reifen waren am Nachmittag deutlich mehr Medium-Vorderreifen zu sehen als in der ersten Trainingssession. Vielen gelang damit eine frühe Steigerung, die FT1-Bestzeit von Alex Marquez blieb aber zunächst stehen, auch wenn Nakagami den Rückstand im Vergleich zum Vormittag bereits deutlich reduzieren konnte.

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Damit übernahm der Japaner in der Session nach wenigen Runden die Führung und behielt diese bis in die Schlussphase, da sich die Fahrer vorerst auf die Arbeit an ihrer Rennpace und am Set-up konzentrierten, sodass niemand auf Zeitenjagd ging.

LCR-Honda stark unterwegs

Erst mit Anbruch der letzten zehn Minuten rückten die Ersten auf frischen weichen Reifen aus, um noch ein paar fliegende Runden zu absolvieren. Zu schlagen galt es noch immer die 1:48.184 Minuten von Alex Marquez aus dem ersten Freien Training. Der erste Fahrer, der diese Zeit unterbot, war Suzuki-Pilot Joan Mir.

Er setzte sich damit an die Spitze, wurde aber bald wieder von Nakagami verdrängt, der die erste 1:47er-Zeit des Wochenendes markierte. Auch Vinales knackte die 1:48, blieb aber 0,175 Sekunden hinter Nakagami zurück, was für Platz zwei reichte.

Honda-Fahrer am Aragon-Samstag (fast) geschlossen stark

  Honda-Fahrer am Aragon-Samstag (fast) geschlossen stark Cal Crutchlow erstmals seit April 2019 in Reihe 1, aber unsicher, ob es am neuen Öhlins-Dämpfer liegt - Alex Marquez erstmals im Q2 - Stefan Bradl frustriertMotoGP-Rookie Alex Marquez unterstreicht mit seinem ersten Q2-Einzug (noch dazu direkt über die Trainings) und P11 in der Startaufstellung seinen jüngsten Aufwärtstrend im Honda-Werksteam. Lediglich Stefan Bradl, der auf der zweiten Werks-Honda mit einer grundlegend anderen Abstimmung experimentierte, fällt mit dem 21. und damit letzten Startplatz deutlich ab.

Crutchlow unterstrich die starke Form der Hondas als Dritter. Ihm fehlten im Ziel 0,329 Sekunden auf den LCR-Teamkollegen an der Spitze. Fabio Quartararo (Petronas-Yamaha) konnte sich im Vergleich zum Vormittag deutlich steigern und schloss das Training auf dem vierten Platz mit 0,382 Sekunden Rückstand ab.

Keine Ducati in den Top 10

Der einstige WM-Leader folgte für einige Runden seinem Titelrivalen Mir und studierte die Stärken des Spaniers auf der Suzuki. Dieser reihte sich diesmal an fünfter Stelle mit exakt vier Zehnteln Rückstand ein. Alex Marquez konnte sich am Nachmittag nicht verbessern, hält dank seiner FT1-Bestzeit aber Platz sechs im Gesamtklassement.

Dort runden Alex Rins (Suzuki), Iker Lecuona (Tech-3-KTM), Pol Espargaro (KTM) und Aleix Espargaro (Aprilia) die Top 10 ab. Stefan Bradl liegt nach zwei Trainings auf Platz elf und hat 0,662 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit von Markenkollege Nakagami.

Für die Ducatis lief es erneut schlecht: Johann Zarco (Avinitia-Ducati) beendete den Tag als Dreizehnter immerhin noch innerhalb von einer Sekunde zur Spitze. Danilo Petrucci, Jack Miller und Andrea Dovizioso fehlten auf den Plätzen 17 bis 19 bereits mehr als eine Sekunde. Francesca Bagnaia stürzte und wurde Vorletzter.

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