Sport Bobic: "Bayern? Das Spiel wird wehtun"

17:23  07 dezember  2017
17:23  07 dezember  2017 Quelle:   kicker.de

Bayern-Fans protestieren gegen Ticketpreise

  Bayern-Fans protestieren gegen Ticketpreise Ein Teil der mitgereisten Fans des FC Bayern hat gegen die hohen Ticketpreise beim Champions-League-Spiel gegen den RSC Anderlecht protestiert. Die Anhänger äußerten ihren Unmut mit mehreren Bannern. "Kriegt ihr den Hals nicht voll? Is your gr€€d now finally $atisfied? 100€?", stand auf dem Plakat der Bayern-Fans. Kurz nach dem Anpfiff des Spiels gab der Fanklub "Club Nr.12" auf Facebook eine Erklärung zu der Aktion heraus.

Denn in diesem "Polizeiruf" dominiert das Herz, nicht der Kopf. Fan findet Alabas Jahreskarte auf Frauen-Toilette . In der Allianz Arena eine verlorene Frankfurt siegt dank Boateng und schließt zum BVB auf. Niederlage statt Platz 2 für Mönchengladbach. Bobic : " Bayern ? Das Spiel wird wehtun ".

Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic: Freut sich auf das Duell mit dem FC Bayern: Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic. © imago Freut sich auf das Duell mit dem FC Bayern: Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic.

Seit bald acht Jahren wartet die Eintracht auf einen Sieg gegen den FC Bayern. Ein hoffnungsloses Unterfangen ist die Partie am Samstag trotzdem nicht. In der Vergangenheit haben sich die Münchner in Frankfurt oft schwergetan, so auch vergangene Saison, als die Hessen in Unterzahl ein 2:2 erkämpften. Sportvorstand Fredi Bobic kündigt einen großen Kampf an: "Spiele in Frankfurt können immer wehtun, das Spiel wird es mit Sicherheit."

Seit zwölf Spielen wartet Eintracht Frankfurt auf einen Sieg gegen den FC Bayern, in neun der letzten zehn Partien glückte den Hessen nicht mal ein Tor. Nun hat Bayern in der Königsklasse auch noch Paris 3:1 weggefegt. "Eigentlich haben wir gar keine Chance und dürften nicht mehr antreten. Bayern hat Paris geschlagen, die Übergalaktischen", merkt Fredi Bobic süffisant an.

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Der Sportvorstand weiß aber auch: "Die Bayern haben nie gerne in Frankfurt gespielt. Das ist eine schöne Tradition, die wir gerne fortführen können. Was haben wir zu verlieren? Wir freuen uns auf das Spiel, die Fans im Stadion werden uns pushen."

Vergangene Saison holte die Eintracht in Unterzahl daheim ein 2:2 und hätte beim 0:3 in München locker mit zwei Toren führen können. "Die Erfahrung, dass wir zweimal ein gutes Spiel gemacht haben, hilft auf jeden Fall", meint Bobic. Er kündigt an: "Spiele in Frankfurt können immer weh tun, das Spiel wird es mit Sicherheit. Wir werden nicht klein beigeben." Tatsächlich ist die Gesamtbilanz sogar positiv: Von 46 Bundesliga-Heimspielen gewann Frankfurt 18, 16 Duelle endeten unentschieden, zwölf gingen verloren. In lediglich drei der letzten sieben Heimspiele gegen den FCB zog die Eintracht den Kürzeren.

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"Spiele in Frankfurt können immer weh tun, das Spiel wird es mit Sicherheit. Wir werden nicht klein beigeben." - Fredi Bobic

Entscheidend wird sein, so kompakt, aufmerksam und aggressiv nach vorne zu verteidigen, dass der ballführende Gegenspieler sofort unter Druck steht und zu Fehlern gezwungen wird. Im Umschaltspiel könnten sich vor allem über die schnellen Ante Rebic und Marius Wolf Tormöglichkeiten ergeben. Doch um eine Chance zu haben, muss auch die Tagesform passen. "Wir brauchen einen super Tag, die Bayern einen etwas schlechteren", sagt Bobic.

Letzter Eintracht-Sieg dank Tsoumou und Fenin
Dann könnte vielleicht auch seine persönliche Negativ-Serie gegen den Rekordmeister reißen: In 23 Pflichtspielen als Profi und 14 als Funktionär erlebte er noch keinen Sieg. "Diese Statistik interessiert mich nicht. Was ändert das an dem Spiel?", fragt Bobic rhetorisch. Den letzten Eintracht-Sieg gegen Bayern gab's übrigens am 20. März 2010: Damals drehten Juvhel Tsoumou und Martin Fenin in den Schlussminuten einen 0:1-Rückstand zum 2:1-Endstand.

Fix! Bayern bestätigt Wagner-Transfer .
Der Transfer von Nationalspieler Sandro Wagner von der TSG Hoffenheim zum FC Bayern ist perfekt. Der Angreifer erhält einen Vertrag bis 2020. Nach Informationen der Sport Bild beträgt die Ablöse 13 Millionen Euro.

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