Sport Missbrauchsvorwürfe: Auch Journalistin berichtet von Vergewaltigung

17:23  07 dezember  2017
17:23  07 dezember  2017 Quelle:   spox.com

Ski-Alpin: Sexueller Missbrauch: Zweite ÖSV-Sportlerin erhebt schwere Vorwürfe

  Ski-Alpin: Sexueller Missbrauch: Zweite ÖSV-Sportlerin erhebt schwere Vorwürfe Nach Nicola Werdenigg hat eine zweite ehemalige österreichische Skirennläuferin gegenüber der Tageszeitung "Der Standard" (Online-Ausgabe Dienstag) von sexuellen Übergriffen in den 70er-Jahren berichtet. "Wir waren ja Freiwild", sagte die Sportlerin, die anonym bleiben will. "Damals ist jeder irgendetwas passiert", sagte die ehemalige ÖSV-Sportlerin, die erklärte, sie habe "wirklich darum kämpfen müssen, dass mir nichts Schlimmes passiert". Sie beschrieb dem "Standard" eine versuchte Vergewaltigung in einem Hotel: Sie sei "von einem Trainer gepackt und in ein Zimmer gezerrt" worden. "Er sagte, ich sei heute dran.

55748- missbrauchsvorwurfe - auch - journalistin - berichtet - von - vergewaltigung /. Neue Missbrauchsvorwürfe im Ski-Zirkus. Die ehemalige Nachwuchs-Skiläuferin und nunmehrige Journalistin Helen Scott-Smith hat in einem Bericht mit dem Standard nach Nicola Werdenigg als

Vergewaltigung eines 16 Jährigen Mädchens. « Opfer berichten über ihren selbst erlebten sexuellen Missbrauch - Продолжительность: 7:36 Elisabeth135 28 750 просмотров.

Erneute Vergewaltigungsvorwürfe im alpinen Skizirkus © GEPA Erneute Vergewaltigungsvorwürfe im alpinen Skizirkus


Die ehemalige Nachwuchs-Skiläuferin und nunmehrige Journalistin Helen Scott-Smith hat in einem Bericht mit dem Standard nach Nicola Werdenigg als zweite, namentlich bekannte Frau von einer Vergewaltigung im alpinen Weltcup-Zirkus berichtet. Ein Servicemann eines österreichischen Skiläufers soll die Schweizerin, wie Werdenigg im Jahr 1958 geboren, 1993 in Aspen vergewaltigt haben.

Scott-Smith, die seit Jahrzehnten auch für österreichische Medien aus dem alpinen Weltcupzirkus sowie seit einiger Zeit auch vom Tennis berichtet, erzählte im Standard von einer "Unkultur" in den 1970er-Jahren unter österreichischen Trainern. Scott-Smith kennt den Weltcup-Skizirkus von zwei Seiten: Als junge Sportlerin und aktuell immer noch als Journalistin.

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Dieser Rufe bekommt durch zunehmende Missbrauchsvorwürfe aber RIsse. (Quelle: dpa). Admiral Ademir Sobrinho von den brasilianischen Streitkräften versicherte auf einer Konferenz in London, dass es in seinen Reihen keine Fälle von Vergewaltigung und sexuellen Missbrauchs gebe.

Wie „The Daily Beast“ berichtete , wurde NBC von Weinsteins Anwälten unter Druck gesetzt. Der Sender drohte Farrow demnach damit, seinen guten Ruf zu ruinieren, sollte er seine Recherchen zu Weinstein vorantreiben. Farrow veröffentlicht die Geschichte schließlich im „New Yorker“.

Mehr: So denkt Hirscher über die #metoo-Bewegung | Missbrauchsvorwürfe: Drei Fälle bei Hotline eingegangen | Missbrauchs-Vorwürfe: Jetzt schaltet sich die Justiz ein

Der britische Skiverband wurde auf die Tochter eines Briten und einer Schweizerin aufmerksam, als sich die damals 15-jährige Abfahrts- und Riesenslalomspezialisten bei einem FIS-Rennen in Wengen sehr gut schlug. Das Angebot, mit dem britischen Team zu trainieren und um einen Startplatz für Olympia 1976 in Innsbruck zu kämpfen, nahm sie deshalb auch an.

"Unkultur" im österreichischen Trainerteam

"Wir, also die Britinnen, hatten zwei österreichische Trainer. Wir waren bei den British National Championships in Schottland, in Aviemore. Ich bin da als 16-Jährige allein aus Genf hingeflogen, das war schon ein Abenteuer. Es gab keine Handys, ich hatte keine Kreditkarte, nur ein paar Pfund in der Tasche. Mein Vater hatte mein Zimmer im Teamhotel schon im Voraus bezahlt", erzählte Scott-Smith im "Standard". Als sie am späten Abend angekommen ist, habe man ihr gesagt, dass der Trainer den Zimmerschlüssel hat.

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Ausländerkriminalität, Vergewaltigung . 13.10.18. Vergewaltigung , Zwischen den Zeilen. 12.10.18.

Mehr zum Thema: Deutsche Journalistin Mesale Tolu kommt nach über sieben Monten aus U-Haft in Türkei frei. Kurz nach Veröffentlichung des Artikels am Samstag meldete sich auch der finnische Präsident, Sauli Niinisto, mit einem Statement zu Wort, in dem er mitteilte, eine Ermittlung wegen der

"Der Trainer ist dann gekommen und hat gesagt, der Verband hätte nicht genügend Zimmer gebucht, aber ich könnte ja auch in seinem Zimmer schlafen. In seinem Zimmer! Das war mein Zimmer, mein Vater hatte es bezahlt. Ich war richtig geschockt", so Scott-Smith. Sie habe sich dann kurzfristig anderswo ein Zimmer besorgen können.

Auch in den 70er-Jahren waren viele österreichische Trainer im Ausland tätig, auch um Nicht-Skinationen zu helfen. Helen Scott-Smith hätte es weder in der Schweiz noch in Österreich damals in ein Nationalteam geschafft. Sie beobachtete damals eine "Unkultur", speziell im österreichischen Trainerteam. "Die Trainer haben sich die 15- 
bis 20-jährigen Mädchen aufgeteilt. 'Fresh meat' (frisches Fleisch, Anm.) haben sie sie genannt, und da haben sie sich bedient", schilderte Scott-Smith und fügt hinzu: "Das war wirklich eine Geschichte der österreichischen Trainer. Das war eine österreichische Kultur, eine Unkultur. Natürlich waren nicht alle österreichischen Trainer so, aber es waren auch nicht nur Einzelne, es waren mehr. Vorher, als ich noch in der Schweiz gefahren bin, mit den Schweizer Trainern, ist immer alles okay gewesen."

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Eine Vergewaltigung verhindern. Vergewaltiger sind Raubtiere. Punkt. Indem du diesen Schritten folgst, kannst du deine Welt ein Eine Vergewaltigung verhindern. 4 Teile:Den Sachverhalt richtig stellen In sozialen Situationen sicher sein Alleine sicher bleiben Für die Sicherheit von anderen sorgen.

Vergewaltigung ist nach Artikel 36 der Istanbul-Konvention das nicht einverständliche, sexuell bestimmte vaginale, anale oder orale Eindringen in den Körper einer anderen Person. Ein eventuelles Einverständnis muss freiwillig als Ergebnis des freien Willens der Person erteilt werden.

"Nicht alles getan, was wir wollten"

Im englischen Team mit den österreichischen Trainern habe sie "Angst gehabt". "Einer hat mich immer und immer wieder gefragt, ob ich mit ihm essen gehe. Nur du und ich, hat er gesagt. Es war klar, dass er mehr als essen gehen wollte. Da war immer Macht und Verlangen zu spüren. Im Herbst 1975 haben mir die Trainer gesagt, dass ich nicht im Olympia-Team für Innsbruck bin. 'Du hast nicht alles getan, was wir von dir wollten', haben sie gesagt. Und ich habe gewusst, was sie damit gemeint haben."

Im Rückblick auf diese Zeit ist sie stolz, stark genug gewesen zu sein, nicht um jeden Preis ins Team zu wollen. Andere, sagt sie, hätten und haben alles dafür getan.

Eine grausame Ironie dieser Geschichte ist es aber, dass sie sich als doppelt so alte Frau dann doch nicht wehren konnte. "Passiert ist mir erst Jahre später etwas, als ich schon Journalistin war. Da ist es dann richtig brutal geworden." Scott-Smith kehrte 1987 als freie Journalistin, die Zeitungen, Radiostationen und TV-Sender belieferte, in den Ski-Weltcup zurück. Zudem moderierte sie, auch heute noch, Pressekonferenzen für diverse Rennveranstalter - oder übersetzte.

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Die britische „Daily Mail“ berichtete , die Journalistin sei wegen eines Schocks im Krankenhaus behandelt worden. Duma-Präsident Sergej Naryschkin entschuldigte sich bei der Journalistin . Deren Arbeitgeber RT erwägt rechtliche Schritte. Die Ethik-Kommission im Parlament soll nach dem Willen

Die ehemalige Nachwuchs-Skiläuferin und nunmehrige Journalistin Helen Scott-Smith hat in einem Bericht mit dem Standard nach Nicola Werdenigg als zweite, namentlich bekannte Frau von einer Vergewaltigung im alpinen Weltcup-Zirkus berichtet .

"Wer hätte mir geglaubt?"

Als damals eine der wenigen Frauen im Journalistinnen gab sie darauf acht, dass sie als seriös wahrgenommen wurde. "Ich war immer nett, war immer seriös, ich bin nie halb nackt herumgelaufen, allen war klar, mir geht es nur ums Business. Ich war oft bei den Serviceleuten, da hat man die besten Hintergrundgeschichten erfahren. Welcher Fahrer warum welchen Ski bekommt und wie der Ski präpariert wird, das sind entscheidende Fragen. Ich bin dort hingegangen, wo andere Journalisten nicht so gerne hingegangen sind. So bin ich zu Geschichten gekommen, die ich gut verkaufen konnte."

Bei den US-Rennen in Colorado passiert ihr dann das, wovor sie 20 Jahre zuvor Angst gehabt hatte. "Als ich 34 Jahre alt war, bin ich vergewaltigt worden. Vom Servicemann eines österreichischen Skifahrers. Der Tross hielt sich nach den Rennen in Aspen im März 1993 in Denver auf, alle waren im selben Hotel untergebracht, um am nächsten Tag zurück nach Europa zu fliegen", erzählte Scott-Smith. "Von den Servicemännern sind etliche in ein Lokal zum Table Dancing gegangen. Kurz nach Mitternacht hat es an meiner Hotelzimmertür geklopft, und ich hab aufgemacht. Er ist über mich hergefallen, es hat nicht länger als zwei oder drei Minuten gedauert."

Auch sie muss sich die Frage gefallen lassen, warum sie nicht gleich reagiert habe: "Wer hätte mir geglaubt? Ich habe ja die Türe aufgemacht, mein Fehler, meine Schuld. Es hat wehgetan wie verrückt, es tut jetzt noch weh. Gott sei Dank bin ich nicht schwanger geworden."

"X-Men"-Regisseur Singer wird Vergewaltigung eines Jugendlichen vorgeworfen

  Eine weitere Hollywoodgröße sieht sich mit dem Vorwurf sexuellen Missbrauchs konfrontiert: "X-Men"-Regisseur Bryan Singer soll einen Jugendlichen vergewaltigt haben, wie aus am Donnerstag veröffentlichten Gerichtsdokumenten hervorgeht. Der Kläger Cesar Sanchez-Guzman wirft Singer vor, ihn 2003 als damals 17-Jährigen auf einer Jacht missbraucht zu haben. Der Regisseur wies die Anschuldigungen in einer Erklärung seines Anwalts "kategorisch zurück".Sanchez-Guzmans Anwälte reichten die Klage bei einem Gericht in King County im US-Bundesstaat Washington ein.

Falschbezichtigungen wegen sexuellem Missbrauch und Vergewaltigung sind zwar kein neues Phänomen, nehmen aber stetig zu. Das Bayrische Landeskriminalamt zitiert in einer Untersuchung zu Vergewaltigung und sexuelle Nötigung dass deutlich mehr als die Hälfte der angezeigten

Sexualverbrechen und Vergewaltigungen durch Soldaten der Wehrmacht blieben bis Ende der 1990er Jahre weitgehend unerforscht.[2] Der Militärhistoriker Sie geht von je ungefähr 4.300 aufgrund von Vergewaltigungen durch alliierte Soldaten in den Gebieten der späteren Bundesrepublik bzw. der

"Wollte nicht die Erste sein"

Im Rückblick mache ihr die Vergewaltigung in der Gegenwart heute weniger zu schaffen, als der Druck, dem sie mit 16, 17 ausgesetzt war. Scott-Smith riskiert mit diesem Outing möglicherweise Schwierigkeiten in ihrem aktuellen Arbeitsfeld im Skizirkus. Sollte der Skisport negativ reagieren, würde sie diesen vielleicht hinter sich lassen. Sie hat sich ohnehin mehr dem Tennis zugewandt.

"Ich wollte das schon lange erzählen, wollte das loswerden. Ich wollte nur nicht die Erste sein. Es ist gut, dass Nicola Werdenigg diesen Mut aufgebracht hat. Ich weiß, dass es viele Frauen im Skisport gibt, die viel durchgemacht haben. Viele haben weit mehr durchgemacht als ich."

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Harvey Weinsteins Fall wird zur Doku .
Der Sexskandal rund um Harvey Weinstein soll verfilmt werden. Im Herbst 2017 wurde Hollywood von dem dem Skandal um den 65-Jährigen geschockt. Seit dem häufen sich die Vorwürfe der sexuellen Belästigung und Vergewaltigung. Der tiefe Fall des Produzent soll jetzt Gegenstand einer Dokumentation werden. Harvey Weinstein gehört als Mitgründer von Miramax und der Weinstein Company lange Zeit zu den mächtigsten Männern der Filmindustrie. Allerdings steht der Produzent seit Oktober 2017 Vorwürfen der sexuellen Belästigung und Vergewaltigung gegenüber - mittlerweile sind es nach Angaben von 'Deadline' insgesamt über 80 Frauen, die entsprechende Anschuldigungen gegen ihn erheben. Laut Berichten des US-Branchenmagazins ist nun eine 90-minütige Dokumentation, in der ausführlich der Fall Weinstein aufbereitet werden soll und die auf dem britischen Fernsehkanal BBC Two Premiere feiern wird, geplant. Das Projekt, dass derzeit den Arbeitstitel "Weinstein" trägt, wird von Simon und Jonathan Chinn mit ihrer gemeinsamen Produktionsfirma Lightbox beaufsichtigt. In dem Werk sollen einige der Frauen zu Wort kommen, die Weinstein mit nötigendem Fehlverhalten beschuldigen. Dazu gehören unter anderem Rose McGowan, Ashley Judd, Asia Argento und Salma Hayek, der der Produzent im Jahr 2002 sogar mit dem Tod gedroht haben soll.

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