Sport Die Bankrotterklärung des Sebastian Vettel

11:20  25 oktober  2020
11:20  25 oktober  2020 Quelle:   sport1.de

Sebastian Vettel mit Rückstand in Q2: "Kann ich mir nicht erklären"

  Sebastian Vettel mit Rückstand in Q2: Ferrari-Fahrer Sebastian Vettel erklärt, warum er im Qualifying zum Eifel-Grand-Prix auf dem Nürburgring nicht über Formel-1-Startplatz elf hinauskam Fast vier Zehntelsekunden fehlten Sebastian Vettel heute zu einem Top-10-Startplatz im Eifel-Grand-Prix auf dem Nürburgring (Formel 1 2020 im Liveticker verfolgen!). Warum sein Rückstand im Qualifying so gewaltig ausgefallen ist, das weiß der Ferrari-Fahrer aber nicht zu sagen: "Ich habe ziemlich viel Zeit im ersten Sektor verloren, was ich mir nicht erklären kann", so meint er bei 'Sky'.Generell habe er sich mit seiner Runde von 1:26.

Sebastian Vettel erhält als Formel 1 Rennfahrer ein fürstliches Gehalt. Er zählt dabei sogar zu den reichsten Deutschen Sportlern überhaupt. Wie viel Geld verdient Sebastian Vettel bei Ferrari? Erfolg wird honoriert und herausragende Leistungen ziehen besondere Vergütungen nach sich.

Sebastian Vettel konnte mit Rang sieben zumindest ein kleines Erfolgserlebnis feiern - Gute Platzierungen in Portimao ein kleiner Schritt auf dem richtigen Weg. Die Plätze fünf und sieben für Charles Leclerc und Sebastian Vettel im Training von Portimao konnten sich durchaus sehen lassen.

Beim Qualifying zum Portugal-GP ist Sebastian Vettel seinem Ferrari-Teamkollegen Charles Leclerc unterlegen. Der Deutsche gibt zu, nicht mithalten zu können.

Die Bankrotterklärung des Sebastian Vettel © Bereitgestellt von sport1.de Die Bankrotterklärung des Sebastian Vettel

Seit Charles Leclerc 2019 zu Ferrari gewechselt ist, gibt es eine leidige Diskussion. Wer hat bei der Scuderia die Nase vorne? Sebastian Vettel oder der Monegasse?

Immer wieder wurde spekuliert, dass die Roten das Auto mehr an die Wünsche des Youngsters als an Vettels Fahrweise anpassen. Nun hat der Deutsche selbst klar gestellt, welcher der beiden Fahrer aktuell zu besseren Leistungen im Stande ist.

Fragezeichen zu neuem Paket - McLaren verliert Platz drei

  Fragezeichen zu neuem Paket - McLaren verliert Platz drei McLaren verließ den Nürburgring mit einem fünften Platz und vielen Fragezeichen. Die Upgrades bereiten dem Team Kopfzerbrechen. Lando Norris war im alten MCL35 schneller als Carlos Sainz im neuen – scheiterte aber an einem Motor-Defekt.Das obere Mittelfeld schiebt sich zusammen. Es entscheiden Kleinigkeiten. Momentan ist es das bessere Verständnis für das Auto, was für Renault und Racing Point und gegen McLaren spricht. Der Renault ist inzwischen der beste Allrounder im Mittelfeld. Gut auf Strecken mit wenig oder viel Anpressdruck. Das war vor ein paar Monaten noch anders. Da strauchelte Renault in Ungarn und Barcelona. Jetzt kann der R.S.20 auch gute Rennen mit großen Flügeln ablegen.

Sebastian Vettel findet Kritik an seinen missglückten Überholmanövern der vergangenen Wochen „fair“, der 31 Jahre alte Hesse verteidigte seine Aktionen aber auch. Es sei ja offensichtlich, dass etwas nicht richtig gelaufen sei, räumte der Ferrari-Pilot am Donnerstag im Fahrerlager des Großen Preises

Vettel : Etwas ist "grundlegend faul". Am Ende des Rennens in Silverstone war Sebastian Vettel nicht so erschöpft, wie es nach 52 Runden auf dem britischen Highspeed-Kurs zu erwarten gewesen wäre. "Ich bin jetzt nicht außer Atem", erklärte der viermalige Weltmeister, nachdem er aus seinem Ferrari

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"Im Moment sehe ich gar kein Land. Das ist ja nicht nur schlagen, das ist ja wie eine andere Klasse. Ich probiere alles, was ich kann. Ich denke, die Runden, die ich treffe, und mit denen ich zufrieden bin, die sind trotzdem noch zu langsam. Mehr bleibt mir im Moment nicht übrig als das rauszuholen, was in mir steckt", äußerte er sich nach dem Qualifying zum Portugal-GP konsterniert bei Sky.

Vettel gegenüber Leclerc unterlegen

Und diese Unterlegenheit zeigt sich deutlich. Während sich Leclerc Rang vier und damit einen Platz in der zweiten Startreihe eroberte, kam Vettel nicht über den äußerst enttäuschenden 15. Platz hinaus (Portugal-GP, Sonntag ab 14.10 Uhr im LIVETICKER).

F1-Teamchef verteidigt Vettel: "Nicht gescheitert"

  F1-Teamchef verteidigt Vettel: Zum Saisonende verlässt Sebastian Vettel die Scuderia Ferrari. Den Titel in Rot konnte er nicht realisieren. Haas-Chef Günther Steiner verteidigt den Deutschen aber. © Bereitgestellt von sport1.de F1-Teamchef verteidigt Vettel: "Nicht gescheitert" Als viermaliger Weltmeister kam Sebastian Vettel 2015 von Red Bull zu Ferrari und löste eine Welle der Euphorie unter den Ferraristi aus.Nach Michael Schumacher sollte wieder ein Deutscher eine glorreiche Zeit der Scuderia in der Formel 1 einleiten. Sechs Jahre später trennen sich die Wege wieder.

Sebastian Vettel hat den Großen Preis von Ungarn in Budapest gewonnen und seine WM-Führung in der Formel 1 ausgebaut. Der Deutsche siegte trotz Problemen mit dem Lenkrad vor Ferrari-Teamkollege Kimi Räikkönen und Valtteri Bottas im Mercedes.

Nun haben sich Sebastian Vettel und seine Freundin Hanna Sprater das Ja-Wort gegeben. Formel-1-Rennfahrer Sebastian Vettel hat geheiratet. Sie kennen sich seit Schultagen und leben mit ihren beiden Töchtern seit Jahren in der Schweiz.

Bei der Ursachenforschung wirkt der Deutsche ratlos. Im ersten Qualifying-Abschnitt hatte Vettel mit der Soft-Reifenmischung noch die achtschnellste Zeit erzielt, mit dem Medium-Reifen in Q2 gelang dagegen nichts mehr.

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Für einen Fehler hielt der viermalige Weltmeister seine Reifenwahl dennoch nicht. (Rennkalender 2020 der Formel 1)

Medium-Reifen falsche Wahl?

"Im ersten Versuch hatte ich eigentlich ein ganz gutes Gefühl. Den hatte ich gut erwischt. Im zweiten Versuch aber kamen die Reifen irgendwie gar nicht auf Temperatur. Ich hatte direkt in Kurve 3 ein stehendes Rad. Dann war die Runde auch schon verkorkst", erklärte Vettel, der zugeben musste, sich die eigenen Schwächen nicht erklären zu können.

"Ich weiß nicht, wieso ich mich so schwer damit tue, die Reifen auf Temperatur zu bringen, dass es sich jedes Mal ein bisschen anders anfühlt."

Fix! Cockpits bei Haas werden frei - Chance für Schumacher?

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Der tiefe Fall des Sebastian Vettel . Die schwierigste Phase seiner Formel-1-Karriere: Zum fünften Mal wurde Vettel in Monaco von Red-Bull-Kollege Ricciardo besiegt, in der WM fällt er zurück.

Sebastian Vettel droht nach seinem Debakel in Silverstone endgültig seinen Nummer-eins-Status bei Ferrari zu verlieren - seine Grand Prix in Silverstone Verzweifelt und resigniert - der unglaubliche Niedergang des Sebastian Vettel . Sebastian Vettel steht an einem Wendepunkt in seiner Karriere.

Mit der Wahl des Medium-Reifens war Vettel in Q2 nicht allein. Auch Teamkollege Leclerc wählte diese Reifenmischung, hatte im Gegensatz zum Deutschen aber überhaupt keine Probleme damit, in den letzten Qualifying-Abschnitt einzuziehen. (DATENCENTER: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Vettel fast immer langsamer

Beim Blick auf die Fakten wird eines klar. Die schwache Leistung des Heppenheimers in Portimao ist nur eine weitere Bestätigung des bisherigen Saisonverlaufs.

Bei zehn Qualifyings hatte der Monegasse bislang die bessere Platzierung vorzuweisen, nur beim zweiten Spielberg-Rennen und am Hungaroring war Vettel schneller.

Und auch bei den Rennen sieht es für den Deutschen nicht vorteilhafter aus. Wenn beide Ferrari-Piloten im Ziel ankamen, lag Vettel nur ein einziges Mal vor seinem Konkurrenten.

Dass sich daran beim Portugal-GP etwas ändert, glaubt nicht einmal der 33-Jährige selbst. "Das Rennen wird dann wieder irgendein Murks sein", zeigte sich Vettel wenig optimistisch.

Statistiken belegen Vettels Klasse .
Sebastian Vettel ist aktuell oft chancenlos gegen Charles Leclerc. Doch liegt das an Vettel oder am Ferrari? Die Statistiken sprechen eine klare Sprache. © Bereitgestellt von sport1.de Statistiken belegen Vettels Klasse Es sind Fragen, die sich vielleicht sogar Sebastian Vettel selbst in Momenten des Zweifelns stellt. Hat er die Fähigkeit verloren, extrem schnell Auto zu fahren? Hat er in seinem Teamkollegen Charles Leclerc seinen Meister gefunden? Oder gibt es doch Unterschiede bei den beiden Ferrari-Dienstwagen in der Formel 1? Die reinen Zahlen sprechen klar für Leclerc.

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