Sport George Russell: Portimao war mein bisher bestes Formel-1-Rennen

17:50  26 oktober  2020
17:50  26 oktober  2020 Quelle:   msn.com

Wie ein Fahrrad-Unfall Räikkönens Stimme ruinierte

  Wie ein Fahrrad-Unfall Räikkönens Stimme ruinierte Formel-1-Altmeister Kimi Räikkönen hat noch längst nicht genug - aber noch immer manch unbekannte Seite. SPORT1 verrät, was nicht viele vom Iceman wissen. © Bereitgestellt von sport1.de Wie ein Fahrrad-Unfall Räikkönens Stimme ruinierte Der Mann ist ein Phänomen und aus der Formel 1 auch irgendwie nicht wegzudenken: Zu lange schon prägt Kimi Räikkönen den großen Rennzirkus.Beim Grand Prix von Russland wurde der 40-Jährige in seinem Alfa Romeo dann auch noch zum Rekordmann: Der Altmeister fuhr in Sotschi sein 322. Rennen und schloss damit zu dem Brasilianer Rubens Barrichello auf.

Warum Williams-Fahrer George Russell nach Platz 14 in Portimao restlos begeistert ist und wo er sein Team im aktuellen Formel-1-Kräfteverhältnis sieht

"Das hat wirklich Spaß gemacht", sagt George Russell nach dem Portugal-Grand-Prix in Portimao. Dabei ist P14 nicht einmal sein bisher bestes Saisonergebnis für Williams. Trotzdem meint Russell: "Es war wahrscheinlich mein bisher bestes Formel-1-Rennen."

Wie Russell zu dieser Einschätzung kommt? Er spricht von einem Wochenende, das "insgesamt klasse" gewesen sei. Und tatsächlich lief es gut für den Briten, mit Startplatz 14 direkt vor Ferrari-Fahrer Sebastian Vettel und eben Platz 14 im Rennen.

Die erste Runde Achterbahn - Streckenrundgang Algarve Circuit Portimao

  Die erste Runde Achterbahn - Streckenrundgang Algarve Circuit Portimao Portimao ist die zweite neue Rennstrecke im Formel 1-Kalender. Wir sind die Achterbahn an der Algarve einen Tag vor dem ersten Training abgelaufen und zeigen ihnen, was die Fahrer beim Comeback des GP Portugal nach 24 Jahren Pause erwartet.Von 1984 bis 1996 gastierte die Formel 1 in Estoril. Auf der 4,360 Kilometer langen Strecke wurden viele Dramen geschrieben. Das berühmteste fand gleich beim Debüt 1984 statt. Niki Lauda wurde mit einem halben Punkt Vorsprung Weltmeister vor Alain Prost. Die kontroverseste war der Crash zwischen Nigel Mansell und Ayrton Senna 1989. Mansell hatte zuvor die schwarze Flagge gezeigt bekommen, diese aber ignoriert.

"Typisch ist nur: Wenn wir mal ein richtig gutes Rennen haben, dann kommt praktisch jeder ins Ziel und es gibt auch keine Safety-Car-Phase im richtigen Moment", sagt Russell. "Sonst hätten wir es vielleicht in die Punkte geschafft, wer weiß?"

Williams nicht mehr Formel-1-Schlusslicht?

Er sei aber auch so "richtig zufrieden" mit seinem Abschneiden. "Ich sammle mehr und mehr Selbstvertrauen." Dieses Mal habe er sich auf der Strecke mit Renault-Fahrer Esteban Ocon, Antonio Giovinazzi von Alfa Romeo und auch mit Vettel angelegt, und das im eigentlich deutlich schwächeren Williams. "Alles in allem", meint Russell, "war das positiv."

Williams stehe überhaupt besser da als noch zu Saisonbeginn: "Ich würde sagen, wir liegen auf einem Niveau mit Alfa Romeo. Und ich glaube, Haas liegt jetzt leicht hinter uns zurück." Im Qualifying jedenfalls war Russell vor den genannten Rennställen klassiert, im Rennen nur hinter Alfa-Romeo-Mann Kimi Räikkönen.

Nur ein Missverständnis - Keine Strafe nach Verstappen-Crash

  Nur ein Missverständnis - Keine Strafe nach Verstappen-Crash Der Crash zwischen Max Verstappen und Lance Stroll im zweiten Training sorgte für heiße Diskussionen. Am Ende verzichteten die FIA-Kommissare auf eine Strafe – auch weil sich Stroll bei der Anhörung versöhnlich zeigte.Als sich Max Verstappen auf die schnelle Runde mit weichen Reifen begab, merkte der Holländer direkt, dass die Gummis noch nicht auf die richtige Temperatur gebracht waren. Der glatte Asphalt erforderte zwei Aufwärmrunden, um die Slicks ins Arbeitsfenster zu bekommen. Verstappen brach seine Attacke deshalb vorzeitig ab.

George Russell, Williams FW43

George Russell, Williams FW43 © Charles Coates / Motorsport Images George Russell, Williams FW43

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George Russell, Williams FW43

George Russell, Williams FW43 © Mark Sutton / Motorsport Images George Russell, Williams FW43

Mark Sutton / Motorsport Images

Perez auf Mittelfeld-Pole - Setup-Großumbau bei Racing Point

  Perez auf Mittelfeld-Pole - Setup-Großumbau bei Racing Point Im Mittelfeld ging es im Portimao-Qualifying wie erwartet eng zur Sache. Racing Point konnte dank Sergio Perez besonders glänzen. Dafür brachte McLaren als einziger Verfolger beide Autos in die Top Ten. Renault muss kämpfen.Durch den stark aufgeigenden Charles Leclerc blieben die Plätze in den ersten beiden Startreihen außer Reichweite. Doch was die Positionen dahinter anging, lieferten sich die Protagonisten wieder einmal ein Hauen und Stechen. Weil in Portimao vor allem Grip und Anpressdruck gefragt sind, setzte sich am Ende Racing Point durch. Sergio Perez fuhr im dritten Quali-Abschnitt fast drei Zehntel schneller als das McLaren-Duo.


Video: Formel 1: Wieder Bestzeit für Bottas - Vettel Elfter (glomex)

George Russell, Williams FW43, Antonio Giovinazzi, Alfa Romeo Racing C39

George Russell, Williams FW43, Antonio Giovinazzi, Alfa Romeo Racing C39 © Zak Mauger / Motorsport Images George Russell, Williams FW43, Antonio Giovinazzi, Alfa Romeo Racing C39

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George Russell, Williams Racing

George Russell, Williams Racing © Glenn Dunbar / Motorsport Images George Russell, Williams Racing

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Sergio Perez, Racing Point RP20, George Russell, Williams FW43

Sergio Perez, Racing Point RP20, George Russell, Williams FW43 © Mark Sutton / Motorsport Images Sergio Perez, Racing Point RP20, George Russell, Williams FW43

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Keine Chance auf Red Bull-Aufstieg - Gasly bleibt bei Alpha Tauri

  Keine Chance auf Red Bull-Aufstieg - Gasly bleibt bei Alpha Tauri Alpha Tauri bestätigt Pierre Gasly für 2021. Der Franzose soll Red Bulls Schwesterteam auch in Zukunft führen. Trotz seiner starken Leistungen kam ein Aufstieg nie infrage.Gasly ist bei Red Bulls Schwesterteam in dieser Saison endgültig in die Rolle des Teamkapitäns geschlüpft. Der Franzose überzeugt mit starken Leistungen auf der Rennstrecke. In 12 Rennen hat Gasly 63 Punkte gesammelt. Damit hat er Alpha Tauri praktisch im Alleingang in die Position gebracht, gegen Ferrari um den sechsten Platz in der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft zu kämpfen. Teamkollege Daniil Kvyat steuerte nur 14 Zähler bei. Fünf Rennen vor Saisonende trennen Alpha Tauri 16 Punkte von Ferrari.

George Russell, Williams FW43

George Russell, Williams FW43 © Mark Sutton / Motorsport Images George Russell, Williams FW43

Mark Sutton / Motorsport Images

Das stimmt Russell optimistisch für die noch folgenden Rennen. "Unser Tag wird kommen", sagt er. "Vielleicht müssen wir ein bisschen mehr Risiko gehen, um von außergewöhnlichen Bedingungen profitieren zu können. Wir wollen es aber auch aus eigener Kraft schaffen."

Bisher ist Williams das einzige Formel-1-Team, das in der Saison 2020 noch keine Punkte erzielt hat. Aufgrund von zwei elften Plätzen im Vergleich zu nur einem elften Platz von Russell liegt Nicholas Latifi vor seinem Williams-Teamkollegen auf dem vorletzten Tabellenrang in der Formel-1-Fahrerwertung. In Portimao fuhr Latifi nach Startplatz 20 auf P18 im Rennen.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

Warum Hamilton aus Ricciardos Schuh trank .
Daniel Ricciardo gönnt sich nach dem Podestplatz beim Imola-GP einen Schluck Champagner aus seinem Schuh. Auch Lewis Hamilton macht mit, was er später bedauert. © Bereitgestellt von sport1.de Warum Hamilton aus Ricciardos Schuh trank Daniel Ricciardo konnte es selbst kaum glauben, dass er nach dem Imola-Grand-Prix innerhalb weniger Wochen zum zweiten Mal an der Siegerehrung nach einem Formel-1-Rennen teilnehmen durfte.

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