Sport Wechsel in die Premier League? Das sagt Seifert

01:50  27 oktober  2020
01:50  27 oktober  2020 Quelle:   sport1.de

Was ist die Geschichte mit 'Project Big Picture'?

 Was ist die Geschichte mit 'Project Big Picture'? Von Simon Evans © Reuters / PHIL NOBLE DATEIFOTO: Premier League - Burnley gegen AFC Bournemouth MANCHESTER, England (Reuters) - Pläne für größere Änderungen der Struktur und der Finanzen des englischen Fußballs, bekannt als "Project Big Picture" haben eine wütende Debatte ausgelöst. Vor einer Reihe von Treffen in dieser Woche finden Sie hier eine Frage und Antwort zu den Hauptthemen.

Das brachte Seifert einerseits Anerkennung in Form von Job-Angeboten aus der Premier League und von US-Sportkonzernen, andererseits aber auch harsche Kritik ein. Er treibe die Kommerzialisierung auf Kosten der Fan-Interessen voran, warfen ihm Teile der organisierten Anhänger vor.

Jerome Boateng ganz offen. Wechsel in Premier League ? "Würde nicht nein sagen ". Man kann nie wissen, aber es ist nicht so, dass ich sagen würde, ich will dort nicht spielen." In der Saison 2010/2011 lief der frühere DFB-Nationalspieler für Manchester City auf – und verliebte sich endgültig in die

Christian Seifert wird seinen 2022 auslaufenden Vertrag als DFL-Chef nicht verlängern. Dann hat der 51-Jährige jede Menge Optionen. Zu diesen bezieht er Stellung.

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DFL-Boss Christian Seifert hat am Montagmorgen bekannt gegeben, dass er seinen bis 2022 laufenden Vertrag nicht verlängern wird.

Nach dann 17 Jahren Bundesliga strebt Seifert eine berufliche Veränderung an.

Welcher Berufung der 51-Jährige in Zukunft nachgehen wird, steht zwar noch nicht fest, gegenüber der Bild bezieht Seifert jedoch bereits jetzt Stellung zu möglichen Optionen.

DFL-Chef Seifert aus DFB-Präsidialausschuss zurückgetreten

  DFL-Chef Seifert aus DFB-Präsidialausschuss zurückgetreten Christian Seifert, der Chef der Deutschen Fußball-Liga, ist von seinem Amt im Präsidialausschuss des Deutschen Fußball-Bundes zurückgetreten. Das bestätigte eine DFL-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Zuerst hatte die «Bild» über den Rücktritt des Top-Funktionärs aus dem wichtigen DFB-Gremium berichtet. Seifert soll demnach sein Amt im Präsidialausschuss bereits im September zur Verfügung gestellt haben. Offiziell begründet habe der 51-Jährige seinen Rückzug damit, dass ihm wegen der Corona-Problematik die Zeit fehle, die breitgefächerten DFB-Themen in ausreichendem Maße bearbeiten zu können.

Das ist mal ein Transfer-Kracher der anderen Art: Premier - League -Klub Crystal Palace hat Keshi Das ist ein Märchen, das wahr wird. So etwas kann eigentlich gar nicht passieren", sagt der Im englischen Klub-Fußball kletterte Anderson mit seinem Wechsel 154 Tabellenplätze nach oben: von

Die Fußballvereine der englischen Premier League haben sich dagegen entschieden, auch in der Saison 2020/21 fünf Auswechslungen pro Spiel Die Premier League hat abgestimmt: Auf der Bank dürfen zukünftig maximal sieben Auswechselspieler pro Team sitzen. Foto: Julian Finney/Nmc

Wechsel in die Premier League nicht ausgeschlossen

So sagte Seifert unter anderem: "Eine Tätigkeit bei einem Klub wäre nicht das neue berufliche Kapitel, das ich anstrebe." Auch einem Wechsel von der DFL zum DFB schiebt der 51-Jährige einen Riegel vor. "Einen Wechsel zum DFB in welcher Rolle auch immer schließe ich definitiv aus."

Ein Engagement in der Premier League hält Seifert ferner für unwahrscheinlich. "Ich habe mich bisher bei der DFL immer sehr wohlgefühlt. Man soll nie 'Nie' sagen, aber Stand heute kann ich mir das eher nicht vorstellen."

Seine Entscheidung, der DFL 2022 den Rücken zu kehren, traf Seifert bereits vor einiger Zeit. "Wer mich kennt, weiß, dass meine Familie mir sehr wichtig ist. Die Entscheidung, die DFL 2022 zu verlassen, war keine der letzten Wochen oder Monate. Sie ist schon zum Jahreswechsel gefallen. Logischerweise war auch meine Frau involviert. Dass Corona dazukam, hat die Entscheidung weder beschleunigt noch verzögert."

Einen vorzeitigen Rücktritt schließt der DFL-Boss trotzdem aus. "Ich widme mich bis zum Ablauf meines Vertrages selbstverständlich voll und ganz den Aufgaben, die sich stellen. Ich konnte Formulierungen von manchen Profispielern wie 'Ich bin bereit, meinen Vertrag zu erfüllen' noch nie leiden. Denn wenn ich einen Vertrag habe, bin ich nicht bereit, sondern ich habe ihn unterschrieben. Dann gehört es sich, dass ich ihn erfülle – egal, was auf dem Weg dahin passiert. Das ist mein ganz klares Verständnis."

Was für eine neue DFL-Struktur spricht - und wer schon alles gehandelt wird .
Wie reagiert die DFL auf Christian Seiferts Abschied im Sommer 2022? Einiges spricht für eine Strukturreform - zahlreiche Namen werden bereits gehandelt. © picture alliance Man schätzt sich: Christian Seifert (r.) und Max Eberl, hier im Januar 2017. Einen Tag nach der Erklärung von Christian Seifert, seinen im Sommer 2022 auslaufenden Vertrag als Geschäftsführer und Präsidiumssprecher der DFL nicht zu verlängern, teilt eine Mehrheit die Meinung von Hans-Joachim Watzke.

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