Sport Jean Todt über Red-Bull-Forderung: "Werde mich nicht erpressen lassen"

11:25  29 oktober  2020
11:25  29 oktober  2020 Quelle:   motorsport-total.com

Hülkenberg lauert: Was wird aus Albon bei Red Bull?

  Hülkenberg lauert: Was wird aus Albon bei Red Bull? Red-Bull-Boss nimmt im AvD Motorsport Magazin auf SPORT1 Stellung zur Situation von Alex Albon. Wird Nico Hülkenberg der neue starke Mann hinter Verstappen? © Bereitgestellt von sport1.de Hülkenberg lauert: Was wird aus Albon bei Red Bull? Wirklich rund laufen will es einfach nicht zwischen Red Bull und Alex Albon. (DATENCENTER: Die Fahrerwertung der Formel 1)Beim Grand Prix der Eifel wurde dem Formel-1-Piloten nach anfänglichem Wirbel um ein zunächst nicht eindeutiges Corona-Testergebnis diesmal das vorzeitige Aus wegen eines technischen Defekts zum Verhängnis.

Jean Todt lässt sich nicht erpressen und treibt die Einführung von CO2 neutralem Kraftstoff voran. Todt lässt sich nicht erpressen . „Emissionsfreier Sprit muss kommen“. Bei der Sitzung der Red Bulls Forderung nach einem totalen Entwicklungsstopp ab 2022 hat Fahrt in die Diskussion gebracht.

Die Formel 1 und der heftige Streit um den Billigmotor: Heute ringen FIA-Boss Jean Todt Mercedes will sich Vorsprung nicht nehmen lassen . Worum geht es ? Todt und Ecclestone wollen ab Zuletzt hatten sich Mercedes und auch Ferrari geweigert, dem kriselnden Red - Bull -Team einen Top-Motor

Zwischen der FIA und Red Bull findet gerade ein politisches Kräftemessen statt © Motorsport Images Zwischen der FIA und Red Bull findet gerade ein politisches Kräftemessen statt

Red Bull befindet sich seit der Ankündigung des Honda-Ausstiegs aus der Formel 1 per Ende 2021 in einer verzwickten Lage. Ein Kundenmotor etwa von Renault wäre bestenfalls Plan B. Das Wunschszenario einer Partnerschaft mit einem großen Hersteller lässt sich so kurzfristig nicht realisieren. Und bei der Idee, den Antriebsstrang aufgesetzt auf bestehende Honda-Technologie selbst weiterzuführen, ist man auf den guten Willen der FIA und der Formel 1 angewiesen.

Denn ab 2022 mit Red-Bull-gebrandeten Honda-Motoren zu fahren geht nur dann, wenn die Motoren per Ende 2021 eingefroren werden. Eine technologische Weiterentwicklung ist ohne das Honda-Entwicklungszentrum in Sakura nicht denkbar: zu ressourcenintensiv, zu teuer, völlig utopisch in der praktischen Umsetzung.

Red-Bull-Konzept am Ende? - Neue Aero-Regeln für 2021 und 2022

  Red-Bull-Konzept am Ende? - Neue Aero-Regeln für 2021 und 2022 Bei den Teams laufen die Vorbereitungen für 2021 bereits auf Hochtouren. Auch 2022 steht schon vor der Tür. Welches Konzept wird sich in Zukunft durchsetzen? Viel Anstellung wie bei Red Bull oder wenig wie bei Mercedes? Wir geben Antworten.Ursprünglich war der Plan vieler Teams, jetzt das große Upgrade für 2021 vorzubereiten und dann ab dem 1. Januar 2021 voll auf das komplett neue Konzept für 2022 umzuschalten. Doch die gravierenden Einschnitte am Unterboden für die nächstjährigen Autos haben diesen Plan bei vielen Teams durcheinandergebracht.

Wo finde ich weitere Informationen? Länderspezifische Reisewarnungen aufgrund der COVID-19-Pandemie. Seit dem 1. Oktober 2020 gelten wieder umfassend Bei einer Reisewarnung handelt es sich um einen dringenden Appell des Auswärtigen Amts, entsprechende Reisen nicht zu unternehmen.

Einen Augenblick hatte ich das Gefühl, ich müßte mich zu ihm auf den Bock setzen und losfahren – dann drehte ich mich um. Da stand Pat, schmal und biegsam, über dem silbernen Kleid eine kurze silberne Jacke mit weiten Ärmeln, schön und erwartungsvoll.»Komm rasch, Robby, es fängt gleich an!«

Red Bull wünscht sich daher einen "Engine-Freeze" ab Anfang 2022. Mercedes-Teamchef Toto Wolff hat bereits Zustimmung signalisiert. Kein Wunder: Mercedes hat aktuell die beste Power-Unit der Formel 1. Ein Entwicklungsstopp würde bedeuten, dass die Marke mit dem Stern ihren Vorsprung im Motorenbereich auf Jahre hinweg konservieren kann.

Beim Zukunftsgipfel am Montag in Portimao wurde die Red-Bull-Forderung nur gestreift. Dabei drängt die Zeit: "Wir brauchen eine Entscheidung bis spätestens Mitte November", sagt Helmut Marko gegenüber 'Motorsport-Total.com'. "Nur wenn die Entwicklung eingefroren wird, funktioniert unser Projekt. Wir können die Motoren in Milton Keynes warten und zusammenbauen, aber nicht weiterentwickeln."

Fix! Cockpits bei Haas werden frei - Chance für Schumacher?

  Fix! Cockpits bei Haas werden frei - Chance für Schumacher? Nächste Personalentscheidung in der Formel 1! Romain Grosjean und Kevin Magnussen verlassen Haas am Ende der Saison. Als Nachfolger wird Mick Schumacher gehandelt. © Bereitgestellt von sport1.de Fix! Cockpits bei Haas werden frei - Chance für Schumacher? Überraschende Wende rund um Mick Schumacher und die Verteilung der Ferrari-Junioren in die Kunden-Teams der Italiener. Nachdem Haas-Teamchef Günther Steiner bereits am Sonntag im AvD Motorsport Magazin auf SPORT1 bestätigt hat, dass er sich den 21-Jährigen im Haas-Ferrari wünscht, könnte das nun Realität werden.

Und natürlich thront der Bär golden und massiv über dem Hoteleingang. Ob es dieses Gold ist, das rötlich schimmernde Gold, das dem Von Anfang an befand sich im Innenhof eine Wasserstelle. Vielleicht war es gerade dieses Privileg, das den Gasthof all die Zeiten, die guten und die schlechten

„ ich stelle mir die Stellung als XXX besonders spannend vor“, „in diesem Bereich würde ich mich gerne einmal ausprobieren“ Der beste Tipp ist, das Thema auszuklammern und nicht anzusprechen. So vermeiden Sie, lügen zu müssen oder schlecht über den Arbeitgeber sprechen zu müssen.

Red-Bull-Drohung kommt bei Todt nicht gut an

Aber: Die Drohung, beide Teams aus der Formel 1 zurückzuziehen, sollten sich die Verantwortlichen nicht auf ein solches Entgegenkommen einlassen, kommt nicht bei allen so gut an wie bei Wolff. FIA-Präsident Jean Todt stellt gegenüber 'auto motor und sport' klar: "Ich respektiere jede Meinung und jeden Antrag, werde mich aber nicht erpressen lassen. Von keinem."

Red Bull befindet sich politisch in einer starken Position. Die beiden Grands Prix in Spielberg haben die Formel-1-Saison ins Rollen gebracht und ein Millionendebakel in der Coronakrise abgeschwächt. Der mysteriöse FIA-Ferrari-Deal wurde nie transparent gemacht. Das Thema war zuletzt nicht mehr medienpräsent, doch Red Bull ist immer noch überzeugt davon, dass da nicht alles mit rechten Dingen zugegangen ist.

Die Erwartungshaltung, dass man deswegen mit der Forderung nach einem "Engine-Freeze" locker durchkommen wird, ist aber kein Selbstläufer. Todt kritisiert: "Im Mai hat uns Red Bull erzählt, dass es auf keinen Fall einen Entwicklungsstopp geben darf, weil Honda sonst aussteigt. Jetzt wollen sie das Gegenteil. So schnell kann das in dem Geschäft gehen."

„Albon-Abstand noch vertretbar“ - Red Bull plant Attacke im Rennen

  „Albon-Abstand noch vertretbar“ - Red Bull plant Attacke im Rennen Red Bull war in Portimao so nah dran an der Pole Position wie noch nie in dieser Saison. Leider brachte Mercedes im entscheidenden Moment die Reifen besser auf Temperatur. Sorgenkind Alex Albon steht weiter in der Kritik.Sollte Albon die Erwartungen nicht erfüllen, dann will man nach Aussage von Horner nicht im eigenen Fahrerpool nach Ersatz suchen sondern außerhalb. Dabei wird vor allem der Name von Sergio Perez immer wieder ins Spiel gebracht.

Das Laub raschelt unter den Füßen, Kinder lassen Drachen steigen, Erntedankfeste werden gefeiert, manchmal grüßt der Altweibersommer noch mal. Der Herbst könnte so schön sein, wenn der Winter nicht wäre.

Daß ich gestern ausgerissen bin, kann nicht der Grund sein; ich habe ja heute kein Fieber — vielleicht hätte ich sogar welches gehabt, wäre ich im Sanatorium geblieben, das weiß man nie. Was will er jetzt mit mir machen? Wird er in mir herumbohren und mich punktieren, oder wird er mich nur wieder

E-Fuels könnten theoretisch früher als geplant kommen

Die Weiterentwicklung und damit das Motorenformat bis zum Ablauf der aktuellen Concorde-Periode (Ende 2025) einzufrieren, zwingt die Formel 1 nämlich zu schmerzhaften Kompromissen. Hinter den Kulissen wird der Wunsch immer größer, so früh wie möglich mit CO2-neutralen E-Fuels zu fahren. Insider sind davon überzeugt, dass das technisch schon 2023 möglich wäre. Zu 100 Prozent.

Gibt man aber jetzt nach und friert die Motoren ein, muss noch drei Jahre länger als technisch möglich mit einem Motor gefahren werden, der in der Außendarstellung - Hybrid hin oder her - als zu wenig umweltfreundlich empfunden wird. Ein Vorziehen eines etwaigen neuen Motorenformats, wie es einigen Entscheidungsträgern vorschwebt, wäre dann hinfällig.

Todt zögert daher, dem Wunsch von Red Bull nachzukommen. Und: "Auch die Kraftstoffhersteller haben uns gedroht, dass sie nur weitermachen, wenn es weiter Wettbewerb gibt. Viel wichtiger ist, dass sie ihr Geld in die Entwicklung emissionsfreier Kraftstoffe stecken. Am Ende zählen für mich nur die richtigen Argumente, nicht irgendwelche Drohungen", sagt er.

Red Bull setzt auf Topspeed - Motorproblem bricht Rhythmus .
Mercedes war außer Reichweite, doch der Rückstand von einer halben Sekunde täuscht. Ein Motorproblem im Q2 brach den Rhythmus von Max Verstappen. Red Bull setzt auf Attacke, wie die Topspeeds beweisen. Alexander Albon gibt im Kampf um das zweite Cockpit ein Lebenszeichen von sich.Beide Fahrer kamen trotz der Zitterpartie mit ihrem letzten Schuss weiter. Max Verstappen sogar mit den Medium-Reifen. Das zeigt, dass der Holländer eiserne Nerven hat. Er hatte nur einen Versuch und nur eine Runde zum Aufwärmen der Reifen. Er hatte vorher nicht mit den Medium-Gummis geübt.

usr: 0
Das ist interessant!