Sport "Mehr als Technologie": Mercedes für Ferrari-Boss Vorbild

13:25  30 oktober  2020
13:25  30 oktober  2020 Quelle:   sport1.de

Kampf gegen die Perfektion - Sind Zweitages-Events die Zukunft?

  Kampf gegen die Perfektion - Sind Zweitages-Events die Zukunft? Der Grand Prix der Eifel nahm unfreiwillig das Zweitages-Event von Imola vorweg. Jetzt stellen sich viele die Frage, ob zwei Tage nicht besser sind als drei. Weil es dem Zufall in der Theorie Tür und Tor öffnet. Der Nürburgring konnte diesen Beweis nicht antreten.Mugello, der Nürburgring, Portimão und Imola bekamen aber auch den Zuschlag, weil die Formel-1-Bosse einige Dinge ausprobieren konnten, um in Zukunft die Show zu würzen. Mit neuen Strecken wie Mugello oder Portimão, für die es kaum Daten gibt. Mit einem Grand Prix in der Eifel bei fast winterlichen Temperaturen.

Davon greifen Ferrari , Mercedes , Red Bull und Williams mit 522 Millionen Euro allein rund 65 Prozent der so genannten "Bernie Money" ab. In diesem Jahr erhält Ferrari allein 92 Millionen Euro als "Treuebonus", das sind über 27 Millionen Euro mehr als Mercedes .

Ferrari - Bosse noch skeptisch. Nur die Team-Verantwortlichen wollen der offenbar zurückgekehrten Stärke noch nicht so recht trauen. Auch in der vergangenen Saison war der Traditionsrennstall bei den ersten Testfahrten schnell unterwegs gewesen, erlebte dann aber ein Seuchenjahr.

Louis Camilleri schwärmt von Mercedes - der Ferrari-Boss sieht in der Arbeit des Formel-1-Konkurrenten ein Vorbild - vor allem bei der Kultur im Team.

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Ferrari-Geschäftsführer Louis Camilleri glaubt fest an die Rückkehr der Scuderia an die Formel-1-Spitze in der derzeitigen Konstellation - allerdings rechnet er mit einem langwierigen Prozess.

"Ich bin davon überzeugt, dass wir über alle Elemente verfügen, um wieder wettbewerbsfähig zu werden. Leider wird das nicht sofort passieren", sagte Camilleri der Gazetta dello Sport: "In der Formel 1 braucht man Zeit, um Zeit zu gewinnen. Zeit ist der wahre Feind, gegen den wir Tag und Nacht kämpfen."

Eigener Rennstall: Rosberg wird Teamchef

  Eigener Rennstall: Rosberg wird Teamchef Nach Lewis Hamilton steigt nun auch Nico Rosberg mit einem eigenen Team in die Extreme E ein - und beide haben enorm viel vor. Es geht auch um Frauen. © Bereitgestellt von sport1.de Eigener Rennstall: Rosberg wird Teamchef Es war DAS Formel-1-Duell der Jahre 2014 bis 2016: Nico Rosberg gegen Lewis Hamilton. Zweimal holte der Brite den WM-Titel, einmal der Deutsche, der sich danach aus dem aktiven Rennsport verabschiedet hat.Nun soll der legendäre Zweikampf wiederbelebt werden: in der Extreme E, der nagelneuen Rennserie von Formel-E-Gründer Alejandro Agag.

Ferrari -Pilot verliert wichtige Punkte. Sebastian Vettel hätte dadurch wenigstens auf dem Podest stehen und immens wichtige Punkte in der WM Doch Mercedes -Motorsportchef Niki Lauda vermutet, dass es Ferrari einfach übertrieben hat: "Die haben die Reifen bis zum bitteren Ende ausgefahren

Ferrari - Boss tobt nach Mercedes -Kritik. Teilen. Twittern. Nach dem Sieg von Sebastian Vettel (31) in Silverstone ging Ferrari - Boss Maurizio Arrivabene (61) auf seinen ehemaligen Mitarbeiter James Allison (50) los, der seit März 2017 ausgerechnet Technikchef bei Mercedes ist.

Als Vorbild nannte der 65-Jährige den wohl bald siebenmaligen Konstrukteursweltmeister Mercedes: "Mercedes hat Talent und Ressourcen, aber das wesentliche Element des Erfolgs, das uns leider bisher gefehlt hat, sind Stabilität und Ausgewogenheit, die den Teamgeist und die Kreativität stärken."

Um die Resultate von Mercedes zu erreichen, brauche man "mehr als nur Technologie. Letztendlich ist die Kultur von wesentlicher Bedeutung, die die ganze Organisation durchströmt, von der Basis bis zur Spitze."

Die Teamleitung sieht Camilleri bei Mattia Binotto weiterhin in guten Händen: "Ich bin mit der Arbeit Binottos und seinen Bemühungen zufrieden, einen wahren Teamgeist, eine konstruktive und transparente Kultur und hohe Standards von Motivation und Engagement in der Scuderia aufzubauen. Wir haben das Talent und die Struktur und investieren die notwendigen Ressourcen, um wieder zu gewinnen."

Perfekte Runde reicht Ricciardo nicht - Pierre Gasly in Hochform .
Alpha Tauri und Pierre Gasly laufen zur Hochform auf. In Imola raste der Sieger des Monza-Rennens in die zweite Startreihe. Knapp vor Daniel Ricciardo im Renault. Das Ziel für das Rennen sind fette Punkte. Ferrari muss im Kampf um WM-Platz sechs aufpassen.Schon seit Wochen weiß es der Pilot, dass er auch im nächsten Jahr im Schwesterteam bleiben muss. In der Woche zum GP der Emilia-Romagna wurde es offiziell gemacht. Red Bulls Motorsportlenker Helmut Marko begründet es damit, dass Alpha Tauri auch im nächsten Jahr einen starken Fahrer braucht, der regelmäßig punktet und dazu beiträgt, dass sich das Team weiterentwickelt. Gasly ist der wichtigste Eckpfeiler.

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