Sport Biathlon-Trainer Pichler kritisiert IOC: "Hat nichts mit Demokratie zu tun"

09:36  13 januar  2018
09:36  13 januar  2018 Quelle:   afp.com

Borussia Dortmund: Peter Boszs Co-Trainer Hendrie Krüzen kritisiert BVB-Spieler

  Borussia Dortmund: Peter Boszs Co-Trainer Hendrie Krüzen kritisiert BVB-Spieler Hendrie Krüzen, der bei Borussia Dortmund als Co-Trainer von Peter Bosz arbeitete, hat heftige Kritik an BVB-Innenverteidiger Sokratis geäußert. Außerdem verriet der 53-Jährige, dass der Großteil der Mannschaft pro Bosz gewesen sei. Als Grund für den Absturz nach dem erfolgreichen Saisonstart nannte Krüzen in der niederländischen Zeitung Tubantia den verletzungsbedingten Ausfall von Lukasz Piszczek: "So komisch das auch klingt, aber es ging bergab, nachdem er sich verletzte. Er hat die Spieler mitgenommen, war enthusiastisch, aber fiel dann aus.

Jedoch gibt es keine Indizien dafür, dass Lucano staatliche Gelder unterschlagen hat. Dass der gefeierte Mann nun dennoch unter Hausarrest steht, spaltet die italienische Öffentlichkeit. Es ist ein Teufelskreis und ein Skandal ohnegleichen: Die neue Regierung Italiens verfolgt zwar eine strikte

Gegenstimme: Polnischer Comedian kritisiert deutsche US-Wahlkampf hat nichts mit Demokratie zu tun .

Pichler äußerte erneut deutliche Kritik am IOC © Bereitgestellt von AFP Pichler äußerte erneut deutliche Kritik am IOC

Der deutsche Biathlon-Trainer Wolfgang Pichler hat nach seinem Ausschluss für die Olympischen Spiele in Pyeongchang erneut deutliche Kritik am Internationalen Olympischen Komitee (IOC) geäußert. "Ich habe keine Chance, mich vor dem IOC zu verteidigen. Ich erwarte, dass man mich anhört. Das hat mit Demokratie nichts zu tun", sagte der 62-Jährige, derzeit Trainer der schwedischen Nationalmannschaft, am Rande des Weltcups in Ruhpolding.

Dass seine Sperre vor den Winterspielen in Südkorea (9. bis 25. Februar) doch noch aufgehoben wird, glaubt Pichler nicht. "Ich kämpfe um meinen Namen, aber das ist kompliziert. Die Lage für mich schaut schlecht aus. Ich sehe mich nicht in Pyeongchang", sagte er am Freitag. Es sei "hart, für etwas gesperrt zu werden, wofür man nichts kann. Ich habe nichts gewusst und nichts getan."

Präsident von Mittelstandsverband kritisiert Sondierungsergebnis

  Präsident von Mittelstandsverband kritisiert Sondierungsergebnis Der deutsche Mittelstand hat heftige Kritik am Sondierungsergebnis von SPD, CDU und CSU zur Bildung einer neuen Regierung geübt. "Eine Wiederauflage der großen Koalition kommt Deutschland teuer zu stehen", sagte der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft Mario Ohoven am Freitag der Nachrichtenagentur Reuters. Union und SPD seien noch weit von einer handlungsfähigen Regierung entfernt.Das Ergebnis erhöhe die Arbeitskosten, verschlechtere die Wettbewerbsfähigkeit und ignoriere den Steuerwettbewerb, bemängelte Ohoven.

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- Der Grönemeyer hat wahrscheinlich lieber die Weltmeisterschaft eröffnet, als seine Mails zu lesen. - Ich glaube schon, dass einige die Mail tatsächlich gelesen haben, die Zugriffstatistiken gingen ziemlich flott nach oben. Aber es war keinem eine Meldung wert.

Grund für den Olympia-Bann des Ruhpoldingers ist seine frühere Tätigkeit von 2011 bis 2014 als Trainer der vom IOC lebenslang gesperrten Russinnen Olga Saizewa, Olga Wiluchina und Jana Romanowa. Es gebe aber "keinen Beweis, dass Sportler in meiner Amtszeit gedopt waren", sagte Pichler.

Diesbezüglich griff er auch Whistleblower Grigorij Rodtschenkow an, Kronzeuge im russischen Staatsdopingskandal: "Er behauptet, dass ich vom Dopingsystem gewusst haben muss. Das ist Rufmord. Ich möchte wissen, wie er das beweisen kann. Ich möchte Fakten haben."

Dass Russland halbwegs glimpflich davon gekommen ist, Sportler und Trainer aber zum Teil hart bestraft wurden, sieht Pichler als Teil eines Deals zwischen dem IOC und dem russischen Staat. Das hätten wohl Russlands Präsident Wladimir Putin und IOC-Präsident Thomas Bach "ausgehandelt", sagte er.

Die zweimalige Olympiasiegerin Saizewa und ihre beiden Staffel-Kolleginnen hatten 2014 bei den Spielen in Sotschi Silber geholt. Die Oswald-Kommission des IOC sperrte sie und mehr als 30 weitere russische Olympia-Teilnehmer von 2014 im Zuge des Manipulations- und Dopingskandals um Gastgeber Russland.

Während Olympia erwartet Pichler trotz seiner Sperre keine Probleme für das schwedische Team: "Das wird sich nicht auswirken. Wir werden genauso weiterarbeiten. Ich werde über Skype den Laden weiter schmeißen."

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