Sport Menschliche Größe nach Niederlage : Loch wartet bei minus 13 Grad auf seinen Kollegen Ludwig

11:50  12 februar  2018
11:50  12 februar  2018 Quelle:   rp-online.de

20. Grad-Slam-Titel : Roger Federer gewinnt die Australian Open

  20. Grad-Slam-Titel : Roger Federer gewinnt die Australian Open Im Alter von 36 Jahren und 173 Tagen gewinnt Roger Federer sein 20. Grand-Slam-Turnier. Roger Federer hat zum sechsten Mal die Australian Open gewonnen und nach einem Fünf-Satz-Krimi seinen 20. Titel bei einem Grand-Slam-Turnier gefeiert. Der 36 Jahre alte Tennisprofi aus der Schweiz entschied am Sonntag das Endspiel in Melbourne gegen den Kroaten Marin Cilic nach hartem Kampf und großer Gegenwehr 6:2, 6:7 (5:7), 6:3, 3:6, 6:1 für sich. In seinem 30. Finale bei einem Grand Slam verwandelte Federer nach gut drei Stunden den ersten Matchball.

Dax im Minus - Verluste nach Vortagserholung - Medigene-Aktie im Aufwind : Menschliche Größe nach Niederlage wartet bei minus 13 Grad auf seinen Kollegen LudwigNur wenige Stunden nach seinem Malheur in der Eisrinne in Pyeongchang wartete der Vorzeige-Athlet bei minus 13 Grad vor.

Dax im Minus - Verluste nach Vortagserholung - Medigene-Aktie im Aufwind : Menschliche Größe nach Niederlage wartet bei minus 13 Grad auf seinen Kollegen LudwigNur wenige Stunden nach seinem Malheur in der Eisrinne in Pyeongchang wartete der Vorzeige-Athlet bei minus 13 Grad vor

Nach der größten Niederlage seiner sportlichen Karriere hat der dreimalige Rodel-Olympiasieger Felix Loch menschliche Größe gezeigt. Er wartete bei Minusgraden, um seinem Teamkollegen zu gratulieren und bedankte sich mit emotionalen Worten bei seinen Fans.

Nur wenige Stunden nach seinem Malheur in der Eisrinne in Pyeongchang wartete der Vorzeige-Athlet bei minus 13 Grad vor dem Deutschen Haus und nahm seinen mit Bronze dekorierten Teamkollegen Johannes Ludwig in Empfang. Da sie sich an der Bahn wegen seiner Dopingkontrolle nicht mehr gesehen hatten, gratulierte der Bayer dem Thüringer mit Verspätung und sagte: "Gehe jetzt hier rein, alle warten auf dich, dies wird dein Abend, genieße ihn."

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wartet bei minus 13 Grad auf seinen Kollegen LudwigNur wenige Stunden nach seinem Malheur in der Eisrinne in Pyeongchang wartete der WILDPARKSTADION - KARLSRUHE - KARLSRUHER SC [09.Februar 2014] - Продолжительность: 12:13 Stadionreporterin Anja Polzer blickt hinter die

Pyeongchang - Nach der größten Niederlage seiner sportlichen Karriere hat der dreimalige Rodel-Olympiasieger Felix Loch menschliche Größe gezeigt. Nur wenige Stunden nach seinem Malheur in der Eisrinne in Pyeongchang wartete der Vorzeige-Athlet bei minus 13 Grad vor dem Deutschen

Dass der Oberhofer als Einzel-Bester nun auch im Teamwettbewerb antritt, daran ließ Loch keinen Zweifel. "Das ist bei uns ganz normal, dass der Beste dann auch im Teamwettbewerb fährt. Ich freue mich natürlich für ihn", sagte der Berchtesgadener und drückte Ludwig die Daumen: "Jetzt im Team schaut es für ihn ja auch nicht so schlecht aus, dass er dann mit zwei Medaillen heimfährt."

Lochs eigene Karriere ist nach dem schwerwiegenden Patzer und dem verpassten Gold-Hattrick noch nicht beendet. Trotz Platz fünf in Pyeongchang will er bis zu den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking weitermachen. "Darüber brauchen wir nicht reden, mit 28 habe ich schon noch ein paar Jahre vor mir", sagte er.

Vater Norbert tröstet Felix Loch © dpa, hpl jbu Vater Norbert tröstet Felix Loch

Bei Facebook bedankte er sich in einem emotionalen Post bei seinen Unterstützern. "Der bitterste Moment in meinem Sportlerleben ist dank euch auszuhalten! Vielen Dank für eure vielen Nachrichten! Es ist zwar extrem hart, aber zu wissen, dass so viele Menschen hinter einem stehen, ist überwältigend!!", schrieb er.

Loch fiel am Sonntag im Olympic Sliding Centre noch vom ersten auf den fünften Platz zurück. Gold gewann der bislang unbekannte David Gleirscher aus Österreich vor dem US-Amerikaner Chris Mazdzer, der ebenfalls klarer Außenseiter war. "Ein großer Tag für den Rodelsport, weil es keine Materialschlacht war", sagte Ludwig, der als einer der wenigen Starter gut durch die knifflige Kurve neun kam.

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