Sport Vogts: Fast alle spielen wie die Beamten

15:11  02 märz  2018
15:11  02 märz  2018 Quelle:   sport1.de

Heynckes' Abgang beschlossen? "Dinge sind alle geklärt"

  Heynckes' Abgang beschlossen? Heynckes' Abgang beschlossen? "Dinge sind alle geklärt"Im Interview mit der Bild am Sonntag sagte Heynckes mit Blick auf seine Zukunft: "Die Dinge bei uns sind alle geklärt." Er gehe davon aus, "dass der FC Bayern im Sommer einen adäquaten Trainer bekommen" werde.

Die Kolumne von Berti Vogts bei t-online.de. 08.06.2018, 16:38 Uhr. Mats Hummels sagte zuletzt über junge Profis: "Es ist schon auffällig, dass öfter ein 18-Jähriger nicht versteht, warum er das Tor oder die Bälle tragen soll. " Fast alle Bundesligisten spielen wie die Beamten ".

"Leipzig hat Angst vor dem FC Bayern". Die Kolumne von Berti Vogts bei t-online.de. 02.03.2018, 09:56 Uhr. Timo Werner bei der Niederlage gegen den 1. FC Köln. " Fast alle Bundesligisten spielen wie die Beamten ".

Berti Vogts lobt BVB-Sportdirektor Michael Zorc für seine Beamten-Aussage © Getty Images Berti Vogts lobt BVB-Sportdirektor Michael Zorc für seine Beamten-Aussage

Berti Vogts hat Borussia Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc für dessen Kritik am "Beamten-Fußball" beim BVB gelobt. Der frühere Bundestrainer wollte die Einschätzung allerdings nicht auf Dortmund beschränken, wie er dem Nachrichtenportal t-online.de erklärte.

"Endlich spricht das mal ein Verantwortlicher eines Klubs aus", sagte Vogts, "ich würde sogar noch weitergehen und sagen, dass fast alle Mannschaften in der Bundesliga spielen wie die Beamten. Bayern und Leipzig kann man da vielleicht rausnehmen. Aber ansonsten wird da mit zu wenig Tempo gespielt, zu viel quer und zurück, es gibt zu viel Ballgeschiebe", so Vogts.

Zorc vergleicht BVB-Spiel mit Beamten - Polizei reagiert mit Humor

  Zorc vergleicht BVB-Spiel mit Beamten - Polizei reagiert mit Humor Zorc vergleicht BVB-Spiel mit Beamten - Polizei reagiert mit HumorBorussia Dortmund hat am Montagabend beim ​1:1 gegen den FC Augsburg einen wichtigen Sieg aus der Hand gegeben. Statt sich von den Verfolgern um die Champions-League-Plätze abzusetzen, beträgt der Abstand auf Rang sechs weiterhin nur drei Punkte.

Berti Vogts kennt die Probleme, die das mit sich bringt. Hier erklärt er, warum das so schwierig ist. Das ist schon überheblich gewesen, wie die deutsche Mannschaft gegen Mexiko aufgetreten ist. " Fast alle Bundesligisten spielen wie die Beamten ".

Fast bei jedem Spiel waren Beobachter vom DFB da, die sich ganz genau angeschaut haben, wie er mit und ohne Ball arbeitet. " Fast alle Bundesligisten spielen wie die Beamten ". Vogts : "Geld ist die einzige Sprache, die die Stars noch verstehen".

Der Weltmeister von 1974 meinte weiter, dass er keine Beamten diskreditieren wolle, "aber der Ausdruck trifft den Nagel einfach auf den Kopf und sollte ein Ansporn sein für die Spieler."

Leipzig langfristig nicht erster Bayern-Jäger

Vor dem Verfolgerduell am Samstag zwischen RB Leipzig und Borussia Dortmund sieht Vogt in RB nicht die Mannschaft, die den Bayern langfristig gefährlich werden könne. "Wenn sie Bayern in der Tabelle vor Augen haben, haben sie kurioserweise Angst. Gerade so eine Niederlage wie die gegen Köln – das darf einfach nicht passieren", meinte Vogts.

Wenig Verständnis zeigte Vogts für Hasenhüttls Entscheidung, Nationalspieler Timo Werner im Ligaspiel gegen Köln (1:2) erst in der 69. Minuten einzuwechseln. "Ich sehe ihn nicht im Training, demzufolge kann ich es nicht beurteilen, wie es der Trainer vermag, aber für mich ist das nicht nur ein überragender Spieler, sondern auch einer, der über 90 Minuten auf dem Platz stehen muss", sagte der 71-Jährige.

Vogts macht sich für Stöger Stark

Vogts, der Borussia Dortmund langfristig die Rolle als Bayern-Jäger zutraut, sprach sich für eine Vertragsverlängerung mit Trainer Peter Stöger aus. "Peter Stöger macht in meinen Augen einen sehr guten Job. Ich denke, dass Borussia Dortmund ihm nicht nur einen neuen Vertrag, sondern auch die Chance geben sollte, den Kader im Sommer mehr nach seinen Bedürfnissen zu gestalten", so Vogts.

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Blamage gegen Salzburg: BVB vor dem Aus"Wie die Beamten" zu spielen, hatte Sportdirektor Michel Zorc den Dortmunder Profis bereits nach dem Liga-Heimspiel gegen den FC Augsburg (1:1) vorgeworfen. Zehn Tage später sah es gegen den österreichischen Serienmeister nicht besser aus: flügellahm, harmlos, ohne Leidenschaft. Salzburg zog sich zurück und stach eiskalt zu - beide Tore erzielte Valon Berisha (50., Foulelfmeter/56.). Andre Schürrle traf für die Dortmunder zumindest zum Anschluss (63.).

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