Sport Hitzlsperger sagt sorry - den Fans geht das nicht weit genug

17:26  15 januar  2021
17:26  15 januar  2021 Quelle:   msn.com

Eskalation auf höchster Ebene: Beispielloser VfB-Machtkampf

  Eskalation auf höchster Ebene: Beispielloser VfB-Machtkampf Vorstandschef Hitzlsperger und Präsident Vogt liefern sich beim VfB Stuttgart einen einzigartigen Machtkampf. Der heftige Streit beschäftigt vor dem Spiel gegen RB Leipzig auch Trainer Matarazzo und die Mannschaft.Ungeachtet des heftigen Streits zwischen Vorstandsboss Thomas Hitzlsperger und Präsident Claus Vogt schlief der Trainer sogar kurz vor dem Jahreswechsel auf dem Sofa ein. «Mein Sohn hat währenddessen Harry-Potter-Lego aufgebaut und mich dann aufgeweckt um kurz vor Zwölf», erzählte der 43-Jährige am Neujahrstag schmunzelnd. Sein Fokus soll nun dem Spiel gegen RB Leipzig am Samstag (20.30 Uhr/DAZN) gelten.

Hitzlsperger : Ich habe es gelesen und in den meisten Antworten stand nichts, worüber man nicht schon spekuliert hat: Er hat eine Freundin zum Schein, führt ein Doppelleben Hitzlsperger : Ich weiß es nicht , das ist spekulativ. Es kommt vielleicht auch darauf an, wer sich outet und in welcher Form.

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Thomas Hitzlsperger entschuldigt sich für seine öffentliche Attacke auf den VfB-Präsident Claus Vogt. Doch die Fans fordern noch weitere Schritte vom Sportvorstand.

Hitzlsperger sagt sorry - den Fans geht das nicht weit genug © Bereitgestellt von sport1.de Hitzlsperger sagt sorry - den Fans geht das nicht weit genug

Thomas Hitzlesperger hat sich in einer persönlichen Erklärung für seine Attacke auf Claus Vogt entschuldigt.

Der Sportvorstand des VfB Stuttgart bat in einem vom Verein veröffentlichten Statement um Verzeihung, nachdem er den Präsidenten des Klubs zuvor mit einem offenen Brief attackiert hatte.

"Liebe VfB Mitglieder, liebe Fans, es tut mir aufrichtig leid, dass ich in meinem offenen Brief gegenüber Claus Vogt Worte gewählt habe, die nicht angemessen waren und ihn persönlich getroffen haben", schrieb Hitzlsperger. Der ehemalige Profi habe lediglich seine "Motive für die Kandidatur" als Präsident darlegen wollen.

Erstes Gespräch zwischen den Streithähnen Hitzlsperger und Vogt

  Erstes Gespräch zwischen den Streithähnen Hitzlsperger und Vogt Die letzten Tage über den Jahreswechsel waren turbulent beim VfB Stuttgart. Der Vorstandsvorsitzende Thomas Hitzlsperger und Vereinspräsident Claus Vogt hatten sich öffentlich gestritten. Unmittelbar vor dem Spiel gegen Leipzig gab es ein erstes klärendes Gespräch. © Getty Images Klärendes Gespräch: VfB-Präsident Claus Vogt (vorne mit Schal) und Vorstandsvorsitzender Thomas Hitzlsperger (im Hintergrund). Im Machtkampf des VfB Stuttgart sind Hitzlsperger und Vogt nach heftigen verbalen Attacken überraschend einen Schritt aufeinander zugegangen.

Die Maßnahmen gingen immer noch nicht weit genug . Zugleich macht er Hoffnung auf bessere Zeiten. Auch die bisherigen Regeln gehen dem Bundesinstitut nicht weit genug . "Diese Maßnahmen, die wir jetzt machen – für mich ist das kein vollständiger Lockdown", sagte

Nach einiger Zeit ging er in den Gang hinaus und schaute durchs Fenster.

"Dabei habe ich unterschätzt, welche Wucht dieser offene Brief besitzt und wie stark ich Claus Vogt damit persönlich angehe", gestand der 38-Jährige: "Es liegt mir fern, ihn als Person zu verletzen. Ich habe mich im Ton vergriffen. Deshalb möchte ich hiermit, wie bereits am Montagabend in einer Aufsichtsratssitzung angekündigt, bei Claus Vogt um Entschuldigung bitten."

Fans bleiben weiter auf Vogts Seite

Auch wenn es Differenzen in der Sache gebe, wolle man respektvoll miteinander umgehen. Einen Rückzug seiner Kandidatur für Vogts Präsidentenamt kündigte er allerdings nicht an. Sehr zum Ärger etlicher Fans, die auf Twitter klar machten, dass ihnen die Entschuldigung nicht weit genug geht.

"Genügt mir nicht, das ist bestenfalls dazu geeignet, minimal die Wellen zu glätten. Abseits der persönlichen Ebene ist der Schaden nach wie vor immens. Ich bin auch etwas irritiert darüber dass nun plötzlich eine offizielle Plattform des Vereins genutzt wird", schrieb zum Beispiel ein User unter den Post des VfB. Seinen offenen Brief hatte Hitzlsperger über seinen eigenen Twitter-Account verbreitet.

"Solange er die Kandidatur nicht zurückzieht will ich von ihm eigentlich nichts hören", schrieb ein anderer Fan. Kommentare wie "Guter Anfang. Jetzt aber noch die Kandidatur zurückziehen, bitte", fanden sich ebenfalls häufig. Zuvor hatten sich die organisierten Fans der Stuttgarter bereits mit Vogt solidarisiert - und sich damit klar gegen ihren Sportvorstand gestellt.

Hitzlsperger: "Ich bin kein Spalter" .
Das Spiel in Freiburg wurde am Sonntag schnell in den Hintergrund gedrängt. Thomas Hitzlsperger meldete sich zu Wort. Der Vorstandsvorsitzende des VfB Stuttgart versucht die Lawine zu stoppen, die er selbst losgetreten hat und beklagt die Anfeindungen vieler Anhänger, die ihm den Rücken kehren. Er sagt: "Ich bin kein Spalter."Vor rund drei Wochen fühlte sich Hitzlsperger gemüßigt, einen offenen Brief in Form einer schriftlichen Vernichtung von Klubpräsident Claus Vogt samt eigener Kandidatur als Vogt-Nachfolger zu formulieren. Die Folgen haben den 38-Jährigen, der sich bis dahin im Sonnenschein der Fan-Sympathien wärmen durfte, offenbar überrollt.

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