Sport Fürth: Viel frischer Wind aus der zweiten Reihe

13:45  27 januar  2021
13:45  27 januar  2021 Quelle:   kicker.de

Hoffenheim ist an Raum dran

  Hoffenheim ist an Raum dran Ehe die ersten Bewegungen in der aktuellen Transferperiode bei der TSG zu erkennen sind, scheint Hoffenheim daran zu arbeiten, erste Fakten für den kommenden Sommer zu schaffen: Aus Fürth soll U-21-Nationalspieler David Raum geholt werden. © imago images Fürths David Raum (li.) hat das Interesse der TSG Hoffenheim geweckt, nicht nur im DFB-Pokalspiel. Schon länger ist die linke Flanke eine Dauerbaustelle bei der TSG. In der vergangenen Saison schulte deswegen auch Ex-Coach Alfred Schreuder den aus Dänemark geholten Stürmer Robert Skov zum offensiven Linksverteidiger um.

Die SpVgg Greuther Fürth ist mit einem 1:0-Auswärtssieg in Osnabrück in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Dabei zeigte das Kleeblatt, dass auch der "zweite Anzug" sitzt.

Greuther Fürths Dickson Abiama war der laufstärkste bei der SpVgg. © imago images Greuther Fürths Dickson Abiama war der laufstärkste bei der SpVgg.

Angesichts der englischen Woche hatte Fürths Trainer Stefan Leitl die Rotationsmaschine angeworfen und ließ Simon Asta, Hans-Nunoo Sarpei, Timothy Tillman und Dickson Abiama von der Leine. Das Quartett zahlte das Vertrauen zurück und sorgte vor allem für frischen Wind: Stürmer Abiama (12,5 Kilometer, 1.), Zehner Tillman (11,6 Kilometer, 2.) und Rechtsverteidiger Asta (11,4 Kilometer, 4.) zählten zu den vier laufstärksten Spielern beim Kleeblatt.

Bayerns Abwehr bröckelt: Keine Ausreden, keine Korrektur

  Bayerns Abwehr bröckelt: Keine Ausreden, keine Korrektur Holstein Kiel schafft die Sensation und besiegt in der 2. Runde des DFB-Pokals den FC Bayern München. Der Zweitligist setzte sich mit 6:5 im Elfmeterschießen durch.

"Kompliment an meine Mannschaft, gerade nach den vier Umstellungen", lobte Leitl. "Wir waren gut im Spiel, haben insgesamt sehr, sehr gut verteidigt und verdient mit 1:0 gewonnen." Auch die Zahlen stützen diesen Eindruck: Die Spielvereinigung verzeichnete doppelt so viele Torschüsse (12:6), hatte mehr Ballbesitz (52 Prozent), gewann mehr Zweikämpfe (51 Prozent), präsentierte sich ballsicherer (81:76 Prozent Passquote) und büßte nichts von ihrer spielerischen Überlegenheit aus den Vorwochen ein.

Hinten zu null, vorne ein Tor und zweimal Aluminium

"Wichtig war, dass wir zu null spielen", stellte Tillman eine Fürther Seltenheit heraus: Erst zum vierten Mal in dieser Saison behielten die Mittelfranken eine weiße Weste. "Wir haben unseren Mann gestanden, gut gegen den Ball gearbeitet und wenig zugelassen", so Tillman, "wir wissen, dass wir die Qualität haben, in jedem Spiel ein Tor zu machen. Dann reicht auch mal ein 1:0."

Cavar schließt sich dem Kleeblatt an

  Cavar schließt sich dem Kleeblatt an Bundestrainer Alfred Gislason hat vor dem WM-Start der deutschen Handballer die Hygienebedingungen im Teamhotel kritisiert. Einige Dinge seien "anders zugesichert" worden, so der Isländer vor dem Auftaktspiel gegen Uruguay.

Hierfür zeichnete Julian Green verantwortlich. Eine flache Flanke von David Raum von links legte Abiama für Green zurück, der fulminant aus acht Metern halblinker Position per Direktabnahme traf (38.). Chancen auf ein höheres Ergebnis hatte das Kleeblatt durchaus. Green etwa traf nach brasilianischem Solo von Branimir Hrgota den Pfosten (44.), Abiama nach Ernst-Zuspiel aus 14 Metern die Latte (57.).

Mittendrin im Aufstiegsrennen - Freitag gegen Aue

"Wir wollten mit einem Sieg in die Rückrunde starten. Das ist uns gelungen, deshalb sind wir alle sehr glücklich", sagte Tillman. Die Spielvereinigung beendete damit eine Sieglosserie von drei Spielen (0/2/1) und rückt zumindest bis Mittwochabend auf Rang drei vor. Schon am Freitag sind die Weiß-Grünen dann erneut gefordert: Erzgebirge Aue kommt in den Sportpark Ronhof. Gut möglich, dass Leitl dann erneut munter durchrotiert.

Fürth: Hrgota läuft heiß, Funk lässt aufhorchen .
Mit einem souveränen Auftritt hat sich Fürth mit 3:0 gegen Aue durchgesetzt. Kleeblatt-Kapitän Branimir Hrgota spielte dabei eine Hauptrolle. © imago images Branimir Hrgota Nach einer schwierigen Anfangsviertelstunde übernahm die Spielvereinigung die Kontrolle und feierte am Ende einen zu keiner Zeit gefährdeten 3:0-Heimsieg gegen Aue. In der Hauptrolle: Kapitän Hrgota, der in fast jede Offensivaktion der Weiß-Grünen eingebunden und für mehr als die Hälfte der Fürther Torschüsse (sechs von elf) verantwortlich war.

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