Sport Schmadtke: Möglicher Glasner-Rauswurf «nie eine Diskussion»

09:55  04 februar  2021
09:55  04 februar  2021 Quelle:   msn.com

Schmadtke wird deutlich: "Das geht mir auf den Sack"

  Schmadtke wird deutlich: Jörg Schmadtke äußert sich nach dem Sieg von Wolfsburg im DFB-Pokal über Schalke 04 bei zu seinem Verhältnis zu Trainer Oliver Glasner. Bei einer Frage wird er sauer. © Bereitgestellt von sport1.de Schmadtke wird deutlich: "Das geht mir auf den Sack" Beim VfL Wolfsburg läuft in dieser Saison alles nach Plan – und das ist noch untertrieben.

Sport-Geschäftsführer Jörg Schmadtke vom VfL Wolfsburg hat nach dem knappen Pokal-Erfolg gegen Schalke 04 mit der Mär aufgeräumt, dass Trainer Oliver Glasner noch im November wegen der Dissonanzen in Transferfragen vor dem Rauswurf stand.

Sind mit Wolfsburg auf Kurs Champions League: Sportchef Jörg Schmadtke (r)und Trainer Oliver Glasner. © Guido Kirchner/dpa Sind mit Wolfsburg auf Kurs Champions League: Sportchef Jörg Schmadtke (r)und Trainer Oliver Glasner.

«Oliver Glasner hat sich über Transfers geäußert und danach Luft für Spekulationen gegeben. Daraus hat die Presse gemacht, dass Schmadtke den Glasner rauswirft. Das war nie eine Diskussion», sagte der erfahrene Fußball-Manager bei «Sport1».

Glasners Warnung: "Ich bin sehr wachsam"

  Glasners Warnung: Aktuell gibt es für Wolfsburgs Trainer Oliver Glasner eigentlich keinen Grund, an seiner Startelf etwas zu verändern. Der VfL ist in der Rückrunde (drei Siege, ein Remis) noch ungeschlagen, kassierte in den vergangenen fünf Ligaspielen nicht einmal kein Gegentor. Gehen die Niedersachsen am Freitag also unverändert ins Spiel bei Arminia Bielefeld? © imago images Oliver Glasner schätzt seinen Kapitän - obwohl Josuha Guilavogui aktuell eben kein Stammspieler ist. Oliver Glasner kann sich glücklich schätzen - und der Trainer hat in seiner Zeit beim VfL Wolfsburg auch schon ganz andere Situationen erlebt.


Video: Gross vor dem Spiel gegen Wolfsburg: „Ich bin grundsätzlich zufrieden mit den Transfers“ (glomex)

Ihm gehe «die Diskussion auf den Sack, dass ich nach 20 Jahren Managertätigkeit mit Trainern diskutiere oder mit denen nicht freundschaftlich verbunden bin», sagte Schmadtke weiter. «Es ist besser, wenn man freundschaftlich verbunden ist, aber man muss es nicht sein. Es ist keine logische Gleichung, zu sagen, dass bei Harmonie zwischen Trainer und Management Erfolg da ist. Umgekehrt heißt Disharmonie nicht gleich kein Erfolg. Es geht um sachliche Themen, zu denen man sich austauscht und um Arbeitsfelder, die jeder zu bearbeiten hat. Daran sollte man sich halten.»

Glasner hatte sich im November enttäuscht darüber geäußert, dass der Club vor dieser Saison nicht noch einen weiteren Offensivspieler verpflichtet hat. Schmadtke reagierte darauf verärgert und bat den Trainer zu einem Gespräch. Dabei ging es aber nicht um das Verhältnis zwischen den beiden, sondern um die Frage, wer sich öffentlich zur Kaderplanung äußert. Mittlerweile haben sich die Wolfsburger in der Bundesliga auf Platz drei verbessert und im DFB-Pokal durch den 1:0-Sieg gegen Schalke das Viertelfinale erreicht.

Paulo Otavio: Sie nannten ihn Robinho .
Paulo Otavio befindet sich mal wieder auf der Überholspur. In Abwesenheit von Jerome Roussillon, der sich nach seiner COVID-19-Erkrankung immer noch im behutsamen Aufbautraining befindet, überzeugte der Wolfsburger in Leverkusen (1:0) als famos zweikämpfender Linksverteidiger mit Offensivdrang. © imago images Wollte nicht Leichtathlet, sondern Fußballer werden: Paulo Otavio. Die Anfangsphase ließ zunächst Schlimmes befürchten. Der VfL bekam in Leverkusen keinen Zugriff, Paulo Otavio gestattete Gegenspieler Moussa Diaby ein ums andere Mal eine gefährliche Flanke.

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