Sport Keller für München "zuversichtlich" - Italien bestätigt: 25 Prozent Auslastung in Rom

01:05  14 april  2021
01:05  14 april  2021 Quelle:   kicker.de

EM 2021: Gastgeberstädte um München müssen sich zur Zuschauerfrage erklären

  EM 2021: Gastgeberstädte um München müssen sich zur Zuschauerfrage erklären Die EM-Gastgeber inklusive München müssen sich bis Mittwoch bei der Europäischen Fußball-Union (UEFA) hinsichtlich der Zuschauer-Frage erklären. Die Schriftstücke sind bereits vorbereitet. Doch hinter dem Wert der Schreiben, die München bis zum Fristende am Mittwoch an die Europäische Fußball-Union (UEFA) schickt, steht ein großes Fragezeichen. Ob die bayrische Landeshauptstadt tatsächlich zu den Gastgebern der EM-Endrunde (11. Juni bis 11. Juli) gehören wird, erscheint nach den jüngsten Entwicklungen fraglicher denn je - München droht das Euro-Aus.

Der DFB-Präsident strahlt in Sachen EM-Austragung am geplanten Spielort München Zuversicht aus, fordert jedoch von der Politik "Garantien". Neue Entwicklungen gibt es aus Rom.

Nimmt die Politik in die Pflicht: DFB-Präsident Fritz Keller. © picture-alliance Nimmt die Politik in die Pflicht: DFB-Präsident Fritz Keller.

Fritz Keller hat sich im Ringen um die vier geplanten EM-Spiele in München zuversichtlich geäußert und von der Politik eine Zusage für die Zulassung von Zuschauern gefordert. "Wir brauchen einfach die Garantie oder zumindest die Möglichkeit, dass wir mit 20 Prozent Zuschauern hinkommen, wenn die Pandemielage das erlaubt", sagte der DFB-Präsident am Dienstag im ZDF. Sollte der Kontinentalverband UEFA fürchten, in der Allianz-Arena nur Geisterspiele zu bekommen, könnte München in der nächsten Woche seinen Status als Ausrichterstadt verlieren.

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Optimismus basiert auf Impfungen und Testungen

Keller sagte, er sei optimistisch, dass dies nicht geschehen werde. "So wie uns die Politik das verspricht, dass wir mehr Impfungen und mehr Testungen kriegen, müsste das auch möglich sein", sagte er mit Blick auf die Möglichkeit von Zuschauern bei den EM-Partien im Sommer in München. "Und dann bin ich mir sicher, dass wir die vier Spiele in München auch behalten können." Er erwarte nun "eine Zusage von der bayerischen Landesregierung" und dann auch eine Zusage von der UEFA.

Deren medizinischer Berater äußerte sich ebenfalls zuversichtlich, dass Fans in die Stadien dürfen. "Man kann davon ausgehen", dass die EM mit Zuschauern stattfindet, sagte Daniel Koch der "Sportschau" und fügte an: "Es wird mit höchster Wahrscheinlichkeit in allen Ländern mit Zuschauern, wenn auch wahrscheinlich begrenzt, stattfinden können." Der Schweizer Arzt gab sich auch für den Standort München optimistisch. "Ich hoffe, dass München einen Weg findet, damit das Ganze mit Zuschauern stattfinden kann. Wie groß dann die Auslastung im Stadion sein wird, das wird diskutiert", sagte Koch.

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In der Isarmetropole sollen die drei Gruppenspiele der Nationalmannschaft gegen Frankreich (15. Juni), Portugal (19. Juni) und Ungarn (23. Juni) sowie ein Viertelfinale (2. Juli) ausgerichtet werden. Bis Montag will die UEFA weitere Infos von München, Rom, Bilbao und Dublin haben, ehe das UEFA-Exekutivkomitee über die Zahl der Gastgeber des Turniers vom 11. Juni bis 11. Juli entscheidet. Acht Städte haben bereits Spiele vor zumindest einigen Zuschauern zugesichert.

Regierung in Rom trifft Entscheidung

Die italienische Regierung hat am Dienstag EM-Spielen vor Fans in der Hauptstadt Rom in diesem Sommer zugestimmt. Die vier Partien im Stadio Olimpico können mit einer Zuschauer-Auslastung von mindestens 25 Prozent stattfinden, wie Italiens Fußball-Verband FIGC am Dienstag mitteilte. "Das ist eine wunderbare Nachricht, die ich sofort an die UEFA übermitteln werde", sagte Verbandspräsident Gabriele Gravina.

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In Italien finden nach dem Eröffnungsspiel zwischen Italien und der Türkei am 11. Juni die zwei weiteren Gruppenspiele der Squadra Azzurra und ein Viertelfinale statt.

Gravina war bereits nach einer Beratungsrunde am Nachmittag optimistisch. "Wir arbeiten im Einklang mit den Institutionen, ich bin moderat optimistisch", sagte er. In Italien bereiten die weiterhin hohen Neuinfektionszahlen mit dem Coronavirus Sorgen. "Ich verstehe die Bedenken derjenigen, die sich auf Analyse der aktuellen Daten beschränken, aber wir müssen mutig sein", sagte Gravina.

Damit sollen nun mindestens 16.000 Fans bei den EM-Partien in Olympiastadion dabei sein. Sie sollen laut Gravina gegen COVID-19 geimpft sein und einen negativen Corona-Test vorlegen oder die Krankheit bereits gehabt haben. Der 67-Jährige hielt es auch für möglich, im Juni die Nationalmannschaft impfen zu können.

Michigan College-Quarterback in ernsthaftem Zustand nach dem Schießen .
Central Michigan University-Quarterback John Keller ist in ernstem Zustand, nachdem er an einem frühen Sonntagmorgen an einer Off-Campus-Partei erschossen wurde, laut Polizei. Isabella County Sheriffs Offiziere reagierten auf 911 Anrufe ca. 1.00 Uhr. Sonntag in einem Apartmentkomplex, nur wenige Kilometer vom Campus entfernt und gefunden Keller, 20 und Senior Tyler Bunting, 23 mit Gunshot-Wunden, laut Polizei.

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