Sport "Kotzt uns an": Zeitz hadert mit Derby-Pleite und teilt kleinen Seitenhieb aus

21:35  17 april  2021
21:35  17 april  2021 Quelle:   msn.com

Mit Khedira zum Derby-Hattrick? - Kruse hat was dagegen

  Mit Khedira zum Derby-Hattrick? - Kruse hat was dagegen Khedira bei Hertha - Kruse bei Union. Zwei absolute Führungsspieler. Und doch so unterschiedlich wie die beiden Berliner Vereine, die am Sonntag erst zum vierten Mal in der Bundesliga aufeinandertreffen.An seinem 34. Geburtstag darf sich der weit gereiste Weltmeister auf eine neue Derby-Erfahrung gefasst machen: Union gegen Hertha - der Kampf um (mehr als) die Berliner Stadtmeisterschaft. Rechtzeitig ist Khedira wieder fit nach seiner Wadenverletzung und drei Spielen Zwangspause. «Ihn werde ich bestimmt mitnehmen», sagte Trainer Pal Dardai.

Mit großen Erwartungen sind Fans und Mannschaft des 1. FC Saarbrücken in das Südwest-Derby beim 1. FC Kaiserslautern gegangen. Umso größer war die Enttäuschung nach dem 1:2 auf dem Betzenberg.

Nach der Derby-Niederlage in Kaiserslautern ziemlich frustriert: Saarbrückens Kapitän Manuel Zeitz. © imago images Nach der Derby-Niederlage in Kaiserslautern ziemlich frustriert: Saarbrückens Kapitän Manuel Zeitz.

Gut hatten sie begonnen, die Gäste aus dem Saarland. Der Ball lief flüssig, das Selbstbewusstsein war spürbar. Doch nachdem der FCK seine erste Chance in der 11. Minute gleich zur Führung genutzt hatte, verlor der 1. FC Saarbrücken den Faden. Zwar hatte Manuel Zeitz den Aufsteiger nach einem Standard nochmal zurück ins Spiel gebracht, doch nur zwei Minuten später stellte Lauterns Stürmer Hanslik den alten Abstand und damit schon früh den Endstand her. "Ich glaube, wir haben keine gute erste Hälfte gespielt, auch wenn jetzt Lautern nicht wirklich eine Torchance hatte", haderte Zeitz bei "MagentaSport". "Wir schenken denen zwei Tore und das ist halt umso ärgerlicher."

Wenn und Union und Hertha aufeinandertreffen: Mal lustig, mal chaotisch und immer emotional

  Wenn und Union und Hertha aufeinandertreffen: Mal lustig, mal chaotisch und immer emotional Zum achten Mal spielen die Profiteams um Punkte gegeneinander. Wir blicken auf die bisherigen Duelle zurück: Sieben Spiele, sieben Geschichten zum Derby © Foto: dpa/ Lukas Schulze „Wenn die Wessis in unserem Stadion jubeln, krieg ich das Kotzen“, echauffiert sich Quiring in einem TV-Interview. Streit ums Stadion: Mitte September 2010 steht das erste Derby an.

"Wir sind immer noch Aufsteiger und Lautern hatte auch ganz andere Möglichkeiten vor der Saison gehabt." - Manuel Zeitz

Auch im zweiten Durchgang agierte der FCS ohne Durchschlagskraft und Biss, trotz der "einen oder anderen guten Möglichkeit", wie Zeitz erklärte, der den bitteren Nachmittag seines Klubs zusammenfasste: "Ich habe keine Ahnung, was ich sagen soll. Es ist scheiße, das Derby zu verlieren - kotzt uns an."

Zeitz von Schlussphase genervt

Einen kleinen Seitenhieb teilte der Kapitän trotzdem in Richtung der Pfälzer aus, nicht nur, weil diese in der Schlussphase "clever gespielt" und sich "bei jedem Kontakt auf die Schnauze" gelegt hätten. "Wir sind immer noch Aufsteiger und Lautern hatte auch ganz andere Möglichkeiten vor der Saison gehabt und wir stehen trotzdem noch 15 Punkte vor denen", betonte Zeitz - fügte mit Blick auf Hin- (1:1) und Rückspiel aber an: "Dass wir keins von den beiden Derbys gewonnen haben, ist scheiße."

"Kotzt uns an": Zeitz hadert mit Derby-Pleite und teilt kleinen Seitenhieb aus .
Mit großen Erwartungen sind Fans und Mannschaft des 1. FC Saarbrücken in das Südwest-Derby beim 1. FC Kaiserslautern gegangen. Umso größer war die Enttäuschung nach dem 1:2 auf dem Betzenberg. © imago images Nach der Derby-Niederlage in Kaiserslautern ziemlich frustriert: Saarbrückens Kapitän Manuel Zeitz. Gut hatten sie begonnen, die Gäste aus dem Saarland. Der Ball lief flüssig, das Selbstbewusstsein war spürbar. Doch nachdem der FCK seine erste Chance in der 11. Minute gleich zur Führung genutzt hatte, verlor der 1. FC Saarbrücken den Faden.

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