Sport Niederlage in Frankreich: DFB-Frauen unterliegen knapp

02:05  11 juni  2021
02:05  11 juni  2021 Quelle:   msn.com

Mit 500 PS zum EM-Titel - Der Bus für die Deutsche Fußballnationalmannschaft

  Mit 500 PS zum EM-Titel - Der Bus für die Deutsche Fußballnationalmannschaft Der Bus der Deutschen Fußballnationalmannschaft ist mehr als nur ein 773.500 Euro teures Shuttlefahrzeug. auto motor und sport durfte ihn sich exklusiv vor der Premiere anschauen. © Matteo Pesamosca Mit dem Sponsorenwechsel des Deutschen Fußball Bundes, kurz DFB, folgte 2019 auch der Fahrzeugwechsel: Der Stern von Mercedes ist dem Löwen aus dem Hause MAN gewichen (seit 2012 Teil des Volkswagen Konzerns). Unbekannt ist die Marke im Profifußball nicht. Zahlreiche europäische Spitzenclubs wie der FC Bayern München, Borussia Dortmund oder Paris Saint-Germain fahren mit Bussen von MAN.

Dennoch waren die Frauen im traditionellen Blau kein Gegner, den man einfach mal so wegspielt. Im Gegenteil: Frankreich , traditionell schnell, aggressiv, spielstark. In jedem Fall - ein wirklicher Härtetest für die DFB - Frauen , in deren Reihen sich etwa Sydney Lohmann und Sjoeke Nüsken als neu formiertes Mittelfeld bewähren konnten. Die deutsche Fußball -Nationalmannschaft der Frauen verliert gegen die Niederlande ihren ersten Härtetest seit einem Jahr. Beim Mini-Turnier "Three Nations. One Goal" ziehen die DFB - Frauen knapp den Kürzeren. WM 2023: Losglück für DFB - Frauen .

DFB - Frauen unterliegen Frankreich . Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft hat zum Abschluss des SheBelieves Cups in den USA eine Niederlage kassiert. Im Orlando City Stadium unterlag die Mannschaft von Bundestrainerin Steffi Jones Frankreich 0:3 (0:1) und beendet das Turnier mit einem Punkt auf dem vierten und letzten Platz. "Mit der abgelieferten Leistung können wir absolut nicht zufrieden sein. Wir sind sehr enttäuscht", sagte Mittelfeldspielerin Sara Däbritz: "Wir müssen uns einfach steigern."

Ein Torhüterinnen-Fehler hat der deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft im vorletzten Länderspiel der Saison eine vermeidbare Niederlage eingebracht.

Felicitas Rauch (l) musste sich mit den DFB-Frauen Frankreich knapp geschlagen geben. © Jean-Francois Badias/AP/dpa Felicitas Rauch (l) musste sich mit den DFB-Frauen Frankreich knapp geschlagen geben.

Beim 1:0 (1:0)-Sieg der französischen Mannschaft am Donnerstag in Straßburg markierte Kenzi Dali (30.) mit einem Distanzschuss den Treffer des Abends, der die zu weit vor ihrem Tor postierte Merle Frohms überraschte. Vor rund 3000 Zuschauern - erst am Mittwoch waren 5000 Besucher erlaubt worden - war die DFB-Elf über weite Strecken der ersten Halbzeit spielbestimmend. Die größeren Chancen verbuchten aber die Gastgeberinnen, die deshalb verdient siegten. Am Dienstag spielt die deutsche Mannschaft zum Saisonabschluss in Offenbach gegen Chile (15.00 Uhr/ZDF).

Ginter gehört trotz DFB-Niederlage zu den Gewinnern

  Ginter gehört trotz DFB-Niederlage zu den Gewinnern Mönchengladbach. Während Florian Neuhaus, Jonas Hofmann und Marcus Thuram beim Spiel zwischen Deutschland und Frankreich nur die Zuschauerrolle blieb, konnte Gladbachs Matthias Ginter überzeugen. Er dürfte unter Bundestrainer Joachim Löw auch im nächsten Spiel gesetzt sein. © Bereitgestellt von RP ONLINE An sieben Turnieren seit 2013 hat Nationalspieler Matthias Ginter teilgenommen – eine in Europa einmalige Serie. Im Vorfeld des EM-Auftaktspiels der deutschen Nationalmannschaft wurde reichlich spekuliert: Die Dreierkette galt als die wahrscheinlichste Variante von Bundestrainer Joachim Löw.

19.02.2020 18:30 // U 17-Juniorinnen Knappe Niederlage gegen Frankreich . Getty Images.

Die DFB -Elf zeigt sich stark verbessert und bringt Weltmeister Frankreich an den Rande einer Niederlage . Bundestrainer Joachim Löw beweist Mut, der aber nicht. Neuer war auch nach dem Seitenwechsel schnell wieder gefordert, als er gegen Mbappé parierte. Bei Griezmanns unkonventionellem Kopfball war der Bayern-Schlussmann aber machtlos. Mit großer Intensität und viel Aufwand stemmte sich das DFB -Team gegen die nun stärker werdenden Franzosen und hatte auch die Chance zur erneuten Führung durch Sané und Gnabry (67.).

Viele Umstellungen im DFB-Team

Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg war aufgrund einer immer länger werdenden Liste prominenter Ausfälle zu zahlreichen Umstellungen gezwungen. Im Vergleich zum 3:1 gegen Norwegen im April standen nur noch Lena Oberdorf, Jana Feldkamp und Svenja Huth in der Startelf. Dagegen musste die Bundestrainerin auf Lina Magull, Sara Doorsoun, Sara Däbritz, Marina Hegering und Melanie Leupolz kurzfristig wegen Verletzungen beziehungsweise Erkrankung verzichten, weitere Spielerinnen standen wegen Verletzungen von vornherein nicht zur Verfügung.

Voss-Tecklenburg wollte aber dennoch Aktionen ihrer jungen Mannschaft sehen. Und die lieferte. Bis zur Führung der Französinnen spielte nur das DFB-Team. Angeführt von den Bayern-Spielerinnen Sydney Lohmann und Linda Dallmann spielten die Deutschen ballsicher aus der eigenen Abwehr heraus und sorgten mit viel Tempo für ein deutliches Übergewicht. Einzig das Kreieren von Chancen gelang nicht, da die entscheidenden Pässe zu ungenau gespielt wurden oder technische Fehler dies verhinderten.

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  Fussball / EM 2021: LIVE: Gosens-Show in München - doch Portugal trifft erneut Deutschland muss bei der Europameisterschaft nach der Auftaktpleite gegen Frankreich heute gegen Portugal unbedingt punkten. Hier gibt es das Spiel der Gruppe F im Liveticker. © Bereitgestellt von SPOX Deutschland gegen Portugal jetzt im Liveticker. Deutschland vs. Portugal 4:2 (2:1)Tore0:1 Ronaldo (15.), 1:1 Ruben Dias (35./Eigentor), 2:1 Gueirrero (39./Eigentor), 3:1 Havertz (51.), 4:1 Gosens (60.), 4:2 Diogo Jota (67.)Aufstellung DeutschlandNeuer - Ginter, Hummels (62. Can), Rüdiger - Kimmich, Gündogan (73. Süle), Kroos, Gosens (62. Halstenberg) - Havertz (73.

An dieser Stelle kommentieren wöchentlich Florian Wichert (Head of Fußball und Sport bei t-online.de) und Heiko Ostendorp (Fußballchef beim Sportbuzzer) aktuelle Fußball -Themen. Diese Woche geht es um Bundestrainer Joachim Löw. Dennoch sollte nun – selbst bei einer weiteren Niederlage in Frankreich – nicht der DFB den gleichen Fehler machen und ebenfalls nicht richtig agieren: nämlich mit einer Löw-Entlassung. Zu diesem Zeitpunkt wäre damit nichts gewonnen, denn bereits in knapp vier Wochen stehen die nächsten Länderspiele an – und eine valide Alternative gibt es derzeit nicht.

Eine höhere Niederlage hatte die DFB -Auswahl zuletzt beim einem 0:4 im Mai 2010 bei einem Testspiel in den USA kassiert. Im Orlando City Stadium mischte Jones ihre Formation erstaunlich kräftig durch und bot gleich fünf neue Spielerinnen in der Startelf auf. Bei ihrem Führungstreffer nach einem Ballverlust von Linksverteidigerin Verena Faißt durfte Frankreichs Kapitänin Henry aus rund 18 Metern ungestört abziehen. Torhüterin Almuth Schult regte sich zu Recht lautstark über ihre Vorderleute auf. Anschließend übernahmen Les Bleues zusehends das Kommando.

«Es ist enttäuschend, dass wir die Niederlage mit nach Hause nehmen. Wir hatten uns das anders vorgestellt. Phasenweise haben wir das nicht schlecht gemacht. Wir hatten Chancen, haben die aber nicht konsequent zu Ende gespielt. Wir können uns nicht allzuviel vorwerfen, wir haben alles reingehauen», sagte Felicitas Rauch.

Gegentor aus dem Nichts

Das Gegentor, das praktisch aus dem Nichts fiel, sorgte für einen Riss im deutschen Spiel. Die letzte Viertelstunde der ersten Halbzeit gehörte den Gastgeberinnen, die durch Grace Geyoro nach 37 Minuten die große Chance zum 2:0 vergaben. Allein auf Frohms zulaufend, scheiterte sie an der stark reagierenden deutschen Torfrau, die damit ihren Fehler vom Gegentor ausbügelte.

Auch nach dem Wechsel fand die deutsche Mannschaft zunächst nicht mehr zur Leistung der ersten halben Stunde zurück. Die Gastgeberinnen erarbeiteten sich nach Ballverlusten der DFB-Elf einige gute Chancen, wobei Bayern-Angreiferin Viviane Asseyi (52.) die beste vergab. Erst danach wurden die Deutschen nach Einzelaktionen besser. So wurde eine Dallmann-Möglichkeit (54.) nach langem Solo von Clara Bühl im letzten Moment geblockt.

Ein geregelter Spielaufbau kam aber nicht zustande, weil das französische Abwehrverhalten besser wurde und es den Gastgeberinnen gelang, frühzeitig zu stören. Damit wurde dem deutschen Team das Tempo genommen.

Deutschland - Dänemark: das DFB-Team in der Einzelkritik .
Deutschland - Dänemark: das DFB-Team in der Einzelkritik

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