Sport Pressestimmen zur Tour de France und Sieger Tadej Pogacar

14:56  19 juli  2021
14:56  19 juli  2021 Quelle:   msn.com

Tadej Pogačar: Das Misstrauen fährt mal wieder mit

  Tadej Pogačar: Das Misstrauen fährt mal wieder mit Der Slowene Tadej Pogačar hat die zweite Tour de France in Folge gewonnen. Mit so viel Freude und Leichtigkeit, dass er Bewunderung auslöst – und Stirnrunzeln. © Thomas Samson/​Getty Images So gut! Zu gut? Tadej Pogačar Es sind auch die Kleinigkeiten, die für diesen jungen Burschen einnehmen. Auf der Fahrt nach Paris, während der letzten Etappe dieser Tour de France, wurde Tadej Pogačar plötzlich ein Stift gereicht. Von Wout Poels, der das gepunktete Trikot trug, das den besten Kletterer der Tour auszeichnet. Uneinholbarer Sieger dieser Wertung war aber eigentlich auch Pogačar.

Die Deutsche Presse-Agentur hat Pressestimmen aus Frankreich und Slowenien zum Abschluss der 108. Tour de France zusammengestellt.

Tadej Pogacar (M) bei der Siegerehrung mit dem Dänen Jonas Vingegaard (l) und Richard Carapaz aus Equador. © Daniel Cole/AP/dpa Tadej Pogacar (M) bei der Siegerehrung mit dem Dänen Jonas Vingegaard (l) und Richard Carapaz aus Equador.

FRANKREICH: «Le Parisien»: «Die Herrschaft und die Zweifel - (...) Tadej Pogacars Umfeld hat in den dunklen Jahren, in denen allgemein viel betrogen wurde, zu oft eine rote Linie überschritten, als dass die Leistung, das Emporfliegen in den Bergen, die beeindruckenden Durchschnittswerte und die erbarmungslose Dominanz des Slowenen nicht hinterfragt würden. Natürlich hat man im Peloton, wie im Leben auch, das Recht auf eine zweite oder sogar dritte Chance. Dafür braucht es aber erneut Zugeständnisse. Es liegt am Slowenen und seinem Team, sich darum zu kümmern. Bisher wurde das noch nicht genug getan.»

Hier trainiert und wohnt die Werkself in Österreich

  Hier trainiert und wohnt die Werkself in Österreich Impressionen aus dem Trainingslager von Bayer 04 Leverkusen in Österreich (Zell am See/Kaprun).

«Le Figaro»: «Tadej Pogacar - neuer Bandenchef vom Peloton. Der 22-jährige Slowene (war) während des gesamten Rennens von 2021 ein Symbol der Leichtigkeit und der Überlegenheit. (Er) hat sich auf den Champs-Élysées zum zweiten Mal die verdiente Weihe geholt.»

«L'Équipe»: «Ungeteilt - Der nur 22 Jahre alte Tadej Pogacar hat gestern seine zweite Tour de France in Serie gewonnen. Der Slowene wird für viele Jahre auf der Bildfläche bleiben. Auch wenn er von der Bürde der Vergangenheit und der Verdächtigung belastet ist.»

SLOWENIEN: «Dnevnik»: «Mit seinem zweiten Erfolg in seiner Jugend hat er bewiesen, dass er mental gut vorbereitet ist und mit allen Belastungen umzugehen weiß. Radfahren ist für ihn ein Spiel, das er wahnsinnig genießt.»

Radsport: Tour-Finale LIVE: Triumphfahrt für Pogacar - Rekord für Cavendish?

  Radsport: Tour-Finale LIVE: Triumphfahrt für Pogacar - Rekord für Cavendish? Bei der Tour de France steht heute die 21. und somit letzte Etappe auf dem Programm. Die letzte Tour-Etappe endet traditionell in Paris. Hier könnt Ihr die Etappe im Liveticker verfolgen. © Bereitgestellt von SPOX Mark Cavendish (grünes Trikot) kann sich in die Tour-Geschichtsbücher sprinten. Die Tour de France 2021 endet mit der 21. Etappe. Kann Mark Cavendish zum alleinigen Rekordhalter sprinten? In unserem Liveticker berichten wir ausführlich.

«Vecer»: «Der Weg zum Erfolg ist keine Autobahn, hinter Heldentaten steckt viel Schweiß und Blut, übermenschliche Anstrengungen und springende Hindernisse: Nicht jeder akzeptiert Champions mit offenen Armen. Überhaupt nicht Radsport, dieser Sport wird immer noch von einer dunklen Geschichte beobachtet.»

«Delo»: «Was die Leistung von Pogacar angeht, ist klar, dass wir es mit einem sportlichen Giganten zu tun haben, einem Genie, das nicht nur gewinnt, sondern dies auch mit großem Stil. Seine Leistung auf den französischen Straßen von den Alpen zu den Pyrenäen und schließlich zwischen den endlosen Weinbergen von Bordeaux wurde weise geplant, abgeleitet aus der außergewöhnlichen Kraft des wohl talentiertesten Radsportlers der Welt und auch aus dem Adel seines scheinbar kindlichen Charakters.»

Tour-Überflieger Pogacar zwischen Phänomen und Zweifeln .
Tadej Pogacar bestimmt die Tour de France nach Belieben. Im Radsport löst so etwas fast automatisch Zweifel aus. Zumal sein Umfeld nicht den besten Ruf genießt.Am Ruhetag am Montag in Tignes werden sie sich vermutlich den Kopf darüber zerbrochen haben, wie der Mann im Gelben Trikot noch zu gefährden ist. Schließlich ist es kaum zu fassen, was Pogacar bisher bei der Tour de France abgeliefert hat. Dabei hat der Radsport nach dem chaotischen Auftakt in das Jahrhundert viel dafür getan, um eben eines wieder zu sein: glaubhaft.

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