Sport Kreativdirektor der Eröffnungsfeier von Aufgaben entbunden

08:30  22 juli  2021
08:30  22 juli  2021 Quelle:   msn.com

Olympia-Auftakt: "Let's play Holocaust"

  Olympia-Auftakt: Kurz vor der Spiele-Eröffnung stolpern die Organisatoren in den nächsten Skandal. Diesmal im Fokus: ein Kreativdirektor, der sich über die Nazizeit lustig macht. © Kyodo News/Imago Die schlechten Nachrichten reißen nicht ab: OK-Chefin Seiko Hashimoto (Mitte) verkündet am Donnerstag die Absetzung des Zeremonienmeisters für die Eröffnung der Olympischen Spiele, Kentaro Kobayashi, wegen antisemitischer Bemerkungen. "Let's play Holocaust"Am Donnerstag feuerte das Organisationskomitee Tocog dann Kentaro Kobayashi.

Die Organisatoren der Olympischen Spiele in Tokio haben Kentaro Kobayashi, den Kreativdirektor der Eröffnungsfeier, von seinen Aufgaben entbunden.

Die Eröffnungsfeier findet im Olympiastadion von Tokio statt. © Michael Kappeler/dpa Die Eröffnungsfeier findet im Olympiastadion von Tokio statt.

Die Entscheidung wurde nur einen Tag vor der Eröffnung im Nationalstadion der japanischen Hauptstadt bei einer Pressekonferenz mitgeteilt. Grund dafür ist ein humoristisches Stück, in dem sich Kobayashi vor Jahren über den Holocaust lustig gemacht haben soll. Das gesamte aktuelle Programm der Eröffnung solle nun noch einmal genau überprüft werden, sagte OK-Geschäftsführer Toshiro Muto. Der Schritt ist ein weiterer Schlag für die Organisatoren der Olympischen Spiele, die wegen der Corona-Pandemie nahezu vollständig ohne Zuschauer stattfinden.

Kreativdirektor der Olympia-Eröffnungsfeier gefeuert

  Kreativdirektor der Olympia-Eröffnungsfeier gefeuert Die Pannenserie bei den Organisatoren der Olympischen Spiele in Tokio reißt nicht ab: Der Show-Direktor der Eröffnungsfeier habe sich über den Holocaust lustig gemacht, hieß es. © Michael Kappeler/dpa/picture alliance Provided by Deutsche Welle Einen Tag vor der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Tokio ist deren künstlerischer Leiter gefeuert worden. Show-Direktor Kentaro Kobayashi stolperte über einen alten Sketch, in dem er sich über den Holocaust lustig gemacht hatte, wie die Organisatoren der Spiele vor Journalisten mitteilten.

Zuvor war bereits der Komponist für die Eröffnungsfeier, der Japaner Keigo Oyamada, wegen Mobbings von behinderten Kindern in seiner Schulzeit zurückgetreten. Am Montag hatte der heute 52-Jährige bekanntgegeben, aus dem Kreativteam für die Spiele auszuscheiden. Zuletzt hatte ein früherer Zeitschriftenbericht, in dem er vom Mobbing in seiner Schulzeit erzählt hatte, vor den Sommerspielen für eine Kontroverse gesorgt. Oyamada, der auch im Westen unter dem Namen Cornelius bekannt ist, entschuldigte sich daraufhin. Hashimoto bedauerte, dass man zu lange gebraucht habe, um sich von Oyamada zu trennen.

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