Sport Sebastian Vettel: Viktor Orbans LGBTIQ-Gesetz ist "peinlich" für Ungarn

14:06  30 juli  2021
14:06  30 juli  2021 Quelle:   motorsport-total.com

Vettel organisierte Wurf-Pick mit Fans, nachdem der britische GP

 Vettel organisierte Wurf-Pick mit Fans, nachdem der britische GP Sebastian Vettel wenig getan hat, der während des britischen Grand Prix selbst geringer war, aber nach dem Rennen machte er sich sicherlich zu einem Menschenmenge. © PA Images Sebastian Vettel PA Der zweimalige Silverstone-Gewinner, dessen neueste derjenigen Triumphs für Ferrari 2018 war, hatte im Jahr 2018 einen frühen Drehen in seinem Aston Martin und war danach nie ein Faktor, der von seinem Team von seinem Team in den Ruhestand eingerichtet wurde das Auto.

Mit diesen Regenbogenschuhen setzt Sebastian Vettel ein gesellschaftliches Statement © Motorsport Images Mit diesen Regenbogenschuhen setzt Sebastian Vettel ein gesellschaftliches Statement

Sebastian Vettel kann sich nicht vorstellen, mit 40 noch Formel 1 zu fahren. Das hat der 34-Jährige im Vorfeld des Grand Prix von Ungarn (Formel 1 2021 live im Ticker) erklärt: "Nein, ich denke nicht", antwortet er auf die konkrete Frage, ob er sich vorstellen kann, mit 40 noch am Start zu sein. Letztendlich könne man das aber nie genau wissen, schließlich habe auch Fernando Alonso nicht vorgehabt, so lange Grands Prix zu bestreiten. Der Alpine-Routinier feiert dieses Wochenende aber seinen 40. Geburtstag. "Aber Stand heute würde ich nein sagen", unterstreicht Vettel.

Verbot von „Werbung“ für Homo- und Transsexualität: Orban lässt Referendum über umstrittenes LGBTQ-Gesetz abhalten

  Verbot von „Werbung“ für Homo- und Transsexualität: Orban lässt Referendum über umstrittenes LGBTQ-Gesetz abhalten Ungarns Regierungschef Viktor Orban fordert die Europäische Union heraus. Die hingegen leitete wegen des „Werbeverbots“ ein Vertragsverletzungsverfahren ein. © Foto: dpa/Nebojsa Tejic Viktor Orban, Ministerpräsident von Ungarn Ungarns rechtskonservativer Regierungschef Viktor Orban hat ein Referendum über das umstrittene LGBTQ-Gesetz in seinem Land angekündigt - und fordert damit Brüssel heraus. In einem auf seiner Facebook-Seite veröffentlichten Video rief Orban die Bevölkerung am Mittwoch auf, das von der EU scharf kritisierte Gesetz zu unterstützen.

In der FIA-Pressekonferenz am Hungaroring ging er am Donnerstag auch erstmals auf die überwiegend negativen Reaktionen auf Social Media auf sein großes 'Spiegel'-Interview ein, in dem er sich unter anderem dazu bekannt hatte, grün zu wählen. Vettel, der auf keiner Social-Media-Plattform selbst präsent ist, hat den Shitstorm bislang gar nicht als solchen wahrgenommen.

"Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, worüber du redest", wundert er sich über die Frage von 'Motorsport-Total.com', ob er die vielen kritischen und teilweise auch unter der Gürtellinie formulierten Feedbacks auf sein Interview als entmutigend empfindet, sich weiterhin für seiner Meinung nach gesellschaftlich wichtige Themen zu engagieren.

"Ich selbst hatte sehr positives Feedback und habe nichts anderes gehört", sagt er. "Ich schätze, es ist normal, dass die Leute auf alle möglichen Arten reagieren. Aber in meiner Wahrnehmung war das Verhältnis positiv zu negativ 1.000 zu 1."

Vettel trägt Regenbogen-Sneaker und kritisiert Ungarns Regierung

  Vettel trägt Regenbogen-Sneaker und kritisiert Ungarns Regierung Budapest. Sebastian Vettel hat vor dem Formel-1-Rennen in Budapest ein Statement für Vielfalt gesetzt und Ungarns Regierung in einem Statement scharf kritisiert. © Florion Goga Sebastian Vettel hat Ungarn scharf kritisiert. Der viermalige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel hat die ungarische Regierung angesichts der eingeschränkten Rechte für Homosexuelle heftig kritisiert. "Ich finde es peinlich für ein Land, das in der EU ist, solche Gesetze zu haben oder darüber abzustimmen", sagte der 34-Jährige vor dem Großen Preis in Ungarn am Sonntag (15 Uhr/Sky).

Dass jede Äußerung gleich auf die Goldwaage gelegt und von der Öffentlichkeit bewertet wird, sei "generell ein Problem unserer Zeit. Du stellst mir ja auch die Frage nach den potenziell negativen Reaktionen. Dabei solltest du besser nach den positiven Kommentaren fragen, die 1.000 Mal mehr waren. Daher sehe ich für mich keinen Sinn darin, mich damit groß auseinanderzusetzen."

Er selbst versuche, die Dinge positiv zu sehen. Bei Aktionen wie dem Errichten eines Bienenhotels in Spielberg oder dem Müllsammeln in Silverstone "habe ich viel gelernt, und die, die mitgemacht haben, auch. Die Fans haben da gern mitgemacht, und einige, die nur zufällig da waren, haben sich dann sogar auch einen Müllsack gegriffen und angepackt."

"Das war eine gute Sache, denn wir haben was unternommen und zwei komplette Tribünen in dreieinhalb Stunden saubergemacht. Ich wollte mir einfach mal anschauen, was mit dem ganzen Zeug eigentlich passiert. Dabei habe ich in letztendlich sehr kurzer Zeit sehr viel gelernt."

Sebastian Vettel: Gemischte Gefühle nach Platz zwei

  Sebastian Vettel: Gemischte Gefühle nach Platz zwei Warum Aston-Martin-Fahrer Sebastian Vettel nach dem überraschenden zweiten Platz im Ungarn-Grand-Prix weder völlig zufrieden noch unzufrieden ist"Für uns ist es ein großartiges Ergebnis, aber wenn es so eng zugeht, dann willst du natürlich gewinnen und nicht unbedingt Platz zwei einfahren", sagte Vettel. Er sei deshalb auch "ein bisschen enttäuscht".

Dass Vettel keine Scheu hat, sich bei gesellschaftlich relevanten Themen zu exponieren, beweist auch sein Auftritt am Donnerstag, als er mit Schuhen im Regenbogendesign an der Strecke aufkreuzte. Das war kein modisches Statement, sondern eine Solidaritätsbekundung mit der LGBTIQ-Community (Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender, Intersexual & Queer), die in Ungarn derzeit politisch unter Beschuss steht.

Die Regierung des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban wünscht sich ein Gesetz, das nicht heterosexuelle Menschen diskriminieren würde. Unter anderem wäre dann Werbung verboten, in denen Homosexuelle oder Transsexuelle als Normalität erscheinen. In die politische Diskussion darüber hat sich inzwischen auch die Europäische Union eingeschaltet. Geplant ist ein Referendum über den Gesetzesentwurf.

Vettel bekennt auch bei diesem Thema klare Kante: "Jeder soll die Freiheit haben, das zu tun, was er will. Und das ist genau der Punkt. Ich finde es peinlich, wenn ein Land, das Mitglied der Europäischen Union ist, versucht, so ein Gesetz zu beschließen."

"Wir hatten doch genug Gelegenheit, aus unserer Vergangenheit zu lernen, und ich kann nicht nachvollziehen, wie man etwas dagegen haben kann, dass jeder die Freiheit hat, sein Leben so zu leben, wie er das möchte, und die Menschen so leben zu lassen. Es ist nicht an uns, Gesetze zu machen. Aber es ist wichtig, für die, die davon betroffen sind, Unterstützung auszudrücken."

Neben Vettel hatte sich übrigens auch Lewis Hamilton zu dem Thema klar positioniert. Der Mercedes-Fahrer veröffentlichte eine Instagram-Story, in der er schrieb: "Es ist inakzeptabel, feige und irreleitend für die Machthaber, ein solches Gesetz vorzuschlagen. Ich fordere die Menschen in Ungarn auf, beim bevorstehenden Referendum abzustimmen, um die Rechte der LGBTIQ-Gemeinschaft zu schützen."

Tucker Carlson: Wenn Sie den Beweis bestehen, liegt das Medium an, schauen Sie an, wie sie Ungarn .
der fast 200 verschiedenen Landkreise auf dem Gesicht der Erde behandeln, genau einer von ihnen hat einen gewählten Führer, der öffentlich einen konservativen westlichen Stil identifiziert. Sein Name ist Viktor Orban, und er ist der Premierminister von Ungarn. Ungarn ist ein kleines Land in der Mitte von Central Europe . Es hat keine Marine, es hat Atomwaffen. Das BIP ist kleiner als .

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