Sport Ralf Schumacher "sehr, sehr enttäuscht" über Verhalten von Günther Steiner

11:36  05 august  2021
11:36  05 august  2021 Quelle:   motorsport-total.com

Mick Schumacher Drives Vaters ikonische Jordanien 191

 Mick Schumacher Drives Vaters ikonische Jordanien 191 Mick Schumacher Setzen Sie den ersten Formel-1-Auto von Michael Michael an Nach dem britischen Grand Prix, Schumacher und seinem Team-Mate-Nikita Mazepin, in der Silverstone-Schaltung geblieben, setzte sich in der British Grand Prix, Schumacher und seinem Teamkollegen, die 2021 18-Zoll-Reifen in Pirelli testen. , aber während sein Teamkollegen die neuen Reifen durch ihre Schritte steckte, gab es ein weiteres Abenteuer auf den Karten für Schumacher.

Mick Schumacher weiß, dass er in der ersten Saisonhälfte zu oft gecrasht ist © Motorsport Images Mick Schumacher weiß, dass er in der ersten Saisonhälfte zu oft gecrasht ist

"Zu häufig und zu heftig": Die verbale Kritik von Günther Steiner an Mick Schumacher nach dessen Crash im Abschlusstraining zum Grand Prix von Ungarn ist bei Onkel Ralf Schumacher gar nicht gut angekommen. "Ich muss ganz ehrlich sagen, ich bin echt überrascht, was Günther Steiner da macht", sagt der 'Sky'-Experte über Steiners Kritik und bewertet die Personalführung des Haas-Teamchefs so: "Setzen, Sechs!"

Was war passiert? Steiner hatte Mick Schumacher zunächst in seiner Online-Medienrunde am Samstagabend und dann noch einmal bei 'Sky' in der Vorberichterstattung vor dem Rennen kritisiert. "Für mich ist es auch ein bisschen frustrierend, wenn das jetzt öfters passiert, dass das so weitergeht. Deshalb war die Reaktion: Wir müssen dieser Sache ein Ende setzen und daran arbeiten, dass das aufhört", so Steiner.

Schumacher hatte sein eigenes Vettel-Tutorial in Silverstone

 Schumacher hatte sein eigenes Vettel-Tutorial in Silverstone Ein kostspieliger Spin für Sebastian Vettel wurde in die perfekte Gelegenheit, um Mick Schumacher in die perfekte Gelegenheit zu verwandeln, um Zeit nach hinten zu verbringen und sich Notizen anzunehmen. © PA Images Sebastian-Vettel-Mick-Schumacher-PA Vettel hätte auf einen produktiven britischen Grand Prix gehofft, als er mit langjährigem Rivalen Fernando Alonso über P6 tutierte, aber diese Hoffnungen gingen in Rauch auf, als er drehte seinen Aston Martin und sankt auf den Rückenrücken.

Auf die Palme brachte Ralf Schumacher aber vor allem, dass Steiner vor seinen öffentlichen Kommentaren offenbar noch nicht mit Mick Schumacher selbst gesprochen hatte. Steiner bei 'Sky': "Das müssen wir nach dem Rennwochenende abarbeiten. Das kann man nicht jetzt." Und: "Am Rennwochenende sind die Emotionen hoch. Ich bin sicher, dass Mick nicht happy darüber ist. Er weiß genau, dass wir daran arbeiten müssen."

Das ist freilich eine Kommunikationslinie, mit der Ralf Schumacher nicht einverstanden ist: "Er sagt selbst, dass er mit Mick noch gar nicht gesprochen hat, geht an die Medien, kritisiert seinen Fahrer, der sich eh schon entschuldigt hat. Mehr kann man nicht machen. Und wenn überhaupt, macht man das intern, nicht extern", sagt der 46-Jährige.

Netflix Ruft UP Michael Schumacher-Dokumentarfilm

 Netflix Ruft UP Michael Schumacher-Dokumentarfilm Michael Schumacher 30 Jahre, fast bis an den Tag, seit der deutschen Motor Racing Legende Michael Schumacher zuerst der Formel-1-Circuit, und sechs Jahre, seit ein fast tödlicher Skiunfall ihn aus dem Rampenlicht nahm, Netflix hat den globalen Start eines neuen Dokumentarfilms, Schumacher, auf das Leben und die Karriere eines der ikonischen Figuren des Sports enthüllt.

Er sei über Steiners Aussagen "sehr, sehr enttäuscht", und man sollte "mehr als drüber nachdenken, um ehrlich zu sein". Und Schumacher holt gleich zum Gegenschlag gegen den Haas-Teamchef aus: "Wenn man es so sieht, da können wir auch gleich mal öffentlich werden: Seit drei Jahren fährt Haas hinterher. Was macht er denn als Teamchef? Da redet man auch nicht öffentlich drüber."

Schumacher über Steiner: "Absoluten Fehler gemacht"

"Die Fahrer stehen komplett hinter ihm, mit einem Auto, an dem sich nichts ändert. Sie versuchen sich zu verbessern, müssen es versuchen, müssen Risiken eingehen. Dann passiert sowas. Nochmal: Das gehört einfach nicht hierhin. Da hat Günther Steiner einen absoluten Fehler gemacht, es tut mir leid", kritisiert Schumacher.

Ein Rant, von dem Steiner zunächst gar nichts mitbekommen hatte. Erst am Montag wurde er in einer Online-Medienrunde von 'Motorsport-Total.com' mit Schumachers Aussagen konfrontiert. Da wusste er davon noch nichts - und nahm die Möglichkeit, sich zu verteidigen, nicht wahr: "Nein, ich möchte dem nichts hinzufügen. Ich mache meinen Krempel so, wie ich ihn mache."

Der Hungaroring und Mick Schumacher: Die Zukunft zählt

  Der Hungaroring und Mick Schumacher: Die Zukunft zählt Wie geht es mit Mick Schumacher weiter? Er bleibt weiter ziemlich cool. Verrät nichts. Andere sind vor den Wochen der Personalentscheidungen offensiver.Vor zwei Jahren feierte Mick Schumacher auf dem Kurs nordöstlich von Budapest seinen ersten Sieg in der Formel 2, 2020 fuhr er als Dritter gleich zweimal aufs Podest. Die Vergangenheit ist das eine, was zählt für den 22-Jährigen sind Gegenwart und vor allem Zukunft - in der Formel 1.

Er habe auch nicht vor, Ralf Schumacher zu fragen, wie er sein Rennteam am besten führen soll, stellt Steiner klar und ergänzt: "Ich denke, bisher ist das nicht so schlecht gelaufen. Das soll keine Kritik an Ralf sein, bitte nicht falsch verstehen. Aber ich mache die Dinge so, wie ich es für richtig halte."

"Ich habe ja auch gar nicht schlecht über Mick gesprochen. Ich habe nur gesagt, dass es zu viel wird. Was immer die Medien daraus gemacht haben, habe ich nicht gelesen. Aber es hat in letzter Zeit viele Unfälle gegeben. Das ist überflüssig, das hilft niemandem. Das ist alles, was ich gesagt habe. Aber nochmal: Ich führe mein Haus so, wie ich will."

Steiner: "Schmutzige Wäsche wäscht man intern"

Die Wahrnehmung, er habe Mick Schumacher öffentlich angezählt, will Steiner so auch gar nicht so stehen lassen: "Anzählen, das würde ich nicht öffentlich machen! Das macht man nicht. Das spricht man intern aus. Schmutzige Wäsche wäscht man intern", stellt er klar.

Gleichzeitig lobt Steiner Mick Schumachers Vorstellung im Rennen auf dem Hungaroring: "Das ist, was wir sehen wollen. Da hat er gezeigt, was er kann, und das ist genau das, was er braucht. Er hat das sehr gut gemacht. Für uns an der Boxenmauer war das wahrscheinlich das Rennen in diesem Jahr, das am meisten Spaß gemacht hat."

Schumacher holte zwar als Zwölfter keine Punkte, zeigte aber beherzte Zweikämpfe und ließ am Ende sogar den Alfa Romeo von Antonio Giovinazzi hinter sich. Ein versöhnliches Ende nach einer ersten Saisonhälfte voller Höhen und Tiefen.

Steiners Zwischenbilanz fällt positiv aus: "Viel Negatives hat es nicht gegeben", sagt er. "Aber wenn es was Negatives gibt, müssen wir auch darüber reden. Wir können nicht sagen: 'Oh, alles ist schön, alles ist toll.' Dann wird's nämlich irgendwann richtig schlecht. Die Formel 1 ist ein umkämpfter Sport. Und wenn du nicht ehrlich zu dir selbst bist, wirst du hier nie erfolgreich werden."

Haas zuversichtlich, dass der Midfield-Schrott mit dem Zusammenfügen von 2022 der Midfeld-Günder Steiner ist Haas ging in 2021, wissende, dass sie ihr Auto .
nicht durch die Saison entwickeln würden und in diesem Jahr bisher fest auf der Rückseite des Feldes waren - mit einem einzigen Q2-Erscheinungsbild von Mick Schumacher illustriert, wie weit sie vom Tempo aus dem Tempo veranschaulicht mal. Aber sie waren eines der ersten Teams, um ihren gesamten Fokus auf 2022 zu verschieben, und neben der neuen Haushaltskappe von F1 wird Steiner Hoffnungen Haas in der Lage sein, das in der nächsten Saison zu ihrem Vorteil zu nutzen.

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