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Welt & PolitikSahra Wagenknecht: Doch noch ein bisschen Aufstehen

13:36  15 märz  2019
13:36  15 märz  2019 Quelle:   zeit.de

Linke Bewegung: Sahra Wagenknecht verlässt die Führung von "Aufstehen"

Linke Bewegung: Sahra Wagenknecht verlässt die Führung von Die linke Sammlungsbewegung verliert ihren prominenten Kopf: Sahra Wagenknecht will sich zurückziehen, fühlt sich aber weiter "Aufstehen" verbunden. © Foto: imago/Rolf Zöllner Sahra Wagenknecht bei einer Friedenskundgebung in Berlin Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht zieht sich aus der Führung der Bewegung "Aufstehen" zurück. Sie wolle eine Neuaufstellung der von ihr gegründeten Bewegung erreichen, sagte sie der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Parteipolitiker seien mit ihren Erfahrungen anfangs notwendig gewesen.

Sahra Wagenknecht erklärt zu Beginn des Pressestatements, dass sie aus gesundheitlichen Gründen bei den nächsten turnusmäßigen Wahlen des Fraktionsvorstandes nicht mehr wieder als Fraktionsvorsitzende kandidieren werde.

Sahra Wagenknecht hat in dieser Woche kaum eine Gelegenheit ausgelassen, ihr neues politisches Großprojekt # aufstehen zu bewerben. Dabei wiederholt die Linken-Politikerin unablässig eine Zahl: 40 Prozent der Bevölkerung hätten real weniger Einkommen als noch vor zwanzig Jahren.

Sahra Wagenknecht ist erstmal nach ihrem Rückzug aus der Aufstehen-Bewegung und von der Fraktionsspitze aufgetreten. Sie traf auf trotzig optimistische Anhänger.

Sahra Wagenknecht: Doch noch ein bisschen Aufstehen © Axel Schmidt/Reuters Sahra Wagenknecht ist erstmal nach ihrem Rückzug aus der Aufstehen-Bewegung und von der Fraktionsspitze aufgetreten. Sie traf auf trotzig optimistische Anhänger.

Kerzengerade steht sie da. Lässt den Blick durch den Saal wandern; winkt, einmal nur; lächelt, aber nicht zu sehr – und setzt sich nach wenigen Sekunden auch schon wieder hin. Als Sahra Wagenknecht am Donnerstagabend unter großem Applaus die Bühne der Hamburger Fabrik betritt, wirkt sie so, wie man sie eben kennt: kontrolliert, zurückhaltend, sichtlich entspannt.

Wagenknecht gibt Linken-Fraktionsvorsitz ab

Wagenknecht gibt Linken-Fraktionsvorsitz ab Medienberichten zufolge will Wagenknecht im Herbst nicht mehr für den Posten kandidieren. Am Wochenende hatte sie bereits den Rückzug aus der von ihr gegründeten "Aufstehen"-Bewegung verkündet.

Sahra Wagenknecht . 450K likes. Vorsitzende der Bundestagsfraktion DIE LINKE. Aufstehen . Sahra Wagenknecht . 1 March at 04:26 ·. Absolut ungenügend ist die Situation auf dem Arbeitsmarkt - auch wenn die Bundesregierung Monat für Monat mit einer verschleierten Statistik das Gegenteil

Sahra Wagenknecht will mit ihrer Sammlungsbewegung für eine neue linke Mehrheit sorgen. Doch nach spektakulärem Start kommt Ein bisschen ist es Symbolik mit dem Vorschlaghammer an diesem Freitagmittag in Berlin. Doch bei " Aufstehen " geht es jetzt um die großen Bilder, die hängen

Hunderte Zuschauer drängen sich in den kleinen Saal, die paar Stuhlreihen vor der Bühne sind alle besetzt. Überall stehen Leute, einzelne schwenken weiße Fahnen, auf denen in roter Schrift "Aufstehen" steht. Es gibt Bier und Limo, es ist laut, kribbelige Spannung liegt in der Luft, lange bevor Wagenknecht auf die Bühne kommt. Viele Männer sind heute gekommen, nur wenige junge Gesichter sind zu sehen, geschätzter Altersdurchschnitt: um die 50.

Wüsste man es nicht besser, hätte man all den Aufruhr der vergangenen Tage einfach nicht mitbekommen, man könnte Wagenknechts Auftritt an diesem Abend für einen Routinetermin halten. Doch am Wochenende war bekannt geworden, dass sie sich aus der Spitze der von ihr mitgegründeten Sammlungsbewegung Aufstehen zurückziehen will. Eine Ankündigung, die für ihre Anhänger überraschend kam, die meisten erfuhren erst aus einem Zeitungsinterview davon. Am Montag dann die nächste Nachricht, von der selbst enge Parteifreunde bis dato nichts ahnten: Nach vier Jahren als Vorsitzende der Bundestagsfraktion wird Wagenknecht im Herbst nicht wieder für das Amt kandidieren. Als Gründe führte sie Stress und Überlastung an, zuletzt war sie zwei Monate lang krankheitsbedingt ausgefallen.

"Aufstehen" vor dem Aus: "Sahra wirkte im ganzen Irrsinn völlig verloren"

"Aufstehen" vor dem Aus

Aufstehen ist eine soziale und demokratische Erneuerungsbewegung. Jeder und jede ist wichtig und kann etwas tun. Ob Taxifahrer, Kassiererin, Rentner, Künstler, Leiharbeiter, Kleinunternehmerin, Krankenschwester, Polizist oder Ärztin. Lobbyisten haben das große Geld, wir haben die Leute.

Ohne die Initiative von Sahra Wagenknecht würde es Aufstehen in dieser Form nicht geben. Andererseits hat sich ja gezeigt, dass ZEIT ONLINE: Sie sind also von der bisherigen Entwicklung nicht enttäuscht? Nölke: Wir waren ein bisschen naiv, was die organisatorische Fortsetzung nach der

"So kann es doch nicht bleiben!"

Die Rückzugspläne der mit Abstand beliebtesten Politikerin der Linken befeuern Spekulationen um die Zukunft der Bewegung und der Partei. Von internen Machtkämpfen, gar "Schlammschlachten", in der Linken ist die Rede. Ihr Mandat im Bundestag will Wagenknecht allerdings behalten. Und so lässt sich ihr erster, demonstrativ gelassener öffentlicher Auftritt nach einer turbulenten Woche auch als klares Signal deuten: Seht her, ich bleibe kämpferisch – auch ohne Spitzenposten.

"Aufstehen für ein soziales Land" ist auf einem Banner zu lesen. Es ist das übergreifende Thema an diesem Abend. Geladen hat die Bewegung selbst. Vom Trubel um die eigene Person und der langen Krankheit, die hinter hier liegt, ist Wagenknecht nichts anzumerken. Sie wirkt frisch, ausgeruht und steigt sofort in die Debatte ein, nein, sie referiert: über Wohnungsbau in den Städten, über Leiharbeit, Altersarmut, soziale Spaltung. Und verliert dabei kein Wort über parteiinterne Querelen, zumindest nicht direkt. Dass die Führungen der "Parteien im linken Spektrum" – ergo auch der eigenen – die Aufstehen-Bewegung von Anfang an als eine Totgeburt dargestellt hätten, empört sie. "Viele haben doch nur gehofft, dass das Projekt schnell stirbt. Dabei brauchen wir doch linke Mehrheiten! So kann es doch nicht bleiben!"

UN-Umweltkonferenz beschließt "deutliche Verringerung" von Einwegplastik bis 2030

UN-Umweltkonferenz beschließt Die Verwendung von Einwegplastik soll weltweit bis zum Jahr 2030 "deutlich verringert" werden. Eine entsprechende Vereinbarung erzielte die UN-Umweltkonferenz am Freitag in Nairobi. Die 170 Mitgliedstaaten einigten sich nach langwierigen Diskussionen darauf, die Nutzung von Plastiktüten, Einweggeschirr und Einwegbesteck zu verringern, die einen Großteil der acht Millionen Tonnen Plastikmüll ausmachen, die jedes Jahr im Meer landen. Das interessiert MSN-Leser auch: Zürich: Behörden ermitteln gegen AfDSarah Wagenknecht: Doch noch ein bisschen Aufstehen Umweltschützern zufolge geht das Abkommen nicht weit genug, um das Problem der weltweiten Umweltverschmu

- Sahra Wagenknecht hält Bundeskanzlerin Merkel mächtige Standpauke. 16.05.2018 • 15:57 Uhr. Angela Merkel ist seit 2005 die Bundeskanzlerin Deutschlands – reichlich viel Zeit, in denen man auch viele Fehler machen kann. Was unter den Regierungen Merkels ihrer Meinung alles falsch gemacht

Sahra Wagenknecht . 450K likes. Vorsitzende der Bundestagsfraktion DIE LINKE. „ Aufstehen “ ist ein großartiges Projekt - und es wird gebraucht. Wir müssen noch sehr viel mehr Druck machen, damit endlich wieder die sozialen Interessen der Mehrheit und nicht die Wünsche einflussreicher

Die 49-Jährige redet wie stets rhetorisch versiert, setzt viele Ausrufezeichen und Pausen an den besonders wirkungsvollen Stellen. Die Zuhörer hängen geradezu an ihren Lippen. Ein Effekt, der auffällt, auch im Vergleich zu den anderen Rednern auf dem Podium, darunter der Linke-Wirtschaftsexperte Fabio De Masi und der Hamburger SPD-Abgeordnete Mathias Petersen.

Buhrufe für den SPD-Mann, Jubel für Wagenknecht

Ohnehin lässt sich schnell erahnen, wie die politischen Sympathien an diesem Abend gelagert sind. Während der Sozialdemokrat für seine wiederholten Appelle ans Publikum, sich doch mal in der SPD zu engagieren, abfälliges Gelächter und Buhrufe kassiert, trifft Wagenknecht offenbar immer wieder einen Nerv. Sobald sie nur einen Satz beendet, brandet Applaus auf, von allen Seiten. Ihre Forderung, "skrupellose Miethaie" zu enteignen: Jubel. Diverse Seitenhiebe auf politische Gegner, die allen Bemühungen für eine linke Lagerbildung zum Trotz dann doch meistens die SPD treffen: Jubel.

In manchen Momenten klingt Wagenknecht mehr nach linker Fraktionsvorsitzender als nach linker Integrationsfigur. Das geht so weit, dass Petersen verstimmt einwirft: "Sind wir hier, um SPD-Bashing zu betreiben?" Nach einer Stunde glätten sich die Wogen wieder. Wagenknecht räumt ein, dass sowohl Linke als auch SPD von einem "starken linken Lager" profitieren könnten: Die eine als starke Partei, die andere als "noch linkeres Korrektiv". Beide könnten in einem solchen Szenario durchaus mit Wählerstimmen rechnen, friedlich koexistieren. "Wir würden alle gewinnen!" Es folgt, richtig: Jubel.

Bundeswehr suspendiert erstmals sogenannten Reichsbürger

Bundeswehr suspendiert erstmals sogenannten Reichsbürger Die Bundeswehr hat einen Soldaten, der sich zu den sogenannten Reichsbürgern bekennt, als Extremisten eingestuft und aus dem Dienst entfernt. Der militärische Geheimdienst war auf den Mann aufmerksam geworden. © Imago/photothek/F. Zahn Provided by Deutsche Welle Der Marinesoldat aus Niedersachsen war aufgeflogen, weil er vor dem Verwaltungsgericht Oldenburg wegen des Entzugs einer Waffenbesitzkarte und eines kleinen Waffenscheins geklagt hatte.

Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht will mit der Bewegung " Aufstehen " die Politik von SPD und Grünen ändern. Beim Auftakt zeigt sich, weshalb das Volmer schimpft dann noch ein bisschen über seine Partei, mit deren Entwicklung zur "Funktionspartei der Mitte" er nicht einverstanden ist.

Sahra Wagenknecht erscheint unnahbar und fremd - und ihre radikalen Ansichten Aber sie war erst 2 1 und zu erschöpft, um den Aufstand zu proben. So nahm die Hebamme den Kugelschreiber und beschrieb einen hautfarbenen Ein bisschen kehlig habe das geklungen, Sachra, in seiner Sprache.

Hat Aufstehen auch ohne Wagenknecht eine Zukunft? Auf diese Frage angesprochen reagieren besonders jene eher genervt, die das Logo der Bewegung heute schon auf dem T-Shirt tragen, an Infoständen stehen und Flyer verteilen. So wie Eva, 41 Jahre, Webdesignerin. Sie ist Teil einer Aufstehen-Ortsgruppe in Hamburg-Eimsbüttel. Zum ersten Treffen im Oktober, zu dem ein Nachbar über das Nachbarschaftsnetzwerk nebenan.de aufgerufen habe, seien mehr als 400 Leute gekommen. "Ich verstehe nicht, warum die Bewegung immer wieder als Rohrkrepierer dargestellt wird. Das entspricht gar nicht der Realität, wie ich sie in Hamburg wahrnehme. Das Interesse ist riesig und nimmt auch nicht ab", sagt sie.

Acht Ortsgruppen gebe es inzwischen in der Stadt, dazu elf Arbeitsgruppen, die sich etwa alle zwei Wochen treffen und zu Themen wie Frieden, Klimawandel, Wohnen, Postkapitalismus "nach Lösungen suchen", wie Eva sagt. Sie selbst sei zuvor nie politisch interessiert gewesen, habe auch nicht immer gewählt. Sie interessiere sich für Klimaschutz, fühle sich bei den meisten etablierten Parteien nicht aufgehoben und sympathisiere mit der Ökologisch-Demokratischen Partei. Einer Partei beitreten würde sie trotzdem nie. "Ich will mich da nicht festlegen. Ich finde es besser, über alle ideologischen Gräben hinweg zusammenzuarbeiten."

Sammlungsbewegung: Wagenknecht verlässt Spitze - Todesstoß für "Aufstehen"?

Sammlungsbewegung: Wagenknecht verlässt Spitze - Todesstoß für Sahra Wagenknecht zieht sich aus der Spitze der Sammlungsbewegung zurück. Ein Mitstreiter sagt, sie wolle "mit zwei blauen Augen raus". © Foto: Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa Mega-Medieninteresse beim Start: Anfang September 2018 wurde "Aufstehen" von Bernd Stegemann, Sahra Wagenknecht und Ludger Volmer (von links) vor der Bundespressekonferenz präsentiert. Es war einer der Alleingänge, für die Sahra Wagenknecht in den eigenen Reihen berüchtigt ist. An diesem Montag will die Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht nach zweimonatiger krankheitsbedingter Fehlzeit an ihren Schreibtisch in Berlin zurückkehren.

Unterstützerinnen. Sahra Wagenknecht . Fraktionsvorsitzende Die Linke im Deutschen Bundestag. zurück zur Übersicht.

Sahra Wagenknecht hat die linke Sammlungsbewegung Aufstehen offiziell vorgestellt. "Wir wollen nicht mehr zuschauen, wir wollen etwas ändern" Das Klima werde rauer, die sozialen Spaltungen tiefer. "Wenn es noch eines Anstoßes bedurft hätte, dann zeigen die Ereignisse in Chemnitz, dass

Solche oder ähnliche Stimmen sind an diesem Abend oft zu hören. Wer schon bei Aufstehen aktiv ist, gibt sich zuversichtlich, sieht den Erfolg der Bewegung nicht an die Prominenz einer Sahra Wagenknecht geknüpft. Und resignieren will hier niemand. "Sahras Rückzug ist nicht das Ende, jetzt geht es erst so richtig los", sagt Sabine, 53 Jahre, Krankenschwester und SPD-Mitglied. Sie ist zum ersten Mal bei einem Aufstehen-Event. An der Bewegung reize sie, dass diese die soziale Frage in den Fokus rücke. "Auf Umweltschutz können sich heutzutage ja alle einigen. Nichts gegen die Fridays-for-Future-Demos, eine tolle Sache. Aber warum gehen die jungen Leute nicht gegen hohe Mieten oder Leiharbeit auf die Straße?"

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Und doch, die Frage, ob Wagenknechts Rückzug aus der ersten Reihe für Aufstehen nun Chance oder Risiko bedeutet, ließ sich auch an diesem Abend nicht wegapplaudieren. Zumal es Zuhörer gab, die nur kamen, um endlich einmal die prominente Linke mit eigenen Augen zu sehen. "Wagenknecht ist einfach ein Popstar, die wollte ich unbedingt live erleben", erzählt ein Mann, 65 Jahre, adrett gekleidet, der hier nur "Herr Frank" genannt werden möchte. Er sei FDP-Mitglied, habe von der Idee hinter Aufstehen bislang nichts gehalten. "Aber dann habe ich die Frau Wagenknecht immer wieder in Fernsehtalkshows gesehen und war schwer beeindruckt. Leider gibt es sonst ja nur ganz wenige charismatische Politiker hierzulande", sagt Herr Frank. Christian Lindner sei da eine der wenigen Ausnahmen. Links würde er auch jetzt nicht wählen, meint Herr Frank noch, dennoch habe er "ein paar interessante Denkanstöße" mitgenommen.

Die Menschwerdung der Sahra Wagenknecht

Die Menschwerdung der Sahra Wagenknecht Ein Rückzug aus der Politik wegen Überlastung: In der Talksendung "Anne Will" gibt die Linken-Politikerin Einblicke in ihr Seelenleben. • Wie man Leute von der CDU und FDP fachgerecht auseinandernimmt, zeigt dabei ein anderer. Äußerlich ist alles unverändert. Sahra Wagenknecht hat sich ihre Uniform angelegt: Hochgesteckte Haare, perfekte Schminke, baumelnde Ohrringe, schwere Kette. Jackett und Dreiviertelrock in gleicher Farbe, diesmal Gelb wie ein Rapsfeld. Dazu Schuhe mit mittelhohen Absätze. So tritt die Vorzeige-Dame der Linken seit Jahren auf, der Stil wirkt wie ein Panzer gegen das Unbill dieser Welt.

Wagenknecht -Projekt " Aufstehen " - linke Sammlungsbewegung formiert sich. Sahra Wagenknechts neue Sammlungsbewegung der politischen Linken nimmt Die Sammlungsbewegung der Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht hat einen Namen: " Aufstehen ". Sie geht an diesem Samstag

Sahra Wagenknecht . Über mich. Flyer zur Bundestagswahl. Wagenknecht : Das ist eine gute Forderung für eine Welt der Zukunft, in der die Menschen überall in Wohlstand leben. Wir arbeiten Heber ein bisschen länger daran, als ein halbfertiges Modell vorzulegen.

Ähnlich sehen es Corinna und Thomas, 58 und 54 Jahre, beide Angestellte in einem Medienhaus. Politisch aktiv waren sie noch nie. Sie sind spontan gekommen, weil sie ein Plakat mit dem Konterfei von Wagenknecht in der Stadt sahen, erzählt Corinna. "Frau Wagenknecht ist einfach eine ganz tolle Frau. Ähnlich beeindruckt mich nur Frauke Petry. Das ist auch eine hochintelligente und sehr charismatische Frau. Schade, dass die nicht hier ist. Die gehört zwar zu einer ganz anderen politischen Richtung, aber so sehr rechts war die doch gar nicht. Wenn Frau Wagenknecht und Frau Petry einmal miteinander auf einer Bühne diskutieren könnten, das wäre ein Traum."

Kurz zuvor, im Laufe der Diskussion, hatte Wagenknecht noch erklärt, dass Aufstehen auch jene Wähler erreichen solle, die "aus lauter Wut" die AfD wählen. Ein guter Ansatz, findet Thomas. Überhaupt könne sich die Bewegung "ruhig auch zum rechten Spektrum hin öffnen", sagt Herr Frank, "auch zur AfD, warum nicht?" Doch solche Gedanken werden an diesem Abend nur selten laut ausgesprochen, sie bleiben die Ausnahme. Während Wagenknechts Rückzug auch in weiten Teilen der Linken für Debatten sorgt, üben sich ihre Anhänger in geradezu trotzigem Optimismus. Oder, wie die Aktive Eva eben noch sagte: "Irgendwie muss es ja weitergehen."

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