Welt & Politik: Fall Yücel: Türkei weist Foltervorwürfe aus Deutschland zurück - - PressFrom - Deutschland

Welt & PolitikFall Yücel: Türkei weist Foltervorwürfe aus Deutschland zurück

06:05  13 mai  2019
06:05  13 mai  2019 Quelle:   handelsblatt.com

„Gegenstandlose Anschuldigungen“: Türkei reagiert auf Folter-Vorwürfe von Yücel

„Gegenstandlose Anschuldigungen“: Türkei reagiert auf Folter-Vorwürfe von Yücel Auch die Mahnung des Auswärtigen Amts wurde zurückgewiesen.

Die Foltervorwürfe des Journalisten Deniz Yücel haben zu neuen Spannungen zwischen der Türkei und Deutschland geführt. Das Außenministerium in Ankara wies die Aussage des "Welt"-Reporters, er sei während seiner einjährigen Haftzeit in der Türkei gefoltert worden, am Sonntag scharf zurück .

Die Vorwürfe des deutsch -türkischen Journalisten Deniz Yücel , der unter Die gegenstandslosen Anschuldigungen zielten darauf ab, die Türkei schlechtzumachen. Foltervorwürfe gegen Erdogan. Yücel hatte am Freitag in dem von der türkischen Justiz gegen ihn angestrengten Prozess ausgesagt

Fall Yücel: Türkei weist Foltervorwürfe aus Deutschland zurück © AFP Der türkische Präsident wehrt sich gegen Foltervorwürfe aus Deutschland.

Nach Foltervorwürfen hatte das Auswärtige Amt eine Mahnung an die türkische Regierung verschickt. Die Türkei wehrt sich gegen die Vorwürfe.

Die Foltervorwürfe des Journalisten Deniz Yücel haben zu neuen Spannungen zwischen der Türkei und Deutschland geführt. Das Außenministerium in Ankara wies die Aussage des „Welt“-Reporters, er sei während seiner einjährigen Haftzeit in der Türkei gefoltert worden, am Sonntag scharf zurück. Präsident Recep Tayyip Erdogan reagierte außerdem gereizt auf Kritik an der Annullierung der Bürgermeisterwahl in Istanbul.

21-Jähriger tödlich verletzt: Mann rast mit Auto in Fußgängergruppe – Festnahme erfolgt

21-Jähriger tödlich verletzt: Mann rast mit Auto in Fußgängergruppe – Festnahme erfolgt Der Täter hat sich der Polizei gestellt, das Auto wurde sichergestellt.

Außenministerium Türkei weist Foltervorwürfe von Deniz Yücel zurück . Die türkische Regierung reagiert mit Empörung auf die Foltervorwürfe von "Welt"-Journalist Deniz Yücel . Die Anschuldigungen zielten darauf ab, die Türkei schlechtzumachen.

Türkei weist Folter - Vorwürfe im Fall Yücel zurück . Die Türkei hat Deniz Yücels Vorwurf zurückgewiesen, er sei während seiner Haftzeit gefoltert worden. © AFP Der türkische Präsident wehrt sich gegen Foltervorwürfe aus Deutschland . Nach Foltervorwürfen hatte das Auswärtige Amt

Das interessiert andere MSN-Leser:

Golfküste: Emirate melden "Sabotageakte" gegen Handelsschiffe

Deutschlands Rolle im Iran-Konflikt: Diplomatische Herausforderung

Burkina Faso: Tote bei Anschlag auf Kirche

Die zuständige Staatsanwaltschaft habe die Vorwürfe im Fall Yücel in der Vergangenheit bereits untersucht und entschieden, dass die Sache nicht weiter verfolgt werde, teilte der Außenamtssprecher Hami Aksoy mit. Die Mahnung des Auswärtiges Amtes, sich an die Antifolterkonvention der Vereinten Nationen zu halten, bezeichnete er als völlig unbegründet.

Yücel war bis Februar 2018 ein Jahr lang ohne Anklageschrift in der Türkei inhaftiert. Gleichzeitig mit seiner Entlassung aus dem Hochsicherheitsgefängnis Silivri bei Istanbul und der Ausreise nach Deutschland erhob die Staatsanwaltschaft Anklage wegen Terrorpropaganda und Volksverhetzung. Am Freitag hatte Yücel in dem Prozess vor dem Amtsgericht Berlin ausgesagt, er sei in den ersten Tagen seiner Haft gefoltert worden, und er machte Erdogan dafür verantwortlich.

Wohnhausbrand im Saarland: Familie vermisst, Leiche gefunden

Wohnhausbrand im Saarland: Familie vermisst, Leiche gefunden In einem brennenden Wohnhaus im saarländischen Neunkirchen ist eine Leiche gefunden worden. Ob es sich dabei um eine der drei vermissten Personen handelt, könne noch nicht überprüft werden, teilte die Polizei am Sonntagabend mit. Die Fundstelle könne wegen statischer Bedenken aktuell nicht betreten werden. Das Feuer war am Sonntagmorgen im Keller ausgebrochen und griff auf das ganze Haus über. Eine dreiköpfige Familie, die in der Dachgeschosswohnung lebte, wurde nach Angaben der Polizei auch am Abend noch vermisst. Ob sie sich zum Zeitpunkt des Brandes in dem Haus aufgehalten hat, war den Angaben zufolge noch unklar.

Die Türkei hat die Foltervorwürfe des "Welt"-Korrespondenten Deniz Yücel als "völlig gegenstandslos" zurückgewiesen. Die Türkei handele in Übereinstimmung mit ihren internationalen Verpflichtungen im Kampf gegen Folter. Eine entsprechende "Null-Toleranz"

Das türkische Außenministerium hat die Folter - Vorwürfe des Journalisten Deniz Yücel zurückgewiesen. Die gegenstandslosen Anschuldigungen zielten darauf ab, die Türkei schlechtzumachen. Mehr zum Thema. Deniz Yücel erhebt Foltervorwürfe gegen die Türkei .

In der schriftlichen Fassung der Aussage berichtete der Journalist von Schlägen, Tritten, Erniedrigungen und Drohungen durch Vollzugsbeamte. Die Inhaftierung Yücels hatte das deutsch-türkische Verhältnis damals schwer belastet. Die Vorwürfe bieten nun neuen Zündstoff.

Das Auswärtige Amt mahnte die Regierung in Ankara am Samstag dazu, sich an die Antifolterkonvention zu halten. „Wir verurteilen jede Form von Folter und Misshandlung, sie stehen außerhalb des Rechts“, sagte eine Sprecherin, ohne konkret auf die Aussage Yücels einzugehen. Sie forderte die türkische Regierung „mit Nachdruck“ dazu auf, „sich an die internationalen Standards zu halten, zu denen sie sich selbst verpflichtet hat“. Dazu gehörten neben der UN-Konvention auch Verpflichtungen des Europarats zur Verhütung von Folter.

Die Türkei betonte, sie verfolge das Prinzip „null Toleranz gegenüber Folter“, untersuche alle Vorwürfe sorgfältig und sei bei dem Thema transparent. Die gegenstandslosen Anschuldigungen zielten darauf ab, die Türkei schlechtzumachen.

Nach kritischen Berichten: Türkei nimmt wieder drei Journalisten fest

Nach kritischen Berichten: Türkei nimmt wieder drei Journalisten fest Beiträge über Korruption oder die Opposition passen der Regierung in Ankara nicht. Sie geht weiter hart gegen unliebsame Medienvertreter vor. © Foto: Emrah Gurel/AP/dpa Demonstration für Pressefreiheit im September 2019. Drei regierungskritische Journalisten sind Medienberichten zufolge in der Türkei festgenommen worden. Es handele sich um die Reporterinnen Canan Coskun und Zeynep Kuray sowie um ihren Kollegen Irfan Tunccelik, berichtete die Zeitung „Cumhuriyet“ am Samstag.

Ein Jahr lang war Deniz Yücel im Gefängnis in der Türkei , in Istanbul wird ihm weiter der Prozess gemacht. Nun hat der "Welt"-Korrespondent erstmals in dem Strafverfahren ausgesagt. Yücel macht dabei schwere Vorwürfe öffentlich. (Quelle: dpa).

Sie forderte die türkische Regierung aber "mit Nachdruck" dazu auf, "sich an die internationalen Standards zu halten Yücel saß von Ende Februar 2017 an ein Jahr lang in der Türkei im Gefängnis, lange in Einzelhaft. Der Fall hatte eine schwere Krise zwischen Berlin und Ankara ausgelöst.

Der Grünen-Politiker Cem Özdemir forderte juristische Konsequenzen im Fall Yücel. Die Namen der Verantwortlichen müssten ermittelt und bei einer Einreise nach Deutschland müssten diese Personen festgenommen werden, sagte Özdemir der „Welt am Sonntag“. Der „Wahlbetrüger Erdogan“ müsse spüren, dass sein Handeln und das seiner Gefolgsleute juristische Konsequenzen habe.

Der türkische Präsident wies unterdessen Kritik aus dem Westen an der Annullierung der Bürgermeisterwahl scharf zurück. „So Gott will, werden sich unsere Leute diesen Drohungen, dieser Sprache des Drucks, nicht beugen“, sagte Erdogan am Samstagabend in einer Fernsehansprache.

Mit Blick auf Washington fügte er hinzu: „Wer versucht hat, das gewählte Staatsoberhaupt Venezuelas zu stürzen, kann nicht mit uns über Demokratie reden.“ Die USA – die in Venezuela den selbst ernannte Interimspräsidenten Juan Guaidó unterstützen – hatten zuvor gemahnt, dass freie und faire Wahlen und die Akzeptanz legitimer Wahlresultate unerlässlich für eine Demokratie seien.

Der Oppositionspolitiker Ekrem Imamoglu hatte die Bürgermeisterwahl in Istanbul am 31. März knapp gewonnen. Allerdings annullierte die Hohe Wahlkommission die Abstimmung vor knapp einer Woche wegen angeblicher Regelwidrigkeiten und ordnete eine Wiederholung am 23. Juni an. Die Entscheidung wurde international kritisiert.

Weiterlesen

Irans Außenminister weist Drohungen Trumps zurück.
Der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif hat die Drohung des US-Präsidenten Donald Trump, sein Land auszulöschen, zurückgewiesen. Trumps auf einen "Völkermord" anspielende "Verhöhnungen" bedeuteten nicht "das Ende des Iran", teilte Sarif am Montag im Kurzbotschaftendienst Twitter mit. Trump hatte dem Iran am Sonntag mit Auslöschung gedroht. "Wenn der Iran kämpfen will, wird dies das offizielle Ende des Iran sein", schrieb der US-Präsident auf Twitter.

—   Teilen Sie Neuigkeiten in der SOC. Netzwerke

Aktuelle videos:

usr: 1
Das ist interessant!