Welt & Politik"Hoffen, dass Russlands Unterstützung für Maduro endet"

00:05  15 mai  2019
00:05  15 mai  2019 Quelle:   sueddeutsche.de

Geiselnahme in Toulouse endet unblutig

Geiselnahme in Toulouse endet unblutig Blagnac/Toulouse. Im Südwesten Frankreichs ist es am Nachmittag zu einer Geiselnahme gekommen. Ein 17-Jähriger hatte vier Menschen in seine Gewalt gebracht. Am Abend meldet die Polizei, dass die Geiselnahme unblutig beendet wurde. © PASCAL PAVANI Polizisten sind zum Ort des Geschehens in Blagnac gekommen. Alle vier Frauen, die am Dienstagnachmittag in Blagnac nahe Toulouse als Geiseln genommen wurden, sind frei. Das teilte die Polizei am Dienstagabend mit. Demnach habe der Geiselnehmer die erste Frau gegen 20 Uhr aus einer Bar im Vorort Blagnac freigelassen.

Ich hoffe , dass Maduro in Guantanamo enden wird. Wir brauchen jetzt internationale Hilfe aus den USA, Brasilien und Europa.“ Ein wichtiges Zeichen gegen Diktator Maduro . „Ich erkenne die diktatorische Macht Maduros nicht an“. Maduro kann jedoch auf die Unterstützung Russlands

Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro hat Russland für die Unterstützung der Souveränität seines Landes und für die Solidarität mit seinem Volk gedankt. In einem Interview mit dem Fernsehsender Rossija 24 sagte er

"Hoffen, dass Russlands Unterstützung für Maduro endet" © AFP Im Anschluss an das Gespräch mit Sergej Lawrow trifft US-Außenminister Mike Pompeo (links) Russlands Präsidenten Wladimir Putin.

Beim Besuch des US-Außenministers kommt eine Reihe strittiger Themen zur Sprache. Beide Seiten betonen jedoch ihre Gesprächsbereitschaft. Sie müssten nicht "Kontrahenten in jeder einzelnen Frage" sein.

• Krim-Annexion, Einflussnahme auf die US-Wahl, Venezuela, Iran - beim ersten Besuch von US-Außenminister Pompeo in Russland kommt eine Vielzahl von Themen zur Sprache.

• Einigkeit zeigen Pompeo und der russische Außenminister Lawrow bei der Frage der Rüstungskontrolle.

Vize-Parlamentschef in Venezuela festgenommen

Vize-Parlamentschef in Venezuela festgenommen Edgar Zambrano ist einer der Oppositionspolitiker, die mit Interimspräsident Juan Guaidó auftraten. Er soll in seinem Auto gewesen sein, als Geheimdienst-Agenten ihn überraschten. Sicherheitskräfte in Venezuela haben den ranghohen Oppositionellen Edgar Zambrano festgenommen. Der Vizepräsident der von der Opposition kontrollierten Nationalversammlung sei am Mittwoch in seinem Auto unterwegs gewesen, als er plötzlich von schwer bewaffneten Beamten umzingelt worden sei, teilten Abgeordnete mit. Der Opposition zufolge handelte es sich um Agenten des Geheimdienstes.

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Sollte Maduro dem Ultimatum nicht nachkommen, sei man bereit den selbsternannten Zudem zeigte sich Moskau davon überzeugt, dass die ausländische Unterstützung für Guaidó Neben Russland unterstützen auch China, Mexiko und die Türkei die offizielle venezolanische Regierung unter Maduro .

Es standen so viele Themen auf der Liste mit Problemen, über die US-Außenminister Mike Pompeo im russischen Sotschi mit Sergej Lawrow sprechen wollte, dass bei der gemeinsamen Pressekonferenz jedes in wenigen Sätzen abgehandelt wurde. Die gegenseitigen Vorwürfe hörten sich an wie stets. Mike Pompeo kritisierte die Annexion der Krim. Der russische Außenminister ließ sich über die Vorwürfe russischer Einflussnahme auf die US-Wahlen aus, über die ohne harte Fakten keine "erwachsene Diskussion" möglich sei.

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Maduro verurteilte die Entscheidungen der USA, Brasiliens, Kanadas und anderer Länder, Guaidó als amtierenden Präsidenten Venezuelas anzuerkennen, und kündigte an, dass Venezuela alle diplomatischen Beziehungen zu Washington abbrechen werde.

Die Maduro -Anhänger hoffen außerdem auf die Unterstützung des Militärs. Noch stützen die Generäle das Maduro -Regime offenbar. Und weiter: „Bin gespannt ob sich Frau Wagenknecht auch freut für die Menschen in Venezuela, dass Hunger und Unterdrückung enden .“

Dabei hatten beide zu Beginn betont, dass sie sich eine Verbesserung der Beziehungen erhoffen. Es sei wichtig, die "eingefrorenen" Kommunikationskanäle wieder herzustellen, sagte Lawrow. Es sei nicht vorbestimmt, dass sie "Kontrahenten in jeder einzelnen Frage seien", sagte Pompeo vor dem Treffen.

Etwas mehr Zeit widmeten sie offenbar der Situation in Venezuela. "Wir hoffen, dass Russlands Unterstützung für Maduro endet", erklärte Pompeo. Die USA möchten, dass der venezolanische Präsident Nicolás Maduro seinen Posten räumt. Moskau hält an seiner Hilfe für ihn fest, obwohl die USA, Deutschland und zahlreiche EU-Staaten den Oppositionsführer Juan Guaidó als rechtmäßigen Übergangspräsidenten betrachten. Man müsse Venezuela erlauben, seine Demokratie zurückzubekommen, sagte Pompeo. "Demokratie kann nicht durch Zwang erreicht werden", entgegnete Lawrow zum Umsturzversuch durch Guaidó.

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Iran-Konflikt: Spanien zieht Kriegsschiff aus US-Flottenverband ab Spanien zieht sich vorübergehend aus dem US-geführten Flottenverband vor dem Iran heraus. Die Fregatte „Mendez Nunez“ sei aus der Gruppe unter Führung des US-Flugzeugträgers „USS Abraham Lincoln“ herausgelöst worden, teilte das Verteidigungsministerium am Dienstag in Madrid mit. Die amtierende Ressortchefin Margarita Robles wollte die Gründe im Tagesverlauf auf einer Pressekonferenz in Brüssel erläutern. Die Entwicklung im Persischen Golf könnte auf Differenzen zwischen Europa und den USA über die Iran-Politik hindeuten.

Russland steht hinter Staatschef Maduro , die USA hinter dessen Widersacher Guaidó. Dass Moskau Soldaten nach Caracas schickt, will Washington nicht hinnehmen.

Maduro sagte, dass er am Donnerstagmorgen einen Anruf von seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin erhalten habe, der ihm sagte "Immer in Solidarität mit Venezuela, gab er mir all seine Unterstützung für den Frieden und die Integrität und Souveränität Venezuelas und sagte mir, dass

Pompeo und Lawrow für umfassende Rüstungskontrolle

Auch über den Umgang mit Iran sind sich die beiden Regierungen uneinig. Moskau kritisiert, dass die USA das Atomabkommen mit Iran verlassen haben. Pompeo widersprach Spekulationen, wonach sich Washington auf einen Konflikt mit dem Land vorbereite. "Wir streben keinen Krieg mit Iran an", sagte er. Die USA wollen, dass Iran sich "wie ein normales Land verhält". Wenn aber amerikanische Interessen angegriffen würden, dann würden sich die USA wehren.

Die Außenminister sprachen sich grundsätzlich für Gespräche über eine zukünftige Rüstungskontrolle aus, an der sie weitere Länder, vor allem China, beteiligen wollen. Es war der erste Besuch von Pompeo in Russland seit seinem Amtsantritt als Außenminister vor gut einem Jahr. Das Gespräch könnte dazu gedient haben, ein weiteres Treffen der Präsidenten Trump und Putin vorzubereiten, etwa beim G20-Treffen im japanischen Osaka im Juni.

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