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Welt & PolitikNaher Osten: Bundeswehr stoppt wegen Spannungen Ausbildung im Irak

16:00  15 mai  2019
16:00  15 mai  2019 Quelle:   handelsblatt.com

Streitkräfte: Bundeswehr will Ausbildungseinsatz im Irak fortsetzen

Streitkräfte: Bundeswehr will Ausbildungseinsatz im Irak fortsetzen Streitkräfte: Bundeswehr will Ausbildungseinsatz im Irak fortsetzen

Die Bundeswehr hat den Ausbildungsbetrieb für die Streitkräfte im Irak wegen der zunehmenden regionalen Spannungen ausgesetzt. Der Schritt sei zu Wochenbeginn zusammen mit den Partnern der Anti-IS-Koalition vollzogen worden, wurde der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch aus

Die Bundeswehr hat den Ausbildungsbetrieb für die Streitkräfte im Irak wegen der zunehmenden regionalen Spannungen ausgesetzt, meldet die DPA am Mittwoch.

Naher Osten: Bundeswehr stoppt wegen Spannungen Ausbildung im Irak © dpa Die Bundeswehr hat den Ausbildungsbetrieb für die Streitkräfte im Irak wegen der zunehmenden regionalen Spannungen ausgesetzt.

Nach den USA schränkt auch Deutschland seine Präsenz im Irak ein. Ausbildungsmissionen pausieren. Hintergrund ist ein Konflikt mit dem Iran.

Die Bundeswehr hat den Ausbildungsbetrieb für die Streitkräfte im Irak wegen der zunehmenden regionalen Spannungen ausgesetzt. Der Schritt sei zu Wochenbeginn zusammen mit den Partnern der Anti-IS-Koalition vollzogen worden, wurde der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch aus Militärkreisen in Berlin erklärt.

Die Aufmerksamkeit mit Blick auf eine größer werdende Bedrohung sei gestiegen. Am diesem Mittwoch wurden darüber auch die Verteidigungspolitiker des Bundestages informiert.

USA: Truppen im Irak jetzt in hoher Alarmbereitschaft

USA: Truppen im Irak jetzt in hoher Alarmbereitschaft Es gebe "glaubhafte Bedrohungen" durch von Iran unterstützte Kräfte, so das US-Militär. Ein Kommandeur vor Ort widerspricht. Zuletzt waren sowohl von Seiten der USA als auch von Iran Beteuerungen zu hören, man wolle einen Krieg vermeiden. Dennoch nehmen die Spannungen nun weiter zu: Die US-Streitkräfte haben die Alarmbereitschaft für ihre Anti-Terror-Kräfte in der Region erhöht, wie sie am Dienstag bekanntgaben. Es gebe "glaubhafte Bedrohungen" durch von Iran unterstützte Kräfte. Damit unterstreicht das US-Militär seine Warnungen vor einer möglicherweise unmittelbaren Bedrohung amerikanischer Soldaten im Irak.

Berlin (dpa) - Die Bundeswehr hat den Ausbildungsbetrieb für die Streitkräfte im Irak wegen der zunehmenden regionalen Spannungen ausgesetzt. Der Schritt sei zusammen mit den Partnern der Anti-IS-Koalition vollzogen worden, wurde der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch aus

Bundeswehr stoppt Ausbildung von Peschmerga-Kämpfern im Irak . „Die Bundeswehr hat im Nahen Osten nichts zu suchen, Ausbildung und Unterstützung der kurdischen Parteimiliz Peschmerga müssen beendet werden“, erklärte die Sprecherin der Linksfraktion für internationale Beziehungen.

Die Bundeswehr ist von Jordanien aus am Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien und im Irak beteiligt und hat im Irak derzeit etwa 160 deutsche Soldaten stationiert. Davon sind etwa 60 Soldaten in einem Militärkomplex in Tadschi, nördlich von Bagdad, irakische Streitkräfte ausgebildet werden. Rund 100 Soldaten sind im Kurdengebiet im Norden des Landes.

Im Iran-Konflikt hatten die US-Streitkräfte erst am Dienstag ihre Alarmstufe für die im Irak und in Syrien stationierten Truppenteile der Anti-Terror-Operation Inherent Resolve (OIR) erhöht. Mögliche Bedrohungen gegen US-Truppen im Irak würden beobachtet, hieß es.

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Deshalb führt die Bundeswehr die Ausbildung im Irak nicht weiter fort. Derzeit sind dort 160 Die Spannungen zwischen dem Iran und den USA nehmen zu. Deshalb setzt die Bundeswehr die In Saudi-Arabien wurden am Dienstag zwei Ölpumpstationen der Ost -West-Pipeline nahe der

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Die USA haben derweil Mitarbeiter der Botschaft in Bagdad nach Hause beordert. Betroffen ist auch das Konsulat in Erbil, teilte die US-Vertretung am Mittwoch mit. Sämtliche an diesen Standorten nicht zwingend benötigte Mitarbeiter seien angewiesen worden, das Land so schnell wie möglich zu verlassen. Die Bearbeitung von Visa-Anfragen sei dort vorübergehend eingestellt worden.

Die Anordnung für die Botschaftsmitarbeiter bezieht sich laut „New York Times“ vor allem auf Vollzeit-Diplomaten, die vom Außenministerium in Washington in den Irak entsandt worden seien.

Die Lage in der Golfregion ist seit Tagen extrem angespanntHintergrund ist ein schwelender Konflikt zwischen den USA und dem Iran. US-Präsident Donald Trump wirft der Führung in Teheran vor, die Unruhe in der Region anzuheizen und Terrorismus zu unterstützen.

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Konflikt mit dem Iran: USA ziehen Teile ihres Botschaftspersonals aus dem Irak ab Der Konflikt zwischen USA und Iran spitzt sich zu. Das Pentagon hat das US-Militär im Irak alarmiert. Nun sollen Diplomaten ausreisen. © Foto: dpa/ Hussein Malla US-Truppen. Vor dem Hintergrund wachsender Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran ziehen die USA große Teile ihres diplomatischen Personals aus dem Irak ab. Alle nicht unbedingt benötigten Mitarbeiter der Botschaft in Bagdad und des Konsulats in Erbil sollten den Irak verlassen, verfügte das US-Außenministerium am Mittwoch.

Mit der von Ministerpräsident Al -Abadi angeordneten Militäraktion reagiert Iraks Zentralregierung auf das umstrittene Unabhängigkeitsreferendum der Kurden im Norden des Landes. Diese hatten sich im September in einer Volksabstimmung mit überwältigender Mehrheit für die Abspaltung vom Irak

"Die Bundeswehr hat im Nahen Osten nichts zu suchen, Ausbildung und Unterstützung der kurdischen Parteimiliz Peschmerga müssen beendet werden", erklärte die Sprecherin der Linksfraktion für internationale Beziehungen. Die Bundesregierung müsse Konsequenzen ziehen aus dem

Hintergrund der Auseinandersetzung ist der Streit um das internationale Atomabkommen, mit dem der Iran am Bau von Atomwaffen gehindert werden sollte. Das mühsam ausgehandelte Abkommen von 2015 steht auf der Kippe, seit die USA es vor einem Jahr aufgekündigt hatten. Der Iran hatte daraufhin vor einer Woche erklärt, sich nun auch nicht mehr an einzelne Teile der Vereinbarung zu halten.

Teheran begann am Mittwoch mit dem angekündigten Teilausstieg. Fortan werde sich das Land nicht mehr an die Vereinbarung halten, maximal 300 Kilogramm Uran und 130 Tonnen Schwerwasser im Land zu behalten und den Rest ins Ausland zu schicken oder zu verkaufen, berichtete die halbstaatliche Nachrichtenagentur Isna unter Berufung auf Informationen aus dem Nationalen Sicherheitsrat des Landes.

Angeheizt worden war die Lage jüngst zudem durch Sabotageakte in der Golfregion. Dabei wurde in Saudi-Arabien eine der wichtigsten Ölpipelines des Landes von mit Sprengstoff beladenen Drohnen angegriffen – mutmaßlich von jemenitischen Huthi-Rebellen. Diese werden vom Iran unterstützt. Am Wochenende waren aus den benachbarten Vereinigten Arabischen Emiraten zudem Sabotageakte an Öltankern gemeldet worden.

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Der Begriff „ Naher Osten “ meint im engeren Sinn die Staaten der Arabischen Halbinsel, außerdem Israel, Libanon, Syrien, Jordanien und Irak . Im weiteren Sinn zählt man auch Ägypten und Lybien dazu. „ Naher Osten “ ist eine Bezeichnung aus europäischer Perspektive.

Mit der Ausbildungsunterstützung der Bundeswehr im Irak wollte die deutsche Bundesregierung die kurdischen Peschmerga-Einheiten im Nordirak für den Kampf gegen den Islamischen Staat rüsten. Oberst i. G. Stephan Spöttel war der erste Kommandeur des deutschen Einsatzkontingentes der

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