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Welt & PolitikKurz schließt weitere Zusammenarbeit mit Strache aus

11:50  18 mai  2019
11:50  18 mai  2019 Quelle:   msn.com

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Kanzler Kurz schließt weitere Zusammenarbeit mit Strache aus . Veröffentlicht am 18.05.2019 | Lesedauer: 3 Minuten. Sebastian Kurz und Heinz-Christian Strache wollen sich am Mittag treffen und danach erklären, wie es mit der österreichischen Regierungskoalition weitergeht.

Strache -Video: Kurz schließt offenbar weitere Zusammenarbeit mit Strache aus . Österreichs Kanzler Sebastian Kurz will sich laut Medienberichten von seinem Vizekanzler Heinz-Christian Strache trennen und sich für Neuwahlen aussprechen.

Österreichs Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) schließt nach dpa-Informationen eine weitere Zusammenarbeit mit dem Vizekanzler und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache aus. Ein Rücktritt oder eine Entlassung des 49-Jährigen ist damit die logische Folge.

Kurz schließt weitere Zusammenarbeit mit Strache aus © Foto: Georg Hochmuth/APA/Archiv Sebastian Kurz (L), Österreichs Bundeskanzler, und Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) während einer Pressekonferenz.

Strache hat am späten Vormittag einen Termin im Kanzleramt. Am frühen Nachmittag wird eine Pressekonferenz erwartet. In einem 2017 heimlich aufgenommenen Video verspricht Strache einer angeblichen russischen Oligarchin für Wahlkampfhilfe unter anderem öffentliche Aufträge, sollte die FPÖ an die Regierung kommen.

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Österreichs Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) schließt nach dpa-Informationen eine weitere Zusammenarbeit mit dem Vizekanzler und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache aus . Ein Rücktritt oder eine Entlassung des 49-Jährigen ist damit die logische Folge.

Politisches Beben in Österreich: Wie die Nachrichtenagenturen dpa und APA melden, schließt Bundeskanzler Sebastian Kurz eine weitere Zusammenarbeit mit Heinz-Christian Strache offenbar aus. Der FPÖ-Chef steht seit Bekanntwerden eines peinlichen Enthüllungsvideos unter Druck.

Die Frage ist nun, ob Kurz das Bündnis mit einem Nachfolger Straches fortsetzen oder Neuwahlen will. Als möglicher Nachfolger gilt der ehemalige FPÖ-Bundespräsidentschafts-Kandidat Norbert Hofer. Er ist im Kabinett aktuell Verkehrsminister.

Ein heimlich gedrehtes Video von 2017, das Strache in einem Gespräch mit einer angeblichen russischen Oligarchin zeigt, hatte die Krise am Freitagabend ausgelöst. Das von «Spiegel» und «Süddeutscher Zeitung» verbreitete Video zeigt Strache, wie er der Frau im Gegenzug für Wahlkampfhilfe für die FPÖ künftig öffentliche Aufträge verspricht. Die Opposition sprach von Skandal und forderte Neuwahlen. Das mit versteckter Kamera gefilmte Video war im Juli 2017 in einer Villa auf Ibiza aufgenommen worden. Auf dem Video ist neben Strache auch der heutige FPÖ-Fraktionschef Johann Gudenus zu sehen, der als Übersetzer fungierte. Das sechs Stunden lange Treffen, bei dem reichlich Alkohol geflossen sein soll, war offenbar als Falle für die FPÖ-Politiker organisiert worden. Die angebliche russische Oligarchin bot dabei an, bei der österreichischen «Kronen Zeitung» als Investorin einzusteigen und Strache danach zu unterstützen. Die Zeitung könne - so Strache - im Fall einer solchen Übernahme kurz vor der Wahl zugunsten der FPÖ Partei ergreifen. Strache meinte, dass die FPÖ dann nicht mit 27, sondern 34 Prozent rechnen könne. Als Dank stellte er der Frau Aufträge beim Straßenbau in Aussicht, sollte die FPÖ an die Regierung kommen.

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Inzwischen schliesst Kurz eine weitere Zusammenarbeit mit Heinz-Christian Strache aus (16. Mai 2019). Eine Mehrheit im Führungszirkel der konservativen ÖVP sehe keine Chance mehr für eine Zusammenarbeit mit der FPÖ, berichtete der Sender am Samstagmittag.

Strache -Affäre und Neuwahlen in Österreich Kurz ' Schluss. Österreichs Kanzler Sebastian Kurz ist mit seinem Vorhaben, mit Rechtspopulisten zu koalieren, krachend gescheitert. Nun will er Neuwahlen und möglichst allein regieren. Das ist ein riskanter, aber geschickter Schachzug.

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Das Video wird laut Zeitung «Kurier» von der Staatsanwaltschaft auf juristische Konsequenzen hin geprüft. Es stelle sich die Frage, ob es sich nur um Gerede gehandelt habe oder es konkrete Hinweise auf ein strafbares Verhalten gebe, zitiert das Blatt einen Sprecher des Justizministeriums. Die Justiz werde bei den beiden Medien um das gesamte, ungeschnittene Videomaterial bitten und dann die erforderlichen Schritte setzen, sagte der Sprecher weiter. Ob Ermittlungen eingeleitet würden, sei deshalb noch offen. Die Prüfung des Videos sei der erste Schritt.

Die «Süddeutsche Zeitung» betonte allerdings schon, dass sie die Originalaufnahmen nicht zur Verfügung stellen werde. Die Aufnahmen seien «SZ» und etwas später dem «Spiegel» zugespielt worden. Aus Gründen des Quellenschutzes mache man keine Angaben über die Herkunft. Leila Al-Serori von der «Süddeutschen Zeitung« erklärte im ORF-Fernsehen, dass man das Video bereits vor Monaten angeboten bekommen habe. Das Material sei dann vor einigen Wochen in einem verlassenen Hotel auf USB-Sticks übergeben worden. Auch dem deutschen Satiriker Jan Böhmermann seien die Aufnahmen angeboten worden. Dieser habe den Fall jedoch nicht weiter recherchiert.

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Österreichischer Innenminister Kickl muss gehen Das verkündet Bundeskanzler Kurz in Wien. Nun muss Bundespräsident Van der Bellen handeln. Österreichs Innenminister Herbert Kickl muss gehen. Bundeskanzler Sebastian Kurz hat am Abend in Wien verkündet, dass er Bundespräsident Alexander Van der Bellen die Entlassung vorschlagen werde. Es gebe bei Kickl und der FPÖ im Umgang mit dem Strache-Video und der dadurch ausgelösten Regierungskrise "nicht die nötige Sensibilität". Die FPÖ hatte am Morgen damit gedroht, dass im Fall von Kickls Entlassung alle weiteren FPÖ-Minister zurücktreten würden.

Sebastian Kurz schliesst eine weitere Zusammenarbeit mit dem FPÖ-Chef aus. Laut Informationen der österreichischen Presseagentur APA schliesst Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) nach der Enthüllung der Ibiza-Videos eine weitere Zusammenarbeit mit seinem

Kurz will zum nächstmöglichen Zeitpunkt wählen. Neben dem FPÖ-Chef ist auch der bisherige FPÖ-Klubobmann Gudenus von allen Ämtern zurückgetreten. Weitere Angebote. derStandard.de.

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