Welt & Politik24 Afghanen aus Deutschland nach Kabul abgeschoben

19:45  22 mai  2019
19:45  22 mai  2019 Quelle:   msn.com

Frühere Journalistin Mina Mangal in Kabul erschossen

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Erneut werden 24 abgelehnte Asylbewerber aus Deutschland nach Afghanistan abgeschoben . Es ist die mittlerweile 24 . Experten des Komitees hatten am 15. August 2018 die Abschiebung von 46 Afghanen von München nach Kabul begleitet.

Deutschland hat erneut 24 abgelehnte Asylbewerber aus Deutschland nach Afghanistan abgeschoben . Kabul - In der afghanischen Hauptstadt Kabul ist ein weiterer Abschiebeflug aus Deutschland eingetroffen. An Bord der Maschine aus Düsseldorf waren laut Bundesinnenministerium

In der afghanischen Hauptstadt Kabul ist ein weiterer Abschiebeflug aus Deutschland eingetroffen. An Bord der Maschine aus Düsseldorf waren laut Bundesinnenministerium 24 Männer, von denen 14 in Deutschland wegen unterschiedlicher Straftaten rechtskräftig verurteilt worden waren.

24 Afghanen aus Deutschland nach Kabul abgeschoben © Foto: Armin Weigel Die Angeklagten sitzen neben ihren Anwälten im Verhandlungssaal des Amberger Amtsgerichts.

Afghanische Beamte hatten am Morgen zunächst von 26 Abgeschobenen gesprochen. Es war die 24. Sammelabschiebung seit dem ersten Flug im Dezember 2016. Damit haben Bund und Länder 589 Männer nach Afghanistan zurückgebracht.

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Kabul : 31 Männer aus Afghanistan sind mit einem Sammelabschiebeflug von Deutschland aus in ihre Heimat geschickt worden. Insgesamt gibt es derzeit nach Ministeriums-Angaben 24 .000 ausreisepflichtige Afghanen in Deutschland .

In Deutschland sind Abschiebungen nach Afghanistan wegen der dortigen Sicherheitslage umstritten - trotzdem sind erneut abgelehnte Asylbewerber nach Kabul ausgeflogen worden. Die Maschine sei mit 31 abgeschobenen Afghanen an Bord kurz nach 7.00 Uhr Ortszeit gelandet, teilten Beamte am

Kritiker weisen darauf hin, dass die Sicherheitslage in Afghanistan weiter angespannt ist. Der Krieg gegen die radikalislamischen Taliban und die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) fordert täglich Opfer. Am Mittwoch detonierte in der südöstlichen Provinzhauptstadt Gasni eine Autobombe. Dabei kamen Behördenangaben zufolge mindestens acht Menschen ums Leben, darunter zwei Kinder und vier Taliban-Kämpfer. Weitere mindestens 17 Personen wurden verletzt.

Insgesamt starben einem UN-Bericht zufolge von Januar bis Ende März 581 Zivilisten in dem Konflikt, 1192 wurden verletzt. Das waren 23 Prozent weniger Opfer als im gleichen Vorjahreszeitraum. Die UN verurteilten kürzlich einen erneuten Anstieg der Gewalt mit Beginn des Fastenmonats Ramadan Anfang Mai. Die radikalislamischen Taliban hatten einen Aufruf für eine Waffenruhe während des Fastenmonats ignoriert.

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Deutschland schiebt erneut 44 Männer nach Afghanistan ab. Es war die 30. Sammelabschiebung seit Dezember 2016. In der afghanischen Hauptstadt Kabul ist ein weiterer Abschiebeflug aus Deutschland eingetroffen. Es seien 44 Personen zurückgeführt worden, teilte das Innenministerium

Deutschland hat Abschiebungen nach Afghanistan wieder aufgenommen. Vom Flughafen Düsseldorf aus hob eine Maschine mit Ziel Kabul ab - an Bord waren acht

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Ein Sprecher des Innenministeriums wies die kürzlich geäußerte Kritik des Anti-Folter-Komitees des Europarats (CPT) an den Abschiebeflügen zurück. Experten des Komitees hatten am 15. August 2018 die Abschiebung von 46 Afghanen von München nach Kabul begleitet. Sie forderten Deutschland danach auf, bei der Abschiebung von Migranten künftig auf «unverhältnismäßige und unangemessene» Gewaltanwendung zu verzichten. Methoden, die bei den Betroffenen ein Erstickungsgefühl auslösten oder ihnen starke Schmerzen zufügten - etwa durch Quetschen der Genitalien - müssten untersagt werden.

Der Sprecher sagte, diese Schilderungen könnten nach einer internen Prüfung «nicht nachvollzogen werden». Es habe bei dem vom CPT begleiteten Charterflug «massive Widerstandshandlungen» durch einen Ausreisepflichtigen gegeben. Deshalb sei dieser von sechs Polizisten umgeben gewesen. Womöglich hätten die CPT-Experten in dieser räumlich beengten Situation nicht alles genau mitverfolgen können.

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Der 20-jährige Afghane lebt seit mittlerweile vier Jahren in Deutschland und sollte eine Lehre zum Schreiner beginnen. Lehrer sprechen davon, dass er gut integriert sei, berichtet der BR. Weil sein Asylantrag abgelehnt wurde, sollte er nun jedoch abgeschoben werden.

Unter den 46 aus Deutschland am Mittwoch nach Kabul abgeschobenen Afghanen war auch ein 24 Jahre alter abgelehnter Asylbewerber aus Hamburg. Hamburg hat in diesem Jahr damit bereits 17 ausreisepflichtige Afghanen zwangsweise in ihr Heimatland zurückgeführt.

Seit Ende April stellt die Internationale Organisation für Migration (IOM) keine Unterkünfte in Kabul mehr für die Abgeschobenen zur Verfügung. Davor hatte es über die IOM im Rahmen einer EU-finanzierten Ankunftsunterstützung die Möglichkeit gegeben, dass Abgeschobene bis zu zwei Wochen in einem Hotel übernachten.

Laut IOM haben über die Jahre «nur sechs Prozent aller Migranten, die am Flughafen Kabul ankamen, von der Hotelübernachtung Gebrauch gemacht». Andere hätten es bevorzugt, Kabul umgehend zu verlassen und weiterzureisen. Daher gebe man nun Unterstützung in Bargeld aus - 12 500 Afghani (rund 167 US-Dollar). So könnten die Abgeschobenen frei entscheiden, wie sie dieses Geld verwenden. Zusätzlich würden Broschüren mit Informationen über Hotels, Krankenhäuser und anderen Hinweisen über Kabul verteilt, heißt es von IOM.

Derzeit gibt es Bemühungen, den langwierigen Konflikt in Afghanistan politisch zu lösen. Bisher gab es mehrere Gesprächsrunden zwischen Vertretern der USA und hochrangigen Taliban. Diese sollen zu direkten Gesprächen zwischen der afghanischen Regierung und den Taliban führen. Die Bemühungen um eine politische Lösung gerieten in den vergangenen Wochen allerdings etwas ins Stocken.

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Опубликовано: 24 янв. 2017 г. Ein Flugzeug aus Deutschland mit 26 abgelehnten Asylbewerbern ist am Morgen in der afghanischen Hauptstadt Kabul gelandet. Kirchen und Menschenrechtsorganisation kritisieren die Abschiebung wegen der unzureichenden Sicherheitslage in Afghanistan.

Nach längerer Zeit hat Deutschland wieder abgelehnte afghanische Asylbewerber abgeschoben . Die Maschine nach Kabul hob am Abend in Düsseldorf ab Nach einer längeren Pause sind am Dienstag erstmals wieder abgelehnte Asylbewerber per Sammelflug nach Afghanistan abgeschoben worden.

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