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Welt & PolitikAfD-Chef Meuthen liebäugelt mit der Brexit-Partei

09:30  23 mai  2019
09:30  23 mai  2019 Quelle:   msn.com

Golfstar Woods liebäugelt mit Start bei Olympischen Spielen

Golfstar Woods liebäugelt mit Start bei Olympischen Spielen Golf-Superstar Tiger Woods hat ein neues Ziel fest im Blick: Die Olympischen Spiele 2020 in Tokio. Der 43 Jahre alte US-Amerikaner möchte sich für die Sommerspiele im kommenden Jahr in der japanischen Hauptstadt qualifizieren. © Foto: Julie Jacobson/AP Golf-Superstar Tiger Woods beim Training für die PGA Championship. «Würde ich gerne an den Olympischen Spielen teilnehmen? Ja!», sagte der aktuelle Masters-Sieger auf der Pressekonferenz der PGA Championship in der Nähe von New York. «Es wäre eine Premiere für mich. Es wird schwierig, dorthin zu gelangen und ins Team zu kommen.

Die geplante neue Fraktion der Rechtsnationalen und Populisten im Europäischen Parlament sieht in ihren Reihen noch Platz für die Brexit-Partei von Nigel Farage.

AfD-Chef Meuthen liebäugelt mit der Brexit-Partei © Foto: Fabian Sommer Jörg Meuthen (AfD), Spitzenkandidat für die Europawahl, spricht beim Auftakt zum Europawahlkampf der AfD.

AfD-Chef Jörg Meuthen sagte der Deutschen Presse-Agentur, welcher Fraktion sich diese neugegründete britische Partei anschließen werde, wisse er noch nicht. Er sehe aber «eine Basis für eine gute Zusammenarbeit» mit der Brexit-Partei.

Meuthen ist Spitzenkandidat der eurokritischen AfD für die Europawahl. Er hatte am vergangenen Wochenende in Mailand gemeinsam mit dem Chef der italienischen Lega, Matteo Salvini, und weiteren rechtsnationalen Kräften die Bildung einer Fraktion mit dem Namen «Bündnis Europäische Allianz der Völker und Nationen» angekündigt. Dieser sollen unter anderem auch die französische Partei Rassemblement National (RN) von Marine Le Pen und die österreichische FPÖ angehören.

„Natürlich werde ich mich bewerben“: Boris Johnson will Tory-Chef werden

„Natürlich werde ich mich bewerben“: Boris Johnson will Tory-Chef werden Der britische Ex-Außenminister Johnson möchte Theresa May als Parteichefin ablösen. Damit könnte er Premier werden - sollten die Tories regieren können. © Foto: dpa/EPA/Andy Rain Hat Ambitionen: Boris Johnson, der frühere britische Außenminister Nach wochenlangem Schweigen hat der britische Ex-Außenminister Boris Johnson bekräftigt, dass er Theresa May als Chefin der Konservativen Partei ablösen will. Am Rande einer Rede in Manchester sagte Johnson am Donnerstag auf die Frage, ob er für eine Nachfolge für das höchste Parteiamt kandiere: „Natürlich werde ich mich bewerben.

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Farages Partei führt in Großbritannien, wo bereits am heutigen Donnerstag gewählt wird, mit großem Abstand die Umfragen an. Eigentlich hätte Großbritannien die Staatengemeinschaft bereits Ende März verlassen sollen. Da das Parlament bisher das von Premierministerin Theresa May verhandelte Austrittsabkommen ablehnt, wurde die Frist für den EU-Austritt bis zum 31. Oktober verlängert.

«Das Chaos in Großbritannien ist zu einem Großteil dem ungeschickten Agieren von Frau May zuzuschreiben», sagte Meuthen. Er sei sicher, dass die Folgen des Brexits gar nicht so extrem ausfallen würden, wie von den Gegnern des Austritts behauptet.

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Im Falle eines deutschen Austritts aus der EU wäre das anders. Dann wäre der Fortbestand der Union insgesamt infrage gestellt - aufgrund des hohen finanziellen Beitrags der Deutschen und aufgrund der geografischen Lage Deutschlands im Herzen Europas.

Das Wahlprogramm der AfD nennt den «Dexit» (den EU-Austritt Deutschlands) als Möglichkeit, sollte sich die Union nicht nach den Vorstellungen der Rechtspopulisten verändern. Die AfD will die europäische Integration zum Teil rückabwickeln.

Meuthen hatte nach dem Skandal um das Ibiza-Video mit dem FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache betont, die AfD sehe ihre geplante Zusammenarbeit mit der FPÖ im Europäischen Parlament davon nicht berührt. Der AfD-Vorsitzende sagte, der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) habe in der Affäre «Fehler gemacht». Er sagte: «Es wäre gar nicht nötig gewesen, diese Regierung aufzulösen, die so erfolgreich gearbeitet hat».

Deutlich mehr Briefwähler bei Europa- und Bezirkswahlen

Deutlich mehr Briefwähler bei Europa- und Bezirkswahlen Rund eine Woche vor den Europa- und Bezirksversammlungswahlen zeichnet sich ein Trend zur Briefwahl ab: Am Donnerstag hatten bereits rund 20 Prozent der insgesamt 1,3 Millionen wahlberechtigten Hamburger Briefwahlunterlagen für die Europawahl beantragt - deutlich mehr als bei der letzten Wahl vor fünf Jahren insgesamt. Damals hatten sich rund 16 Prozent der Stimmberechtigten für die Briefwahl entschieden. Das geht aus einer Statistik des Landeswahlleiters hervor, die am Freitag veröffentlicht wurde.

Strache war als FPÖ-Parteichef und Vizekanzler zurückgetreten, nachdem «Spiegel» und «Süddeutsche Zeitung» am vergangenen Freitag ein heimlich gedrehtes Video aus dem Sommer 2017 veröffentlicht hatten. Es zeigt Strache, der mit einer angeblichen russischen Oligarchen-Nichte über eine Kooperation und möglicherweise illegale Parteispenden spricht.

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