Welt & PolitikZahl der EU-Ausländer in Deutschland hat sich verdoppelt

12:50  23 mai  2019
12:50  23 mai  2019 Quelle:   rp-online.de

Nur 46 Prozent der Beschäftigten arbeiten nach Tarif

Nur 46 Prozent der Beschäftigten arbeiten nach Tarif Berlin. Die Zahl der Beschäftigten in Deutschland, die in tarifgebundenen Unternehmen arbeiten, ist in den vergangenen zehn Jahren um sechs Prozentpunkte auf nur noch 46 Prozent im Jahr 2018 zurückgegangen. © Robert Schlesinger Ein Auszubildender der Liebherr-Akademie arbeitet in Rostock mit einem Schweißbrenner an einer Stahlwand. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Frage der Grünen-Abgeordneten Beate Müller-Gemmeke hervor, die unserer Redaktion vorliegt.

Zahl der EU-Ausländer in Deutschland hat sich verdoppelt © Andreas Gebert Ein britischer Pass.

Wiesbaden. In Deutschland leben derzeit rund 4,8 Millionen Menschen, die Staatsangehörige eines anderen EU-Landes sind. Im Jahr 2008 waren es noch rund 2,4 Millionen.

Das teilte das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung auf Grundlage des Ausländerzentralregisters am Donnerstag in Wiesbaden mit.

Insgesamt machen die Mitbürger aus allen EU-Staaten etwa 44 Prozent aller hierzulande lebenden Zugewanderten aus. Die gute wirtschaftliche Lage und der Bedarf an Arbeitskräften hätten Deutschland als Zielland zunehmend attraktiv gemacht, erläuterten die Forscher.

Studie: Eine Gefahr aus dem Netz kostet deutsche Unternehmen 13 Millionen Euro pro Jahr

Studie: Eine Gefahr aus dem Netz kostet deutsche Unternehmen 13 Millionen Euro pro Jahr Deutschen Unternehmen ist im vergangenen Jahr ein wirtschaftlicher Schaden von durchschnittlich 13 Millionen US-Dollar durch Cyberangriffe entstanden. Bezogen auf die vergangenen fünf Jahre hat sich dieser Wert fast verdoppelt (ein Plus von 40 Prozent). Das ist das Ergebnis einer am Montag veröffentlichten Analyse der Unternehmensberatung Accenture. Gemeinsam mit dem Ponemon Institute haben die Berater 289 Führungskräfte aus 40 Unternehmen für ihre „Cost of Cybercrime“-Studie befragt. Besonders stark traf es demnach Banken (18,37 Millionen Dollar) und Energieversorger (15,11 Millionen Dollar).

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Neben Zugewanderten aus Südeuropa seien vor allem Menschen aus den östlichen EU-Staaten gekommen, für die in den Jahren 2011 und 2014 geänderte gesetzliche Regelungen in Kraft traten. „Die damit verbundene Arbeitnehmerfreizügigkeit hat insbesondere den Zuzug aus Polen, Rumänien und Bulgarien verstärkt“, erklärte der Politikwissenschaftler Martin Weinmann.

Die größten in Deutschland lebenden Bevölkerungsgruppen mit einem EU-Pass sind Menschen aus Polen (860.000), Rumänien (696.000) und Italien (644.000), gefolgt von Kroatien (396.000) und Griechenland (363.000).

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Bundesweit steigt die Zahl nicht vollstreckter Haftbefehle. In Bayern sind es 31 000 Fälle. Eine Grüne attestiert dem Land ein "besonderes Vollstreckungsproblem". Dort sei die Zahl der nicht umgesetzten Haftbefehle seit dem vergangenen Jahr um mehr als 2000 gestiegen. "Anstatt in Bayern zum Beispiel die Bundespolizei bei den Grenzkontrollen zu doppeln, sollte man das Personal vielleicht lieber zur konsequenten Vollstreckung offener Haftbefehle und in der Fahndung einsetzen", teilt Mihalic mit. Tatsächlich sticht Bayern in der Statistik zusammen mit Berlin hervor.

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