Welt & Politik: China beschwört im Machtkampf mit Trump einen Mythos, der für den Westen schon einmal böse endete - - PressFrom - Deutschland

Welt & PolitikChina beschwört im Machtkampf mit Trump einen Mythos, der für den Westen schon einmal böse endete

15:00  23 mai  2019
15:00  23 mai  2019 Quelle:   businessinsider.de

EIL-China kündigt Zölle auf US-Produkte an

EIL-China kündigt Zölle auf US-Produkte an CHINA/USA/HANDEL (EIL):EIL-China kündigt Zölle auf US-Produkte an

Machtkampf mit Trump einen Mythos , der für den Westen schon einmal böse endete : EIL- China kündigt Zölle auf US-Produkte an CHINA /USA/HANDEL (EIL):EIL- China kündigt Zölle Eine weitere große Veränderung für die Welt bringt die Wahl des neuen US-Präsidenten Donald Trump mit sich.

Weil China den USA im Handelsstreit mit einer Verknappung der Zufuhr Seltener Erden droht, sucht Washington jetzt nach alternativen Quellen für den Die Regierung von Präsident Donald Trump kündigte bereits am Mittwoch " nie da gewesene Maßnahmen " zur Versorgung des Landes mit.

China beschwört im Machtkampf mit Trump einen Mythos, der für den Westen schon einmal böse endete © Bereitgestellt von Business Insider Inc

Xi Jinping ist keiner, der einfach aufgibt. Da mag noch so viel auf ihn einprasseln. Da mag der Druck noch so groß sein. Und der Druck auf den chinesischen Präsidenten, den vielleicht zweitstärksten Mann der Welt, ist groß. Weil die Wirtschaftslokomotive China an Fahrt verliert. Weil sich die USA, der große geostrategische Konkurrent auf diesem Planeten, mit harten Bandagen wehren.

Präsident Donald Trump hat seine Drohung wahr gemacht. Er hat neue Zölle auf chinesische Importe im Volumen von 200 Milliarden Dollar verhängt. Er hat für den US-Telekommunikationssektor den Nationalen Notstand ausgerufen und den chinesischen Tech-Giganten Huawei auf die schwarze Liste gesetzt. US-Firmen ist es damit untersagt, ohne Genehmigung der Regierung Geschäfte mit dem zweitgrößten Smartphone-Hersteller der Welt zu machen. Und Trump könnte noch einen Schritt weiter gehen. Er könnte auch noch Hikvision, einen Spezialisten für Video-Überwachungssysteme, treffen. Er könnte auch dieses chinesische Vorzeigeunternehmen auf die schwarze Liste setzen.

Wilde Gerüchte: Treibt Donald Trump seine eigene Amtsenthebung voran?

Wilde Gerüchte: Treibt Donald Trump seine eigene Amtsenthebung voran? Mittlerweile trauen viele Amerikaner ihrem Präsidenten offenbar alles zu. In Oppositionskreisen wird laut darüber nachgedacht, ob Donald Trump seine eigene Amtsenthebung vorantreibt - um von der Spaltung zu profitieren. Es gab bereits mehrere Versuche, einen US-Präsidenten des Amtes zu entheben, aber geglückt ist es in der langen Geschichte der Vereinigten Staaten noch nie. Dass jedoch ein Präsident selbst das sogenannte Impeachment vorantreibt, dürfte einmalig sein.

Der Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) fürchtet für die deutsche Wirtschaft negative Folgen, sollte China im Handelskonflikt mit den Als Seltene Erden werden 17 Elemente bezeichnet, die für eine ganze Reihe von Produkten von Smartphones über Leuchtmittel bis hin zu Elektroautos.

China beschwört im Machtkampf mit Trump einen Mythos , der für den Westen schon einmal böse endete . Goldener Ausweg oder blanke Panik? China greift zu neuem Mittel, um sich gegen Trump zu behaupten.

Das interessiert andere MSN-Leser:

US-Gericht: Deutsche Bank darf Trump-Unterlagen an Kongress weitergeben

USA: Trump verweigert Kooperation mit der Opposition

Umfrage: Immer mehr US-Bürger erwarten Krieg gegen den Iran

Xi schürt nationalistische Ressentiments

Das mag US-Firmen belasten, die mit Huawei und Co. gute Geschäfte gemacht haben. Es trifft aber Chinas Tech-Industrie noch viel härter. Denn es sind ja nicht nur US-Unternehmen, die sich aus dem Geschäft mit den Chinesen zurückziehen. Es sind auch japanische und europäische Firmen, Platzhirschen wie Panasonic und Vodafone, die Abstand nehmen.

Xi aber gibt nicht so einfach auf. Vielleicht kommt ihm die aktuelle Lage sogar entgegen. Umso leichter kann er die USA für die Probleme der chinesischen Wirtschaft verantwortlich machen. Umso leichter kann er nationalistische Ressentiments schüren. Umso leichter kann er mit patriotischen Aufrufen seine Landsleute um sich scharen. Genau das tat er jetzt bei einem Besuch im Süden Chinas.

Der Trump Tower in New York ist zum Luxus-Ladenhüter geworden

Der Trump Tower in New York ist zum Luxus-Ladenhüter geworden Der Trump Tower in New York ist zum Luxus-Ladenhüter geworden

China beschwört im Machtkampf mit Trump einen Mythos , der für den Westen schon einmal böse endete . Zumal China ähnliche Vorwürfe gegen die ehemaligen japanischen Besatzer erhebt wie Südkorea, für die koreanischen Klagen also viel Verständnis haben dürfte.

China beschwört im Machtkampf mit Trump einen Mythos , der für den Westen schon einmal böse endete . Lest auch: Böse Überraschung: Harley-Davidson geht ein Bündnis ein , das Trump richtig wütend machen dürfte Zur Info: Mac Pros sind vor allem für Nutzer mit extrem hohen

„Wir müssen verschiedene große Risiken und Herausforderungen aus dem In- und Ausland überwinden und neue Siege für den Sozialismus chinesischer Art erringen“, sagte er. Dann verglich er die aktuellen Schwierigkeiten mit einem „neuen langen Marsch“.

China beschwört im Machtkampf mit Trump einen Mythos, der für den Westen schon einmal böse endete © DEA Picture Library, Getty Images Längst verklärt: Mao Zedong auf dem "langen Marsch".

Da war er also wieder, der Verweis auf den „langen Marsch“ aus dem Jahre 1934, den Gründungsmythos der chinesischen Revolution, der in Realität eher einer verzweifelten Flucht als einer glorreichen Massenbewegung glich; den Kommunisten rund um ihren damaligen Anführer Mao Zedong viele Entbehrungen abverlangte, Jahre später aber im Triumph endete. Im Triumph über die nationalistische Kuomintang, im Triumph auch über den verhassten Westen, der sich Jahre, ja Jahrzehnte in die inneren Angelegenheiten Chinas eingemischt hatte, das stolze Volk so gedemütigt hatte.

Deutsche Wirtschaft wächst im ersten Quartal um 0,4 Prozent

Deutsche Wirtschaft wächst im ersten Quartal um 0,4 Prozent Deutsche Wirtschaft wächst im ersten Quartal um 0,4 Prozent

Einmal habe Trump einen Termin mit einem Mitarbeiter gerade dann angesetzt, als dieser sich ein paar Stunden hinlegen und schlafen wollte. China beschwört im Machtkampf mit Trump einen Mythos , der für den Westen schon einmal böse endete . Mehr: Donald Trump usa Japan

China beschwört im Machtkampf mit Trump einen Mythos , der für den Westen schon einmal böse endete . @samal. Ist ein kompliziertes Thema, was hiermit auch nichts zu tun hat, gab ein hin und her an Annäherung und Abwendung. Achja, es gibt da auch noch die Urbevölkerungs Taiwans

Demütigen lassen will sich Xi jetzt sicherlich nicht. Vom Westen nicht und von den USA schon gleich gar nicht. Lieber schwört der chinesische Präsident da sein Volk auf neue harte Zeiten, auf einen „neuen langen Marsch“, auf neue Entbehrungen ein. Die internationale Lage werde „immer komplizierter“, sagte Xi. „Wir müssen uns der langfristigen und komplexen Natur verschiedener ungünstiger Faktoren im In- und Ausland bewusst sein und uns angemessen auf verschiedene schwierige Situationen vorbereiten.“

Klagen gegen Chinas Handelspraktiken sind alt

Unter der Kommunistischen Partei, unter Mao und Deng Xiaoping, wandelte sich China vom Agrar- zum Industriestaat. Xi will jetzt noch einen Schritt weitergehen. Er will sein Land zur Tech-Nation schlechthin machen. Genau das wollen die USA verhindern. Egal ob Künstliche Intelligenz oder 5-G-Mobilfunk: Immer öfter prallen die beiden Supermächte aufeinander. Immer öfter blockieren sie sich gegenseitig. „Der Handelskrieg dreht sich in Wirklichkeit mehr um Technologie als um Handel“, sagte Paul Triolo von der Eurasia Group der „Washington Post“. „Wir haben das Gefühl, dass es jetzt ernst wird.“

Trump erklärt Notstand - Maßnahme gegen Huawei

Trump erklärt Notstand - Maßnahme gegen Huawei Der US-Präsident erlässt ein Dekret zum "Schutz der Telekommunikation". Es verbietet indirekt Geschäfte mit dem chinesischen Hersteller Huawei. US-Präsident Donald Trump hat zum Schutz der heimischen Telekommunikation vor Bedrohungen aus dem Ausland ein Dekret erlassen. Mit der Exekutivanordnung erklärte er am Mittwoch zugleich einen nationalen Notstand. Das Weiße Haus erklärte am Mittwoch, die Maßnahme sei nicht gegen ein bestimmtes Land oder Unternehmen gerichtet. Es wird aber als sicher angenommen, dass Trump damit auch China und das dort angesiedelte Unternehmen Huawei treffen will.

Ein Militärkonvoi mit zwölf Fahrzeugen sei Anfang dieser Woche im Landkreis Ceylanpinar eingetroffen, berichtete die türkische Zeitung „Hürriyet“. Zumindest mit Russland steht Erdogan deshalb in Kontakt. Lest auch: „Nichts wird die Türkei abhalten“: Erdogan beschwört im Machtkampf mit Trump einen

Der Ruf nach einem kalten Staatsstreich gegen Präsident Trump stellt eine neue Qualität dar. Bei dem aktuellen Machtkampf geht es letztlich darum, dass all jene, die bisher am meisten von der neoliberalen Globalisierung profitiert haben, angefangen von Oligarchen über Beamte in Ministerien

Lange beklagten sich Analysten im Westen, dass China unfair handele, dass es sich in strategisch wichtigen Tech-Unternehmen im Westen einkaufe, kopiere, fälsche, optimiere. Und dass es gleichzeitig den eigenen Markt gegenüber westlichen Konzernen abschotte. Wenn es nach Trump geht, sollen diese Zeiten ein für alle Mal vorbei sein.

Der Chef im Weißen Haus, der einmal sagte, China „vergewaltige“ mit seiner Handelspolitik die USA, geht aufs Ganze. Er nimmt dabei auch in Kauf, dass US-Firmen leiden könnten. Ein Beispiel? Weltweit stammen mehr als 90 Prozent aller ausgelieferten sogenannten „seltenen Erden“, die etwa in Smartphones und Batterien verwendet werden, aus China. Kappt das Reich der Mitte den Export des Materials, würden US-amerikanische Tech-Giganten wie Apple oder Qualcomm schnell in Schwierigkeiten geraten.

USA und China wollen bei G20-Gipfel reden

Xi weiß um dieses Ass. Nicht umsonst besuchte er am Mittwoch eine Firma, die seltene Erden produziert. Nicht umsonst sagte er dann: „Seltene Erden sind wichtige strategische Ressourcen.“ Und doch weiß auch Xi, dass das allein nicht reichen dürfte, um sich zu behaupten. China will schließlich nicht nur Rohstoffgigant sein, sondern Innovationsführer. Er sagte: „Nur durch einheimisches geistiges Eigentum und Kerntechnologie können Produkte mit zentraler Wettbewerbsfähigkeit hergestellt werden, und nur dann kann in einem harten Wettbewerb eine unbesiegbare Position erreicht werden.“

Trump bekundet Mitleid mit May

Trump bekundet Mitleid mit May US-Präsident Donald Trump hat Mitleid mit der aus dem Amt scheidenden britischen Premierministerin Theresa May bekundet. Der US-Präsident hatte May in den vergangenen Monaten allerdings wegen ihres Umgang mit dem EU-Ausstieg wiederholt offen kritisiert. Der US-Präsident wird inmitten der Brexit- und Regierungsturbulenzen vom 3. bis 5. Juni zu einem Staatsbesuch in Großbritannien erwartet. Dabei ist auch ein Treffen mit May geplant. Mehr auf MSN require(["binding"], function (binding) { binding("wcVideoPlayer", "#video_player_9cd48d92-86fd-448a-ac5f-27d6e16fff12").

US-Präsident Donald Trump sucht offenbar die Konfrontation mit China . Er verhängt neue Strafzölle auf chinesische Importe. China ist um eine entsprechende Als Reaktion seien die chinesischen Strafzölle „sofort in Kraft getreten“, sagte der Sprecher des Außenministeriums. Für den Fall der

Ein wichtiger Unterschied zwischen einem Mythos im Vergleich zu Märchen, Sagen, Legenden ist also die Größe und Tragweite der Geschichte. Leistet ein Mythos das nicht mehr, so hat er sich überlebt und stirbt. Mythos - den Menschen über sich hinausheben.

China beschwört im Machtkampf mit Trump einen Mythos, der für den Westen schon einmal böse endete © REUTERS/Thomas Peter President Trump takes part in a welcoming ceremony with China's President Xi Jinping in Beijing.

Die USA wollen offiziell ein China, das sich an internationale Regeln hält. Sie wollen ein China, das sich nicht auf Kosten anderer Länder Vorteile verschafft. Sie wollen ein weltoffenes China. Sie wollen sich mit China auch wieder zusammensetzen, am Rande des G20-Gipfels in Japan, Ende Juni. Sie könnten mit ihrem Handelsstreit das Gegenteil erreichen. Xis Aussagen klingen, als würde sich China lieber einigeln wollen. Als würde es lieber leiden wollen als sich dem großen Konkurrenten zu unterwerfen.

Der „neue lange Marsch“ begann diese Woche nicht etwa mit neuen Zugeständnissen an die USA, sondern mit Zusagen an die eigene Chipdesign- und Software-Branche. Unternehmen, die bis Ende 2018 profitabel geworden sind, brauchen zunächst zwei Jahre lang keine Ertragsteuer zahlen. Für die drei Folgejahre gelte ein Steuerzsatz von 12,5 Prozent, kündigte das Finanzministerium an. Klingt stark nach China zuerst.

ab/Reuters

Mehr auf MSN:

Weiterlesen

Guaidó will Maduro spätestens bis Jahresende stürzen.
Nach den ergebnislosen Verhandlungen mit Vertretern der Regierung hat Venezuelas Oppositionsführer Juan Guaidó seine Forderung nach einem Rücktritt von Präsident Nicolás Maduro bekräftigt. In Venezuela tobt seit Monaten ein Machtkampf zwischen Maduro und Parlamentspräsident Guaidó. Guaidó wird von mehr als 50 Staaten als Übergangspräsident anerkannt, darunter die USA und Deutschland. Der Linksnationalist Maduro kann bislang auf die Unterstützung großer Teile der Armee sowie Russlands, Chinas und Kubas zählen.

—   Teilen Sie Neuigkeiten in der SOC. Netzwerke
usr: 1
Das ist interessant!