Welt & Politik: Boris Johnson droht Prozess wegen Lügen während der Brexit-Kampagne - PressFrom - Deutschland

Welt & PolitikBoris Johnson droht Prozess wegen Lügen während der Brexit-Kampagne

00:45  24 mai  2019
00:45  24 mai  2019 Quelle:   msn.com

„Natürlich werde ich mich bewerben“: Boris Johnson will Tory-Chef werden

„Natürlich werde ich mich bewerben“: Boris Johnson will Tory-Chef werden Der britische Ex-Außenminister Johnson möchte Theresa May als Parteichefin ablösen. Damit könnte er Premier werden - sollten die Tories regieren können. © Foto: dpa/EPA/Andy Rain Hat Ambitionen: Boris Johnson, der frühere britische Außenminister Nach wochenlangem Schweigen hat der britische Ex-Außenminister Boris Johnson bekräftigt, dass er Theresa May als Chefin der Konservativen Partei ablösen will. Am Rande einer Rede in Manchester sagte Johnson am Donnerstag auf die Frage, ob er für eine Nachfolge für das höchste Parteiamt kandiere: „Natürlich werde ich mich bewerben.

Boris Johnson begründet Abgang " Der Brexit -Traum stirbt". Großbritannien drohe , als eine Art Kolonie in der Europäischen Union unterzugehen, heißt es in seinem Herr Johnson hat während der Brexit Kampagne die Menschen einfach belogen- wieviel Geld ins Gesundheitssystem kommt etc.

Viele glauben, dass Boris Johnson mit seiner Unterstützung für die Brexit - Kampagne 2016 wesentlich zu ihrem Erfolg beigetragen hat. Er verstehe auch die Bedenken vieler, die Angst hätten vor den wirtschaftlichen Folgen des Brexit . Aber, so verspricht Johnson , der Brexit sei ein Anlass

Boris Johnson droht Prozess wegen Lügen während der Brexit-Kampagne © Tolga AKMEN Dem früheren britischen Außenminister Boris Johnson droht ein Prozess wegen Amtsvergehen, weil er vor dem Brexit-Referendum 2016 gelogen haben soll. Ein privater Kläger wirft ihm vor, wissentlich falsche Angaben über die Kosten der britischen EU-Mitgliedschaft gemacht zu haben.

Dem früheren britischen Außenminister Boris Johnson droht ein Prozess wegen Amtsvergehen, weil er vor dem Brexit-Referendum 2016 gelogen haben soll. Ein privater Kläger wirft ihm vor, während der Kampagne wissentlich falsche Angaben über die Kosten der britischen EU-Mitgliedschaft gemacht zu haben. Johnson habe 2016 fälschlicherweise behauptet, Großbritannien zahle der EU wöchentlich 350 Millionen Pfund (400 Millionen Euro), sagte der Anwalt des Klägers am Donnerstag bei einer Anhörung vor einem Londoner Gericht.

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Marcus J. Ball ist überzeugt, dass Boris Johnson in der Brexit - Kampagne gelogen hat. Deshalb will er den früheren Außenminister vor Gericht bringen. In seinen Tweets und während des Interviews sagt Marcus immer wieder, dass Johnson so lange unschuldig sei, bis etwas anderes bewiesen wurde.

Der britische Außenminister Boris Johnson ist zurückgetreten. Johnson galt als eines der Die Brexit -Befürworter in der britischen Regierung rebellieren gegen den neuen Kurs Mays Falls Brüssel sich nicht konstruktiver verhalte, drohe ein EU-Ausstieg des Königreichs ohne Abkommen, sagte sie.

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Obwohl Johnson gewusst habe, dass dies nicht stimme, habe er die Summe "wiederholt falsch dargestellt", sagte der Anwalt. Sein Verhalten sei sowohl verantwortungslos und unehrlich als auch kriminell gewesen.

Der ehemalige Londoner Bürgermeister und Brexit-Befürworter erschien selbst nicht vor Gericht. Sein Anwalt bestritt, dass Johnson "zu irgendeinem Zeitpunkt unangemessen oder unehrlich gehandelt" habe und deutete an, der Fall sei politisch motiviert.

Kläger ist der Geschäftsmann Marcus Ball, der für sein Vorhaben Geld per Crowdfunding gesammelt hatte. Seine Anwälte beantragten am Donnerstag Johnsons Vorladung. Das Gericht will nun bis zum kommenden Mittwoch darüber entscheiden.

Umfrage unter Konservativen: Ex-Außenminister Johnson Favorit für May-Nachfolge

Umfrage unter Konservativen: Ex-Außenminister Johnson Favorit für May-Nachfolge Im Brexit-Chaos suchen die britischen Konservativen einen neuen Chef. Die Parteimitglieder geben in einer Umfrage ein klares Votum ab. © Foto: Andy Rain/EPA/dpa Ex-Außenminister Boris Johnson. Der frühere britische Außenminister Boris Johnson hat nach einer Umfrage die größten Chancen auf eine Nachfolge der Premierministern Theresa May. 39 Prozent der befragten Mitglieder der Konservativen Partei würden für ihn stimmen, berichtete die Zeitung „Times“ am Samstag, die die YouGov-Umfrage in Auftrag gegeben hatte. Der Zweitplatzierte, der frühere Brexit-Minister Dominic Raab, kam nur auf 13 Prozent Zustimmung.

Johnson , wichtigster Brexit -Wortführer im Kabinett, begründete seinen Rücktritt damit, dass er die neue Linie der Regierung nicht mittragen könne. " Der Brexit -Traum stirbt, erstickt von unnötigen Selbstzweifeln" Außerdem drohten weitere Konzessionen an Brüssel im Lauf der Verhandlungen.

Brexit und die Folgen. Boris Johnson baut Brücken nach Europa. Boris Johnson , einst Wortführer der Anti-EU- Kampagne , war bis 2016 Bürgermeister von London. In dieser Eigenschaft konnte er über mehr als 30 Brücken seiner Metropole spazieren, darunter weltbekannte wie die Tower Bridge oder

Johnson will britischen Medienberichten zufolge nach einem Rückzug von Premierministerin Theresa May Regierungschef werden. Ihm werden bereits seit langem Ambitionen auf das Amt nachgesagt.

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Auch Gesundheitsminister Hancock will Nachfolger von May werden.
Einen Tag nach der Rücktrittsankündigung der britischen Premierministerin Theresa May ist ein weiterer Kandidat ins Rennen um ihre Nachfolge eingestiegen. May war im britischen Parlament zuvor dreimal mit ihrem mit Brüssel ausgehandelten Austrittsabkommen gescheitert, der Brexit musste zweimal verschoben werden. Auch bei ihren konservativen Tories wurden daher die Forderungen nach Mays Ablösung immer lauter. Da vieler ihrer potenziellen Nachfolger Brexit-Hardliner sind, befürchten in der EU nun viele, dass ein harter Brexit ohne Abkommen unausweichlich ist.

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