Welt & Politik: SPD und Linke: Oskar Lafontaine spricht von Fusion - - PressFrom - Deutschland

Welt & PolitikSPD und Linke: Oskar Lafontaine spricht von Fusion

20:05  12 juni  2019
20:05  12 juni  2019 Quelle:   tagesspiegel.de

Ebola aus dem Kongo breitet sich aus

Ebola aus dem Kongo breitet sich aus Die gefährliche Ebola-Epidemie im Ost-Kongo hat erstmals ein Nachbarland erreicht. Bei einem fünfjährigen kongolesischen Jungen, der nach Uganda eingereist sei, sei die lebensgefährliche Virus-Erkrankung nachgewiesen worden, erklärte die Weltgesundheitsorganisation (WHO). © Foto: Al-Hadji Kudra Maliro/AP In Beni im Kongo reinigen sich Helfer nach der Arbeit in einem Ebola-Behandlungszentrum. Das Kind sei am Sonntag aus dem Kongo eingereist und werde nun in einem Ebola-Behandlungszentrum in der grenznahen Stadt Bwera versorgt.

Das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) berichtet über interne Gespräche, wonach der ehemalige SPD -Chef und Parteigründer der Linken , Oskar Lafontaine , sich für eine Fusion von Linken und SPD ausspricht. Grundsätzlich könne er sich eine Fusion von SPD und Linken vorstellen.

1968 wurde Lafontaine in den Landesvorstand der SPD Saarland gewählt. Durch persönlich gute Beziehungen zu Erich Honecker erreichte Oskar Lafontaine einen spürbaren Auftragseingang aus der DDR für Juni 2007 wurde die Fusion beider Organisationen zur neuen Partei Die Linke vollzogen.

SPD und Linke: Oskar Lafontaine spricht von Fusion © Foto: Oliver Dietze/dpa Oskar Lafontaine.

Ist eine Zusammenführung auf der Linken möglich? Oskar Lafontaine ventiliert einen alten Wunsch.

Oskar Lafontaine – ein Name wie ein rotes Tuch. So rot wie die Parteifarben, denen er sein Leben lang anhängt. Erst war er in der SPD, lange, und am Ende auch der Chef, der die Partei nach der Kohl-Ära 1998 nahezu triumphal an die Macht zurückführte. Dann, als ihr größter Kritiker, führte er die WASG, die „Wahlalternative Arbeit & soziale Gerechtigkeit“, und überführte sie in die Linkspartei. Einige Jahre war er deren Vorsitzender und Fraktionschef im Bundestag. Aber sein Traum war immer, die Parteien der Linken wieder zusammenzuführen.

Bei nicht genehmigter Kundgebung: Oppositionsführer Nawalny in Moskau erneut festgenommen

Bei nicht genehmigter Kundgebung: Oppositionsführer Nawalny in Moskau erneut festgenommen Am Mittwoch ist in Moskau der russische Kreml-Kritiker festgenommen worden. Das teilte seine Sprecherin mit. © Foto: Denis Tyrin/AP/dpa Der russische Oppositionelle Alexej Nawalny wird aus einem Gerichtssaal in Moskau gebracht (Archivbild). Der russische Oppositionsführer Alexej Nawalny ist am Mittwoch bei einer nicht genehmigten Demonstration in Moskau festgenommen worden. Das teilte die Sprecherin des Kreml-Kritikers auf Twitter mit. Auf Bildern ist zu sehen, wie Russlands führender Oppositioneller am Mittwoch von Polizisten in einen Polizeibus gezogen wird.

Der ehemalige SPD -Chef und spätere Parteivorsitzende der Linken , Oskar Lafontaine , soll sich für ein Zusammengehen von SPD und Linker ausgesprochen Führende Linke -Politiker können sich eine Fusion im Moment auch überhaupt nicht vorstellen, die SPD winkt ab und spricht sogar von einem

Vertraute behaupten, Oskar Lafontaine schmerze der Niedergang der SPD . Der Vorsitzende der Internationalen Kommission der Linken und langjährige Lafontaine -Vertraute Heinz Bierbaum hatte dem RND zuvor erzählt, Lafontaine habe schon länger über eine Fusion von SPD und Linkspartei

Er redet vor Vertrauten darüber, offiziell betont er am Mittwoch im saarländischen Landtag es gehe erstmal nicht um eine „vordergründige Fusionsdebatte“, sondern um gemeinsame Mehrheiten für linke Politik. Sein Herz für die SPD hat er nie verloren, auch wenn deren Übergangschef Thorsten Schäfer-Gümbel mit Blick auf Lafontaine betont: „Den will ich nicht zurück.“

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Eine Fusion auf der Linken sah Lafontaine immer und schnell als möglich an – wenn nur die SPD sich von der Agenda 2010 verabschieden wollte. Was sie heute will, etliche Granden verbrämen es mit dem Hinweis, die Zeit sei darüber hinweggegangen und erfordere neue Antworten.

Schäfer-Gümbel gegen SPD-Fusion mit Linken: "Das ist ein schlechter und verspäteter Aprilscherz"

Schäfer-Gümbel gegen SPD-Fusion mit Linken: Oskar Lafontaine soll eine Fusion beider Parteien befürworten. "Den will ich nicht zurück", sagt dazu der kommissarische SPD-Chef Schäfer-Gümbel. © Foto: imago images / Revierfoto Thorsten Schäfer-Gümbel führt die SPD kommissarisch gemeinsam mit Manuela Schwesig und Malu Dreyer. Der kommissarische SPD-Vorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel hat Gedankenspielen über eine mögliche Fusion von SPD und Linkspartei eine klare Absage erteilt. „Das ist ein schlechter und verspäteter Aprilscherz“, sagte Schäfer-Gümbel dem Tagesspiegel. „Von einem tot gerittenen Gaul kann man nur absteigen.

Der frühere SPD -Chef Oskar Lafontaine war entscheidend am Aufbau der Linken beteiligt, nun denkt er offenbar an eine Fusion beider Parteien. Hintergrund ist ein Bericht des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND). Demzufolge spricht sich der ehemalige SPD -Chef und spätere Mitbegründer

Lafontaine befürwortet Berichten zufolge Fusion von Linke und SPD . Der Vorsitzende der Internationalen Kommission der Linken und langjährige Lafontaine -Vertraute Heinz Bierbaum hatte dem RND gesagt, als früherer SPD -Chef bedaure Lafontaine den Zustand der Partei .

Er kommt schwer über die Agenda hinweg

Lafontaine, heute 75, kommt schwer über die Agenda hinweg, die von Gerhard Schröder als Bundeskanzler ins Werk gesetzt wurde. Er trat 2005 nach fast 40 Jahren Mitgliedschaft aus der SPD aus, schon 1999 hatte er verärgert als Parteichef und Finanzminister aufgegeben.

Dass ihr Oskar, der geliebte, verehrte, danach die Linke als Konkurrenz stark machte, wird Lafontaine von etlichen in der SPD-Führung so nachgetragen, wie er Schröder nachträgt, seine SPD durch einen neoliberalen Kurs marginalisiert zu haben. Ausgerechnet Schröder, der alte Weggefährte, der Regierungschef von seinen Gnaden, wie Lafontaine dachte. Auch Helmut Kohl dachte ja seinerzeit, Lafontaine würde 1998 selbst nach dem Kanzleramt greifen. Bis der im Namen der SPD „neun gute Gründe für einen Wechsel" auf eine Karte mit Schröders Konterfei drucken ließ, und „der zehnte heißt Kohl“.

Klage gegen Megafusion von T-Mobile und Sprint

Klage gegen Megafusion von T-Mobile und Sprint Sie wollen unbedingt zusammenkommen, doch die Fusionspläne der beiden Mobilfunkanbieter T-Mobile und Sprint in den USA sind bereits zweimal gescheitert. Jetzt droht ein dritter Dämpfer. © Imago Provided by Deutsche Welle Zehn US-Bundesstaaten haben vor einem Bundesbezirksgericht in New York Klage gegen die geplante Fusion der Mobilfunkriesen T-Mobile US und Sprint eingereicht. Sie befürchten bei einem Zusammenschluss weniger Wettbewerb und höhere Preise für die Kunden. Den dadurch entstehenden Schaden beziffern sie auf 4,5 Milliarden Dollar.

Er war SPD -Chef, später einer der wichtigsten Köpfe der Linkspartei: Oskar Lafontaine . Laut Medienberichten soll sich der 75-Jährige intern für eine Fusion der beiden Parteien einsetzen. Doch der Saarländer sehe aktuell kein Personal

Der ehemalige SPD -Chef und spätere Parteivorsitzende der Linken , Oskar Lafontaine , soll sich für ein Zusammengehen von SPD und Linkspartei ausgesprochen haben. Führende Linke -Politiker können sich eine Fusion im Moment auch überhaupt nicht vorstellen, die SPD winkt ab und spricht sogar

Nichts ist vorbei - nicht für Lafontaine

Vorbei? Ein dummes Wort, sagte schon Goethe. Nichts ist vorbei, nicht bei Lafontaine, nicht bei der SPD. Der Oskar wusste noch – sagen enttäuschte Bewunderer bis heute –, wie man in nur drei Jahren eine Partei zur stärksten macht. Am Ende war Lafontaine, der frühere Schüler am katholischen Konvikt, für die Sozialdemokraten ihr Luzifer, der gefallene Erzengel. Dennoch hat er immer wieder in beiden Parteien Personal gesucht, das eine neue Verbindung verwirklichen könnte, und sei es zunächst mit einer Koalition über die Länderebene hinaus. Dass Lafontaine nur schon im Saarland, wo er seit zehn Jahren Fraktionschef der Linken ist, mehrmals erfolglos ein Bündnis mit der SPD angestrebt hat, hinderte ihn nicht an dem Plan. Mit Sigmar Gabriel zum Beispiel hat er geredet. Es hat bloß zu nichts geführt. Außer vielleicht der Erkenntnis, dass eine Bündelung linker Kräfte wohl eher zu erreichen sei. Linke mit Sozialdemokraten und Grünen, das war die Idee hinter Sahra Wagenknechts (und seiner) Bewegung „Aufstehen“. Wovon wenig geblieben ist – bis auf den Gedanken einer Vereinigung der Ideen. Und da jetzt alle programmatisch für die nächsten Wahlen vorausdenken, wird es für Anhänger der Thesen Lafontaines interessant. Oder, wie Lafontaine sagen würde: Wird die Sozialdemokratie wieder sozialdemokratisch, dann kann es langfristig einen Kurs hin zur „Neuen Linken“ geben.

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Die SPD und das Klima: Von wegen lupenreine Öko-Partei Passt es, beruft sich die SPD sogar auf Willy Brandt als großen Klimaschützer. Dabei ist ihr Verhältnis zum Klimaschutz bisher eher zwiespältig. Ein Kommentar Im Tagesspiegel Background Energie &Klima kommentiert heute Nora Zaremba die SPD-Volten beim Klimaschutz. Zur Anmeldung für das Probeabo geht es hier. Kürzlich sagte ein SPD-Politiker der ersten Reihe nebenbei, an der Union sehe man, wie es ende, wenn der Klimaschutz vernachlässigt werde. Da schwang auch der vermeintliche Hinweis an das Gegenüber mit, die SPD sei ja schon immer am Thema nah dran gewesen.

VonDaniel Dillmann. Schließen. Ex-Parteichef Oskar Lafontaine bedauert den Untergang der SPD an der Urne und hat eine Idee, wie der Abwärtstrend gestoppt werden kann. Der Untergang der SPD treibt auch ihren ehemaligen Vorsitzenden um.

Der Linken -Mitbegründer und ehemalige SPD -Vorsitzende Oskar Lafontaine Bild: dpa. Der Vorsitzende der Internationalen Kommission der Linken und langjährige Lafontaine -Vertraute Heinz Bierbaum sagte dem RND, als früherer SPD -Chef bedaure Lafontaine den Zustand der Partei .

Einiges in Bewegung

Lafontaine bleibt dran. Das passt zu ihm. Der studierte Physiker kennt sich mit Fliehkräften aus. Auch denen in sich. Man stelle sich vor: Mittelstürmer im Fußball und im Sportunterricht mit besonderem Interesse am Boxen. Im Studium der Physik gerne bei Vorlesungen in Philosophie und Staatsrecht. Und als OB von Saarbrücken war er, der auf manche bis heute rabaukig wirkt, Förderer des berühmten Max-Ophüls-Festivals.

Oskar Lafontaine sei der klügste Mann gewesen, den die SPD über Jahrzehnte gehabt habe, sagte der legendäre CDU- Querdenker Heiner Geißler 2008 im „Stern“. Für Gerhard Schröder habe die Partei ihn dann laufen lassen. Inzwischen lassen die Roten Schröder laufen. Es ist gerade einiges in Bewegung.

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