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Welt & PolitikUrteil zum Tierschutz: Bundesverwaltungsgericht entscheidet über Kükenschreddern

07:35  13 juni  2019
07:35  13 juni  2019 Quelle:   tagesspiegel.de

Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke tot aufgefunden

Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke tot aufgefunden Kassel. Der Kasseler Regierungspräsident ist tot - und in der hessischen CDU herrscht Bestürzung. Der Mann, den Ministerpräsident Volker Bouffier als „Brückenbauer“ bezeichnet, stirbt unter unklaren Umständen. Kassels Regierungspräsident Walter Lübcke (CDU) ist im Alter von 65 Jahren in der Nacht zu Sonntag unerwartet gestorben. Das teilte ein Sprecher der hessischen CDU unter Berufung auf Lübckes Familie mit. Da die Todesumstände unklar seien, werde in dem Fall ermittelt, erklärte das hessische Landeskriminalamt in Wiesbaden.

Nun muss das Bundesverwaltungsgericht im Revisionsverfahren abschließend entscheiden . Eine entscheidende Rolle dürfte auch spielen, dass der Tierschutz seit 2002 als Staatsziel im Grundgesetz verankert ist. Kükenschreddern und Glyphosat Wenn Essen zu billig ist.

Urteil zum Tierschutz : Bundesverwaltungsgericht entscheidet über Kükenschreddern : Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke tot aufgefunden Kassel. Welt & PolitikUrteil zum Tierschutz : Bundesverwaltungsgericht entscheidet über Kükenschreddern . 07:35 13 juni 2019.

Urteil zum Tierschutz: Bundesverwaltungsgericht entscheidet über Kükenschreddern © Foto: Peter Steffen/dpa Küken sitzen unter einer Wärmelampe kurz nach dem Schlüpfen.

Männliche Küken aus Legehennenrassen werden in der Regel vergast und geschreddert. Ein am Donnerstag erwartetet Urteil könnte das ändern.

Das Bundesverwaltungsgericht wird am Donnerstag sein mit Spannung erwartetes Urteil zum massenhaften Töten von männlichen Küken in der deutschen Geflügelwirtschaft verkünden. Das höchste deutsche Verwaltungsgericht in Leipzig muss darüber entscheiden, ob die in den Brütereien weit verbreitete Praxis mit dem Tierschutz vereinbar ist. Ein Überblick über den Rechtsstreit, die Gründe für diese Praxis und mögliche Alternativen:

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Patientenmörder Niels Högel geht in Revision Wegen des Mordes an 85 Patienten war Högel zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Gegen einige seiner ehemaligen Kollegen laufen noch Ermittlungen.

Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zum massenhaften Töten männlicher Küken hat unterschiedliche Reaktionen ausgelöst. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) forderte die Betriebe auf, das Kükentöten rasch zu beenden. "Ethisch ist es nicht vertretbar", sagte Klöckner.

Bundesverwaltungsgericht : Kükenschreddern bleibt erlaubt. Bundesverwaltungsgericht entscheidet | Küken - Schreddern darf weitergehen! Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat am Donnerstag sein Urteil über die Rechtmäßigkeit des massenhaften Küken-Schredderns verkündet.

Warum werden männliche Küken getötet?

Männliche Eintagsküken aus Legehennenrassen werden in der Regel vergast und geschreddert, weil sie keine Eier legen und zu wenig Fleisch ansetzen. Die Agrarbranche hat also schlicht keine Verwendung für sie. Die Unternehmen sehen derzeit wirtschaftlich keine andere Möglichkeit. Rund 45 Millionen männliche Küken werden deshalb jedes Jahr in Deutschland getötet.

Ein Verbot des Kükentötens ohne Alternative würde dem Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft zufolge "mittelfristig zu erheblichen Lücken" bei der Versorgung mit Eiern führen. Die Branche will demnach aus dem "aktuell weltweit praktizierten Kükentöten" aussteigen, "sobald eine praxistaugliche Alternative vorliegt".

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So läuft das Verfahren um die Macht bei den Tories Zehn Abgeordnete wollen Theresa May als Parteichefin und Premierministerin ablösen. Dazu müssen die Kandidaten ein spezielles Auswahlverfahren durchlaufen. Die wichtigsten Infos zur Prozedur. Am 24. Mai hat Theresa May aufgegeben und ihren Rücktritt angekündigt. Sie machte damit nicht nur den Weg frei für eine neue Parteiführung, ihr Nachfolger wird auch Premierminister in Großbritannien. Wer auch immer Mays Ämter übernimmt, er oder sie muss das Problem Brexit lösen. Bis zum 31. Oktober soll der Austritt aus der EU vollzogen werden, so der aktuelle Plan.

Horst-Sendler-Preis des Bundesverwaltungsgerichts . Das Bundesverwaltungsgericht lobt erstmalig einen Wissenschaftspreis aus, der herausragende Forschungsleistungen auf dem Gebiet des Allgemeinen Verwaltungsrechts und des Verwaltungsprozessrechts auszeichnet.

Das Bundesverwaltungsgericht hat am Donnerstag nach einem jahrelangen Rechtsstreit ein Grundsatzurteil zu dieser umstrittenen Praxis gefällt. Demnach ist das Töten männlicher Küken vorerst noch erlaubt – bis zur Einführung von alternativen Verfahren, mit denen das Geschlecht eines

Warum verhandelt das Bundesverfassungsgericht?

Das damals noch von den Grünen geführte Landwirtschaftsministerium in Nordrhein-Westfalen wies die örtlichen Behörden im Jahr 2013 an, die Tötung der männlichen Eintagsküken zu untersagen. Dagegen klagten Unternehmen - mit Erfolg.

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Im Mai 2016 entschied das Oberverwaltungsgericht für Nordrhein-Westfalen in Münster im Berufungsverfahren, dass das Töten von Eintagsküken mit dem Tierschutzgesetz vereinbar sei. Nun muss das Bundesverwaltungsgericht im Revisionsverfahren abschließend entscheiden.

Was ist der Knackpunkt im Rechtsstreit?

Die Verwaltungsrichter müssen vor allem die Frage klären, ob es im Sinne des Tierschutzgesetzes einen "vernünftigen Grund" für eine solche Praxis gibt. Im maßgeblichen Paragrafen eins des Gesetzes heißt es: "Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen." Dabei geht es vor allem darum, inwieweit wirtschaftliche Interessen bei dieser Abwägung berücksichtigt werden können.

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Darüber entscheidet das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. Darüber entscheidet das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. Das Wichtigste vorab. Trotzdem ist " Kükenschreddern " momentan das Aufreger-Thema bei Tierschützern, Politikern und natürlich in der Legehennen-Industrie.

Das interessiert andere MSN-Leser: Urteil zum Tierschutz : Bundesverwaltungsgericht entscheidet über Kükenschreddern . Das Bundesverwaltungsgericht wird am Donnerstag sein mit Spannung erwartetes Urteil zum massenhaften Töten von männlichen Küken in der deutschen

Das Oberverwaltungsgericht sah einen solchen Grund darin, dass die Aufzucht der männlichen Küken im Widerspruch zum Stand der Hühnerzucht und den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stehe. Aufgezogene männliche Küken seien für die Unternehmen praktisch nicht zu vermarkten.

Eine entscheidende Rolle dürfte auch spielen, dass der Tierschutz seit 2002 als Staatsziel im Grundgesetz verankert ist. Mit Spannung wird erwartet, wie die Richter die Bedeutung von Artikel 20a mit Blick auf den massenhaften Kükentod in deutschen Brütereien bewerten.

Welche Alternativen gibt es?

Gearbeitet wird derzeit unter anderem an Methoden zur Geschlechtsbestimmung im Brutei. Dadurch sollen männliche Küken gar nicht erst ausgebrütet werden. Doch das Verfahren ist umstritten. Fraglich ist etwa, wann Embryos ein Schmerzempfinden haben. Ausgeschlossen wird dies derzeit nur vor dem siebten Bruttag. Der Deutsche Tierschutzbund lehnt deshalb jede Methode ab, die nach dem sechsten Bruttag angewendet wird. Bei dem derzeit bekanntesten Ansatz - dem sogenannten Seleggt-Verfahren - wird das Geschlecht aber erst zwischen dem achten und zehnten Bruttag bestimmt.

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Gerichtsurteil: Töten von männlichen Küken bleibt erlaubt Die Küken dürfen weiterhin nach dem Schlupf vergast oder geschreddert werden.

Das Bundesverwaltungsgericht hat das massenhafte Töten männlicher Küken in der Legehennenzucht vorerst als rechtmäßig bestätigt. Bis zur Einführung von alternativen Verfahren zur Geschlechtsbestimmung im Hühnerei dürften Brutbetriebe männliche Küken weiter töten

Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden , dass das Töten von männlichen Küken nur noch Ein Urteil , das manchen Tierschützern nicht entschieden genug klingen mag - aber ein wichtiger Symbolisches Kükenschreddern : Ehrenamtliche Aktivisten vor dem Verwaltungsgericht in Leipzig.

Für Tierschützer ist eine Abkehr von der spezialisierten Zucht und eine Rückkehr zu sogenannten Zweinutzungshühnern als deutlich bessere Alternative. Dabei legen die Hennen Eier, während die Hähne gemästet werden. Das Bundeslandwirtschaftsministerium weist aber darauf hin, dass die Hennen weniger und teilweise kleinere Eier legten und Hähne dieser Rassen langsamer wüchsen.

Eine dritte Alternative ist die Aufzucht männlicher Küken. Dies geschieht im Rahmen sogenannter Bruderhahn-Initiativen. Laut Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen ist das Prinzip dabei immer gleich: "Der Eier-Preis beinhaltet einen Aufschlag, mit dem die teure Mast der Legehennen-Brüder quersubventioniert wird." Entsprechende Initiativen gibt es bundesweit, aber auch regional. (AFP)

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