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Welt & PolitikRechtes Terrornetzwerk „Combat 18“: Hatte der Verfassungsschutz V-Leute eingeschleust?

16:20  18 juni  2019
16:20  18 juni  2019 Quelle:   berliner-zeitung.de

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Combat 18 —die 18 steht für Adolf Hitler—ist ein europäisches Neonazi-Netzwerk, dass sich den "führerlosen Widerstand" auf die Fahnen geschrieben hat . Dass der Verfassungsschutz diese Gruppen im Blick hat , spendet vor dem Hintergrund der NSU-Ermittlungen und der Verstrickungen in

Die Bundesanwaltschaft hat „umfassendes Beweismaterial“ sichergestellt. Nach der Tat in Hohenstein und der Festnahme hatte die Polizei damals mitgeteilt, der 20 Jahre alte Mann habe zugegeben, allein und aus ausländerfeindlichen Motiven gehandelt zu haben.

Rechtes Terrornetzwerk „Combat 18“: Hatte der Verfassungsschutz V-Leute eingeschleust? © Foto: Swen Pförtner Absperrband vor dem Haus des verstorbenen Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke (CDU).

Im Jahr 2000 waren in Deutschland sowohl die Organisation Blood&Honour (B&H) als auch ihr bewaffneter Arm, das terroristische Netzwerk Combat 18 (C18) verboten worden. Zwar existierten nach dem Verbot Nachfolgestrukturen im Untergrund weiter fort; ihre Schlagkraft und Strahlkraft in der Szene war durch den Fahndungsdruck aber eine Zeitlang längst nicht mehr so stark wie vor 2000. In den letzten Jahren hat sich das jedoch wieder geändert. Insbesondere B&H, das als internationales Netzwerk NS-Ideologie verbreitet sowie Auftritte und Musikproduktionen von Neonazi-Rockbands koordiniert, tritt auf Konzerten der rechten Szene längst schon wieder öffentlich in Erscheinung.

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Ist er Teil eines rechtsextremistischen Netzwerks? Nun hat die Generalbundesanwaltschaft den Fall übernommen. Sollte der Mord an Lübcke tatsächlich einen rechtsextremistischen Hintergrund haben, müsste man das Risiko rechten Terrors in Deutschland möglicherweise neu bewerten.

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Terrornetzwerk ist wieder aktiviert

Auch das international strukturierte Terrornetzwerk Combat 18 ist bereits vor ein paar Jahren wieder unter strengster Geheimhaltung reaktiviert worden. Nach Erkenntnissen des Antifa-Recherchenetzwerkes EXIF wurde im März 2012 in Schweden, am Rande eines Rechtsrockkonzerts mit der deutschen Band Oidoxie, dem zu dieser Zeit weitgehend eingeschlafenen Netzwerk neues Leben eingehaucht. Die unter der Parole „Reunion 28“ wiedererweckte C18-Organisation wird seitdem von Protagonisten aus England, Deutschland, den skandinavischen Ländern, Belgien und Niederlande dominiert.

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„ Combat “ steht für Kampf, 18 für die Anfangsbuchstaben des Namens von Adolf Hitler. Das Netzwerk war auch in Hessen aktiv, das schreibt der Ein Sprecher des Verfassungsschutzes wollte sich mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht dazu äußern, ob es noch aktive Mitglieder gibt.

" Combat 18 Deutschland" ist eine neue Gruppe von Rechtsextremisten. Sie sieht sich in der Tradition des Neonazi-Netzwerks "Blood and Honour", das auch

C18 war Anfang der 1990er Jahre unter dem Dach von Blood&Honour gegründet worden, errang aber unter ihrem Anführer William „The Beast“ Browning schnell eine absolute Eigenständigkeit. Die Untergrundorganisation orientiert sich am terroristischen Konzept des führerlosen Widerstands („leaderless resistance“). Sie verbreitet Anleitungen zum Bombenbau und erstellt intern Listen von Anschlagsopfern und -zielen. In England wird C18 mit mehreren Brandbombenanschlägen und Überfällen auf politische Gegner in Verbindung gebracht. Auch in Deutschland bildeten sich in den 1990er Jahren einzelne Gruppen. In Elmshorn etwa gab es im Jahr 1999 Anschläge und mit C18 unterzeichnete Drohbriefe gegen Politiker und Gewerkschafter.

Bundesweites Netzwerk

Nach dem Reunion-Treffen in Schweden 2012 ist in Deutschland laut EXIF wieder ein bundesweit agierendes C18-Netzwerk entstanden. Eine der zentralen Figuren dabei soll ein hochrangiger NPD-Funktionär aus Thüringen sein, der laut EXIF als enger Gefolgsmann von Browning in den vergangenen Jahren Kontakte zu C18-Ablegern in Serbien, der Schweiz und Skandinavien knüpfte. Auf Veranstaltungen der Organisation im Ausland trat er als Redner auf und traf im Juni 2016 zusammen mit Browning zahlreiche C18-Kader beim „Tag der deutschen Zukunft“ in Dortmund.

"Die Pkw-Maut ist in dieser Form leider vom Tisch"

Verkehrsminister Scheuer schließt einen neuen Anlauf für eine Abgabe nicht aus. Dagegen sind selbst Koalitionspartner froh, dass die Maut gestoppt wurde. Das Gesetz zur deutschen Pkw-Maut ist nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) in dieser Form endgültig gescheitert. Doch wie geht es jetzt weiter? Während sowohl aus der Opposition als auch bei der SPD erste Stimmen laut werden, dass Deutschland das Thema Maut jetzt komplett ad acta legen soll, will die CSU die Maut-Idee noch nicht begraben.

Aktuell reanimieren Rechte bereits wieder ihre internationalen Kontakte, etwa um das terroristische Netzwerk „ Combat 18 “. Die nächsten zwölf bis 18 Monate werden besonders gefährlich. Die Feindbilder sind markiert. Da hat die AfD deutlich mitmarkiert, da hat Pegida mitmarkiert.

Ihr bewaffneter Seitenarm Combat 18 – Neonazi-Code für "Kampftruppe Adolf Hitler" – gilt Seltsam, denn anscheinend hat der Verfassungsschutz weiter in diese Richtung ermittelt und 2005 Denn der Verfassungsschutz hat keine exekutiven Befugnisse und darf nicht einfach eigene Beamte ein Haus

Aus dieser Stadt stammt laut EXIF auch ein weiterer Ansprechpartner des englischen C18-Anführers – der Neonazi Robin S., der zwischen 2003 und 2006 mit einer Dortmunder C18-Zelle um die Neonazi-Band Oidoxie in Verbindung gebracht wurde. S. soll demnach in Brownings Auftrag als eine Art Botschafter den Kontakt zu anderen C18-Gruppen im Ausland suchen.

Welche Rolle spielt der Verfassungsschutz?

Auffällig ist, dass das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) die deutschen Reunion-Bestrebungen von Combat 18 offenbar nicht besonders ernst nimmt. Zwar sei durch Browning die Bildung entsprechender Zellen in der Bundesrepublik vorgegeben worden, hieß es 2017 in einer, im internen BfV-Newsletter verbreiteten Einschätzung des Geheimdienstes. Zielgerichtete Bestrebungen, C18 in Deutschland zu implementieren, habe es jedoch nie gegeben, zeigen sich die Verfassungsschützer in dem Papier überzeugt.

Hat das BfV in seiner Einschätzung wieder einmal versagt oder spielt man in Köln nur den Ahnungslosen? Für die EXIF-Rechercheure drängt sich jedenfalls ein beunruhigender Verdacht auf: Combat 18 Deutschland könne vom Geheimdienst mit V-Leuten unterwandert worden sein, um es als „Honigtopf“ zu nutzen, mit dem man militante Strukturen aus Europa anlocken und sie unter Kontrolle halten will, vermutet das Rechercheteam. Wenn das stimmt, würde das BfV wieder einmal ein gefährliches Spiel mit dem Feuer treiben – denn wie sehr eine solche Strategie schief gehen kann, hat das Beispiel NSU bewiesen.

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