Welt & Politik Nach Bootsunglück: Migrationsstreit belastet Beziehungen zwischen Frankreich und Großbritannien weiter

21:25  26 november  2021
21:25  26 november  2021 Quelle:   handelsblatt.com

frische uk-frankreich Spannungen über Kanalübergängen - Da der Minister zulässt, dass nur fünf Migranten nach Europa zurückkehrten

 frische uk-frankreich Spannungen über Kanalübergängen - Da der Minister zulässt, dass nur fünf Migranten nach Europa zurückkehrten Bemühungen zwischen Großbritannien und Frankreich, um illegale Kanalkreuzungen zu stammen, wurden von frischen Spannungen getroffen - am selben Tag, an dem nur fünf Migranten enthüllt wurden Bisher wurde dieses Jahr bisher nach Europa zurückgekehrt, nachdem er die Reise nach Großbritannien mit dem Boot gemacht hatte.

Nach dem tödlichen Bootsunglück mit Migranten im Ärmelkanal verschlechtert sich das Verhältnis zwischen Paris und London zusehends. Frankreichs Präsident Macron fordert nun Hilfe von der EU.

Französische Fischerboote blockieren die Einfahrt zum Hafen von Saint-Malo. © dpa Französische Fischerboote blockieren die Einfahrt zum Hafen von Saint-Malo.

Es vergeht derzeit kaum ein Tag, an dem es nicht einen neuen Zwist zwischen Frankreich und Großbritannien gibt. Der Krach um die Fischerei und die Migration belastet in Nach-Brexit-Zeiten die Beziehung zwischen den beiden Ländern. Das Verhältnis ist blockiert, denn eine wirkliche Lösung gibt es bisher nicht.

Frankreich und Großbritannien weisen sich bei den beiden Themen gegenseitig die Schuld zu. Großbritanniens Premierminister Boris Johnson steht innenpolitisch unter Druck und muss sich deshalb hart zeigen. Frankreich würde gern die Abkommen mit Großbritannien neu verhandeln.

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 inspirierte Frankreich Ringe Ringe rund um Müde Alle Blacks Hooker Peato Mauvaka setzte seine bemerkenswerte Bewertungsform mit zwei weiteren Versuchen fort, als Frankreich Neuseeland ein standhafter 40-25er Niederlage übergab, um die Wunden nach den in Irland letzten Wochenende in Irland zu vertiefen. Es war das letzte Spiel des Jahres für beide, und mit 20 Minuten in der Stade de France hatten sie jeweils drei Versuche, und es gab nur zwei Punkte darin.

Nach dem Kentern eines Migrantenboots im Ärmelkanal auf dem Weg nach Großbritannien mit 27 Toten am Mittwoch ist die Lage nun noch angespannter. Zahlreiche britische Medien zeigen mit dem Finger auf Frankreich, weil es diese Situation zugelassen hat.

Boris Johnson hat einen verärgerten Brief an Frankreichs Präsident Emmanuel Macron geschrieben, der zudem noch veröffentlicht wurde. Er wirft Frankreich darin mangelnden Einsatz vor und erhöht den Druck auf Paris, die Überfahrten zu verhindern. Ein bilaterales Abkommen aus dem Jahr 2004 trägt Frankreich den Schutz der britischen Grenze auf: Es muss die Flüchtlinge an der Überfahrt hindern.

Johnson will ein zusätzliches Abkommen zur Rückführung von Migranten. Damit soll Schleusern das Geschäft verdorben werden. Er forderte auch gemeinsame Patrouillen mit Frankreich, was Paris jedoch zurückwies.

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 EU-Sets in Großbritannien Am 10. Dezember-Frist, um Fischereizeile mit Frankreich zu lösen über Fanglizenzen. Der EU-Angelprägter, Virginijus Sinkevicius, machte die Nachfrage während eines Treffens mit der Umweltsekretärin George Eustice gestern. Es kam nach dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron , nachdem Belgien mit dem Streit mit Großbritannien in den Streit in den Streit mit britischen Rücken gefüttert wurde.

Britische Innenministerin beim Migrationstreffen ausgeladen

Die EU-Regelung über die Rückführung von Asylsuchenden gilt für Großbritannien seit dem Brexit nicht mehr. Frankreich wertete die Forderung als Affront, und der französische Innenminister Gérald Darmanin lud die britische Innenministerin Priti Patel vom Migrationstreffen am Sonntag im nordfranzösischen Calais mit Ministern aus Deutschland, Frankreich, Belgien, der Niederlande und Vertretern der EU-Kommission aus. Das ist ein starkes Zeichen der Empörung, aber gleichzeitig eine Verzögerung der Verhandlungen über das Migrationsthema. Großbritannien appellierte, die Ministerin wieder einzuladen.

In Großbritannien wurde die Kritik laut, dass legale Einwanderungsmöglichkeiten fehlten – gleichzeitig soll die Einwanderung von der Regierung noch erschwert werden. Die Frage ist allerdings, wo die Asylsuchenden überprüft werden sollen. Frankreich will dafür die Verantwortung nicht übernehmen, und Großbritannien will die Überprüfung nicht erst auf britischem Boden.

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 Die Migrationsdebatte kann der Europäischen Politik in Frankreich in Frankreich nicht entgehen, in Brüssel und in Großbritannien gab es Ausdrücke von Reue und Traurigkeit beim Verlust des menschlichen Lebens im Kanal. Gleichzeitig ist die Politik jedoch in die Migrations- und Asyldebatte verwoben, wohin Sie sehen. © Reuters Frankreich hat den britischen Anrufe bisher britische Anrufe für gemeinsame Grenzpatrouillen an der französischen Küste abgelehnt: inländische Politik.

Macron wies die Forderungen, die Johnson in seinem Brief erhoben hatte, zurück: Er erwarte von den Briten „dass sie es unterlassen, eine dramatische Situation für politische Zwecke zu instrumentalisieren“. Es müsse eine Kooperation geben, um die Krise zu bewältigen.

Dabei hatten London und Paris erst gerade ein neues Kooperationsabkommen vereinbart, um die wachsende Zahl der Migranten zu stoppen. London sagte dabei 62,7 Millionen Euro zu, um die französischen Behörden zu unterstützen. Das Geld kommt laut französischen Medien kleckerweise an. Frankreich dagegen braucht 200 Millionen Euro pro Jahr, um den Küstenabschnitt von rund 100 Kilometern zu schützen.

Macron fordert Hilfe von der EU

Das britisch-französische Verhältnis ist wegen des Streits um Fischfangrechte im Ärmelkanal ohnehin schon schwierig. Der Krach spitzte sich durch erneute Blockaden der französischen Fischer beim Eurotunnel und in mehreren französischen Häfen am Freitag noch zu. Sie verlangen mehr Härte von Frankreichs Regierung in den Verhandlungen mit den Briten. Eine verfahrene Situation.

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  Das sind Borussias Rekord-Ausländer Mehrere Jahrzehnte lag Allan Simonsen an der Spitze, mittlerweile sind mehrere Spieler an ihm vorbeigezogen. Wir geben einen Überblick über Borussias Ausländer mit den meisten Bundesligaspielen.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron fordert Hilfe von der EU und verlangt die Stärkung der Grenzschutzpolizei Frontex. Frankreich sei nur ein Transitland für Migranten, deswegen sei mehr europäische Zusammenarbeit notwendig, um die illegale Einwanderung zu bekämpfen. Er kündigte aber auch an, die Kontrollen an seinen nördlichen Küsten zu verstärken.

Währenddessen bekommt er Druck von allen Seiten, denn ein wichtiges Thema in Frankreichs Präsidentschaftswahlkampf ist die Einwanderung. Der Tenor in Frankreich ist aber vor allem: Die Außengrenzen Europas müssen stärker geschützt werden, und es muss Druck auf die Herkunftsländer und Schleuser gemacht werden.

Aus konservativen politischen Kreisen verlautet, illegale Immigration müsse eingeschränkt werden. Der konservative Präsidentschaftskandidat und frühere Brexit-Chefunterhändler, Michel Barnier, bezeichnete die Forderung der Rücknahme der Migranten als „erneute Provokation“ von Boris Johnson. Aus den linken Reihen verlautet, die Migranten müssten in Frankreich besser untergebracht werden. Doch eine wirkliche Lösung gibt es bisher nicht. Währenddessen sind ständig neue Boote unterwegs nach Großbritannien.

Mehr: Mindestens 27 Tote bei Untergang von Migrantenboot im Ärmelkanal – Macron und Johnson beraten.

PM unter Druck, auf Migrant-Seekreuzungen zu handeln

 PM unter Druck, auf Migrant-Seekreuzungen zu handeln Der Premierminister unter Druck von vielen seiner eigenen Abgeordneten unter Druck -, der wiederum von einer erheblichen Anzahl ihrer Wähler unter Druck steht - um mehr zu tun, um die kleinen Boote zu stoppen, die in unsere Küste kommen. So war es vielleicht unübertroffen, dass Boris Johnson seinen Brief an den französischen Präsidenten öffentlich machte und sich selbst als potenzielle Lösungen anbietet.

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, wie Sie gelesen haben, letzte Woche 27 Menschen starben, versuchen, Asyl in Großbritannien zu beanspruchen. Es ist ein völliger Horror, doch dies ist nur eins - wenn auch größer - Fall von unnötigen Todesfällen im Kanal. In den letzten 20 Jahren haben über 300 andere den Wellen unnötig angesehen. Um einen in sechs waren Kinder. © Boris Johnson ist weiterhin sein jugendliches Selbst in den Umgang mit Frankreich über Flüchtlinge, die das E ...

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