Welt & Politik Francesco Paolo Figliuolo: Kampf gegen Covid im Tarnanzug

23:15  01 dezember  2021
23:15  01 dezember  2021 Quelle:   zeit.de

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Francesco Paolo Figliuolo übernahm im Frühjahr als italienischer Covid -Sonderkommissar: Seither hat er die Impfkampagne komplett umstrukturiert. (Quelle: imago images). General Figliuolo war Logistik-Spezialist im Kosovo und in Afghanistan. In Italien gilt er als "bester Mann für Krisenfälle". Ein weiterer wichtiger Schlüssel zum Erfolg: Die Impfkampagne wurde von ihm weitestgehend zentralisiert, obwohl in Italien eigentlich auch die Regionen zuständig sein. Am Anfang sei unter großer Anstrengung ein Netz an Impfzentren und das System der logistischen Verteilung aufgebaut worden, erklärte

Francesco Paolo Figliuolo diente im Kosovo und in Afghanistan.

In Deutschland soll ein Militär den Corona-Krisenstab leiten. Mit Italien als Vorbild? Dort organisiert ein General die nationale Impfkampagne – und das erfolgreich.

General Francesco Paolo Figliuolo Ende März in Catanzaro im italienischen Kalabrien © Valeria Ferraro/​imago images General Francesco Paolo Figliuolo Ende März in Catanzaro im italienischen Kalabrien

Auf seinen öffentlichen Terminen, bei Pressekonferenzen oder auch in Krankenhäusern, trägt Francesco Paolo Figliuolo oft einen Tarnanzug. Einigermaßen martialisch wirkt das – und das soll wohl auch so sein. Denn seit dem 1. März ist Figliuolo, ein General der italienischen Armee, Covid-Sonderkommissar der Regierung. Eine Art Oberbefehlshaber Italiens im Impffeldzug gegen das Coronavirus.

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Im Kampf gegen das Coronavirus setzt Italien auf den erfahrenen Armee-Mann aus dem Süden des Landes. Kopf des Tages. Dominik Straub aus Rom. Seit Italiens Regierungschef Mario Draghi am vergangenen Donnerstag die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht angekündigt – oder vielmehr angedroht – hat, ist eines klar: General Francesco Paolo Figliuolo wird die Arbeit nicht so schnell ausgehen. Denn nun liegt es an ihm, dass das umstrittene Szenario nicht eintreffen wird: Falls es dem " Covid -Sonderkommissar", so Figliuolos offizielle Funktionsbezeichnung, gelingt, bis Mitte Oktober

Wir müssen noch mehr Schutz gegen ihn aufbauen", so mahnt Francesco Paolo Figliuolo fast täglich und tut alles, um diesen Kampf zu gewinnen. Seitdem Ministerpräsident Mario Draghi den General zum Covid -Sonderkommissar Italiens berufen hat, läuft die Impfkampagne wie am Schnürchen. Die vierte Covid -Welle überrollt das Land. Bei "maybrit illner" streiten Grünen-Chef Habeck und der CDU-Politiker Röttgen über die Schuldfrage. Eine Impfpflicht ist kein Tabu mehr.

Kaum nämlich war Mario Draghi im Februar Ministerpräsident geworden, schasste er den vorherigen Sonderkommissar Domenico Arcuri und berief stattdessen Figliuolo ein. Schließlich hatte dieser dem Land nicht nur in Afghanistan und als Befehlshaber der Nato-Truppen im Kosovo gedient, sondern war seit 2018 auch Logistikchef des italienischen Heeres. Wer, wenn nicht er, muss sich der damals neue Regierungschef Draghi gedacht haben, kann endlich Schwung in die Impfkampagne bringen?

Die nämlich hatte sich nur schwerfällig angelassen. Der damalige Kommissar Arcuri hatte vor allem mit dem Vorschlag auf sich aufmerksam gemacht, alle größeren Städte mit in Leichtbauweise errichteten Impfzentren zu beglücken, entworfen vom Stararchitekten Stefano Boeri, Stückpreis um die 500.000 Euro. "Primeln" sollten diese Zentren heißen, nach dem Symbol einer stilisierten Primel, das sich Arcuri ebenfalls für die Impfkampagne ausgedacht hatte. Statt Beifall trug das dem Kommissar beißenden Spott ein – die öffentliche Meinung war alles andere als amüsiert über Primel-Vorschläge angesichts des Fehlens von Impfstoffen.

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Die Nebenwirkungen und Todesfälle bei Personen, die zuvor gegen COVID -19 geimpft worden waren, mehren sich. In seinem am 18. Februar veröffentlichten neuen "Sicherheitsbericht" meldete das für die Impfstoff-Überwachung zuständige Paul-Ehrlich-Institut (PEI) 7.690 Fälle von Nebenwirkungen, die zwischen dem 27. Bei 52 Verstorbenen sei das Coronavirus SARS-CoV-2 mittels PCR-Test trotz der Impfung noch nachgewiesen worden, die Sterbeursache laute deshalb COVID -19. Weitere 75 Personen seien, so das PEI, an "multiplen Vorerkrankungen" oder "einer anderen Infektionskrankheit" verstorben.

Kein Wunder also, dass General Francesco Paolo Figliuolo , den Italiens seit März amtierender Ministerpräsident Mario Draghi zum Pandemiebeauftragten gemacht hat, nichts davon wissen will, die Priorisierung nach Alter aufzugeben, wie es inzwischen einige Regionalpräsidentinnen und -präsidenten fordern. Neben dem Schutz der Bevölkerung steht auch das Ansehen der politischen Führung auf dem Spiel. „Supermario“ Draghi, beim Amtsantritt als Heilsbringer hofiert, hatte in seiner ersten Rede den Kampf gegen Covid zur ersten Priorität der neuen Regierung gemacht.

Pünktlich zum Amtsantritt kamen die Impfstoffe

Ein missgestimmtes Land, eine neue Regierung in den Startlöchern, ein von ihr eilig beauftragter Heereslogistiker, der nun endlich den Kampf gegen das Virus organisieren soll: Deutschland im November 2021 erinnert auffällig an die Situation in Italien vor neun Monaten.

In Italien wenigstens war die Beschäftigung eines Generals zur Organisation der Impfkampagne erfolgreich, wie im Übrigen auch in Portugal in Person des Konteradmirals Gouveia e Melo. Figliuolo strich sofort die geplanten Primel-Impfstationen und tourte stattdessen in den ersten Wochen seiner Amtszeit durch alle Regionen Italiens, vom Piemont runter nach Sizilien. Dort vereinbarte er die Einrichtung ebenso großer wie schmuckloser Impfzentren, in Messehallen oder auch in Großzelten, um dann ein paar Wochen später erneut zu ihrer Eröffnung aufzutauchen.

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Dann folgte überraschenderweise das, was bei der Diskussion über die COVID -19-Toten in der Regel tabu ist: die Vorerkrankungen. „Eine Patientin mit bekanntem Bluthochdruck und Diabetes verstarb an einer Lungenembolie und Herzkreislaufstillstand… So gaben die Berliner die Gefährlichkeit von Covid -19 in seinem „Epidemiologischen Steckbrief“ für den Außenstehenden derart frisiert an, dass man sich als über 50-Jähriger automatisch als Risikopatient fühlen musste. Denn zwischen der Altersmarke 50 und 80 gab es für die Berliner Behörde offenbar keine weitere Möglichkeit der

Nach Recherchen von ZEIT ONLINE haben die Gesundheitsämter bundesweit 9.077 Neuinfektionen mit dem Coronavirus und 64 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid -19 gemeldet. Das sind 2.498 neue Fälle und 15 Todesfälle mehr als am vergangenen Montag. Zum Start sei die Zahl der Corona-Impfungen im Vergleich zum Wochenanfang um 35 Prozent gestiegen, sagte Italiens Impfkoordinator Francesco Paolo Figliuolo . Die aktuellen Daten zeigen, dass dieses Niveau fast gehalten werden kann.

So mancher machte sich über Figliuolo lustig, den Tarnanzug und das olivgrüne Hütchen mit Feder, das ihn als Angehörigen der Alpenjäger ausweist – doch die Zahlen gaben ihm anscheinend recht. Schon im März gingen sie auf täglich über 100.000 Impfungen hoch, für Ende April verkündete der General das ehrgeizige Ziel von 500.000 täglich verabreichten Dosen – und dieses Ziel wurde erreicht.

Allerdings hatte Figliuolo im Amt des Sonderkommissars auch einen leichteren Job als sein Vorgänger. Selbst der beste Organisator hätte im Januar und Februar 2021 nichts daran ändern können, dass Pfizer und AstraZeneca hinter ihren Lieferzusagen zurückblieben, dass deshalb in Italien ebenso wie in der gesamten EU schlicht Impfstoff fehlte. Ab März kamen die Lieferungen – pünktlich zum Amtsantritt des Generals.

Seither wurden 45,6 Millionen Bürgerinnen und Bürger – 77 Prozent der gesamten Bevölkerung – vollständig geimpft, weitere 1,5 Millionen warten auf die zweite Dosis. Italien liegt damit in der Spitzengruppe der europäischen Länder. Mit 150 Infektionen auf 100.000 Menschen steht das Land in der Wocheninzidenz dagegen weit hinten, die Zahl der Intensivpatienten lag am Sonntag bei 669, in Deutschland waren es 4.599.

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Seinen Teil hierzu hat Figliuolo beigetragen, vornweg als geräuschloser Koordinator im Zusammenspiel der regionalen Gesundheitsdienste, des Roten Kreuzes, des Zivilschutzes und auch der Streitkräfte. Im März regelte er die Verteilung der Impfstoffe zentral vom südlich von Rom gelegenen Militärflughafen Pratica di Mare aus, im Juni stellte er dazu mehr als 40 mobile Impfteams der Streitkräfte auf, die vor allem in abgelegenen Ortschaften tätig wurden.

Eine Frage der Psychologie

Italiens relativer Impferfolg ist jedoch nicht nur Figliuolo zu verdanken. Wie wichtig die für die Umsetzung der Kampagne zentralen Regionen sind, zeigte sich besonders in den ersten Monaten von Figliuolos Amtszeit. Da fiel das Latium mit reibungsloser Organisation auf, während in der Lombardei Chaos herrschte, wo die Bürger mit abstürzenden Websites oder Endloswarteschleifen am Telefon zu kämpfen hatten. Bei den Impfzahlen blieb die Lombardei zunächst hinter dem nationalen Durchschnitt zurück – und der Sonderkommissar konnte dabei wenig unternehmen.

Ein höherer Beamter des Gesundheitsministeriums, der seinen Namen nicht genannt wissen will, bemerkt denn auch trocken, gewiss mache der General einen ordentlichen Job. Doch ebenso wenig, wie dessen Vorgänger als Sonderkommissar ein Versager gewesen sei, tauge Figliuolo für die Rolle des Impfsuperhelden: "Kurz und gut, ohne ihn hätten wir rein logistisch betrachtet keine einzige Dosis weniger verimpft".

Aber womöglich ging es Ministerpräsident Draghi mit der Berufung Figliuolos zum Impfkommissar ja gar nicht vornweg um Logistik, sondern mehr um Psychologie. Um die Botschaft: Die Lage ist ernst – doch mit dem Mann im Tarnanzug an der Spitze kann das Land die Schlacht gewinnen. Und wenigstens das ist, so scheint es, aufgegangen: In diesen Tagen warb Figliuolo erneut bei den Bürgerinnen und Bürgern Italiens, diesmal für das Boostern. Jetzt will er 400.000 Impfungen täglich erreichen. Am Montag waren es schon 350.000.

'Die Hand von Gottesdirektor Paolo Sorrentino, warum "Zeit stimmt", um seine Lebensgeschichte zu filmen - Anwesste New York .
© Michael Loccisano / für Frist Paolo Sorrentino sagte, dass die Erfahrung, dass die Erfahrung von 50 Jahren vor zwei Jahren ermutigt hat die Erlebnisse seiner Jugend auf dem Bildschirm darzustellen. Das führte zum Netflix -Film die Hand von Gott . Der oscar-wendende Direktor der Großen Schönheit spiegelt sich über die Entscheidung wider, während einer Panel-Sitzung an der Frist an Frist-Anwälten New York am Samstag nach innen zu sein.

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