Welt & PolitikWählerbefragung: Union legt in Umfragen weiter zu – Grüne und SPD verlieren

11:35  23 juli  2019
11:35  23 juli  2019 Quelle:   handelsblatt.com

Von der Leyen: "Schwierige Probleme" mit Boris Johnson zu lösen

Von der Leyen: Die künftige EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hofft auf eine konstruktive Zusammenarbeit mit Boris Johnson. "Wir müssen viele verschiedene und schwierige Probleme zusammen angehen", betonte die CDU-Politikerin am Dienstag in Paris mit Blick auf den Brexit-Kurs des neuen Tory-Vorsitzenden und künftigen britischen Premierministers. "Wir stehen vor anspruchsvollen Zeiten", fügte sie bei einem Treffen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron in Paris hinzu. Deshalb hoffe sie "auf eine gute Arbeitsbeziehung" mit Johnson.

Wählerbefragung : Union legt in Umfragen weiter zu – Grüne und SPD verlieren

Wählerbefragung : Union legt in Umfragen weiter zu – Grüne und SPD verlieren . Krach in der Koalition: Wie viel Geld die Mit einer weiteren Frage lockte Hassel ihrem Gegenüber dann doch noch aus der Reserve. "Lieber gar nicht antworten als schlecht antworten?", fragte sie und spielte damit auf

Wählerbefragung: Union legt in Umfragen weiter zu – Grüne und SPD verlieren © Reuters Die CDU-Chefin und die Bundeskanzlerin erhalten von den Wählern für ihren Kurs wieder mehr Zustimmung.

CDU und CSU steigen in der Wählergunst wieder deutlich, die zuletzt starken Grünen verlieren an Zustimmung. Auch für die SPD geht es weiter abwärts.

Die Union profitiert weiter vom positiven Umfragetrend und steigt in der Wählergunst deutlich. Nach einer Befragung des Instituts Insa im Auftrag der „Bild“-Zeitung (Dienstag) können CDU und CSU satte 2,5 Prozentpunkte zulegen und erreichen gemeinsam 28,5 Prozent.

Damit vergrößert sich auch der Vorsprung auf die Grünen. Die zuletzt starke Partei lag in Umfragen teilweise sogar vor der Union, erreicht jetzt mit Verlusten jedoch nur noch 22,5 Prozent. Offenbar kommen die aktuellen inhaltlichen Diskussionen der Grünen bei den Wählern nicht mehr so gut an. Im ZDF-Sommerinterview hatte sich Grünen-Chef Robert Habeck jüngst für die Abschiebung von Flüchtlingen aus Deutschland ausgesprochen, die keinen Aufenthaltstitel haben.

ARD-Deutschlandtrend: Grüne und Union bei Sonntagsfrage gleichauf

ARD-Deutschlandtrend: Grüne und Union bei Sonntagsfrage gleichauf Grüne und Union kommen beim "Deutschlandtrend" auf jeweils 26 Prozent der Stimmen - die SPD liegt mit zwölf Prozent hinter der AfD. © Foto: Florian Schuh/dpa Das Reichstagsgebäude in Berlin. Grüne und Union liegen in der Wählergunst laut einer aktuellen Umfrage gleichauf. Bei einer Bundestagswahl am kommenden Sonntag würden jeweils 26 Prozent der Wahlberechtigten in Deutschland für die beiden Parteien stimmen. Das geht aus dem ARD-„Deutschlandtrend“ des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap vom Donnerstag hervor.

Die Grünen legen in einer Insa- Umfrage sechs Punkte zu und kommen auf 25 Prozent. Das ist nur ein Punkt weniger als CDU/CSU (26 Prozent) und der In der nach der Rücktrittsankündigung von SPD - Partei - und Fraktionschefin Andrea Nahles erstellten Umfrage landen die Sozialdemokraten bei

In der ersten Umfrage nach der Europawahl erreichen die Grünen einen Rekordwert. Das zeigt das aktuelle ZDF-Politbarometer. Einzig die SPD -Anhänger sind deutlich optimistischer, gut drei Viertel (78 Prozent) erwarten, dass es mit ihrer Partei wieder aufwärts geht.

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Die Insa-Umfrage ist bereits die dritte Wählerbefragung innerhalb weniger Tage, in der die Union dazugewinnt, während die Grünen in der Wählergunst verlieren. Das Trendbarometer von RTL und n-tv sah die Union etwa mit Verbesserung um einen Punkt bei 27 Prozent und die Grünen mit einem Punkt Verlust bei 24 Prozent. Das ZDF-Politbarometer bescheinigte der Union 28 Prozent, den Grünen 25 Prozent.

Düster sieht es weiterhin für die SPD aus. In der aktuellen Insa-Umfrage verlieren die Sozialdemokraten 1,5 Punkte und landen nur noch bei 12,5 Prozent. Damit kommt die Große Koalition insgesamt – trotz stärkerer Union – nur auf 41 Prozent.

Ibiza-Skandal in Österreich: „Schredder-Affäre“ bringt Ex-Kanzler Kurz in Bedrängnis

Ibiza-Skandal in Österreich: „Schredder-Affäre“ bringt Ex-Kanzler Kurz in Bedrängnis Vor dem Rücktritt der österreichischen Regierung wurden im Kanzleramt einem Bericht zufolge Datenträger vernichtet. Kurz spricht von einem normalen Vorgang. © Foto: dpa/Geert Vanden Wijngaert Der ehemalige österreichische Kanzler Sebastian Kurz. Zwei Monate vor der Nationalratswahl in Österreich gerät Ex-Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) überraschend in Erklärungsnot: Die Vernichtung von Datenträgern aus dem Kanzleramt unmittelbar vor dem drohenden Sturz seiner Regierung war umfangreicher als bisher angenommen.

Sie fliegen immer noch: Die Grünen bekommen in Umfragen immer bessere Werte, liegen etwa gleichauf mit der Union . Die SPD muss hingegen um ihre Position als drittstärkste Partei bangen. Ole Spata/ DPA. Der Bundesvorsitzende der Grünen , Robert Habeck, sprintet über den Bremer

Umfrage zur Bundestagswahl. AfD legt kräftig zu, SPD und Union verlieren . Vier Wochen vor der Bundestagswahl haben Union und SPD nach dem neuen ARD-"Deutschlandtrend" Die FDP gewann einen Punkt auf 9 Prozent. Die Linke und die Grünen verharrten bei 9 beziehungsweise 8 Prozent.

Die AfD kann in der Wählergunst leicht zulegen und klettert auf 14,5 Prozent und ist damit hinter Union und Grünen drittstärkste Kraft. Linke und FDP verlieren in der Insa-Umfrage jeweils einen Punkt und kommen auf acht Prozent.

Mit Agenturmaterial der dpa.

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Grüne verklagen Scheuer auf Herausgabe von Maut-Verträgen.
Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Stephan Kühn hat Klage gegen Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) eingereicht, um ihn zur Herausgabe der umstrittenen Pkw-Maut-Verträge zu zwingen. "Ich habe Klage eingereicht, damit diese Hinhalte-Taktik ein Ende findet", sagte Kühn. Scheuer habe vor dem Bundestag volle Transparenz angekündigt. "Aber er mauert weiterhin und hält alle relevanten Dokumente unter Verschluss", sagte der Grünen-Politiker. "Bisher klärt er in keiner Weise auf, sondern simuliert lediglich Transparenz." Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hatte Mitte Juni die deutschen Pläne für eine Pkw-Maut gekippt.

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