Welt & Politik Die Lage am Mittag: Ukraine und Russland vereinbaren sechs Fluchtkorridore – auch für Kiew

07:20  10 märz  2022
07:20  10 märz  2022 Quelle:   handelsblatt.com

Ukraine-Krieg: Wer sind die Separatisten in der Ostukraine?

  Ukraine-Krieg: Wer sind die Separatisten in der Ostukraine? Ukraine-Krieg: Wer sind die Separatisten in der Ostukraine?

Die Kriegsparteien wollen Zivilisten am heutigen Mittwoch erneut die Flucht aus umkämpften Städten ermöglichen. Derweil zeigen die Wirtschaftssanktionen gegen Moskau Wirkung.

Ein ukrainischer Soldat steht neben dem Seitenleitwerk eines russischen Su-34-Bombers, der in einem beschädigten Gebäude liegt. © dpa Ein ukrainischer Soldat steht neben dem Seitenleitwerk eines russischen Su-34-Bombers, der in einem beschädigten Gebäude liegt.

Neue Hoffnung in der Ukraine für Zivilisten in den umkämpften Städten: Kiew und Moskau wollen an Tag 14 des Krieges Hunderttausenden ermöglichen, zu fliehen. Russland verkündete dazu am Mittwochmorgen eine Feuerpause bis 20 Uhr MEZ. Die Ukraine stimmte sechs mit Moskau abgestimmten Fluchtrouten zu.

Sanktionen im Sport: Haas-Team trennt sich von Masepin und Hauptsponsor +++ Russische Ligen von EPFL ausgeschlossen

  Sanktionen im Sport: Haas-Team trennt sich von Masepin und Hauptsponsor +++ Russische Ligen von EPFL ausgeschlossen Auch in der Sportwelt werden die Forderungen nach Sanktionen gegen Russland lauter. Einzelne Massnahmen sind bereits beschlossen. Eine Übersicht.«Wie der Rest der Formel-1-Gemeinschaft ist das Team schockiert und traurig über die Invasion in der Ukraine und wünscht sich ein schnelles und friedliches Ende des Konflikts», teilte Haas in einer Stellungnahme mit.

Vor allem um die Evakuierung von Mariupol wird seit Tagen gerungen. Mehrere Anläufe seit Sonntag waren gescheitert, vereinbarte Feuerpausen hatten nicht gehalten. Am Mittwochmorgen sprach die ukrainische Vizeregierungschefin Iryna Wereschtschuk nun von neuen Fluchtkorridoren, über die sich Zivilisten unbehelligt in Sicherheit bringen können.

Menschen aus Mariupol und Enerhodar sollten demnach nach Saporischschja im Südosten der Ukraine gebracht werden. Weitere Routen führen aus Wolnowacha nach Pokrowsk und aus Sumy nach Poltawa. Zudem seien Wereschtschuk zufolge Fluchtkorridore für die Stadt Isjum im Osten sowie für mehrere Kleinstädte nördlich von Kiew vorgesehen.

Auch aus der Hauptstadt sollen Menschen nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenski in Sicherheit gebracht werden. Selenski sprach von rund 18.000 Menschen.

Russland und Ukraine halten an humanitären Korridoren fest

  Russland und Ukraine halten an humanitären Korridoren fest Kiew/Moskau. In der dritten Verhandlungsrunde von Vertretern Russlands und der Ukraine sind nach Angaben Kiews Fortschritte mit Blick auf die Einrichtung humanitärer Korridore erzielt worden. © Maxim Guchek Die dritte Runde der Verhandlungen zwischen Kiew und Moskau nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine ist am Abend nach rund drei Stunden in Belarus beendet. Russland und die Ukraine haben nach ihrer dritten Verhandlungsrunde die Absicht zur Schaffung humanitärer Korridore in den umkämpften Gebieten bekräftigt.

Ukrainischen Stellen zufolge kam es bei den Evakuierungen erneut zu Zwischenfällen. In dem Dorf Demydiw rund 25 Kilometer nördlich der Hauptstadt Kiew feuerten russische Truppen nach Darstellung der Sicherheitskräfte auf ukrainische Polizisten. Ein Polizist sei dabei getötet und ein weiterer schwer verletzt worden.

Zudem sei ein Zivilist mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden, teilten die Beamten mit. Insgesamt seien aus der Ortschaft 100 Zivilisten in Sicherheit gebracht worden, darunter 30 Kinder. Die Angaben ließen sich nicht überprüfen.

In der Hafenstadt Mariupol funktioniert nach Angaben der Separatisten im Gebiet Donezk der vereinbarte „humanitäre Korridor“ weiterhin nicht. „Die Menschen verlassen Mariupol so schnell wie möglich aus eigener Kraft“, sagte der Sprecher der prorussischen Kräfte, Eduard Bassurin, im russischen Staatsfernsehen. Nach seinen Angaben konnten am Dienstag 42 Menschen die Stadt am Asowschen Meer verlassen.

Tagebuch aus der Ukraine: Mein Leben in Kiew: „Krieg und Tod sind uns nahe gekommen“

  Tagebuch aus der Ukraine: Mein Leben in Kiew: „Krieg und Tod sind uns nahe gekommen“ Fast drei Millionen Menschen lebten in Kiew, bevor Russland in die Ukraine einfiel. Eine von Ihnen ist Tatiana Chontoroh. Das Handelsblatt dokumentiert ihr Leben im Kriegsgebiet. © dpa Das Krankenhaus von Tanias Sohn wird aus Sicherheitsgründen auf die linke Flussseite des Dnepr verlegt. Der Fluss teilt die Stadt Kiew. Sie habe ein ganz einfaches Leben geführt, sagt Tatiana Chontoroh. „Es war nicht immer leicht. Aber ich war glücklich“, fügt sie nach einer Pause hinzu.

Die Ukraine gab ihrerseits den Angreifern die Schuld. Außenminister Dmitro Kuleba schrieb bei Twitter: „Russland hält weiterhin mehr als 400.000 Menschen in Mariupol als Geiseln, blockiert humanitäre Hilfe und Evakuierung.“ Der wahllose Beschuss gehe weiter.

Präsident Selenski forderte die internationale Gemeinschaft derweil in seiner täglichen Fernsehansprache auf, eine Flugverbotszone einzurichten. Russland setze Raketen, Flugzeuge und Hubschrauber ein, „gegen Zivilisten, gegen unsere Städte, gegen unsere Infrastruktur“. Es sei die Pflicht der Welt, darauf zu reagieren. Sollte sie dies nicht tun, so Selenski, drohe dem Land eine „humanitäre Katastrophe“.

Nach Angaben von Selenskis außenpolitischen Beraters Ihor Showkwa schließt die Ukraine nicht aus, in Verhandlungen mit Russland auch über eine mögliche Neutralität des Landes zu sprechen. Der Berater forderte in den ARD-„Tagesthemen“ ein direktes Gespräch Selenskis mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin.

Das Kriegsgeschehen

Russland hat ukrainischen Angaben zufolge Luftangriffe auf Wohngebiete im Osten und in der Mitte der Ukraine geflogen. So meldeten Behörden in der Nacht zum Mittwoch wieder Tote – darunter auch Kinder – und viele Verletzte bei Angriffen unter anderem in den Regionen Schytomyr und Charkiw. Die Angaben sind nicht unabhängig zu prüfen.

Bericht über Reise des Altkanzlers : Schröder offenbar zu Gesprächen bei Putin - Bundesregierung nicht informiert

  Bericht über Reise des Altkanzlers : Schröder offenbar zu Gesprächen bei Putin - Bundesregierung nicht informiert Laut einem „Politico“-Bericht ist der 77-Jährige in Moskau, um dort bei Wladimir Putin zu vermitteln. Die Umstände wirken fast abenteuerlich. © Foto: Kay Nietfeld/dpa Gerhard Schröder (SPD), ehemaliger Bundeskanzler und Leiter Verwaltungsrat Nord Stream 2 Wie das Nachrichtenmagazin „Politico“ berichtet, soll Altbundeskanzler Gerhard Schröder als Vermittler in Moskau sein und den russischen Präsidenten Wladimir Putin treffen. Dies sei Teil von Vermittlungsbemühungen, um den Krieg in der Ukraine zu beenden, heißt es unter Berufung auf Insider.

Das britische Verteidigungsministerium erklärte auf Twitter, nordwestlich der ukrainischen Hauptstadt Kiew werde weiter gekämpft, doch hätten die russischen Truppen dort keinen Durchbruch erreicht. Die ukrainische Luftabwehr hingegen habe einige Erfolge verzeichnet und verhindere wohl, dass Russland „die Kontrolle über den Luftraum“ erlangt.

Das Atomkraftwerk Tschernobyl, dessen Beschuss kürzlich weltweit für Aufregung sorgte, haben die russischen Streitkräfte offenbar vom Netz genommen. Das hat der Betreiber des staatlichen ukrainischen Stromnetzwerks mitgeteilt. Eine Leitung von Tschernobyl in die Hauptstadt Kiew sei getrennt worden – vermutlich durch den Beschuss.

Der ukrainische Außenminister Kuleba forderte auf Twitter von der internationalen Gemeinschaft, eine Waffenruhe von Russland zu verlangen, damit auf dem Gelände Reparaturen vorgenommen werden können.

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Kampfhandlungen nördlich von Kiew verhinderten aktuell alle Reparaturarbeiten. Der Behörde zufolge sind 210 Techniker und Sicherheitsmitarbeiter seit fast zwei Wochen im Dienst, weil es unter russischer Kontrolle keinen Schichtwechsel mehr gegeben habe. Sie hätten zwar Wasser und Nahrung, aber ihre Lage verschlechtere sich immer mehr.

Krieg gegen die Ukraine: Gebt meinem Land eine Perspektive!

  Krieg gegen die Ukraine: Gebt meinem Land eine Perspektive! Westliche Beobachter empfehlen uns Ukrainern vieles, um Russland entgegenzukommen. Aber worauf sollte das Vertrauen gründen, dass Russland sich diesmal an Abkommen hält? © Felipe Dana/​AP/​dpa Heute werden zahlreiche ukrainische Städte in Ruinenstädte verwandelt: Ein Mann steht auf einer zerstörten Brücke in Irpin, am Stadtrand von Kiew. Der Verfasser dieser Zeilen ist ein früherer Menschenrechtsaktivist, war als politischer Gefangener in der Sowjetunion von 1977 bis 1987 in Haft und ist ein überzeugter Anhänger des gewaltlosen Widerstands.

Das Außenministerium in Moskau teilte indes mit, dass der russische Militäreinsatz strikt nach Plan laufe. Er ziele nicht auf den Sturz der ukrainischen Regierung. Stattdessen wolle Moskau ihre Ziele eines neutralen Status der Ukraine durch Gespräche erreichen und hoffe, dass die nächsten Verhandlungen mit der Ukraine Fortschritte erzielen werde.

Sanktionen gegen Russland zeigen Wirkung

Russland gerät derweil wirtschaftlich immer weiter unter Druck. Die Ratingagentur Fitch drückte ihre Bewertung für die Kreditwürdigkeit des Landes noch tiefer in den Ramsch-Bereich. Die Bonitätsnote werde um sechs Stufen auf „C“ von zuvor „B“ zurückgenommen, teilte Fitch mit. Damit drohe ein Zahlungsausfall Russlands, das womöglich seinen Schuldenverpflichtungen teilweise nicht nachkommen werde.


Video: In Kiew wächst die Angst vor russischem Großangriff (AFP)

Auch der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, erwartet eine Zahlungsunfähigkeit Russlands. Aufgrund der westlichen Sanktionen bestehe ein hohes Risiko, dass Russland seine Schulden bei internationalen Gläubigern nicht bediene, sagte Fratzscher der Deutschen Presse-Agentur. Unter einem Zahlungsausfall würden auch einige deutsche Investoren leiden.

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Der Westen hat Sanktionen erlassen, die das russische Finanzsystem und insbesondere die Notenbank in Moskau ins Visier nehmen. Die EU-Ratspräsidentschaft teilte am Mittwoch mit, dass die Vermögenswerte weiterer Oligarchen eingefroren werden und belarussische Banken vom Kommunikationsnetzwerk Swift ausgeschlossen werden sollen. Zuvor hatte US-Präsident Joe Biden ein Einfuhrverbot für russisches Öl und Gas verhängt.

Die Chancen der Diplomatie: Szenarien für das Ende des Ukraine-Kriegs: Ein langer Weg zum Waffenstillstand

  Die Chancen der Diplomatie: Szenarien für das Ende des Ukraine-Kriegs: Ein langer Weg zum Waffenstillstand Langsam kehrt die Diplomatie zurück. Doch ein Ende der Bombardements in der Ukraine ist nicht in Sicht. Putins Führungsstab fehlt ein Plan, um sich als Gewinner verkaufen zu können. Trotz der jüngsten Bewegungen auf diplomatischer Ebene erwarten Militärexperten und Diplomaten kein baldiges Ende der Kämpfe in der Ukraine.Auch am Donnerstagmorgen setzte Russland die Luftangriffe auf die Hafenstadt Mariupol fort. Bei einem schweren Bombenangriff auf ein Theater der Stadt, in dem nach ukrainischen Angaben über 1000 Zivilisten Schutz suchten, hat der Luftschutzbunker offenbar das Schlimmste verhindert.

Der Kreml wiederum kündigte harte Gegenmaßnahmen an, die in alle Richtungen gingen. Die russische Nachrichtenagentur RIA zitierte am Mitteoch den Leiter der Abteilung für wirtschaftliche Zusammenarbeit im Außenministerium, Dmitri Biritschewski: „Russlands Reaktion wird schnell, überlegt und empfindlich für diejenigen sein, die sie betrifft“.

Verwirrung um polnische Kampfflugzeuge

Derweil diskutiert der Westen über eine mögliche Lieferung polnischer Kampfflugzeuge an die Ukraine. Polen hatte vorgeschlagen, die Flieger den USA zu überlassen – wohl, um sie mit einem Zwischenstopp auf dem Stützpunkt Ramstein in Deutschland irgendwie in die Ukraine zu bringen. Das wiederum hält die US-Regierung für nicht machbar.

Der polnische Vorschlag bringe „schwierige logistische Herausforderungen“ mit sich, zudem gebe es angesichts der geopolitischen Dimension „ernsthafte Bedenken“, erklärte der Sprecher des Pentagons, John Kirby. Eine Top-Diplomatin des Außenministeriums, Victoria Nuland, bezeichnete das zuvor offenbar nicht mit Washington abgestimmte Angebot Polens in einer Anhörung im Senat als „überraschenden Schritt“.

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Die Entscheidung über die Weitergabe der Kampfjets liegt aus Sicht von Polens Regierungschef Mateusz Morawiecki letztliche bei der Nato. Trotz der deutlichen Skepsis Washingtons zu diesem Plan sprach der polnische Ministerpräsident am Mittwoch erneut davon, dass diese Option innerhalb des transatlantischen Militärbündnisses abgestimmt werden müsse.

Kriegsende oder Nebelkerze? Worüber Kiew und Moskau verhandeln

  Kriegsende oder Nebelkerze? Worüber Kiew und Moskau verhandeln Während Russlands Krieg gegen die Ukraine andauert, verhandeln Kiew und Moskau. Ist ein Kompromiss möglich? Wann und zu welchen Bedingungen? Experten warnen: Ein schnelles Ende sei nicht in Sicht. © IRINA RYBAKOVA/UKRAINIAN GROUND FORCES/REUTERS Zerstörte russische Panzer in der ukrainischen Region von Sumy Der russische Krieg gegen die Ukraine geht in die vierte Woche. Neben den Nachrichten über Kämpfe und Opfer gibt es auch Berichte über Verhandlungen zwischen Moskau und Kiew. Nach einigen Treffen in Belarus sprechen die Unterhändler nun per Videoschalte. Bislang ohne Ergebnis.

„Deshalb liegt die Entscheidung in den Händen der Amerikaner, liegt in den Händen der Nato“, sagte Morawiecki laut Übersetzerin nach einem Treffen mit Österreichs Kanzler Karl Nehammer in Wien.

Auch der österreichische Kanzler mahnte in dieser Frage zur Vorsicht. „Das umsichtige Vorgehen der Nato-Staaten und auch der Vereinigten Staaten von Amerika verhindert gerade einen Weltkrieg“, sagte Nehammer.

US-Vizepräsidentin Kamala Harris reist am Mittwoch nach Polen, wo sie am Donnerstag auch mit dem polnischen Präsidenten Andrzej Duda und Regierungschef Morawiecki reden will. Dabei dürfte auch das Thema Kampfflugzeuge zur Sprache kommen. Außerdem kündigte Harris an, Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine zu treffen.

In Polen sind nach Angaben des Grenzschutzes seit dem Beginn des Kriegs in der Ukraine 1,33 Millionen Flüchtlinge aus dem Nachbarland eingetroffen. Allein am Dienstag hätten 125.800 Menschen die Grenze passiert, teilte die Behörde am Mittwoch auf Twitter mit. Etwa 93 Prozent der Geflüchteten seien ukrainische Staatsbürger.

Der Bürgermeister der ostpolnischen Stadt Przemysl nahe der Grenze zur Ukraine sagte der Nachrichtenagentur PAP, seine Stadt erlebe derzeit einen leichten Rückgang der Flüchtlingsbewegung. Zuletzt seien etwa 35.000 Flüchtlinge innerhalb von 24 Stunden angekommen, in den vergangenen Tagen habe die Zahl zwischen 40.000 und 45.000 gelegen.

In der Nähe von Przemysl liegen die polnisch-ukrainischen Grenzübergange Medyka und Korczowa. Der Bahnhof der Stadt hat zudem Gleise in russischer Breitspur. Dort kommen Züge aus Odessa, Lwiw und anderen ukrainischen Städten an.

Mit Agenturmaterial.

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