Welt & PolitikUSA würden No-Deal-Brexit «mit Begeisterung unterstützen»

21:00  13 august  2019
21:00  13 august  2019 Quelle:   msn.com

Die EU geht beim Brexit von einem No-Deal-Szenario aus

Die EU geht beim Brexit von einem No-Deal-Szenario aus London. Jetzt ist auch der Groschen in Brüssel gefallen. Wie britische Medien übereinstimmend berichteten, geht die EU davon aus, dass ein ungeregelter Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union am 31. Oktober droht. © Kirsty Wigglesworth Boris Johnson kommt aus der 10 Downing Street. Nach Gesprächen mit dem britischen EU-Gesandten David Frost und dem Brexit-Minister Steve Barclay habe sich diese Erkenntnis jetzt als Arbeitshypothese durchgesetzt. Man akzeptiere, dass der neue Premierminister Boris Johnson nicht blufft mit seiner Ankündigung, den Brexit, „komme, was wolle“, zum 31. Oktober zu vollziehen.

John Bolton: Donalds Trumps Sicherheitsberater sagt, die USA würden einen No - Deal - Brexit unterstützen . Donald Trumps Sicherheitsberater hat sich auf die Seite des britischen Premierministers geschlagen: Bei einem Brexit ohne Abkommen würden die USA den Briten

"Wenn es einen No - Deal - Brexit gäbe, wäre dies eine Entscheidung der britischen Regierung. Wir würden diese mit Begeisterung unterstützen ", zitiert Dabei sprach er sich nach Angaben britischer Medien erneut für ein Handelsabkommen der USA mit Großbritannien aus und stellte hierfür

Die US-Regierung befürwortet einen EU-Austritt Großbritanniens auch ohne Abkommen: Der Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, John Bolton, hat sich klar hinter den Brexit-Kurs des britischen Premierministers Boris Johnson gestellt.

USA würden No-Deal-Brexit «mit Begeisterung unterstützen» © Foto: Evan Vucci/AP John Bolton hat in der Regierung Trump das Amt des Nationalen Sicherheitsberaters.

«Wenn es einen No-Deal-Brexit gäbe, wäre dies eine Entscheidung der britischen Regierung. Wir würden diese mit Begeisterung unterstützen», sagte Bolton dem «Guardian» zufolge bei einem Besuch in London. Zuvor habe Bolton sich mit Johnson und anderen hochrangigen Vertretern der britischen Regierung getroffen.

Brexit: Großbritannien wirbt um gute Geschäfte mit den USA

Brexit: Großbritannien wirbt um gute Geschäfte mit den USA Der Brexit wird Großbritannien "viele Vorteile" im internationalen Handel bringen. Davon ist der britische Außenminister Dominic Raab überzeugt. Er hält sich derzeit in den USA auf und wirbt bei seinem US-amerikanischen Amtskollegen Mike Pompeo um ein Handelsabkommen. "Die USA sind unser größter bilateraler Handelspartner", so Dominic Raab. "Präsident Trump hat erneut deutlich gemacht, dass er ein anspruchsvolles Freihandelsabkommen mit Großbritannien anstrebt. Ich hoffe also, dass wir das nach unserem Austritt aus der EU am 31. Oktober schnell erreichen können.

Die US-Regierung befürwortet einen EU-Austritt Großbritanniens auch ohne Abkommen: Der Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, John Bolton, hat sich klar hinter den Brexit -Kurs des britischen Premierministers Boris Johnson gestellt.

Seit Monaten ringen Brüssel und London um die Frage eines geregelten Brexit - ein EU-Austritt ohne Abkommen wäre mit vielen Risiken und Unwägbarkeiten verbunden. US-Sicherheitsberater John Bolton ermuntert die Briten trotzdem zu einem harten Brexit .Seit Monaten ringen Brussel und London um die

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Trump sei an einem erfolgreichen Ausstieg Großbritanniens aus der EU am 31. Oktober gelegen, sagte Bolton demnach am Montag vor Journalisten in der britischen Hauptstadt. «Wir sind bei Euch», habe er hinzugefügt. Die USA setzten außerdem auf Handelsabkommen mit Großbritannien. Bolton stellte nach Angaben britischer Medien gestückelte Handelsabkommen für einzelne Industriebereiche in Aussicht, schwierige Bereich könnten zunächst ausgeklammert werden. Ziel sei ein umfassendes Handelsabkommen, das alle Handelsgüter und Dienstleistungen umfasse, sagte Bolton nach «Guardian»-Angaben. «Aber um das zu erreichen, könnte man Sektor für Sektor vorgehen.»

Feindliche Töne aus London

Feindliche Töne aus London Nach Treffen mit den britischen Unterhändlern betont die EU, beim Brexit das Schlimmste verhindern zu wollen. Doch ein "No Deal"-Szenario wird immer wahrscheinlicher. Für die wenigen in Brüssel verbliebenen Diplomaten begann die Woche mit einer ernüchternden Erkenntnis. "Es sind nur noch wenige Wochen, aber wir stehen genau an dem Punkt, wo wir vor drei Jahren waren", lautete die Bilanz eines Mitglieds des Brexit-Taskforce. Die Basis für weitere Gespräche fehle.

John Bolton, Sicherheitsberater von Donald Trump: Würden No - Deal - Brexit mit Begeisterung unterstützen . Wir würden diese mit Begeisterung unterstützen ", sagte Bolton dem "Guardian" zufolge bei einem Besuch in London. Zuvor habe Bolton sich mit Johnson und anderen hochrangigen

Trump-Berater Bolton: USA würden Johnsons No - Deal - Brexit „begeistert unterstützen“. "Wenn es einen No - Deal - Brexit gäbe, wäre dies eine Entscheidung der britischen Regierung. Wir würden diese mit Begeisterung unterstützen ", sagte Bolton dem "Guardian" zufolge bei einem Besuch in London.

Johnson will Großbritannien am 31. Oktober aus der Europäischen Union führen - «komme, was wolle». Er droht mit einem Austritt ohne Abkommen, sollte sich Brüssel nicht auf seine Forderung nach Änderungen an dem mit seiner Vorgängerin Theresa May ausgehandelten Austrittsabkommen einlassen. Die lehnt die EU aber strikt ab. Damit wächst die Gefahr eines No-Deal-Brexits, der die Wirtschaft und viele andere Lebensbereiche schädigen würde.

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Boris Johnson geht die Luft aus.
Vor der Amtsübernahme hat der britische Premier viel Lärm um seine Brexit-Pläne gemacht. Jetzt wird er mit der Realität konfrontiert: Viele Abgeordnete tragen einen "EU-Austritt ohne Wenn und Aber" nicht mit. Boris Johnson ist dafür, dass er einen sehr lauten Wahlkampf gemacht hat, als er um den Posten des Tory-Chefs und damit zugleich auch um das Amt des Premiers kämpfte, zur Zeit ziemlich leise. Sein Team füllt Twitter- und Facebook-Timelines zwar mit vielen hübschen Filmchen mit Johnson-Auftritten und Johnson-Hausbesuchen, aber die speichert die Öffentlichkeit vermutlich als das ab, was sie sind: erste Wahlkampfspots.

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