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Welt & PolitikSewerodwinsk: Radioaktive Belastung und Ratlosigkeit nach "Skyfall"-Unfall im Norden Russlands

12:15  14 august  2019
12:15  14 august  2019 Quelle:   stern.de

Rassismus oder nicht?: CNN-Moderator Chris Cuomo als "Fredo" beleidigt – wer oder was ist "Fredo"?

Rassismus oder nicht?: CNN-Moderator Chris Cuomo als Ein Video zeigt, wie sich CNN-Moderator Chris Cuomo mit einem Mann zofft, der ihn "Fredo" genannt hat. Für den Journalisten ein Wort so schlimm "wie das N-Wort". Donald Trump freut sich und verkauft "Fredo"-T-Shirts. Allein: Was soll "Fredo" sein? Kann "Fredo" eine Beleidigung sein? Für den CNN-Moderator Chris Cuomo auf jeden Fall. "Das ist für uns wie das N-Wort", sagte der Fernsehjournalist jüngst aufgeregt in einem Video, in dem er keine gute Figur macht. In dem Clip streitet er sich mit einem Mann, der ihn offenbar "Fredo" genannt hat.

Sewerodwinsk : Radioaktive Belastung und Ratlosigkeit nach " Skyfall "- Unfall im Norden Russlands . Welche Folgen hat der Unfall mit der nuklear US-Spezialisten vermuteten bereits kurz nach dem Zwischenfall, dass Russland an einer neuen atomar betriebenen Rakete arbeitet.

Sewerodwinsk (Archivbild). Obwohl russische Medien bereits am Tag des Unfalls von einer erhöhten Strahlung berichtet hatten, gaben die Zwar hatten die lokalen Behörden in Sewerodwinsk schon am Donnerstag auf der städtischen Homepage von einem "kurzen Anstieg des Strahlenniveaus" berichtet.

Sewerodwinsk: Radioaktive Belastung und Ratlosigkeit nach "Skyfall"-Unfall im Norden Russlands © Picture Alliance/Alexander_Nemenov/ Anlegestellen der wichtigsten russischen Flotte der Nordmarine in der Stadt Sewerodwinsk

Welche Folgen hat der Unfall mit der nuklear betriebenen Rakete im Norden Russlands? Berichte über eine Evakuierung des Orts treffen nicht zu, über die Höhe der Radioaktivität herrscht Unklarheit und Donald Trump verbreitet seltsame Informationen.

Nach der Explosion eines Raketenmotors mit sieben Toten in der Nähe des Dorfes Nenoks bei Sewerodwinsk herrscht Unsicherheit über die Folgen des Unglücks. So meldete der US-Sender CNN, dass die örtlichen Behörden die Bewohner zum Verlassen des Dorfes aufgefordert hätten. Tatsächlich aber hatte die Regierung von Sewerodwinsk den Anwohnern lediglich dazu geraten, am kommenden Mittwoch das Dorf zu verlassen, weil auf dem militärischen Testgelände "Aktivitäten" stattfinden würden, meldeten russische Nachrichtenagenturen. Es handele sich aber um eine Routine-Aufforderung, die jeder militärischen Aktion vorangehen würden.

Sieben Tote: Explosion auf Testgelände in Russland

Sieben Tote: Explosion auf Testgelände in Russland Auf einem Militärgelände im Norden Russlands sind sieben Menschen ums Leben gekommen. Es wird eine erhöhte Radioaktivität befürchtet. © Foto: picture alliance / dpa Menschen in der Region haben Jod gekauft – aus Angst vor radioaktiver Strahlung. Bei dem Zwischenfall an einer Atomanlage auf dem Militärgelände im Norden Russlands sind mehr Menschen ums Leben gekommen als zunächst mitgeteilt. Nach neuen Angaben gab es sieben Todesopfer. Das Verteidigungsministerium in Moskau hatte nach der Explosion am Donnerstag zunächst von zwei toten Militärangehörigen gesprochen.

Vor einer Woche hat es im Norden Russlands eine Explosion bei einem Raketentest gegeben. US-Spezialisten vermuteten bereits kurz nach dem Zwischenfall, dass Russland an einer neuen atomar betriebenen Rakete arbeitet. Er erwähnte dabei einen möglichen Namen des Raketentyps: " Skyfall ".

Nach einem Unfall werden erhöhte Werte an Radioaktivität gemessen. Die Bevölkerung versorgt sich mit Jod-Tabletten. Bei der Explosion eines Raketenmotors mit sieben Toten im Norden Russlands ist länger als bislang bekannt radioaktive Strahlung freigesetzt worden.

Im Laufe des Dienstagsnachmittags sagte das Militär die geplanten Aktivitäten jedoch ab, meldete Interfax.

Wie hoch ist die Strahlung?

Bereits zuvor hatte die Verwaltung des zuständigen Gouverneurs Berichte dementiert, wonach die Bewohner des Dorfes in der Nähe des Testgeländes in Sicherheit gebracht worden seien. "Das ist völliger Unsinn", hieß es.

Über die tatsächliche Verstrahlung der nordrussischen Stadt herrscht unterdessen Unsicherheit. Womöglich war über einen längeren Zeitraum als bislang bekannt radioaktive Strahlung freigesetzt worden. Der natürliche Wert sei in der Spitze um das 16-Fache überschritten worden, teilte der russische Wetterdienst Rosgidromet mit. Erhöhte Werte seien innerhalb von zwei Stunden gemessen worden.

Ein Unfall voller Unstimmigkeiten

Ein Unfall voller Unstimmigkeiten Die Explosion auf einem russischen Testgelände vergangene Woche gibt noch immer Rätsel auf.

Nach dem Unfall auf einem russischen Militärgelände wird in der nahegelegenen Stadt Sewerodwinsk deutlich mehr Radioaktivität gemessen. Bei der Explosion eines Raketenmotors mit sieben Toten im Norden Russlands ist über einen längeren Zeitraum als bislang bekannt radioaktive Strahlung

Sewerodwinsk (dpa) - Bei der Explosion eines Raketenmotors mit sieben Toten im Norden Russlands ist über einen längeren Zeitraum als bislang bekannt radioaktive Strahlung freigesetzt worden. Der natürliche Wert sei in der Spitze um das 16-Fache überschritten worden, teilte der

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Die Verwaltung des Orts am Weißen Meer hatte zuvor lediglich von einem kurzzeitigen Anstieg von bis zu einer Stunde gesprochen. Viele Menschen reagierten besorgt und deckten sich danach mit Jodtabletten ein. Es gab auch im Ausland die Befürchtung, dass die russischen Behörden nicht über das wahre Ausmaß informiert hätten.

2,0 Mikrosievert pro Stunde gemessen

Der Wetterdienst gab den Höchstwert der atomaren Verstrahlung mit 1,78 Mikrosievert pro Stunde an. Der natürliche Wert im Raum von Sewerodwinsk liege bei 0,11 Mikrosievert. Die Umweltorganisation Greenpeace sprach unter Berufung auf die Stadt von 2,0 Mikrosievert pro Stunde. Deren Experten hielten den Wert "an sich für nicht dramatisch". Es komme vielmehr darauf an, welche strahlenden Stoffe freigesetzt worden sein. Dazu gebe es aber keine offiziellen Angaben.

Raketentests gehen nach Atomunfall in Russland weiter

Raketentests gehen nach Atomunfall in Russland weiter Bei einem Zwischenfall auf einem Militärgelände in Russland waren sieben Menschen ums Leben gekommen. Kurzzeitig soll radioaktive Strahlung freigesetzt worden sein. Die Atombehörde will die Tests trotzdem fortsetzen. © picture-alliance/dpa/A. Vaganov Zunächst zwei Tote, dann sieben: Die Atombehörde Rosatom gibt nur langsam Details preis Der Chef der russischen Atombehörde Rosatom, Alexej Lichatschow, sagte mit Blick auf die Todesopfer: "Das beste Andenken an sie wird die Arbeit an neuen Waffen sein, die zu Ende geführt wird.

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In Nordrussland ist der radioaktive Wert für mehrere Stunde bis ums 16-fache gestiegen. Durch die Explosion einer Rakete mit nuklearem Antrieb im Norden Russlands wurden radioaktive Bislang hatte die Verwaltung der nordrussischen Stadt Sewerodwinsk , die am Weißen Meer liegt, lediglich

Der Kreml versicherte, dass alle Behörden die vollständige Sicherheit der Bevölkerung gewährleistet hätten. "Daran sollte kein Zweifel bestehen", sagte Sprecher Dmitri Peskow der Agentur Interfax zufolge.

Zu dem Vorfall kam es am vergangenen Donnerstag in der Nähe der Hafenstadt Sewerodwinsk nahe Archangelsk während eines Raketentests auf einer Plattform im Meer. Die Explosion ereignete sich der Atombehörde Rosatom zufolge, als Treibstoff in Brand geriet.

US-Spezialisten vermuteten bereits kurz nach dem Zwischenfall, dass Russland an einer neuen atomar betriebenen Rakete arbeitet. Präsident Donald Trump twitterte dazu, die Explosion habe die Menschen in der Umgebung und darüber hinaus beunruhigt. Er erwähnte dabei einen möglichen Namen des Raketentyps: "Skyfall". Eine offizielle Bestätigung von russischer Seite gab es nicht.

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Sewerodwinsk . Bei der Explosion eines Raketenmotors mit sieben Toten im Norden Russlands ist über einen längeren Zeitraum als bislang bekannt radioaktive Er erwähnte dabei einen möglichen Namen des Raketentyps: „ Skyfall “. Eine offizielle Bestätigung von russischer Seite gab es nicht.

Donald Trump stichelt, Russland trauert: Fünf Tage nach dem rätselhaften atomaren Unfall auf einem Testgelände am Weißen Meer kommen Schon vor einem Jahr wurde nämlich die Ausrüstung für " Skyfall "-Tests von Nowaja Semlja im hohen Norden Russlands nach Njonoksa verlegt, wie

Die "New York Times" hatte zuvor berichtet, US-Geheimdienste vermuten dahinter den von der Nato als SSC-X-9 "Skyfall" bezeichneten Marschflugkörper. Dieser werde atomar betrieben und könne deshalb besonders weit fliegen. Kremlchef Wladimir Putin hatte im vergangenen Jahr neue Waffen angekündigt, darunter einen atomgetriebenen Marschflugkörper. Ob es sich aber bei dem Test auf dem Militärgelände um genau diesen Waffentyp handelte, blieb unklar.

Kreml und US-Experten widersprechen Donald Trump

Trump meinte, sein Land lerne viel aus der Explosion. "Wir haben eine ähnliche, wenn auch weiter fortgeschrittene Technologie." Der Kreml widersprach: Russische Waffen seien den amerikanischen voraus. Widerspruch kommt auch aus den USA selbst. Der Nuklearexperte Joe Cirincione schrieb auf Twitter: "Das ist seltsam. Wir verfügen über keine nuklear betriebenen Raketen. Wir haben in den 60er Jahren versucht, welche zu bauen, aber das war selbst für die verrückten Zeiten des Kalten Kriegs zu heftig."

Quellen: Donald Trump auf Twitter, "The Independent", DPA, "New York Times", CNN

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Sewerodwinsk . Bei der Explosion eines Raketenmotors mit sieben Toten im Norden Russlands ist über einen längeren Zeitraum als bislang bekannt radioaktive Er erwähnte dabei einen möglichen Namen des Raketentyps: „ Skyfall “. Eine offizielle Bestätigung von russischer Seite gab es nicht.

Die Strahlung sei an nach dem Unfall auf das Vier- bis 16-fache gestiegen, teilte die staatliche Wetterbehörde der Nachrichtenagentur Tass zufolge mit. Das Verteidigungsministerium in Moskau hatte nach der Explosion am Donnerstag behauptet, es habe keinen Anstieg gegeben.

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