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Welt & PolitikDie Grünen in Brandenburg: Ursula wer?

12:45  14 august  2019
12:45  14 august  2019 Quelle:   zeit.de

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Ganz Brandenburg ist am 1. September aufgerufen, einen neuen Landtag zu bestimmen. Außerdem schauen wir in die Wahlkreise - welcher Direktkandidat hat die besten Chancen, wer hat die besten Antworten auf die - Neue Direktkandidaten: Barbara Domke, Cottbus (Bündnis 90/ Die Grünen ).

Wer keiner Partei angehört, kann sich auch als Einzelbewerber zur Landtagswahl aufstellen lassen. Die Wahlbeteiligung in Brandenburg lag bei der letzten Landtagswahl 2014 bei lediglich 47,9 Prozent, fünf Bei der Europawahl im Mai erreichten die Grünen in Brandenburg 12,3 Prozent - mehr als

Annalena Baerbock ist der Star der Grünen in Brandenburg, Ursula Nonnemacher kennt kaum einer. Das könnte sich bald ändern, sollte sie Ministerpräsidentin werden.

Die Grünen in Brandenburg: Ursula wer? © Christoph Soeder/​dpa Die brandenburgischen Spitzenkandidaten Ursula Nonnemacher (Mitte) und Benjamin Raschke (dahinter) mit Grünen-Chefin Annalena Baerbock auf einem kleinen Parteitag am vergangenen Wochenende

Annalena Baerbock kennt auch andere Zeiten. Als sie 2009 Vorsitzende der Grünen in Brandenburg wurde, reichte für einen Wahlkampftermin oft ein Hinterzimmer. In der vergangenen Woche ist der Ballsaal des Landhotels Diana in Teltow dagegen dicht besetzt. Rund 200 Menschen sind gekommen, um mit der Grünen-Vorsitzenden über so sperrige Themen wie C02-Steuer, Elektromobilität und Breitbandausbau zu diskutieren oder um einfach mal zu sehen, wie die Frau, die viele mittlerweile aus dem Fernsehen kennen, eigentlich in Wirklichkeit ist.

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Der Landesverband Brandenburg von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN stellt sich vor. Anlässlich der heute vorgestellten Regierungsbilanz erklärt die Fraktionsvorsitzende und Spitzenkandidatin von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN Ursula Nonnemacher: „Ministerpräsident Dietmar Woidke lobt sich und

Die Grünen -Spitzenkandidatin Ursula Nonnemacher hat sich bereit gezeigt, nach der Brandenburger Landtagswahl im Herbst das Amt " Wer in Brandenburg die Bündnisgrünen wählt, weiß, wofür wir stehen", ergänzte Nonnemacher. "Für einen schnellstmöglichen sozialverträglichen Ausstieg aus der

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Baerbock ist die prominenteste Grüne, die der brandenburgische Landesverband vor der Wahl am 1. September in seinen Reihen hat. Schließlich ist die 38-Jährige seit anderthalb Jahren Chefin der Bundespartei. Die gebürtige Niedersächsin lebt außerdem schon lange in der Landeshauptstadt Potsdam. Während ihr Co-Vorsitzender Robert Habeck sich dem Osten vorsichtig, manchmal fast demütig nähert, weil er glaubt, dass seine Partei zu lange unsensibel für die besonderen ostdeutschen Befindlichkeiten gewesen sei, kann Baerbock selbstbewusst "Ich als Brandenburgerin" oder "Hier bei uns" sagen. Sie ist auch die einzige grüne Bundestagsabgeordnete aus dem Bundesland.

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Bündnis 90/ Die Grünen Brandenburg sind der brandenburgische Landesverband der Partei Bündnis 90/ Die Grünen . Bei der Landtagswahl in Brandenburg 1990 gelang der Bürgerbewegung Bündnis 90 der Einzug in den Landtag von Brandenburg , während die Grünen den Parlamentseinzug verpassten.

Brandenburgs Grüne Spitzenkandidatin Ursula Nonnemacher bringt sich überraschend selbstbewusst als nächste Ministerpräsidentin ins Spiel.

"Bei uns im Osten" will Baerbock zum Beispiel dafür sorgen, dass es auch in dünn besiedelten Gegenden eine ausreichende Gesundheitsversorgung gibt und Schulen erhalten werden. Der Nahverkehr soll billiger und vor allem besser werden, aber auch Elektroautos sollen gefördert werden. Und natürlich wollen die Grünen raus aus der Kohle, am besten vor 2038.

Wer soll das bezahlen?

Das Wahlprogramm der brandenburgischen Grünen überzeugt an diesem Abend in Teltow bei Weitem nicht alle. "Ich habe andere Probleme als CO2 und Klima", sagt ein Mann mit grauem Stoppelhaarschnitt. Und überhaupt: Wie die Grünen ihre ganzen Ideen denn bezahlen wollten? Baerbock verweist auf Änderungen bei der Erbschaftssteuer oder den Kampf gegen Steuerhinterziehung. "Aha, Steuererhöhungen", knurrt der Mann. Er wird wohl kein Grünen-Wähler mehr.

Ohnehin ist der Grünen-Erfolg in Brandenburg nicht gleich verteilt. Ihre besten Ergebnisse erzielten sie bei der Europawahl im Mai im sogenannten Speckgürtel, also in jenen Regionen, die eng an Berlin grenzen und in denen es viele westdeutsche Zugezogene gibt – wie in Teltow etwa. Vor allem in den ländlichen Gegenden sieht es schlechter aus. In der Prignitz etwa, dem nordwestlichen Zipfel des Bundeslandes, der als besonders strukturschwach gilt, kann man kilometerweit über Land fahren, ohne auf ein einziges grünes Landtagswahlplakat zu stoßen. Kein Wunder: Auf einer Fläche, die mehr als doppelt so groß ist wie das gesamt Stadtgebiet von Berlin, gibt es gerade mal 39 Grünen-Mitglieder.

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Brandenburgs Grüne haben sich dafür ausgesprochen, den Klimanotstand über das Bundesland zu verhängen. Zugleich warnen die Grünen vor wachsendem Rassismus in Brandenburg . „Mit großer Sorge nehmen wir wahr, daß Rassismus immer salonfähiger wird.

Potsdam (dpa/bb) - Die Grünen -Spitzenkandidatin Ursula Nonnemacher hat sich bereit gezeigt, nach der Brandenburger Landtagswahl im Herbst das Amt der Ministerpräsidentin zu übernehmen. « Wer in Brandenburg die Bündnisgrünen wählt, weiß, wofür wir stehen», ergänzte Nonnemacher.

Wo die Grünen schon Volkspartei sind

Dennoch sind auch hier Anzeichen dafür erkennbar, dass sich gerade etwas verändert. Einen Tag nach ihrem Auftritt in Teltow ist Baerbock im zweieinhalbtausend Einwohner zählenden Städtchen Bad Wilsnack zu Gast. Im Park hinter der imposanten Backsteinkirche haben Frauen für das Treffen den Kaffeetisch unter einer riesigen alten Eiche gedeckt. Eine von ihnen ist Katharina Naumann, eine junge Sozialpädagogin, die erst seit einem Jahr in der Prignitz wohnt. Im Mai wurde sie für die Grünen in die Gemeindevertretung gewählt, als erste grüne Abgeordnete in der Geschichte der Stadt. "Dass das geklappt hat, hat mich selbst überrascht", gesteht Naumann. "Schließlich bin ich noch nicht sehr bekannt."

In Zernitz-Lohm, einer 800-Einwohner-Gemeinde im Nachbarlandkreis Ostprignitz-Ruppin wiederum, führt bereits seit 2014 eine grüne Bürgermeisterin die Amtsgeschäfte, die einzige in Brandenburg. Sie wurde gerade mit 84 Prozent wiedergewählt. In ihrer Nachbargemeinde sind die Grünen schon Volkspartei: Dort erzielten sie bei der Kommunalwahl 48 Prozent.

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Wer wir sind. Grüne vor Ort. Landesvorstand. LDK in Brandenburg 2012. Grüne Gründerin Brandenburg . LDK in Fürstenwalde. Wahl der Listenkandidierenden für die Landtagswahl 2019. Unser Team für Brandenburg . Listenplatz 1: Ursula Nonnemacher.

Brandenburgs Grüne wollen nach der Landtagswahl Regierungsverantwortung übernehmen. Spitzenkandidatin Ursula Nonnemacher ist bereit Die Grünen -Spitzenkandidaten Benjamin Raschke und Ursula Nonnemacher, die Ministerpräsidentin von Brandenburg werden will, sollte ihre Partei bei

Um zu erahnen, was das für die Partei bedeutet, muss man sich vor Augen halten, dass sie bei den Landtagswahlen 2014 noch magere 6,2 Prozent erreichte. Vor der nächsten Wahl liegen die Grünen in den Umfragen bei 16 Prozent. Der positive Trend verdankt sich einerseits denselben Entwicklungen, die die Grünen derzeit überall stark machen: Die Klimakrise steht wieder ganz oben auf der Agenda und zugleich werden die Grünen von vielen als eindeutigster politischer Gegenpol zur AfD wahrgenommen, die bei der Landtagswahl in Brandenburg stärkste Kraft werden könnte.

Blick für den Osten

Für Benjamin Raschke, einen schlaksigen 36-Jährigen, der die brandenburgischen Grünen als einer von zwei Spitzenkandidaten im Wahlkampf führt, hängt der Lauf für seine Partei auch in besonderer Weise mit dem grünen Vorsitzenden-Duo Baerbock und Habeck zusammen. "So stark wie uns der Bundesvorstand zur Zeit unterstützt, hat es das noch nie gegeben", sagt Raschke "Die beiden Vorsitzenden haben einen besonderen Blick für den Osten."

Hätten früher einige Grüne den Parteinamen gerne wieder wie in den Achtzigern auf "Die Grünen" reduziert, sei nun völlig klar, dass man auf den Zusatz "Bündnis 90", der auf die ostdeutsche Bürgerrechtsbewegung verweist, nicht verzichten könne. "Das ist nicht selbstverständlich", sagt Raschke. Schließlich habe der Münchner Kreisverband der Grünen immer noch mehr Mitglieder als der gesamte brandenburgische Landesverband – und das, obwohl dieser seit Februar 2018 immerhin um 56 Prozent auf nunmehr 1.756 Mitglieder gewachsen ist.

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37. ORDENTLICHE LANDESDELEGIERTENKONFERENZ BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN BRANDENBURG , 16.04.2016, Wittenberge. Wer auf unseren letzten Parteitagen dabei war, kennt das schon: Wir wollen das Papieraufkommen deutlich reduzieren. Das heißt: Wir bringen die Anträge

Schwarz- Grüne Gedankenspiele sind nicht progressiv. Grünen -Spitzenkandidatin Ursula Nonnemacher hat heute geäußert, dass sie sich eine Regierungszusammenarbeit mit der Brandenburger CDU gut vorstellen könne.

Der Erfolg stellt die Grünen allerdings auch vor neue Probleme. "Wir stehen vor Aufgaben, an die wir vor drei, vier Monaten noch nicht mal gedacht haben", sagt Raschke. Am vergangenen Wochenende steht er in der Aula eines Potsdamer Gymnasiums, wo die Grünen einen kleinen Parteitag abhalten. Auch dort steht die Frage im Raum, wer denn Ministerpräsident oder Ministerpräsidentin wird, wenn die Grünen in einem Regierungsbündnis die stärkste Kraft sein sollten.

Absurd ist das keineswegs – denn mit 16 Prozent liegen die Grünen nur noch zwei Prozentpunkte hinter der CDU und einen hinter der SPD. Die Linken haben sie bereits hinter sich gelassen. Bei einer statistischen Fehlertoleranz von drei Prozentpunkten scheint da alles möglich, zumal diesmal wohl nur ein Dreierbündnis eine ausreichende Regierungsmehrheit haben wird. Grün-Rot-Rot in Brandenburg: Das wäre eine Option, theoretisch wäre auch ein Bündnis mit Linken und CDU oder SPD und CDU denkbar.

Raschke zitiert zu dieser Frage gerne den einzigen grünen Ministerpräsidenten, den es bisher gibt: Winfried Kretschmann aus Baden-Württemberg. Der habe gesagt, das Amt müsse zum Mann kommen, nicht der Mann zum Amt. Allerdings wandelt Raschke das Zitat leicht ab. "Das Amt muss zur Frau kommen, nicht die Frau zum Amt."

Er selbst hat sich damit schon mal aus dem Spiel genommen – zugunsten seiner Co-Spitzenkandidatin Ursula Nonnemacher, Fraktionschefin im Brandenburger Landtag. Nonnemacher ist 62 Jahre alt, eine kleine, schmale Frau mit dunkelbrauner Pagenkopffrisur. Seit den Neunzigerjahren lebt die gebürtige Hessin in dem etwa eine Autostunde westlich von Berlin gelegenen Falkensee.

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Ursula Nonnemacher (* 29. Juni 1957 in Wiesbaden) ist eine deutsche Politikerin der Grünen . Seit 2009 ist sie Abgeordnete im Landtag von Brandenburg . Bei der Landtagswahl in Brandenburg 2014 war sie Spitzenkandidatin ihrer Partei.

Landtagswahl in Brandenburg : Hier können alle mit allen, außer der AfD. Seite 3/3 Zum Abschluss werden alle Kandidaten noch gefragt, mit wem sie am kommenden Wochenende eine Paddeltour Und es gibt wahrheitsgetreue Antworten: Die CDU würde am liebsten mit den Grünen , die SPD mit

Die Ärztin sitzt seit 2009 im Landtag und hat sich dort einen Namen als "Redenkönigin" gemacht, weil sie die meisten Reden aller Abgeordneten hielt. Auch auf dem kleinen Parteitag zeigt sie, dass sie einen Saal begeistern kann: Für ihre scharfen Angriffe auf die amtierende rot-rote Landesregierung erhält sie viel Beifall. Ebenso wie für ihre Ankündigung: Sollten die Grünen tatsächlich eine Ministerpräsidentin stellen können, stehe sie für dieses Amt bereit.

Nonnemacher? Nie gehört

Fragt man die Zuhörer, die zur Wahlveranstaltung in Teltow gekommen sind, wen sie denn gerne als grünen Ministerpräsidentin sähen, fällt das Stimmungsbild anders aus. "Auf jeden Fall Frau Baerbock", sagt zum Beispiel eine 62-jährige Versicherungsmaklerin, die sich als grüne Stammwählerin bezeichnet. Den Namen Nonnemacher hat sie dagegen noch nie gehört. Damit ist sie nicht allein. Einer Umfrage zufolge kennen nur 24 Prozent der Brandenburger und Brandenburgerinnen die grüne Spitzenkandidatin.

Deshalb gab es zuletzt auch Spekulationen, dass Parteichefin Baerbock im Zweifelsfall selbst das Amt übernehmen könnte. Die zweite grüne Regierungschefin in einem Bundesland – das wäre für die Partei schließlich schon ein Amt von herausragender Bedeutung.

Auf dem Parteitag herzen sich Baerbock und Nonnemacher ausgiebig. Egal, ob auf der Bühne oder vor der großen blauen Erdkugel mit der Aufschrift "Es gibt keinen Planet B": Immer stehen sie sehr nahe beieinander und lachen viel. Doch eindeutig dementiert hat Baerbock das Gerücht nicht: "Ich äußere mich zu Kandidatenfragen nicht", ist das, was sie dazu sagt.

Keine Von-der-Leyen-Debatte

Es gibt viele gute Gründe, die dagegensprechen, dass Baerbock Interesse an dem Amt haben könnte. Gerade erst hat sie angekündigt, auf dem Parteitag im Herbst erneut als Bundesvorsitzende der Grünen zu kandidieren. Beides ginge nach den Parteiregeln nicht zusammen. Darüber hinaus ist unklar, wie lange die Koalition in Berlin noch hält. Sollte es zur Neuwahl und anschließend zu einer Regierungsbeteiligung der Grünen kommen, könnte es für Baerbock weit reizvoller sein, ein Ministeramt in der Bundesregierung zu besetzen, als Regierungschefin in einem ostdeutschen Bundesland zu sein. Selbst als Kanzlerkandidatin war sie schon im Gespräch.

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Wer kann gewählt werden? Prinzipiell kann sich jeder Brandenburger, der wahlberechtigt ist und seit mindestens drei Monaten in Brandenburg lebt, zur Die Grünen treten mit Ursula Nonnemacher und Benjamin Raschke an. Der Spitzenkandidat der FDP heißt Hans-Peter Goetz, der der Freien Wähler

Und noch etwas spricht gegen Baerbock als Ministerpräsidentin: Als die CDU-Politikerin Ursula von der Leyen im Juli an die Spitze der EU-Kommission gewählt wurde, hatten die Grünen das scharf kritisiert. Schließlich war von der Leyen im Wahlkampf nicht als Spitzenkandidatin angetreten. Und nun sollten sie selbst in Brandenburg dieses Prinzip infrage stellen? Kaum vorstellbar. Dennoch: Hundertprozentig festlegen wollen die Grünen sich anscheinend nicht. Sollten sie nach dem 1. September tatsächlich die Ministerpräsidentin stellen können, wollen sie offenbar maximalen Handlungsspielraum haben.

In den kommenden zweieinhalb Wochen bis zum Wahltag wollen die Grünen ohnehin am liebsten so wenig wie möglich über das leidige Thema reden. "Wir machen jetzt keinen Ministerpräsidentinnenwahlkampf", sagt Nonnemacher.

Es gehe um Inhalte. Auch Spitzenkandidat Raschke hat für seine Partei einen Tipp. Dazu zitiert er noch mal den grünen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann: "Wir bleiben auf dem Teppich, auch, wenn der fliegt."

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