Welt & Politik Kandidatin für den Supreme-Court: Ketanji Brown Jackson will Geschichte schreiben

15:45  23 märz  2022
15:45  23 märz  2022 Quelle:   ksta.de

Ketanji Brown Jackson: American Bar Association Preise Bidingen Supreme Court Nominee 'Gut qualifiziert'

 Ketanji Brown Jackson: American Bar Association Preise Bidingen Supreme Court Nominee 'Gut qualifiziert' Der American Bar Association am Freitag Bewertet Richter Ketanji Brown Jackson als "Gut qualifiziert" - seine höchste Bewertung - um in den USA zu dienen Gericht, vor ihrer -Bestätigungsanhörungen nächste Woche . © Chip Somodevilla / Getty Images US Supreme Court Nominee Ketanji Brown Jackson Poses für Fotografien, während Sen. Deb Fischer (R-ne) in ihrem Büro in dem Russell-Senat-Bürogebäude auf dem Capitol Hill am 17. März 2022 in Washington, DC .

Am höchsten Gericht der USA soll bald erstmals eine schwarze Frau Recht sprechen. Präsident Joe Biden hat Ketanji Brown Jackson als Richterin auf Lebenszeit vorgeschlagen. Über eine Juristin, die viel von Liebe spricht und unter Republikanern als „zu soft“ gilt.

Ketanji Brown Jackson wurde von Joe Biden als Nachfolger für den liberalen Richter Stephen G. Breyer nominiert. © AP Ketanji Brown Jackson wurde von Joe Biden als Nachfolger für den liberalen Richter Stephen G. Breyer nominiert.

Barrieren einzureißen erfordert Mut. Harte Arbeit. Hingabe. Und ein dickes Fell. Genau diese Tugenden vereint Ketanji Brown Jackson. Das sagt die Juristin zumindest von sich selbst.

Tatsächlich könnte die 51-jährige Richterin Historisches schaffen. US-Präsident Joe Biden hat Jackson als erste schwarze Frau für den Supreme Court nominiert, den Obersten Gerichtshof der USA. Ihre Ernennung würde die Zahl der Richterinnen in dem Gremium, das aus neun Juristinnen und Juristen besteht, auf die historische Rekordmarke von vier erhöhen. In der mehr als 200-jährigen Geschichte des Supreme Courts wurden 115 Richterinnen und Richter ernannt. 108 davon waren weiße Männer.

Ehemaliger DC-Richter, Pennegesetz Professor, um Ketanji Brown Jackson in Anhörung einzuführen.

 Ehemaliger DC-Richter, Pennegesetz Professor, um Ketanji Brown Jackson in Anhörung einzuführen. © Associant Press / Carolyn Kaster Supreme Court Nominee Ketanji Brown Jackson trifft mit Sen. Lindsey Graham (Rs.C.) auf dem Capitol Hill Der Senat-Justizausschuss kündigte Sonntag an, dass Richter Thomas Griffith und Professor Lisa Fairfax jeweils fünf Minuten hat Um Jackson einzuführen, der dann zehn Minuten für ihre eigene Eröffnungsaussage hat.

Jackson wäre die erste Verfassungshüterin, die eine Vergangenheit als Pflichtverteidigerin hat. Alle anderen vor ihr waren überwiegend Staatsanwälte, bevor sie Richter wurden. Die anderen klagten an – Jackson dagegen verteidigte jene, die sich keinen Anwalt leisten konnten.

Im Justizausschuss des US-Senats hat die Anhörung zur Bestätigung der Kandidatin für den Obersten Gerichtshof am Montag begonnen, sie läuft noch bis Donnerstag. Die 22 Mitglieder des Ausschusses gaben Stellungnahmen ab und können der Kandidatin Fragen stellen.

„The Lovely One“ spricht über Liebe

Am Montag hatte auch Jackson die Möglichkeit, sich und ihren Werdegang vorzustellen. In knapp zwölf Minuten schüttete sie der Weltöffentlichkeit ihr Herz aus. Sie betonte ihre Herkunft aus einfachen Verhältnissen. Berichtete von ihren Eltern, die die Rassentrennung in den USA miterlebten. „Als ich hier in Washington geboren wurde, waren meine Eltern Lehrer an einer öffentlichen Schule, und um sowohl ihren Stolz auf ihr Erbe als auch ihre Hoffnung für die Zukunft auszudrücken, gaben sie mir einen afrikanischen Namen: ‚Ketanji Onyika‘.“ Übersetzt heißt das: „Lovely One“, die Reizende, die Liebenswürdige.

Jackson-Bestätigungsanhörung: Demokraten schieben auf GOP SEN. HAWLEY'S 'SMEAR'

 Jackson-Bestätigungsanhörung: Demokraten schieben auf GOP SEN. HAWLEY'S 'SMEAR' Der Top-Demokrat des Senats-Justiz-Ausschusses eröffnete am Montag, indem er Angriffe von den Republikanern, die behaupteten, zu egh der Republikaner auszuräumen "Kind Pornostraftäter." Der Ausschussstuhl, Sen. Dick Durbin, D-Ill., Bezug auf die Behauptung in seinen Eröffnungsbemerkungen. Und durch Widerlegung zitierte er eine unwahrscheinliche Quelle: Andrew McCarthy, ein konservativer ehemaliger Staatsanwalt und nationaler Überprüfungskolumin. in A-Serie von Tweets Letzte Woche , Sen.

Harte Arbeit, Hingabe, Durchhaltevermögen. Darauf führt Jackson, eine Absolventin der Harvard Law School, große Teile ihres kometenhaften Aufstiegs zurück. Doch im US-Justizausschuss hatte sie noch etwas bei sich: ihre Familie. Die symbolträchtig eine Reihe hinter Jackson Platz nahm. Ihr den Rücken stärkte, während die 51-Jährige 22 Senatorinnen und Senatoren gegenübersaß.

Jackson spricht neben ihren Qualifikationen – immer wieder sichtlich ergriffen – von Liebe: gegenüber ihrem Mann, den Eltern und anwesenden Familienangehörigen. Ganze sechsmal nimmt sie bei ihrer Vorstellung das Wort „Love“ in den Mund. Besonders still wurde es im Saal aber, als sich Jackson an ihre Töchter, Talia und Leila, wendet: „Mädels, ich weiß, dass es nicht einfach war, eine Karriere zu haben und Mutter zu sein. Und ich gebe unumwunden zu, dass ich nicht immer die richtige Balance gefunden habe. Aber ich hoffe, ihr habt gesehen, dass man es mit harter Arbeit, Entschlossenheit und Liebe schaffen kann.“

Celebrities, die von ihren Eltern verwaltet werden

 Celebrities, die von ihren Eltern verwaltet werden Ohio State University Moritz College of Law Professor Douglas A. Berman argumentierte in einem -Beitrag in seinem Blog "Verurteiltes Recht und Politik" für CP, die weithin als dysfunktional erkannt und unangemessen erkannt werden. " © von Fox News Ketanji Brown Jackson, nominiert, nominiert, um ein US-Richterrichter für den Bezirk Columbia Circuit zu sein, erzeugt vor einem Senat-Justizausschuss, der auf anhängigen juristischen Nominierungen auf dem Capitol Hill, dem 28.

Republikaner: Jackson ist zu „soft“

Eine Richterin, die öffentlich von Liebe spricht. Die während ihrer Zeit als Pflichtverteidigerin sogar einen Insassen aus Guantanamo Bay vertreten hat. Viele Republikaner fassen das so zusammen: „too soft on crime“, Jackson sei zu weich und lege Gesetze nicht scharf genug aus.

Das ist Teil der republikanischen Wahlkampfstrategie für die Midterm-Wahlen im November. Die Kriminalitätsraten in den USA sind in Pandemiezeiten wieder gestiegen. Schuld daran sollen Präsident Joe Biden und demokratische Gesetzgeberinnen und Gesetzgeber sein.


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Marsha Blackburn, republikanische Senatorin aus Tennessee, griff die Richterin in ihrem Eröffnungsstatement besonders hart an. Sie warf Jackson vor, eine „versteckte Agenda“ zu haben, die untersucht werden müsse. Die Republikanerin beschuldigte die Richterin zudem, „Gewaltverbrecher, Polizistenmörder und Kinderschänder wieder auf die Straße zu lassen“. Ohne Belege dafür zu liefern.

Ketanji Brown Jackson stimmt mit Brett Kavanaugh auf ROE v. Wade

 Ketanji Brown Jackson stimmt mit Brett Kavanaugh auf ROE v. Wade Ketanji Brown Jackson hat gemeinsame Masse mit zwei von Donald Trump 's Supreme Court Nominierte auf ROE V. Wade und geplante Elternschaft V. Casey gefunden. © Anna Moneymaker / Getty Images Supreme Court Nominee Richter Ketanji Brown Jackson testifiziert während ihrer Bestätigungsanhörung vor dem Senat-Justizausschuss im Hart-Senat-Bürogebäude auf dem Capitol Hill, dem 22. März 2022 in Washington, DC Jackson im Dienstag über ihre Ansicht von ROE v.

Zu ihren schärfsten Kritikern im Justizausschuss gehört auch der Trump-Jünger Josh Hawley, Senator aus Missouri. Er warf Jackson vor, Pädophile nicht hart genug zu bestrafen.

Kritiker stöhnen, die republikanische Partei folge damit der Qanon-Verschwörungserzählung, die weite Teile ihrer Wählerschaft heimsucht. Danach wird fälschlicherweise behauptet, dass Washingtoner Eliten Kinder verschleppen, töten und deren Blut trinken, um ewig jung zu bleiben. Das unabhängige Public Religion Research Institute hat 2021 herausgefunden, dass mittlerweile ein Viertel der US-Republikaner und ‑Republikanerinnen an diese Erzählung glaubt. 55 Prozent können ihr in Ansätzen etwas abgewinnen. „Wenn Qanon eine Religion wäre, dann wäre sie so groß wie alle weißen evangelikalen Protestanten oder alle weißen Mainline-Protestanten“, erklärten die Autoren der „New York Times“. Das Wählerpotenzial ist also enorm.

CNN machte Faktencheck zu Ketanji Brown Jackson

Ein Faktencheck des Newsnetzwerkes CNN hat zudem ergeben, dass Jackson sich in den meisten Fällen an die übliche richterliche Urteilspraxis gehalten hat und dass Hawley einige ihrer Kommentare aus dem Zusammenhang gerissen hat. Unter Juristen genießt Jackson zudem ein hohes Ansehen. Auch aus konservativen Kreisen wird ihr eine „beeindruckende“ Qualifikation attestiert.

Ketanji Brown Jackson-Bestätigung: CNN, NYT ECHO WHITE HAUS TECKENDING ACCUSING GOP von 'Qanon-Signaling'

 Ketanji Brown Jackson-Bestätigung: CNN, NYT ECHO WHITE HAUS TECKENDING ACCUSING GOP von 'Qanon-Signaling' Ihr Browser unterstützt nicht, dass dieses Video -Mitglieder des -Legacy-Mediums auf derselben Seite wie das -Weiß unterstützt werden. Haus in Bezug auf die Angriffslinie in Richtung GOP-Gesetzgeber während des -Obersten Gerichtshofs -Bestätigung des Richters Ketanji Brown Jackson . Vor der Bestätigung der Woche, die Republikaner, die von Missouri Sen.

Über ihren Ehemann führt auch eine Verbindung in die republikanische Partei: die Verwandtschaft mit dem Ex-Sprecher des Repräsentantenhauses Paul Ryan.

Die Demokraten betonen zudem immer wieder, dass Jackson von mehreren überparteilichen Gruppen unterstützt wird. Ein Beispiel sind die Polizeiorganisationen International Association of Chiefs of Police und der Fraternal Order of Police.

Biden löste Wahlversprechen ein

Biden hat mit der Nominierung von Ketanji Brown Jackson ein wichtiges Wahlversprechen an die schwarze Bevölkerung eingelöst. Der bisher einzige Afroamerikaner unter den neun obersten Richtern ist der konservative Clarence Thomas. Die Demokraten wollen Jacksons Bestätigung noch vor Ostern abschließen.

In den nächsten Tagen werden die Republikaner noch einmal alles daransetzen, das Leben der demokratischen Kandidatin komplett zu durchleuchten. Selbst wenn sie nichts Nachteiliges finden, wird Jackson wohl keine Stimme aus der republikanischen Partei bekommen. Denn die TV-Befragung vor dem Justizausschuss dient schon länger nicht mehr der Evaluierung einer Kandidatin oder eines Kandidaten, sondern der politischen Selbstprofilierung vor einem Millionenpublikum.

Ernennung auf Lebenszeit

Die Richter am Supreme Court werden auf Lebenszeit ernannt. Ihre Auswahl ist auch deshalb ein hart umkämpfter politischer Prozess. Sie prägen das gesellschaftliche Zusammenleben auf Jahrzehnte. In nächster Zeit stehen richtungsweisende Urteile auf der Agenda. Es wird erwartet, dass die konservative Mehrheit am Obersten Gericht ein Grundsatzurteil zur Legalisierung der Abtreibung teils aushebelt.

Für die Ernennung Jacksons braucht es nur eine einfache Mehrheit im Senat. Bidens Demokraten und Demokratinnen belegen 50 Sitze in der Kammer. Wie die Republikaner und Republikanerinnen auch. Bei Gleichstand kann Vizepräsidenten Kamala Harris das Patt zugunsten von Jackson aufheben.

Es gilt praktisch als gesichert, dass Jackson das Erbe des liberalen Richters Stephen Breyer im Supreme Court, unter dem sie schon gearbeitet hat, antritt. Ihr Versprechen: „Ich habe meine Karriere dem Ziel gewidmet, sicherzustellen, dass die Worte, die auf der Fassade des Obersten Gerichtshofs eingraviert sind – gleiche Gerechtigkeit vor dem Gesetz – eine Realität und nicht nur ein Ideal sind.“

Das kann sie, wenn für sie alles gut geht, ein Leben lang unter Beweis stellen.

Senat Republikaner Push Rücken Abstimmung Um Jackson für den Obersten Gerichtshof in einer Woche zu genehmigen .
, leicht verlangsamt das Tempo für Präsident Joe Bides Pick, um zu bestätigen. Um sich ohne Verzögerungen vorwärts zu bewegen, benötigte Jackson eine Mehrheitszulassung in dem gleichmäßig getrennten Komitee von 11 -Demokraten und 11 Republikaner . Mit diesem fehlenden, dem Senat-Justizausschuss, der Richard Durbin, ein Illinois-Demokrat, verneigte sich auf Senatregeln, um die Republikaner eine einzige Verzögerung von einer Woche zu ermöglichen.

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