Welt & Politik: Konjunktur: Donald Trump wird sich selbst gefährlich - PressFrom - Deutschland

Welt & PolitikKonjunktur: Donald Trump wird sich selbst gefährlich

12:50  24 august  2019
12:50  24 august  2019 Quelle:   zeit.de

G7-Gipfel in Biarritz: Merkel erwartet klares Zeichen für Stopp der Brände am Amazonas

G7-Gipfel in Biarritz: Merkel erwartet klares Zeichen für Stopp der Brände am Amazonas Die Waldbrände in Brasilien sind auf der Tagesordnung des G7-Treffens in Biarritz. Die deutsche Kanzlerin will einen Impuls geben für den Kampf gegen das Feuer. Bundeskanzlerin Angela Merkel erwartet vom G7-Gipfel ein klares Signal für einen Stopp der verheerenden Waldbrände im Amazonasgebiet in Südamerika. „Wir werden uns damit beschäftigen, wie wir unterstützen und helfen können und einen klaren Aufruf dazu senden, dass alles getan werden muss, damit der Regenwald aufhört zu brennen“, sagte Merkel in einem am Samstag kurz vor ihrer Abreise ins französische Biarritz gesendeten Podcast.

Man kann es sich natürlich leicht machen und alles auf Donald Trump schieben, denn es ist ja wahr: Dass die eben noch intakt scheinende deutsche Wirtschaft plötzlich vor einer Rezession steht, ist vor allem jener aggressiven Handelspolitik geschuldet, mit der der Irrwisch im Weißen Haus die halbe

Künftiger US-Präsident Donald Trump : Unter ihm ist die Zukunft kaum vorhersehbar. Ausgerechnet mit ihrer US-Prognose tut sich die Weltbank schwer: Zu unklar ist, welchen Weg Washington einschlagen wird.

Konjunktur: Donald Trump wird sich selbst gefährlich © Leah Millis/​Reuters US-Präsident Donald Trump

Strafzölle gegen China, Anfeindungen gegen den Fed-Chef: Der US-Präsident reagiert eskalierend auf Rezessionsängste seines Landes. Sie könnten ihn die Wiederwahl kosten.

Es war kein guter Freitag für den US-Präsidenten. Während Donald Trump sich in Washington auf seine Frankreich-Reise vorbereitete, um beim G7-Gipfel mit den Staats- und Regierungschefs der bedeutendsten Industrienationen über aktuelle Probleme zu sprechen, erreichten den 73-Jährigen schlechte Nachrichten – und ausgerechnet bei dem politischen Thema, das Trump ohnehin derzeit die größten Sorgen bereiten dürfte – dem sich andeutenden Wirtschaftsabschwung.

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Besuch auf einer Gun Show in Texas: „Die Leute rennen uns die Bude ein“ Seit den letzten Bluttaten ist die Politik untätig, die Bürger ziehen Konsequenzen.

Donald Trump legt sich im Handelsstreit mit dem Rest der Welt an – und auch mit China (hier der Schanghaier Containerhafen). Amerikas Präsident legt sich im Handel mit dem Rest der Welt an. Die Zahlen, die nicht nur er verwendet, sind aber nicht so eindeutig, wie die Handelskrieger uns glauben

Wer Donald Trump ablösen will, muss sich in Iowa beweisen. Auf dem riesigen Jahrmarkt in Des Moines geben sich im Jahr vor der Präsidentenwahl die Herausforderer des Präsidenten so Seit ein paar Stunden ist klar: Donald Trump sieht sich in Handelsfragen auf einer göttlichen Mission.

Die erste Enttäuschung des Tages für Trump kam aus den Bergen Wyomings. In Jackson Hole tagte die US-Notenbank Federal Reserve. Seit Monaten drängt der US-Präsident den Fed-Chef Jerome Powell dazu, die Leitzinsen erheblich zu senken, um die guten Wirtschaftsdaten nicht zu gefährden, die Trump die Wiederwahl sichern sollen. Doch Powell machte an diesem Freitag keinerlei Andeutungen, dem Präsident unter die Arme zu greifen. Er sehe derzeit keinen Anlass für "eine politische Antwort auf die aktuelle Situation", sagte Powell und erzürnte damit Trump, der bei Twitter die Frage aufwarf, ob Powell nicht ein größerer Feind sei als der chinesische Präsident Xi.

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Irans Außenminister Sarif überraschend bei G7-Gipfel in Biarritz Irans Außenminister Mohammed Dschawad Sarif ist völlig überraschend beim G7-Gipfel im französischen Biarritz eingetroffen. Das bestätigte der Sprecher des Außenministeriums in Teheran, Abbas Mussawi, am Sonntag auf Twitter. Die Iran-Krise ist eines der Hauptthemen beim Gipfel der sieben führenden Wirtschaftsnationen (G7).

Seit ein paar Stunden ist klar: Donald Trump sieht sich in Handelsfragen auf einer göttlichen Mission. Befragt zum Handelskonflikt mit China sagte Trump am Mittwoch: „Das ist nicht mein Handelskrieg. Das ist ein Handelskrieg, der schon lange von anderen Präsidenten hätte geführt

Unwahrscheinlich, dass sich Donald Trump für diese Einsichten interessiert – ganz egal, was vielleicht auch seine Minister sagen. Lesen Sie auch. Globale Konjunktur . Im Gegenzug interessieren sich die Deutschen sehr für Trumps Vorgehen gegen den Iran.

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Chinas Staatschef schickte am Freitag prompt aus Peking die zweite Negativbotschaft für den US-Präsidenten. Die chinesische Regierung läutet die nächste Runde im Handelsstreit ein und hat Zölle auf US-Güter im Wert von 75 Milliarden Dollar angekündigt. Zu den betroffenen Waren und Rohstoffen gehören Soja, Autos und Öl. Die durch den Handelskonflikt ohnehin schon leicht gebremste US-Wirtschaft steuert damit auf neue Herausforderungen zu. Vor allem die Sojafarmer, bisher eine stabile Wählerbasis des US-Präsidenten, dürften von den neuerlichen Zöllen wenig begeistert sein.

Eskalation des Handelskonflikts gefährdet die Konjunktur

Doch Trump wäre nicht Trump, wenn er nicht sofort zurückschlagen würde. Noch am späten Freitagnachmittag kündigte der US-Präsident seinerseits Zollerhöhungen gegenüber China an. Einfuhrabgaben von bisher 25 Prozent auf Warenimporte im Wert von 250 Milliarden Dollar sollen ab Oktober auf 30 Prozent angehoben werden. Auf weitere Waren im Wert von 300 Milliarden Dollar sollen ab dem 1. September 15 Prozent Zölle entfallen. Bis dahin waren zehn Prozent angekündigt. Doch auch wenn Trump mit seiner harten Handelspolitik durchaus Zustimmung auch außerhalb des eigenen politischen Lagers genießt: Mit jeder weiteren Eskalation des Handelskonflikt gefährdet der US-Präsident den fragilen Wirtschaftsaufschwung. Die Märkte sind nervös. Der S&P500-Index verlor am Freitag fast 2,6 Prozentpunkte.

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„Ein alter Hut und ein Irrweg“: Söder lehnt SPD-Forderung nach Vermögenssteuer ab Der Vorstoß aus der SPD für eine Vermögenssteuer wird zum nächsten Streitthema der großen Koalition: CSU-Chef Söder will „das Gegenteil“. © Foto: dpa/Paul Zinken CSU-Chef Markus Söder CSU-Chef Markus Söder hat der SPD-Forderung nach einer Vermögenssteuer für Deutschland eine Absage erteilt. „Die Vermögenssteuer ist ein alter Hut und ein Irrweg. Immer wieder zieht ihn die SPD aus der Tasche - immer wieder ohne Erfolg“, sagte der bayerische Ministerpräsident am Sonntag kurz vor Beginn der Unionsklausur in Dresden der Nachrichtenagentur dpa. Eine Vermögenssteuer sei weder sinnvoll noch umsetzbar.

Donald Trump träumt davon, der größte Arbeitsplatzbeschaffer Amerikas zu werden. Doch das milliardenschwere Konjunkturprogramm, das Wachstum Die US-Notenbank müsste darauf reagieren und die Leitzinsen kräftig anheben – auch auf das Risiko hin, die Konjunktur damit abrupt abzuwürgen.

Donald Trump liebt es , via Twitter auszuteilen. Konzerne, Politiker, Promis, Privatpersonen: Niemand ist Vorbei die Hoffnung, Trump werde nach der Wahl die Finger von Twitter lassen. Was Trump auf Twitter tut, kann gefährlich sein. Allein diese Woche delektierte Trump seine 18 Millionen Fans

Und so bleibt die Wirtschaft das größte Problem der US-Regierung. Während die Arbeitslosigkeit mit 3,7 Prozent noch immer nahe einem historischen Tief liegt und das Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal immerhin noch 2,1 Prozent betrug, deuten zahlreiche wirtschaftliche Frühindikatoren darauf hin, dass der Aufschwung zu Ende geht und ein Abschwung droht. Dazu gehören zum Beispiel die Inversion der Zinskurve, die einen Vertrauensrückgang an den Kreditmärkten signalisiert und der Rückgang des Purchasing-Managers-Index, der ein Schwächeln der Industrie andeutet.

Für den Präsidenten ist diese Entwicklung bedrohlich. Die Wirtschaft ist eine der wenigen Politikfelder, in dem Trump auch außerhalb des eigenen Lagers punkten kann. Deshalb versucht der US-Präsident alles, um Rezessionsängste klein zu reden und einen Wirtschaftsabschwung zu verhindern. Beides dürfte ziemlich schwer werden, auch wenn der Präsident per Twitter noch selbstbewusst versicherte, die Wirtschaft sei "stark und gut."

Das Wort Rezession ist dennoch bereits in aller Munde. Nachdem Trumps Gegner festgestellt haben, dass weder der Mueller-Report noch dessen regelmäßigen xenophoben und sonstigen Ausfälle die Wählerbasis des Präsidenten geschmälert haben, hoffen sie nun möglicherweise auf einen Abschwung. Der Trump-kritische TV-Moderator Bill Maher äußert schon seit Monaten die Hoffnung, dass eine Rezession eintrete, damit Trump 2020 verliert. In der Tat könnten viele US-Bürger ihr Kreuz auf Basis der Wirtschaftsdaten treffen. Laut einer Studie des Pew Research Centers von Anfang des Jahres ist die Wirtschaft das wichtigste Thema für Wähler.  Ein deutlicher Wirtschaftsabschwung kurz vor der Wahl könnte vor allem unabhängige Wähler ins Lager der Demokraten treiben.

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Ungeachtet dessen prüft US-Präsident Donald Trump weitere Zölle auf chinesische Güter im Wert von 200 Milliarden Dollar, so genau will er sich Selbst wenn die Zölle für viele Unternehmen noch nicht gefährlich sind: Die Verlässlichkeit der internationalen Handelspolitik ist hin; Unwägbarkeiten sind an

US-Präsident Donald Trump ist immer noch der Auffassung, dass er sich im Zuge der Russland-Ermittlungen selbst begnadigen darf. Er sagte dem Sender NBC News, Trump habe das Recht, eine Ermittlung zu beenden, er werde dafür dann aber wahrscheinlich einen Preis zahlen müssen.

Weitere Steuersenkungen dürften wenig nutzen

Ob und wann es zu einer Rezession kommt, ist allerdings nicht abzusehen. Die meisten Wirtschaftswissenschaftler rechnen zwar mit einem Abschwung, doch kaum jemand traut sich zu prognostizieren, wann dieser eintritt und wie stark er ausfällt.

Kein Zweifel besteht jedoch daran, dass Trump alles versuchen wird, um die guten Wirtschaftszahlen bis zur Wahl zu retten. Das dürfte allerdings auch aufgrund seiner bisherigen Wirtschaftspolitik schwer werden. Als der Immobilienmilliardär 2016 die Amtsgeschäfte von Barack Obama übernahm, befand sich die Wirtschaft bereits seit Jahren im Aufschwung. Ein Grund dafür ist die noch andauernde Erholung von der Finanzkrise 2008. Trump hätte den Dingen einfach ihren Lauf lassen können, doch mit seiner Steuerreform von 2017 heizte der Präsident die ohnehin schon boomende Wirtschaft noch einmal deutlich an, anstatt sich dieses Instrument für den Fall eines Abschwungs aufzubewahren.

Weitere Steuersenkungen für Reiche dürften wenig nutzen, um die Wirtschaft weiter anzukurbeln. "Die Unternehmen haben jetzt schon tonnenweise Geld" analysiert Nell Abernathy, Wirtschaftsforscherin am linksliberalen Roosevelt-Institut in Washington. "Weitere Steuersenkungen für die Reichen hätten deshalb nur minimalen Einfluss auf die Wirtschaftsleistung" sagt Abernathy.

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Überaus riskante Einladung Unerwartet fliegt Irans Außenminister Sarif zum G7-Gipfel nach Biarritz - auf Einladung Frankreichs. Präsident Macron will eine Lösung im Atomkonflikt finden. US-Präsident Trump soll nicht informiert gewesen sein.

Donald Trump steckt in der Konjunkturfalle: Die drohende Rezession könnte ihn die Wiederwahl kosten. Normalerweise lässt Donald Trump an Deutschland kein gutes Haar. Die Verteidigungsausgaben sind ihm zu niedrig, die Autoexporte zu hoch und mit der Bundeskanzlerin

Er schätzt ein, warum Donald Trump gewählt wurde und, ob nun eine neue Zeitrechnung für die Wirtschaftswelt beginnt. Quelle: Die Welt. Für die übrige Weltwirtschaft wirkt sich die Konzentration Amerikas auf sich selbst kritischer aus. Sie wird unter dem amerikanischen Isolationismus eher leiden.

Dennoch versucht der US-Präsident nun erneut das Thema Steuersenkungen ins Spiel zu bringen. In den vergangenen Tagen berichteten die US-Medien über eine Reihe von Maßnahmen, die Trump und seine Berater derzeit prüfen würden, darunter eine Senkung der Kapitalertragssteuer und der Lohnnebenkosten. Von seinen Steuersenkungsideen hatte sich Trump Mitte der Woche schon wieder distanziert. Und eine Senkung der payroll tax würde die Finanzierung der Rentenversicherung (Social Security) und der Krankenversicherung für Rentner (Medicare) gefährden. Beide Programme sind in der Bevölkerung sehr populär und Trump hatte im vergangenen Wahlkampf versprochen, sie zu erhalten. Derzeit wirkt es, als habe der Präsident keine Idee, wie er dem sich abzeichnenden Abschwung entgegentreten soll.

Nell Abernathy fordert dagegen ein Konjunkturpaket, um die Wirtschaft anzukurbeln – inklusive weitreichender Investitionen in die Infrastruktur und einer deutlichen Emissionsminderung in der Wirtschaft.

"Neue Schulden sind ungefährlich"

Doch für derlei notwenige Investitionen könnte der Spielraum schwinden. Denn Trumps Steuerreform hat ein großes Loch in die US-Haushaltskasse gerissen. Weil der US-Präsident 2017 die Unternehmenssteuer von 35 auf 21 Prozent sinken ließ, klafft im aktuellen Haushaltsplan eine Lücke von knapp 960 Milliarden Dollar. Das sind etwa 23 Prozent mehr als noch im letzten Fiskaljahr. Dabei hatte Trump im Wahlkampf 2016 versprochen, das Defizit rasch zu senken.

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Ein Klima für Brandstifter Argumente für den Umweltschutz werden Brasiliens Präsidenten Bolsonaro nicht überzeugen. Der Westen muss klarmachen, dass die Feuer nicht nur schlecht für die Umwelt und das Klima sind, sondern auch für die eigenen Geschäfte. In den letzten Tagen ging die Zerstörung weiter: 1663 neue Feuer hat das brasilianische Institut für Satellitenforschung INPE allein zwischen Donnerstag und Freitag gezählt. Damit steigt die Zahl der Brände in diesem Jahr auf knapp 80 000, über 80 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Die Lage am Amazonas ist dramatisch.

Donald Trumps Großvater, Frederick Trump , verließ Kallstadt 1885 und immigrierte in die USA. Von New York aus ging er in den Nordwesten Kanadas, um sein Glück beim Goldrausch am Klondike River zu versuchen. Dort eröffnete er ein Restaurant, das die Goldschürfer mit Essen versorgte.

Donald Trump und Chinas Staatspräsident Xi Jinping bei ihrem Treffen am 9. November 2017 in Peking. Die Machtdemonstration Pekings kommt für den amerikanischen Präsidenten Donald Trump zu Trotz der guten Konjunktur und der Lage am Arbeitsmarkt standen 75 deutschen Großstädte

Nell Abernathy sieht das Defizit jedoch nicht als Hindernis für breite Investitionen: "Konservative Politiker treiben mit ihren Steuersenkungen für Reiche stets das Staatsdefizit in die Höhe – und dann wollen sie es mit Sozialkürzungen wieder senken." Es sei aber derzeit ungefährlich, neue Schulden aufzunehmen, weil die Zinsen niedrig seien. "Die Staatsverschuldung kann und sollte uns nicht davon abhalten, Investitionen zu tätigen", sagt Abernathy.

Doch derzeit gibt es keine Hinweise darauf, dass die US-Regierung von ihrem Steuersenkungskurs abrücken und stattdessen Investitionen in den Vordergrund stellen würde. Ende Mai ließ Trump Verhandlungen mit dem Demokraten über ein zwei Billionen Dollar teures Infrastrukturpaket platzen, weil er sich an den Ermittlungen im Repräsentantenhaus gegen ihn und sein Umfeld störte. Aber ohne den Kongress sind Trumps Möglichkeiten einer Rezession entgegenzuwirken stark begrenzt. Mit Blick auf die Wahl im kommenden Jahr könnte ein Wirtschaftsabschwung den Demokraten sogar verführerisch erscheinen. Auf eine Rezession zu spekulieren wäre allerdings zynisch, weil darunter vor allem die Armen im Land leiden – darauf wurde übrigens auch Bill Maher von einem seiner Gäste aufmerksam gemacht.

Aktuell hat US-Präsident Trump allerdings noch einen wichtigen Wirtschaftsfaktor auf seiner Seite – die US-Verbraucher. Fast schon traditionell ist der Privatkonsum in den USA sehr hoch und treibt die Wirtschaft an. Knapp 70 Prozent des US-amerikanischen Bruttoinlandsprodukts wird durch privaten Konsum erzielt. Dank der guten Arbeitsmarktzahlen hat sich daran trotz der schwächelnden Investitionen und Produktionsrückgang wenig geändert. Im Juni stiegen die Verkäufe im Einzelhandel um 0,3 Prozent und in Juli sogar um 0,7 Prozent.

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Wer Donald Trump ablösen will, muss sich in Iowa beweisen. Auf dem riesigen Jahrmarkt in Des Moines geben sich im Jahr vor der Präsidentenwahl die Herausforderer des Präsidenten Sie fragen einfach danach. Über Freundlichkeit, gefährliche Neugier und – andere persönliche Sicherheitslücken.

Ein Rückgang des Privatkonsums deutet sich derzeit nicht an. Solange die US-Haushalte weiter Geld ausgeben, werde die Wirtschaft intakt bleiben, prognostizierte diese Woche deshalb der Chefökonom der Ratingagentur Moody's, Mark Zandi, im Gespräch mit CNN. Wenn nicht, heiße es allerdings: "Game Over".

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