Welt & PolitikG7-Länder sagen Millionen-Soforthilfe gegen Amazonas-Brände zu

19:45  26 august  2019
19:45  26 august  2019 Quelle:   msn.com

Verheerende Brände im Amazonas-Regenwald – Forscher schlagen Alarm

Verheerende Brände im Amazonas-Regenwald – Forscher schlagen Alarm Berlin/São Paulo. Inmitten ungebremster Abholzung wird der Amazonas-Regenwald zusätzlich durch verheerende Waldbrände zerstört. Nach Angaben des brasilianischen Weltrauminstitutes Inpe ist die Zahl der Brände in diesem Jahr um 82 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. © RAPHAEL ALVES Eine gerodete Fläche mitten im Amazonas-Regenwald. Zeitschrift „Exame“ am Dienstag. Demnach wurden von Anfang Januar bis Mitte August diesen Jahres fast 71.500 Feuer im Regenwald registriert.

Feuer im Regenwald G 7 - Länder sagen Millionen - Soforthilfe für Amazonas zu. In Brasilien wüten die schwersten Waldbrände seit Jahren. Dafür sei aber die Zustimmung Brasiliens nötig. Das südamerikanische Land ist von den Bränden im Amazonasbecken am stärksten betroffen.

Im Kampf gegen die schweren Waldbrände in der Amazonasregion haben die G 7 -Staaten rund 20 Millionen Euro an Soforthilfen zugesagt. Mehr als die Hälfte der Mittel kommt von Großbritannien – das Land hatte zuvor eine Finanzspritze von umgerechnet elf Millionen Euro angekündigt.

G7-Länder sagen Millionen-Soforthilfe gegen Amazonas-Brände zu © Sérgio Lima National Force military firefighters stand in line to board a plane to Rondonia northern Brazil, to help fight fires in the Amazon rainforest at the Military Air Base in Brasilia, on August 24, 2019. The flight was due to leave Brasilia in the late afternoon, but for operational reasons was postponed for Sunday morning. President Jair Bolsonaro authorized Friday the deployment of Brazil's armed forces to help combat fires raging in the Amazon rainforest, as a growing global outcry over the blazes sparks protests and threatens a huge trade deal.

Im Kampf gegen die schweren Waldbrände in der Amazonasregion haben die G7-Staaten rund 20 Millionen Euro an Soforthilfen zugesagt. Damit sollten vor allem Löschflugzeuge finanziert werden, sagte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am Montag beim Gipfeltreffen der wichtigen Industrieländer im Seebad Biarritz. Zudem einigten sich die Länder auf einen Wiederaufforstungs-Plan.

Brasiliens Bolsonaro: Umweltschützer legen Feuer im Amazonas

Brasiliens Bolsonaro: Umweltschützer legen Feuer im Amazonas Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro gibt Umweltschützern die Schuld an den schweren Waldbränden, die derzeit im Amazonas-Regenwald wüten. **Bolsonaro: Umweltschützer führen "Krieg" - aus Geldmangel ** Seine Regierung habe Zahlungen an Hilfsorganisationen eingestellt, diese würden nun wegen Geldmangels Feuer legen und so "einen Krieg" gegen ihn führen, erklärte der Präsident des größten südamerikanischen Landes. "Was die Brände im Amazonas angeht, habe ich den Eindruck, dass sie von Hilfsorganisationen gelegt sein könnten. Sie wollten Geld. Was war ihre Absicht? Probleme in Brasilien zu schüren", sagte er.

In Rio de Janeiro protestierten rund 2000 Menschen gegen den Staatschef. Kritiker werfen dem ultrarechten Staatschef vor, die Brandrodung durch Landwirte Zwar gebe es in seinem Land derzeit keine Waldbrände vom gleichen Ausmaß wie in Brasilien; die Amazonas - Länder müssten sich aber

Die Flammenwalzen im Amazonas zwangen die Staatschefs am G 7 -Gipfel in Biarritz (F) zur Planänderung. Wie der französische Staatspräsident Emmanuel Macron (41) am Montag ankündigte, werde man mindestens 20 Millionen Euro für eine Paket von Sofortmassnahmen bereitstellen, damit

Mehr als die Hälfte der Mittel kommt von Großbritannien - das Land hatte zuvor eine Finanzspritze von umgerechnet elf Millionen Euro angekündigt. Macron sagte bei dem gemeinsamen Auftritt mit dem chilenischen Präsidenten Sebastián Piñera, über die Wiederaufforstung des Regenwaldes solle bei der UN-Vollversammlung Ende September weiter beraten werden. Dafür sei aber die Zustimmung aus Rio nötig.

Brasilien ist von den Bränden im Amazonasbecken am stärksten betroffen. Dessen ultrarechter Staatschef Jair Bolsonaro hatte Macron wegen seines Vorgehens Einmischung in innere Angelegenheiten und eine "kolonialistische Mentalität" vorgeworfen. Macron drohte ihm daraufhin mit einer Blockade des EU-Freihandelsabkommens mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten.

Irland droht wegen Amazonas-Bränden mit Blockade von EU-Mercosur-Abkommen

Irland droht wegen Amazonas-Bränden mit Blockade von EU-Mercosur-Abkommen Irland droht wegen Amazonas-Bränden mit Blockade von EU-Mercosur-Abkommen Dublin (Reuters) - Irland droht mit einer Blockade des EU-Handelsabkommens mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten, wenn Brasilien den Regenwald am Amazonas nicht besser schützt. Ministerpräsident Leo Varadkar sei sehr besorgt über das rekordträchtige Ausmaß der Regenwald-Zerstörung, berichtete der "Irish Independent" unter Berufung auf Aussagen des Regierungschefs am Freitag.

Macron setzt Amazonas - Brände auf G 7 -Agenda. Zuvor hatten die Industriestaaten beim G 7 -Gipfel in Biarritz eine Soforthilfe von 20 Millionen Brasilien danke für die angebotene Hilfe, sagte er dem Nachrichtenportal "G1". "Aber vielleicht wäre es wichtiger, mit den Mitteln Europa wieder aufzuforsten."

G 7 - Länder einigen sich auf Hilfe für Amazonas -Waldbrandgebiete. Mit den zugesagten 20 Millionen sollten vor allem Löschflugzeuge finanziert werden, wie Die seit drei Wochen wütenden Brände im Amazonas -Regenwald haben sich am Wochenende weiter ausgebreitet. Seit Jahresbeginn stieg die

Unter dem internationalen Druck verlegte Brasilien am Sonntag zwei Transportflugzeuge vom Typ Hercules C-130, die je 12.000 Liter Wasser transportieren und ablassen können. Die beiden Maschinen sind von Porto Velho im besonders schwer betroffenen Bundesstaat Rondonia aus im Einsatz und überfliegen die Brandgebiete in geringer Höhe. Rund 43.000 Soldaten unterstützen die Löscharbeiten.

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Im ökologisch für die ganze Welt wichtigen Amazonasgebiet lodern derzeit tausende Waldbrände, vor allem Brasilien ist betroffen. Nach Angaben des brasilianischen Weltraumforschungsinstituts Inpe belief sich die Zahl der Brände seit Jahresbeginn am Samstag auf 79.513.

Die Feuer haben international für besorgte Reaktionen sowie Kritik an der Regierung von Präsident Bolsonaro gesorgt. In Rio de Janeiro protestierten rund 2000 Menschen gegen den Staatschef. Kritiker werfen dem ultrarechten Staatschef vor, die Brandrodung durch Landwirte tatenlos hinzunehmen oder diese gar zu billigen.

Verheerende Waldbrände am Amazonas: Bolsonaro gelobt „Null-Toleranz-Politik“ für Umweltverbrecher

Verheerende Waldbrände am Amazonas: Bolsonaro gelobt „Null-Toleranz-Politik“ für Umweltverbrecher Angesichts der Feuer am Amazonas steigt der internationale Druck auf den brasilianischen Staatschef. Unterstützung kommt von US-Präsident Trump. Angesichts der zu Tausenden lodernden Feuer im Amazonasgebiet hat Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro ein hartes Durchgreifen gegen Brandstifter angekündigt. „Wir sind eine Regierung der Null-Toleranz-Politik gegenüber der Kriminalität, und im Bereich der Umwelt ist das nicht anders“, sagte der Staatschef am Freitagabend (Ortszeit) in einer Fernsehansprache. „Wir werden entschlossen handeln, um die Feuer unter Kontrolle zu bringen.

Macron setzt Amazonas - Brände auf G 7 -Agenda. Zuvor hatten die Industriestaaten beim G 7 -Gipfel in Biarritz eine Soforthilfe von 20 Millionen Brasilien danke für die angebotene Hilfe, sagte er dem Nachrichtenportal "G1". "Aber vielleicht wäre es wichtiger, mit den Mitteln Europa wieder aufzuforsten."

Umweltschützer machen indes die Handelspolitik der G 7 -Staaten mitverantwortlich für die Brände . Zunächst sollte Macron die Beleidigungen gegen mich zurücknehmen", sagte der Staatschef am Die G 7 -Staaten hatten Brasilien bei ihrem Gipfel in Biarritz eine Soforthilfe von 20 Millionen US-Dollar

Kolumbien kündigte an, den Vereinten Nationen einen regionalen Pakt für den Schutz des Regenwaldes vorzuschlagen. Präsident Iván Duque sagte am Sonntag, er wolle den Pakt im September vor der UN-Vollversammlung präsentieren. Zwar gebe es in seinem Land derzeit keine Waldbrände vom gleichen Ausmaß wie in Brasilien; die Amazonas-Länder müssten sich aber vorbereiten.

Bereits am Sonntag hatten die G7-Chefs in Biarritz finanzielle und technische Hilfe in Aussicht gestellt. Den G7-Staaten gehören neben Deutschland und Frankreich auch Großbritannien, Italien, die USA, Kanada und Japan an. Macron hatte den chilenischen Präsidenten neben anderen Vertretern von Schwellenländern wie Indien und Ägypten zu dem Gipfel dazugeladen.

Die Grünen-Vorsitzende Annalena Baerbock begrüßte zwar die Verabredung der G7-Staaten vom Wochenende, Hilfe bei der Bekämpfung der verheerenden Waldbrände am Amazonas zu leisten, verlangte aber mehr Druck der Bundesregierung auf Brasilien. "Die Passivität der Bundesregierung ist nicht zu ertragen", sagte sie der Nachrichtenagentur AFP. "Im Prinzip nur Schweigen zum Walde."

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„Bete nicht für Brasilien“: Feuer-Drama im Amazonas, Weltstar Pink mit krasser Ansage Wir erklären, warum der Regenwald als CO₂-Speicher so wichtig ist.

Der Druck auf Brasilien "muss wachsen, um die Zerstörung des Regenwaldes zu stoppen". Die Bundesregierung solle dem Beispiel Frankreichs und Irlands folgen und das EU-Freihandelsabkommen mit dem südamerikanischen Wirtschaftsblock Mercosur blockieren.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte in Biarritz angekündigt, die Bundesregierung werde "noch Kontakt mit Brasilien aufnehmen, um die Dinge darzustellen aus unserer Sicht". Sie mahnte ein abgestimmtes Vorgehen an: "Die Lunge unserer gesamten Erde ist betroffen, deshalb müssen wir auch gemeinsame Lösungen finden."

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