Welt & PolitikWeltgrößte Ölproduktion nach Drohnenangriffen eingebrochen

11:40  15 september  2019
11:40  15 september  2019 Quelle:   sueddeutsche.de

Nach Drohnenangriff: Iran nennt US-Vorwürfe "unsinnig"

Nach Drohnenangriff: Iran nennt US-Vorwürfe US-Außenminister Mike Pompeo macht den Iran für die Attacken auf zwei Ölraffinerien in Saudi-Arabien verantwortlich. Die Antwort aus Teheran ließ nicht lange auf sich warten und fällt deutlich aus. © Reuters Provided by Deutsche Welle Eigentlich hatten sich die Schuldigen schon gemeldet. Huthi-Rebellen aus dem Jemen bekannten sich noch am Samstag zu den Drohnenangriffen auf zwei Ölraffinerien in Saudi-Arabien. Doch für US-Außenminister Mike Pompeo sitzt der Drahtzieher woanders. Die US-Regierung macht allein den Iran für die Tat verantwortlich.

Brände in Raffinerien Saudi-arabische Ölproduktion nach Drohnenangriffen eingebrochen . Um mehr als die Hälfte soll die saudi-arabische Ölproduktion nach schweren Drohnenangriffen eingebrochen sein. Umstritten ist, wer für die Attacken verantwortlich ist.

Saudi-Arabien : Ölproduktion nach Drohnenangriffen drastisch eingebrochen . Aktualisiert am 15.09.2019-03:10. Zu den Drohnenangriffen hatten sich die Houthi-Rebellen aus dem benachbarten Jemen bekannt. Ein Militärsprecher der Houthis sagte, der Angriff mit zehn Drohnen sei der bislang

Weltgrößte Ölproduktion nach Drohnenangriffen eingebrochen © via REUTERS Brennende Raffinerie-Komplexe: Die gewaltigen Flammen verursachten dichte Rauchschwaden, die sich bis zu 150 Kilometer über Saudi-Arabien ausbreiteten.

• Zehn Drohnenangriffe haben am Samstag die größte Ölraffinerie in Saudi-Arabien getroffen und Brände ausgelöst.

• Offiziellen Angaben aus Riad zufolge ist die Ölproduktion infolgedessen um die Hälfte eingebrochen.

• Die Huthi-Rebellen aus dem Jemen bekannten sich zu den Anschlägen, US-Außenminister Pompeo macht aber direkt Iran verantwortlich.

• Die weltweiten Öl-Märkte seien derzeit gut versorgt, es gebe ausreichend Lagerbestände, teilte die Internationale Energieagentur mit.

Ein Gesichtsverlust für das Königreich

Ein Gesichtsverlust für das Königreich Die Anschläge auf die größte Ölraffinerie im Land führen Riad militärisch und wirtschaftlich vor. In einer hochexplosiven Region stehen die Zeichen damit auf Eskalation. Riesige schwarze Wolken steigen am Samstag über der saudischen Stadt Abqaiq auf, dort steht das Herzstück der Ölindustrie des Landes. Es sind Bilder, die das Königreich so noch nie gesehen hat. Und die es dort treffen, wo es am empfindlichsten ist. Am Samstagmorgen wurde die Ölraffinerie Abqaiq und das Ölfeld in Khurais von mehreren Drohnenangriffen getroffen.

Saudi-Arabien : Ölproduktion nach Drohnenangriffen drastisch eingebrochen . Aktualisiert am 15.09.2019-03:10. Weltweit wächst nach den Drohnenangriffen jemenitischer Huthi-Rebellen auf die weltgrößte Ölraffinerie in Saudi-Arabien die Sorge vor den wirtschaftlichen und politischen Folgen.

: Weltgrößte Ölproduktion nach Drohnenangriffen eingebrochen . Die USA sind zu Freigabe von Ölreserven bereit, sollte es nach den Drohnenangriffen zu Engpässen kommen. Energieminister Rick Perry habe zudem Führungskräfte seines Ministeriums angewiesen, zusammen mit der in Paris

Die Drohnenangriffe auf die größte Ölraffinerie in Saudi-Arabien haben nach offiziellen Angaben aus Riad zu einem drastischen Einbruch der Produktionsmenge geführt. Die Ölproduktion sei infolge der "terroristischen Attacken" um 5,7 Millionen Barrel auf etwa die Hälfte des üblichen Volumens zurückgegangen, berichtete die staatliche saudische Nachrichtenagentur SPA in der Nacht zum Sonntag unter Berufung auf Energieminister Prinz Abdulasis bin Salman bin Abdulasis.

Dabei handele es sich aber nur um einen vorübergehenden Effekt, der zudem durch die Einspeisung vorhandener Ölreserven in den Markt teilweise kompensiert werde. Die Drohnenangriffe hatten am frühen Samstagmorgen Brände in zwei Raffinerie-Komplexen des staatlichen Ölkonzerns Saudi Aramco in Bakiak und Churais ausgelöst. Die gewaltigen Flammen stiegen weithin sichtbar in den hell erleuchteten Nachthimmel und verursachten dichte Rauchschwaden, die sich bis zu 150 Kilometer über Saudi-Arabien ausbreiteten. Inzwischen seien die Brände aber unter Kontrolle, hieß es in dem Bericht.

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Der britische Premier Boris Johnson hält daran fest, sein Land am 31. Oktober aus der EU führen zu wollen. Auf Kritik reagiert er mit drastischen Vergleichen.

Saudi-Arabien : Ölproduktion nach Drohnenangriffen drastisch eingebrochen . Aktualisiert am 15.09.2019-03:10. Zurück zum Artikel. © Reuters.

Um mehr als die Hälfte soll die saudi-arabische Ölproduktion nach schweren Drohnenangriffen eingebrochen sein. Umstritten ist, wer für die Attacken verantwortlich ist.

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Verletzte unter den Arbeitern der Raffinerie habe es nach bisherigen Erkenntnissen des Energieministers nicht gegeben. Zu den Drohnenangriffen hatten sich die Huthi-Rebellen aus dem benachbarten Jemen bekannt. Ein Militärsprecher der Huthis sagte, der Angriff mit zehn Drohnen sei der bislang größte in Saudi-Arabien und eine "legitime Antwort" auf die anhaltende Militärkampagne der saudischen Streitkräfte im Jemen. US-Außenminister Mike Pompeo machte hingegen Iran direkt für die Attacken verantwortlich und schrieb am Samstag auf Twitter: "Inmitten der Rufe nach Deeskalation hat Iran jetzt einen beispiellosen Angriff auf die Welt-Energieversorgung verübt. Es gibt keinen Beweis, dass die Angriffe vom Jemen kamen." Iran wies die Verantwortung für die Angriffe laut einer Meldung der Nachrichtenagentur AFP zurück.

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21:30 17 september 2019 Quelle: handelsblatt.com. Weltgrößte Ölproduktion nach Drohnenangriffen eingebrochen . Saudi-Arabien will UN-Experten dazu einladen, die Angriffe auf die Ölproduktion von Aramco zu untersuchen. Trump vermutet den Iran hinter den Attacken.

Eigentlich hatten sich die Schuldigen schon gemeldet. Huthi-Rebellen aus dem Jemen bekannten sich noch am Samstag zu den Drohnenangriffen auf zwei Ölraffinerien in Saudi-Arabien. Doch für US-Außenminister Mike Pompeo sitzt der Drahtzieher woanders. Die US-Regierung macht allein den Iran

Pompeo forderte alle Nationen auf, die iranischen Angriffe "öffentlich und eindeutig" zu verurteilen. Die USA würden sicherstellen, dass der Iran für seine Aggression zur Rechenschaft gezogen werde. Das Weiße Haus teilte mit, US-Präsident Donald Trump habe dem saudischen Kronprinzen Mohammad Bin Salman in einem Telefonat "seine Unterstützung für Saudi-Arabiens Selbstverteidigung" angeboten.

Saudi-Arabien führt im Jemen eine von den USA unterstützte Militärkoalition an, die gegen die Huthis kämpft. Diese werden wiederum vom Iran unterstützt und halten große Teile des Nordjemens inklusive der Hauptstadt Sanaa unter Kontrolle. In den vergangenen Monaten hatten die Huthis bereits mehrere Angriffe mit Drohnen auf Ölpipelines und Flughäfen in Saudi-Arabien durchgeführt.

Die USA sind zu Freigabe von Ölreserven bereit, sollte es nach den Drohnenangriffen zu Engpässen kommen. Energieminister Rick Perry habe zudem Führungskräfte seines Ministeriums angewiesen, zusammen mit der in Paris ansässigen Internationalen Energieagentur IEA mögliche gemeinsame weltweite Maßnahmen auszuloten, sagte eine Ministeriumssprecherin. Die IEA hatte zuvor erklärte, mit Saudi-Arabien in Kontakt zu stehen. Die weltweiten Öl-Märkte seien derzeit gut versorgt, es gebe ausreichend Lagerbestände.

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Nach Drohnenangriffen auf Anlagen von Saudi Aramco musste die Ölproduktion vorerst zurückgefahren. Die Huthi-Rebellen reklamieren den Angriff für sich. In Saudi-Arabien sind zwei Einrichtungen des staatlichen Ölkonzerns Saudi Aramco mit Drohnen angegriffen worden.

Ölfelder in Saudi-Arabien Weltgrößte Ölproduktion nach Drohnenangriffen eingebrochen . Leserdiskussion Ihre Meinung zur Lage am Persischen Golf. Nordkorea und USA Das Ende einer kopflosen Romanze.

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